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60 Jahre CSU – Kreisverband Forchheim 23.12.2005 -
Volksbank
Ansprache des Kreisvorsitzenden MdL Eduard Nöth
Die Partei in Bayern und für Bayern, die Christlich-Soziale
Union, feiert in diesen Tagen ihr 60-jähriges Bestehen. Am
3. Dezember dieses Jahres feierte der CSU-Landesverband auf
dem Münchner Nockherberg seinen 60. Geburtstag. Der
CSU-Kreisverband Forchheim begeht heute in bescheidener,
jedoch festlicher Form, seinen 60. Gründungstag. Am
23.12.1945 haben im Brauereigasthof Neder in Forchheim
mutige Männer aus der Stadt und dem Kreis Forchheim die CSU
im Brauereigasthof Neder als bürgerliche Volkspartei für
Alle gegründet.
Ich darf Sie zu diesem Geburtstagsfest alle herzlich
begrüßen und freue mich, dass Sie trotz der unmittelbaren
Nähe zum Weihnachtsfest unserer Einladung gefolgt sind.
Die CSU war von Anfang an eine Partei neuen Zuschnitts, die
sich bewusst von den Parteien der Weimarer Republik abhob.
Als bürgerliche, christlich-soziale Volkspartei der Mitte
war sie eine Absage an die zersplitterte Parteienlandschaft
der Weimarer Zeit und zugleich als Union ein Angebot für
alle, für Katholiken wie Protestanten, wie Arbeiter und
Unternehmer, für Handwerker und Landwirte, für Einheimische
und Vertriebene, eben eine Volkspartei. Sie stellte bewusst
die christlichen Wertvorstellungen in den Blickfeld, weil
gerade die verheerenden Erfahrungen der Nazidiktatur gezeigt
hatten, wohin eine Politik ohne christliche Werte führen
kann. Die CSU war von Anfang an auch die Partei des kleinen
Mannes, weil sie die Sorge für den Nächsten als Herzstück
ihrer Politik ansah.
Die CSU ist die Volkspartei in und für Bayern, aber auch mit
bundes- und europapolitischem Anspruch, denn nur durch ihren
Einfluss in Bonn, Berlin und Brüssel konnte die CSU
entscheidende Weichen für Bayerns Entwicklung stellen.
Stadt und Landkreis Forchheim waren bis zum heutigen Tag von
folgenden Bundestagsabgeordneten in Bonn und Berlin
vertreten:
Von 1949 – 1957 Dr. Michael Horlacher (erster
Landtagspräsident in Bayern 1946), von 1957 – 1972 der
unvergessliche Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg
(bis 1969 Direktabgeordneter des Stimmkreises
Kulmbach/Forchheim, anschließend bis zu seinem Tod im Jahre
1972 Listenabgeordneter der CSU), von 1969 – 1976 Lorenz
Niegel, ab 1976 gehörte der Landkreis Forchheim zum BWK
Bamberg/Forchheim. Es vertrat uns Paul Röhner bis zu seiner
Wahl zum Bamberger Oberbürgermeister im Jahre 1982, von 1983
– 2002 Dr. Gerhard Scheu, mit ihm stellte die Forchheimer
CSU den ersten Bundestagsabgeordneten. Ab 2002 wurde der
Landkreis Forchheim zwischen den BWK’s Bamberg und Bayreuth
aufgeteilt, seither vertreten Thomas Silberhorn und Hartmut
Koschyk (seit 1990 im Bundestag) den Landkreis Forchheim in
Berlin.
Ihnen allen gebührt Dank und Anerkennung für ihren
unermüdlichen Einsatz.
Wir sind getreu unserem Motto „Näher am Menschen“, weil wir
in den Gemeinden und Landkreisen, d.h. an der Basis tief
verwurzelt sind. Das war und bleibt die Stärke der CSU. Auch
im Landkreis und in der Stadt Forchheim hat sich die CSU
seit 1946 (erste Kommunalwahlen in Bayern am 27.1.1946) das
überwältigende Vertrauen der Bürger stets hart erarbeitet
und immer als Verpflichtung verstanden – als Verpflichtung
Tradition zu bewahren und Zukunft zu gestalten den Menschen
gerade in der Nachkriegszeit angesichts der Trümmerhaufen
Hoffnung und Perspektive zu geben.
Ich danke deshalb an dieser Stelle allen Parteifreunden und
Kommunalpolitkern, allen Bürgermeistern und Landräten, die
uneigennützig die Ärmel hoch krempelten, anpackten und den
Laden in Schwung brachten.
Stellvertretend nenne ich die von der CSU gestellten
Landräte : Dr. Karl Schönbach – zunächst zum 01.08.1945 von
den Amerikanern eingesetzt, 5.06.1946 erstmals vom Kreistag
Fo. im Rathaussaal gewählt und bis 1952 im Amt, Paul Strian
aus Kunreuth LR vom Mai 1952 bis 1964, Otto Ammon, Bgm. von
Reuth vom 1.05.64 – 30.4.1996
Und die von der CSU gestellten Oberbürgermeister der Stadt :
Konrad Karnbaum wurde nach der 1. Kommunalwahl am 27.1.1946
vom Stadtrat zum ersten frei gewählten
Nachkriegsbürgermeister gewählt. Ich erinnere an den
Buchbindermeister Andreas Steinmetz, der nach der 2.
Kommunalwahl am 30.05.1948 zum Oberbürgermeister gewählt
wurde und bis 1961 im Amt blieb. Der Regierungsrat am LRA
Forchheim KH Ritter und Edler von Traitteur wurde am 16.4.61
außerordentlich zum OB gewählt ( Amtseinführung am 28.4.61
durch Regierungspräsident Stahler ) und blieb 29 Jahre an
der Spitze der Stadt. Franz Stumpf wurde im März 1990 nach
aufregenden Ereignissen in der Forchheimer CSU zum OB
gewählt.
Anrede !
60 Jahre CSU in Forchheim heißt 60 Jahre Politik für die
Bürgerinnen und Bürger in der Stadt und im LKR Forchheim.
Vom Aufbau demokratischer Strukturen, von Beseitigung der
Ernährungs- und Wohnungsproblematik, über die Integration
der vielen Heimatvertriebenen und Flüchtlingen, über die
Schaffung notwendiger Infrastruktureinrichtungen bis hin zur
Bewältigung des wirtschaftlichen Strukturwandels und der
Integration von ausländischen Mitbürgern reichten die
Aufgabenfelder. Jede Phase der 6 Jahrzehnte hatte seine
besondere Heraus- und Anforderung und wurde schließlich
durch das entschlossene Handeln verantwortungsvoller
Kommunalpolitiker im Haupt- und Ehrenamt bewältigt.
60 Jahre CSU in Bayern heißt 60 Jahre Politik für die
Menschen in Bayern. Kein Land hat in dieser Zeit einen
größeren Wandel vollzogen als Bayern. Vor 60 Jahren waren
wir ein Agrarstaat mit 7,5 Mio. Einwohnern. Heute sind wir
eine europaweit anerkannte High-Tech-Region mit mehr als
12,5 Mio. Bürgerinnen und Bürgern. Die CSU hat frühzeitig
auf die Arbeitsplätze der Zukunft gesetzt. Bayern ist ein
leistungsstarkes und innovatives Land, weil wir rechtzeitig
auf den technologischen Fortschritt gesetzt haben. Bayern
hat deutschlandweit das höchste Wirtschaftswachstum und mit
die niedrigste Arbeitslosenquote. Bayern ist aber auch ein
Familien- und Bildungsland in Deutschland.
Die CSU ist die erfolgreichste demokratische Partei in
Europa, darauf dürfen wir stolz sein. Diesen Erfolg hat die
CSU jedoch nicht gepachtet. Wie in der Vergangenheit muss
sich die CSU auch künftig dem gesellschaftlichen Wandel
stellen, ihn aufgreifen und gestalten, ohne dabei ihre
Grundsätze in Frage zu stellen. Der Erfolg muss immer wieder
aufs Neue erarbeitet werden. Wir haben dazu einen klaren
Kompass: Das christliche Menschenbild und die Liebe zu
unserem Land. Das ist in unserer Politik die Linie, an der
wir gegen Widerstände, auch gegen den Zeitgeist, festhalten.
Die CSU hat sich und wird sich auch künftig nicht für das
entscheiden, was ankommt. Wir setzen auf das, worauf es
ankommt.
Um dies Zukunft meistern zu können, bedarf es intensiver und
nachhaltiger Basis und Überzeugungsarbeit. Es bedarf jedoch
auch eines disziplinierten Umgangs untereinander. Wohin
Streitigkeiten und Uneinigkeit führen können, musste die
Partei
In ihrer Geschichte mehrmals schmerzlich erfahren. Deshalb
sind solche Geburtstage auch geeignet, die Reihen zu
schließen und die Gemeinsamkeit als Basis für erfolgreiches
Wirken zu beschwören.
Gerne nehme ich den heutigen Tag zum Anlass, den vielen
Mitgliedern in unseren Ortsverbänden, in unseren
Arbeitskreisen und Arbeitsgemeinschaften für Ihre engagierte
Mitarbeit von Herzen zu danken . Sie sind das Fundament
unserer Partei, sie sind Auge und Ohr zugleich, denn sie
erfahren in Nachbarschaft, in Vereinen und Verbänden, am
Arbeitsplatz und auf der Straße, was die Menschen bedrückt.
Ich danke Allen dafür, dass sie ihre Erfahrungen und
Anregungen in die Arbeit der CSU einspeisen. Nur über unsere
Mitglieder können wir schließlich den Menschen unsere
Politik erklären und sie überzeugen. All unsere
ehrenamtlichen Mitglieder und Anhänger vor Ort sind die
Seele der Partei. Ich erinnere daher besonders an die 31
Persönlichkeiten, die durch ihre Bereitschaft, diese neue
Partei aus der Taufe zu heben, den Boden für unsere Erfolge
im Kreisverband Forchheim gelegt haben.
Stellvertretend nenne ich die CSU – Kreisvorsitzenden Georg
Wetzel (Gründungsvorsitzender 45 - 57), Hans Fernbach (47
– 48) , Franz Schmittlein aus Gaiganz (48 – 59), Johann
Schlund aus Eggolsheim (59 –67), Baptist Pieger (67 – 74), Hans Kotschenreuther (74 – 77), Otto Ammon (77 – 91),
Walter Hofmann (91 – 99), Eduard Nöth seit 99
1948 wurde die Stadt Forchheim wieder kreisfrei, es wurde
ein Kreisverband Fo. Stadt installiert, der bis zur
Rückkreisung im Jahre 1972 existierte. Nach Hans Fernbach
übernahm der Finanzangestellte Franz Kraus ( Vetter Franz )
das Amt des Kreisvorsitzenden Fo. Stadt, es folgten Heinrich
Wehe, abwechselnd Georg Wetzel, Otmar Dolp, Dr. Greif, ehe
Hans Kotschenreuther, Dr. Gerhard Scheu, Eduard Nöth, Dr.
Hermann Ammon, Dr. Dieter George bis zum heutigen Tag Udo
Schönfelder das CSU – Schiff der Stadt Forchheim lenkten.
Ich möchte es nicht versäumen darauf hinzuweisen, dass bei
all der Freude über die 6 erfolgreichen Lebensdekaden
unserer Partei der Blick auch in die Zukunft gerichtet
werden muss. Wenngleich nach 7-jähriger Unterbrechung die
CSU erneut an einer Bundesregierung beteiligt ist, wird die
Parteiarbeit in den kommenden Jahren schwieriger und
intensiver. Es wird die Aufgabe sein, die
Unverwechselbarkeit der CSU, ihre Identität neu zu bestimmen
und dafür zu kämpfen. Es gilt für die großen
Herausforderungen der Zeit, z. B. die demografische
Entwicklung und all die damit zusammenhängenden Fragen,
schlüssige Antworten zu finden. Familien und Kinder müssen
im Blickfeld einer zukunftsorientierten Arbeit stehen.
Ich wünsche daher dem CSU-Kreisverband für die kommende Zeit
Lebendigkeit und eine aktive Auseinandersetzung mit den
Zukunftsfragen unseres Landes und unserer Kommunen. Wir
müssen dafür sorgen, dass unsere Partei für möglichst viele
Bevölkerungsschichten Heimstatt bleibt.
Dies können und vermögen wir nur durch engagierte
Mitglieder, die CSU ist keine Honorationenpartei, sie ist
eine Arbeitspartei. Künftige Erfolge müssen hart erarbeitet
und erkämpft werden. Wir müssen gerade im Blickfeld der
gelaufenen Bundestagswahl 2005 ein offenes Ohr für die
Stimmungen im bayerischen Volk zeigen, die Zeitströme
rechtzeitig erkennen, und mit Herz und Verstand für Bayerns
Zukunft eintreten.

Pressemitteilung vom 18. Dezember 2005
MdL Eduard Nöth : Sportförderung künftig einfacher - aber
kein Sparkonzept
Forchheim : „Mit den neuen Sportförderrichtlinien erhält der
Bayerische Landessportverband ein Instrumentarium, das den
Vollzug der Sportförderung maßgeblich erleichtern wird“,
erklärte der Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete Eduard
Nöth. Die neuen Richtlinien treten zum 1. Januar 2006 in
Kraft. Die bisherigen Förderbereiche „Einsatz von
Übungsleitern“, „pauschale Sportbetriebsförderung“ und
„Beschaffung beweglicher Sportgroßgeräte“ sind künftig in
einer „Vereinspauschale“ zusammengefasst. „Das verringert
den Verwaltungsaufwand in der Sportförderung wesentlich“,
sagte MdL Eduard Nöth, Mitglied im Ausschuss für Jugend,
Bildung und Sport. „Gerade die Abrechnung der neuen
Vereinspauschale ist nun im Vergleich zur bisherigen
Abrechnung der Übungsleiterbezuschussung drastisch
vereinfacht. Auf die tatsächlich geleisteten
Übungsleiterstunden kommt es nicht mehr an.“
Eduard Nöth bekräftigte, dass die neuen Richtlinien nicht
als „Sparkonzept“ gedacht seien, sondern die
Verwaltungsvereinfachung zum Ziel haben. „Die neuen
Richtlinien dürfen in der Gesamtschau keine finanziellen
Einbußen für die Sportförderung nach sich ziehen. Es ist
zwar nicht auszuschließen, dass einzelne Vereine durch das
neue Fördersystem weniger als bisher erhalten werden.
Zahlreiche Vereine werden demgegenüber aber vom neuen
Fördersystem profitieren. Insgesamt soll es jedenfalls keine
Mittelkürzung geben. “ Mit dieser Linie folgt die Fraktion
einer Initiative der Arbeitsgruppe Sport innerhalb der
CSU-Fraktion.
„Die CSU-Fraktion wird deshalb bei den Beratungen des
Nachtragshaushalts 2006 ihr besonderes Augenmerk auf die
Belange der Sportförderung richten und sich nachdrücklich
für die Fortführung einer angemessenen finanziellen
Ausstattung einsetzen“, versicherte der Forchheimer
Abgeordnete. Umso mehr müsse allerdings in anderen Bereichen
weiterhin strikt gespart werden, denn das Ziel, keine neuen
Schulden mehr zu machen, dürfe keinesfalls gefährdet werden.
Eduard Nöth empfahl allen Vereinen bei den Fragen mit der
Umstellung den Kontakt mit dem Kreisvorsitzenden des BLSV
Walter Fuchs.

Pressemitteilung vom 2. Dezember 2005
Entscheidung über Gewährung von Bedarfszuweisungen an
Gemeinden im LKR Forchheim
Forchheim : Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen
hat im Einvernehmen mit dem Innenministerium und nach
Anhörung der kommunalen Spitzenverbände über die
Bedarfszuweisungsanträge von Kommunen aus dem Landkreis
Forchheim entschieden. Demnach erhalten, wie der CSU –
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth nach Information durch den
bayerischen Finanzminister Dr. Falthauser mitteilt, der
Markt Gößweinstein 35.000 €, die Gemeinde Hausen 270.000 €
und die Gemeinde Wiesenttal 50.000 €. Grundlage der
Bewilligungen ist bei der Gemeinde Wiesenttal der Ausfall
bei den verbleibenden Einnahmen und im Übrigen jeweils der
Gerwerbesteuernettoausfall in 2004. Um alle Anträge auf der
Grundlage der Haushaltsrechnung 2004 gleich zu behandeln,
wurden zudem die der Stadt Gräfenberg und die der Gemeinde
Weißenohe bisher gewährten Bedarfszuweisungen um folgende
Beträge aufgestockt. So erhält Gräfenberg weitere 140.000 €
und Weißenohe weitere 25.000 €. Wie MdL Eduard Nöth
ausführt, beträgt die Gesamtbewilligung für Gräfenberg somit
195.000 €, Weißenohe 85.000 €. Auch hierfür sind die
Gewerbesteuernettoausfälle des Jahres 2004 Grundlage. Der
Forchheimer Stimmkreisabgeordnete freut sich, dass der
Freistaat trotz angespannter Haushaltssituation diese
Bedarfszuweisungen gemäß Art. 11 FAG gewähren kann.

Pressemitteilung vom 25. November 2005
Förderzusagen nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz
Forchheim : Wie der Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth mitteilt, hat der Bayerische Staatsminister des
Inneren Dr. Günther Beckstein zur Verbesserung der
Verkehrsverhältnisse im Landkreis Forchheim erneut weitere
Zuwendungen nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz in
Aussicht gestellt. Somit kann der Landkreis Forchheim den
dringenden Neubau eines Geh- und Radweges zwischen
Eggolsheim und Weigelshofen im Bereich der Kreisstraße FO 5
angehen. Der Landkreis erhält für diese Maßnahme, die mit
430.000 Euro veranschlagt ist, bei vollständiger
Verwirklichung eine Festbetragsförderung in Höhe von 270.000
Euro. Des weiteren erhält der Landkreis für den 3.
Bauabschnitt der Erneuerung der Kreisstraße von Trainmeusel
bis Wohlmannsgesees eine Festbetragsföderung in Höhe von
295.000,- Euro. Die veranschlagten Gesamtkosten dieser
Straßenbaumaßnahme liegen bei 450.000,- €. Mit diesen
Förderzusagen beweist der Freistaat Bayern, so MdL E. Nöth ,
auch in schwierigen finanziellen Zeiten seine Verantwortung
für wichtige kommunale Infrastrukturmaßnahmen, wie hier für
einen weiteren Bauabschnitt einer längst geforderten Geh-
und Radwegverbindung sowie einer Kreisstraße.
Pressemitteilung vom 19. November 2005
Weiterentwicklung des bayerischen Schulsystems
Forchheim : Wie der Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth aus Gesprächen des Bildungsarbeitskreises der
Fraktion mitteilt, soll künftig neben dem Gymnasium auch
eine berufliche Oberschule zum Abitur führen. Somit sollen
vor allem besonders erfolgreichen Haupt- und Realschüler die
Chance erhalten, zur allgemeinen Hochschulreife zu gelangen.
Geplant ist, die bisherige Fach- und Berufsoberschule zu
einer beruflichen Oberschule, die auch den Namen
Oberrealschule bzw. berufliches Gymnasium erhalten kann,
zusammenzuführen. Dieser Schultyp soll nach zwei Jahren zur
Fachhochschulreife und nach drei Jahren zur allgemeinen
Hochschulreife führen. Somit ließe sich auch die immer
wieder beklagte zu geringe Abiturientenquote in Bayern
erhöhen, betonte MdL Eduard Nöth. Bislang erwerben in Bayern
rund 19 % eines Jahrgangs am Gymnasium die allgemeine
Hochschulreife, über die Fach- und Berufsoberschule
bisherigen Zuschnitts erreichen weitere 12 % die
Fachhochschulreife. Über dieses Fachabitur ist jedoch kein
direkter Zugang zur Universität und damit zu Studiengängen
wie Jura und Medizin möglich. Ermuntert wurde der CSU –
Arbeitskreis Bildung für diesen neuen Weg durch einen
Schulversuch, der derzeit an 19 bayerischen Fachoberschulen
läuft. Hier wurde ein zusätzliches 13. Jahr aufgesetzt, in
die ehemalige Haupt- und Realschüler eintreten können, die
die Fachoberschule mit dem Notenschnitt von mindestens 2,5
durchlaufen und eine zweite Fremdsprache vorweisen können.
98 % dieser Schüler haben im letzten Jahr auf diesem Weg die
allgemeine Hochschulreife erworben. Somit würde neben dem
Königsweg über das Gymnasium ein zweiter Weg zum Abitur
geschaffen, die Durchlässigkeit des Schulsystems würde
weiter verbessert und erhöht. Geplant ist, diesen neuen
Schultyp zunächst an den bisherigen 19 Standorten des
Schulversuchs zu etablieren. Für die Jugendlichen aus dem
Landkreis Forchheim würde daher dieses neue Schulangebot in
Erlangen und Bamberg angeboten. MdL Eduard Nöth hat dem
Kultusministerium jedoch signalisiert, dass auch der
Landkreis Forchheim bei entsprechendem Bedarf an einem
solchen beruflichen Gymnasium interessiert ist.
Pressemitteilung vom 17.11.2005
Ergebnis der PISA-Studie 2003
Forchheim : Die bayerischen Realschulen sind die
eigentlichen Gewinner beim PISA-Test 2003. Ein Viertel der
Realschüler erbringe Leistungen, die über dem Mittelwert der
bayerischen Gymnasien liegen, resümierte der
realschulpolitische Sprecher der CSU – Landtagsfraktion, der
Forchheimer Abgeordnete Eduard Nöth. Vor allem in Mathematik
und Naturwissenschaften überlappen sich die Leistungen der
Realschüler und Gymnasiasten in Bayern. Die Testergebisse
ergeben auch, dass die Hälfte der bayerischen Realschüler
und immerhin auch 5 % der Hauptschüler von ihrer Begabung
aus das Abitur bestehen könnten. Wie gemeldet haben sich
1487 bayerischen Schüler aus 66 Schulen dem PISA-Test
unterzogen und holten in allen Bereichen Spitzenplätze, wie
sie nicht erwartet wurden. Bayerns Schüler, so Eduard Nöth,
haben den Anschluss an die Weltspitze geschafft. Wie schon
vor drei Jahren beim letzten PISA – Test ist Bayern
Klassenprimus. Im internationalen Vergleich liegen die
Leistungen bayerischer Schüler jetzt zwischen Japan und
Kanada auf dem 5. Platz. Im deutschen Ländervergleich sieht
die Bilanz Bayerns noch besser aus, so der Bildungspolitiker
Eduard Nöth. In Mathematik, Lesen, Naturwissenschaften und
in der Kompetenz Probleme lösen rangieren bayerische Schüler
deutschlandweit ungeschlagen auf Platz 1. Bayerische Schüler
haben gegenüber 15-jährigen Schülern in anderen
Bundesländern einen Wissensvorsprung von bis zu eineinhalb
Jahren. Diese Ergebnisse, so Eduard Nöth, beweisen die
Richtigkeit und den Erfolg der bayerischen Bildungspolitik.
Probleme bereiten noch die Leistungen an den bayerischen
Hauptschulen. Verantwortlich hierfür sind v.a. die
Sprachprobleme in den Familien. Hiervon sind hauptsächlich
Jugendliche türkischer Abstammung betroffen. Es komme
deshalb künftig schwerpunktmäßig darauf an die
Sprachförderung bereits vor dem Eintritt in die Grundschule
voranzutreiben und zu verstärken.
Pressemitteilung vom 15. November 2005
Jüngste Steuerschätzung
Weingarts : Im Rahmen einer CSU – Kreisvorstandssitzung in
Weingarts berichtete der CSU – Landtagsabgeordnete und
Kreisvorsitzende Eduard Nöth über die jüngste
Steuerschätzung und die voraussichtlichen Steuereinnahmen
der Jahre 2005 und 2006. So kommen auf den Freistaat Bayern
im Jahre 2005 gegenüber den Ansätzen im Doppelhaushalt
Steuerausfälle von – 160 Mio. Euro zu. Das Defizit fällt, so
MdL Nöth, damit um voraussichtlich 103 Mio. Euro niedriger
aus, als noch im Mai prognostiziert. Um den Haushalt 2005
abzugleichen ist daher weiterhin ein sehr restriktiver
Haushaltsvollzug erforderlich. Im Jahre 2006 allerdings
fehlen nach Mitteilung des Abgeordneten gegenüber dem
Stammhaushalt 917 Mio. Euro. Diese müssen in einem
Nachtragshaushalt veranschlagt und ausgeglichen werden.
Zusätzliche Einsparbeiträge sind daher unabdingbar, wenn es
zum erstmaligen ausgeglichenen Haushalt im Freistaat kommen
soll. Der CSU – Kreisvorsitzende ging auch auf die
Entwicklung der Steuereinnahmen der Gemeinden ein, die
bundesweit seit 2003 als sehr erfreulich bezeichnet werden
kann. Jedenfalls sind im Vergleich zu den Bundesländern die
Einnahmen der Kommunen wesentlich stärker gestiegen. Das
Plus der Gemeinden ist wesentlich auf die Gewerbesteuer
zurückzuführen ( 2005 gegen 2004 : + 2,1 Mrd. €, 2006 gegen
2005 : + 1,3 Mrd. € ). Die bundesweite Entwicklung spiegelt
sich, so der CSU – Landtagsabgeordnete, auch in Bayern
wieder. So sind z.B. die Steuereinnahmen 2004 des
Freistaates um 3,5 %, die der bayerischen Gemeinden um 12,8
% gestiegen. Die sich seit 2004 abzeichnende Entspannung auf
der Einnahmeseite der Kommunen hat sich im ersten Halbjahr
2005 fortgesetzt. Die kommunalen Steuereinnahmen beliefen
sich, so Eduard Nöth, im 1. Halbjahr 2005 auf 4.053,1 Mio €
und lagen damit um 11 % über dem Ergebnis des entsprechenden
Vorjahreszeitraumes. Dieser Anstieg beruhe insbesondere auf
der positiven Entwicklung bei den Gewerbesteuereinnahmen.
Vor allem durch die auf den Einsatz Bayerns zurückzuführende
Reduzierung der Gewerbesteuerumlage, aber auch durch
steuerrechtliche Änderungen ( z.B. Mindestbesteuerung und
Nichtberücksichtigung vororganschaftlicher Verluste ) sind
die Gewerbesteuereinnahmen netto der bayerischen Gemeinden
in den ersten 6 Monaten 2005 im Vorjahresvergleich um 357,3
Mio. € bzw. 18,1 % auf 2.334,3 Mio. € gestiegen.
Pressemitteilung vom 23. Oktober 2005
Ehrungen verdienter Mitglieder beim CSU Ortsverband
Hiltpoltstein
Hiltpoltstein. Bundestagsabgeordneter Hartmut Koschyk lud
als Dank für ihren Einsatz die CSU-Ortsvorsitzenden mit
weiteren fleißigen Mitgliedern aus dem Forchheimer Teil des
Wahlkreises Bayreuth-Forchheim am vergangenen Samstag in das
Hiltpoltsteiner Sportheim. Neben einer gemeinsamen Brotzeit
wurde ein Rückblick auf das Bundestagswahlergebnis sowie
Aktuelles aus Berlin diskutiert. Landtagsabgeordneter und
CSU Kreisvorsitzender Eduard Nöth berichtete von den derzeit
spannenden Ereignissen um die Nachfolgeregelungen in
München. CSU Ortsvorsitzender Matthias Tauber freute sich
über den Besuch der Abgeordneten, vielen Kollegen aus der
Kommunalpolitik und weiterer treuer CSU Mitglieder und
nutzte die gesellige Runde und den hohen Besuch um einige
verdiente Mitglieder aus dem CSU Ortsverband Hiltpoltstein
zu ehren. Für 40 Jahre Mitgliedschaft und seine Verdienste
um die CSU wurde Altbürgermeister Konrad Weber das Goldene
Ehrenzeichen sowie eine Ehrenurkunde verliehen. Konrad Weber
war von 1964 bis 1984 Erster Bürgermeister der Marktgemeinde
Hiltpoltstein, lange Jahre Kreisrat im Kreistag in Forchheim
und hatte viele weitere Ehrenämter begleitet. Den über viele
Jahre ebenfalls im Marktgemeinderat und weiteren Ehrenämtern
engagierten CSU-Mitgliedern Hans Häfner, Hans Merkel und
Hans Schwarz sprach Zweiter Bürgermeister Matthias Tauber
ebenso den Dank seiner Partei für ihre 35-jährige
Mitgliedschaft aus. Auch sie wurden mit Ehrenurkunden
ausgezeichnet und so für ihre langjährige Treue zur CSU
geehrt.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 6.
Oktober 2005
Lehrstellensituation
Forchheim : Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt im Landkreis
Forchheim ist nach wie vor nicht zufriedenstellend, so der
Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete Eduard Nöth. Zum 1.10.
waren nach den Daten der Berufsberatungsstatistik noch immer
290 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz, eine Zahl, so Nöth,
die beunruhigen muss. Über 170 Jugendliche davon befinden
sich derzeit im Beruflichen Schulzentrum in Praxisfeld- ,
Jungarbeiterklassen bzw. in einem Berufvorbereitungsjahr.
Andere wiederum wiederholen freiwillig an ihrer bisherigen
Schule oder haben sich in Berufsfachsschulen, Fach- oder
Berufsoberschulen angemeldet, um sich schulisch
weiterzuqualifizieren bzw. so der Arbeitslosigkeit aus dem
Weg zu gehen. Nöth nannte die Situation bedrückend. Sie
spiegele natürlich auch die derzeitigen wirtschaftliche Lage
wieder, die nicht gerade von Aufbruch gekennzeichnet ist.
Gleichzeitig fordert Eduard Nöth eine Herbstinitiative von
Handel, Handwerk und Industrie, doch noch den einen oder
andern Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen. Der
Forchheimer Stimmkreisabgeordnete wies in diesem
Zusammenhang nochmals auf die verschiedenen politischen und
finanzwirksamen Maßnahmen des Freistaates hin, die Situation
für unsere Jugendlichen zu verbessern. So werden z.B.
zusätzliche betriebliche Ausbildungsstellen im Rahmen des
Europäischen Sozialfonds gefördert. Wichtigste
Voraussetzungen hierbei sind die Besetzung eines
zusätzlichen Ausbildungsplatzes mit einem Altbewerber, die
Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der
Handwerksordnung. Ebenfalls aus dem Europäischen Sozialfonds
gefördert wird die sogenannte Verbundausbildung.
Ansprechpartner sind hier v.a. Klein- und Mittelbetriebe der
gewerblichen Wirtschaft oder der freien Berufe mit
Betriebssitz oder Niederlassung in Bayern,
Ausbildungsvereine oder Gesellschaften. Der Staat gewährt
auch, so MdL Eduard Nöth , Mobilitätshilfen in Höhe von mtl.
150 € bei auswärtiger Unterbringung von Auszubildenden, wenn
nämlich das tägliche Pendeln zwischen Wohn- und
Ausbildungsort nicht möglich bzw. unzumutbar ist. Bereits
seit dem letzten Jahr gilt die Förderung von Absolventen aus
Praxisklassen. Nach wie vor können kleine und mittlere
Betriebe einen zinsgünstigen Betriebsmittelkredit in Höhe
bis zu 50.000 € erhalten, wenn sie Ausbildungsplätze mit
lernbeeinträchtigten oder sozial benachteiligten
Jugendlichen besetzen. Des weiteren werden aus dem
Arbeitsmarktfonds Ausbildungsplatzaquisiteure gefördert, so
auch im Landkreis Forchheim. Auskünfte in allen Förderfragen
erteilt das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und
Sozialordnung sowie die Agentur für Arbeit. MdL Eduard Nöth
ist zuversichtlich und hofft, dass es mit Hilfe der
genannten Fördermöglichkeiten, aber auch mit der
Verantwortungsbereitschaft der ansässigen Betriebe gelingen
wird, zum Ende der Nachvermittlungsphase am 31.12.05
weiteren ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen
Jugendlichen eine Lehrstelle oder eine andere
Qualifizierungsmöglichkeit zu verschaffen. Es sei, so Nöth,
eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, jungen Menschen
Lebensperspektiven zu eröffnen und sie nach dem
Schulabschluss nicht der Arbeits- und Hoffnungslosigkeit zu
überlassen. Besonderen Dank zollte der Forchheimer
Abgeordnete der Firma Kennametal in Ebermannstadt, die sich
zum 1.9. bereit erklärt hat, sämtliche Lehrlinge der Fa.
Kimberly- Clark aus Forchheim weiter auszubilden und ihnen
somit alle Berufschancen zu erhalten. Diese vorbildliche,
verantwortungsvolle Haltung von Kennametal verdient höchsten
Respekt und öffentliche Anerkennung.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 2.
Oktober 2005
Büchergeld
Forchheim : Der Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete Eduard
hat sich für eine sachliche Diskussion beim Thema Büchergeld
ausgesprochen. Er widersprach v.a. den Aussagen, wonach
einziger Gewinner der Freistaat Bayern sei und die Kommunen
zusätzlich belastet würden“, wies es dieser Tage zu lesen
war. Fakt ist, dass vornehmlich unsere Schülerinnen und
Schüler aus dem Büchergeld den größten Nutzen ziehen. Mit
einem zumutbaren und sozial ausgewogenen Büchergeld von 20
bzw. 40 Euro im Jahr könnten die Schüler künftig mit
aktuelleren Büchern arbeiten als bisher. Die Lehrerkonferenz
wird in Abstimmung mit den Eltern über den Ankauf neuer
Bücher oder von Lernsoftware entscheiden. Nöth erhofft sich
davon auch eine baldige Minderung der teilweise enormen
Kopierkosten, die bislang im Übrigen ohne größere Probleme
eingefordert und auch bezahlt wurden. Wenn momentan die
Ausgabe älterer Bücher beklagt werde, liege es daran, dass
die Sachaufwandsträger, die für den Bücherkauf zuständig
sind, über Jahre hinweg die Mittel für eine optimale
Lernmittelaussstattung nicht zur Verfügung stellten bzw.
stellen konnten und dass das neue Büchergeld eben erst nach
Einzug für Neuanschaffungen zur Verfügung stehe. Nöth
bezeichnete die Sorgen der Kommunen von einem zu hohen
kommunalen Verwaltungsaufwand beim Büchergeld, wie sie von
den Kämmerern vorgetragen wurden, als unbegründet. Zum
einen, so MdL Eduard Nöth, wird die meiste Arbeit durch die
Schulfamilie selbst erledigt, die das Büchergeld einsammelt.
Zum anderen betreiben die Kommunen wie etwa bei der
Durchsetzung jedes Strafzettels bei Parksündern einen
wesentlich größeren Verwaltungsaufwand. Jedenfalls, so
stellt der Forchheimer Bildungspolitiker Eduard Nöth fest,
werden die Einsparungen der Kommunen bei der
Lernmittelfinanzierung deutlich höher liegen als der
Mehraufwand für zusätzliche Verwaltungsarbeiten. Die
Kommunen werden finanziell unter dem Strich entlastet und
nicht belastet. Auch dies gehöre zu einer ehrlichen
Auseinandersetzung. Zu den Äußerungen mancher Schulleiter
merkt MdL Eduard Nöth an, dass es bisher ohne größeren
Probleme und selbstverständlich an unseren Schulen möglich
war, dass mehrfach jährlich Kopiergeld, Beiträge für
Klassenfahrten, Theater- und Kinobesuche,
Schullandheimaufenthalte, Skifreizeiten und Studienfahrten
eingesammelt wurden. Genauso werde es auch beim Büchergeld
funktionieren. Nöth wies in seiner Presseerklärung darauf
hin, dass eine Beteiligung der Eltern an den Kosten der
Schulbücher in Deutschland längst Standard sei. In 13 von 16
Bundesländern werde Büchergeld oder ein anderer finanzieller
Eigenanteil der Eltern erhoben. Dabei liege Bayern mit
seinen Beträgen und der eingebauten starken sozialen
Komponente an der unteren Grenze im Ländervergleich. Nöth
versprach, dass entsprechend der Revisionsklausel nach dem
ersten Jahr sehr sorgfältig nachberaten werde und dabei
Korrekturen nicht ausgeschlossen seien.
Pressemitteilung vom 7. September 2005
Lehrerversorgung
Forchheim : Wie der Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth mitteilt, wird es in der kommenden Woche zum
Schuljahresbeginn 2005/6 in Bayern über alle Schularten
hinweg knapp 4.300 neue Lehrkräfte geben, das sind rund 700
mehr als im Vorjahr. Mit dieser großen Zahl von
Neuanstellungen wird die Unterrichtsversorgung auf hohem
Niveau gesichert, so MdL Nöth. Erfreulich ist der Umstand,
dass fast 75 % aller Lehramtsbewerber zu Beginn des neuen
Schuljahres eine Stelle im staatlichen Schuldienst erhalten.
Trotz schwierigster Haushaltslage beweist Bayern damit seine
Priorität für Bildung. Für die Grundschule liegen, so Eduard
Nöth, 1679 Bewerbungen vor, 1218 davon werden in den
Staatsdienst übernommen. Für eine unbefristete Einstellung
mit Verbeamtung ist für Prüfungsteilnehmer aus dem laufenden
Prüfungsjahr eine Note von 2,39 erforderlich. Im Bereich der
Hauptschule liegen 486 Bewerbungen vor. Alle Bewerber können
übernommen werden. Die Beschäftigungsquote beträgt hier also
100 %. Für eine Verbeamtung ist hier eine Note von 3,5
erforderlich. An den Förderschulen werden von den 699
Bewerbern immerhin 442 übernommen. Bei der Realschule werden
von den 773 Bewerbern 435 in den bayerischen Realschuldienst
übernommen. Im Gymnasialbereich bestehen insgesamt gute
Einstellungsmöglichkeiten, so der Forchheimer
Stimmkreisabgeordnete. Insgesamt 1665 Lehrkräfte haben sich
beworben. Hiervon werden 1185 Personen in den
Gymnasialdienst zum kommenden Schuljahr übernommen. An den
Staatlichen Berufsschulen stehen 444 Bewerbungen an. Dem
stehen 224 Einstellungsmöglichkeiten gegenüber. MdL Eduard
Nöth bewertete diese Situation als klaren Beweis für die
Aussage „Vorfahrt für Bildung“. Damit wird trotz ständig
sinkender Steuereinnahmen ein deutliches Zeichen der
Ermutigung für unsere Kinder und Jugendliche gesetzt, die
Zukunftschancen unserer Schülerinnen gemehrt.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 4.
September 2005
Pressebericht zur verkehrsrechtlichen Neuordnung der
Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A 73 zwischen Erlangen
und Forchheim
Forchheim : Der Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete Eduard
Nöth hat in einem Schreiben an Innenminister Dr. Günther
Beckstein die Neuregelung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf
der A 73 zwischen Erlangen und Forchheim massiv kritisiert
und forderte, die Festsetzungen der Autobahndirektion
Nordbayern nochmals eingehend zu überprüfen. In seinem Brief
unterstrich MdL Eduard Nöth die Aussagen von Herrn Matthias
Madl aus Forchheim, der in einem Leserbrief die
verkehrsrechtlichen Anordnungen als „Schildbürgerstreich,
der seinesgleichen sucht“ bezeichnet hat. Als absolut
unverständlich bezeichnete Eduard Nöth die willkürlich
wirkende Aufstellung von Begrenzungsschildern von einmal 80
und 100 km/h. Auf übersichtlichen Strecken, wo zügiger
Verkehr möglich wäre, wird auf 80 Km/h begrenzt; in der
zunächst als besonders gefährlich geschilderten
Heinlein-Kurve in Baierdorf darf dann bis zu 100 Km/h
gefahren werden. Als absoluten Treppenwitz bezeichnet der
Forchheimer Landespolitiker auch den Umstand, dass ab
Forchheim Süd in Richtung Bamberg durch das gesamte
Stadtgebiet Forchheim dann ungebremst und ungehemmt gefahren
werden darf. Freie und unbesiedelte Räume sind nach
Beobachtung von Eduard Nöth auf der gesamten Strecke von
Nürnberg bis nach Forchheim Süd mit einem Tempolimit
versehen, durch das Stadtgebiet von Forchheim und damit
durch ein verdichtetes Wohngebiet ist dem Temporausch freie
Fahrt eingeräumt. Das verstehe, so Eduard Nöth, wer will, er
jedenfalls nicht. Wo liegt denn eigentlich der Unterschied
zwischen den Bewohnern der Städte Erlangen, Baierdorf und
Forchheim, fragt der Abgeordnete. Nöth forderte hier endlich
eine Gleichbehandlung, zumal in Forchheim der Lärmschutz
aufgrund fehlgeschlagener Prognosen schon längst nicht mehr
den Anforderungen des Bundesimmisionsschutzrechts genügt.
Mit dem Verweis auf die mehr als treffenden Aussagen des
Herrn Matthias Madl, die Eduard Nöth dem Minister persönlich
übermittelte, bat der Forchheimer Abgeordnete nochmals
eindringlich im Interesse der zahlreichen Pendler aus der
Stadt und dem Landkreis Forchheim um Überprüfung und
Korrektur dieses „angeordneten Schwachsinns“. Nöth bat den
Innenminister gerade im Hinblick auf die tagsüber
unterschiedliche Belastung dieses Autobahnabschnitts
zwischen Forchheim und Erlangen um kreative, innovative und
intelligente Lösungsansätze der Verkehrsleitung. Das sture
Aufstellen von Begrenzungsschildern sei jedenfalls, so
Eduard Nöth, kein Ausdruck einer solchen Vorgehensweise.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 28.
August 2005
Stellungnahme zum Armutsbericht
Forchheim : „Familienpolitik muss mehrere Standbeine haben.
Kinder und ihre Familien brauchen neben einem größeren
Betreuungsangebot und einer früheren und intensiveren
Förderung besonders finanzielle Unterstützung.“ Mit diesen
Worten äußerten sich der CSU – Landtagsabgeordnete Eduard
Nöth und die CSU – Bundestagskandidatin Mathilde Hartmann zu
dem jüngst veröffentlichten 12. Kinder- und Jugendbericht
der Bundesregierung. „Wir müssen Kinder wieder aus der
Armutsfalle holen“, so die Vorsitzende der Forchheimer
Frauen-Union Mathilde Hartmann. Eine Million Kinder würden
derzeit von der Sozialhilfe leben. Das Armutsrisiko von
Familien mit Kindern sei seit der rot-grünen Bundesregierung
deutlich angestiegen. Der im Regierungsprogramm der Union
vorgesehene Grundfreibetrag in Höhe von 8.000 Euro für jedes
Familienmitglied sorge dagegen für bessere Startchancen von
Kindern in Deutschland. „Mit diesem Konzept zahlt eine
vierköpfige Familie bis zu einem Jahreseinkommen von rund
38.200 Euro keinen Cent Einkommensteuer mehr. Damit können
wir es schaffen, dass den Familien das Geld von vorneherein
in der Tasche bleibt“, so die Stadt- und Kreisrätin
Hartmann. In der Diskussion um bessere Bildung und Erziehung
dürfe die wichtige Rolle der Eltern nicht übersehen werden.
MdL Eduard Nöth „In einer Zeit, in der gerade auf Eltern
immer neue Anforderungen zukommen, müssen wir deren
Erziehungskompetenz stärken.“ Dazu sei es notwendig, ein
weit größeres Augenmerk als bisher auf die Eltern- und
Familienbildung zu legen. Der CSU – Kreisvorsitzende
erinnerte dabei an das jüngst geführte Fachgespräch mit dem
bayerischen Sozialstaatssekretär Jürgen Heike beim
Caritasverband Forchheim, das diese Problematik
thematisierte. Dort war man sich einig, dass zu diesem Zweck
der entsprechende Haushaltsansatz im nächsten Doppelhaushalt
des Freistaats auf eine halbe Million Euro aufgestockt
werden muss“. Zentrale Forderungen des 12. Kinder- und
Jugendberichts, wie der Ausbau der Kinderbetreuung und die
frühere Einschulung, setze Bayern bereits um. Mit einer
Versorgungsquote von 5,7 Prozent liege Bayern bei der
Versorgung von unter Dreijährigen an der Spitze der
westlichen Flächenländer. „Mit einem finanziellen Kraftakt
von zusätzlich 313 Millionen Euro in den Jahren 2002 bis
2006 gibt es in Bayern 30.000 neue Betreuungsplätze für
unter Dreijährige und Schulkinder“, betonte der Forchheimer
CSU – Abgeordnete Nöth. Seit mehreren Jahren sind
Kindergärten in Bayern für unter dreijährige Kinder und
Schulkinder geöffnet. „Im neuen Bayerischen Kinderbildungs-
und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) stärken wir diese
Entwicklung mit höheren Fördersätzen für diese
Altersgruppen“, erklärte die Bundestagskandidatin M.
Hartmann.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 19.
August 2005
Bericht über Flurbereinigungsverfahren Kappel-Kemmathen
Hiltpoltstein : Die örtlichen Beauftragten des
Flurbereinigungsverfahrens Kappel – Kemmathen, Gerhard
Drutschmann und Georg Potzner, wünschen einen baldigen
Abschluss des seit 186 laufenden Verfahrens. Dies machten
sie in einem Gespräch mit dem CSU – Landtagsabgeordneten
Eduard Nöth im Beisein des 2. Bürgermeisters der Gemeinde
Hiltpoltstein Matthias Tauber deutlich. Die engagierten
jungen Landwirte dankten zunächst dafür, dass nach dem
Besuch der Abgeordneten Koschyk und Nöth sowie des
Präsidenten der Direktion für ländliche Entwicklung Heribert
Hass im Jahre 2002 das ins Stocken geratene Verfahren zügig
weitergeführt wurde. Schließlich werde es noch im Oktober
dieses Jahres, so Gerhard Drutschmann, zur vorläufigen
Besitzeinweisung kommen. Allerdings müssten dann dringend
die neuen Strukturen hergestellt werden, weil erst dann die
Vorteile der Flurbereinigung gegeben wären. Dazu bedarf es
eben noch der Entfernung der alten Wege, Böschungen und
Raine. Die Ortbeauftragten baten daher den Abgeordneten,
sich dafür einzusetzen, dass die Ausschreibungen dieser
Maßnahmen durch die Direktion für ländliche Entwicklung
zügig in die Wege geleitet werden und für den Bau die
notwendigen Haushaltsmittel bereitgestellt werden. Sinnvoll
wäre nach Meinung der betroffenen Bauern ein Baubeginn nach
der vorläufigen Besitzeinweisung. MdL Eduard Nöth anerkannte
den großen Einsatz vor Ort und versprach, sich unverzüglich
mit dem Präsidenten Hass und dem bayerischen
Landwirtschafsministerium in Verbindung zu setzen. Dieses
Verfahren müsse, so Eduard Nöth, nun endlich zum Abschluss
gebracht werden. 2. Bürgermeister Tauber begründete die
Dringlichkeit und Notwendigkeit der Abschlussarbeiten nicht
zuletzt auch mit der derzeitigen schlechten Situation der
bäuerlichen Betriebe. Junge Bauern, die auf ihren Höfen
verbleiben und dem ländlichen Raum, der Natur- und
Landschaftspflege dienen, brauchen zum Überleben tragfähige
Strukturen, die einen wirtschaftlichen Einsatz von Maschinen
erlauben. Matthias Tauber beklagte in diesem Zusammenhang
den Verfall des Milchpreises durch die Monopolstellung der
Discounter, die exorbitante Erhöhung des Agrardiesels auf
heute rund 1,15 €/l und der Beiträge zur
landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft und
Alterssicherung, die das Überleben immer schwieriger
gestalten. Er erhoffe sich durch den Abschluss des
Flurbereinigungsverfahrens in Kappel – Kemmathen dringend
benötigte betriebswirtschaftliche Vorteile. CSU –
Abgeordneter Eduard Nöth unterstützte die Aussagen der
aktiven Jungbauern im Forchheimer Oberland und forderte von
einer künftigen Bundesregierung eine grundsätzliche
Neuausrichtung der Agrarpolitik auf Bundesebene hin zu einem
klaren Bekenntnis für den Agrarstandort Deutschland. Die
Agrarwirtschaft muss wieder als wichtiger Wirtschaftsfaktor
wahrgenommen werden. Rot-Grün hat die Bedeutung dieses
Wirtschaftsfaktors für Wertschöpfung und Arbeitsplätze in
Deutschland beharrlich ignoriert. Unsere Bauern brauchen
faire und vergleichbare Wettbewerbsbedingungen in der EU und
Verlässlichkeit des Staates im Agrarsozialsystem.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 14.
August 2005
Alois Glück in Hallerndorf
Hallerndorf : „Deutschland steht am Scheideweg. Es gehe am
18.9. um die Frage, ob in unserem Land der Aufbruch gelingt
oder ob sich der Abstieg beschleunigt“, so der Präsident des
Bayerischen Landtags Alois Glück bei einer
Wahlkampfveranstaltung der CSU in Hallerndorf. Der
Vorsitzende der CSU – Grundsatzkommission nannte die
Möglichkeit einer Rot-Rot-Grünen – Koalition nach der
Bundestag grausam. SPD und das neue Linksbündnis begingen
den alten Fehler und versprechen den Bürgern, was finanziell
nie einzuhalten sei. Die derzeitigen Einnahmen des Bundes
reichten gerade mal für die Zinsen, den Sozial- und
Verteidigungsetat. Der Haushalt des Bundes weise, so Glück,
für 2006 eine Deckungslücke von 60 Mrd € auf. Voraussetzung
für eine Wende zum Besseren sei Verlässlichkeit der Politik
statt Beliebigkeit. Es müsse die Situation, in der wir uns
befinden, ehrlich benannt werden und Verantwortung statt
Cleverness gezeigt werden. Für eine neue Regierung gelte es
die Staatsfinanzen zu stabilisieren und den Haushalt zu
konsolidieren. Dass dies eine Zeit schmerzlicher Eingriffe
werde, machte Alois Glück mehr als deutlich. Gleichwohl
nutze alles Sparen und Konsolidieren nichts, wenn es nicht
gelinge, in Deutschland eine neue Leistungs- und
Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen. Die Schlüsselfrage der
Zukunft sei, so Alois Glück, ob es der
Verantwortungsgemeinschaft von Staat und Bürgern gelingt,
diesen neuen Leistungsbegriff umzusetzen. Die Menschen seien
bereit, wenn es sich am Ende lohnt. Glück forderte von einer
neuen Regierung eine ehrliche Analyse und ein
durchgreifendes Maßnahmepaket. Glück betonte, dass eine
Besserung von heute auf morgen nicht möglich sei, es dürfen
daher keine Illusionen verbreitet werden. Der Oberbayer
Glück verglich die vor uns liegende Wegstrecke mit einer
Bergtour. Ob die Bergtour gelingt, entscheidet die
Bewältigung der Schwierigkeiten am Anfang. Glück stellte die
Vorfahrt für Arbeit in den Mittelpunkt der Handlungsagenda.
Die Kosten des Faktors Arbeit müssen gesenkt werden.
Deutsche Arbeitnehmer seien wohl Spitze beim Bruttolohn,
nicht jedoch beim Netto. Eine Senkung der
Arbeitslosenversicherung hätte seiner Meinung nach nicht nur
eine materielle, sondern auch eine psychologische Wirkung.
„Es müsse einen neuen Weg der Ehrlichkeit geben“, so der
Landtagspräsident. Man dürfe sich nicht um einschneidende
Entscheidungen herummogeln und die Flucht in neue Schulden
suchen, wie in der Vergangenheit praktiziert. Dies verbiete
schon allein das „C“ im Namen der CSU. Der Staat müsse
lernen, sich so wie private Haushalte zu verhalten. Wir
können dauerhaft nicht von der Substanz leben. Mit der
Mentalität einer Spaßgesellschaft, so Alois Glück, lasse
sich diese schwierige Wegstrecke jedoch nicht
bewerkstelligen. Es sei daher auch ein Mentalitäts- und
Wertewandel erforderlich, nur so lassen sich die
Veränderungen verkraften. Alois Glück betonte, dass die
Kinder und die Menschen in Deutschland dort eine signifikant
bessere Zukunft hätten, wo die „C“-Parteien länger regieren.
Die Wertvorstellungen der politisch handelnden Personen
müssen in aller Öffentlichkeit ihre Einstellung zu einer
Leistungsgesellschaft verdeutlichen. MdL Glück bezeichnete
in seiner mehr von Grundsätzen denn von Wahlkampfgetöse
geprägten Rede den Sozialstaat als unabdingbare
Voraussetzung für eine humane Gesellschaft. Ihn berühre
jedoch, dass trotz ständig höherer Sozialleistungen die
soziale Kälte in unserem Land immer mehr zunehme. Deshalb
ergänzte er seine Forderung nach einer sozialen
Leistungsgesellschaft dahingehend, dass für den Einzelnen
zunächst die eigene Anstrengung nötig sei. Für den Fall der
Überforderung ist schließlich die Solidarität der
Gesellschaft vorhanden. Es dürfen jedoch nicht alle
Lebensrisiken solidarisiert werden. Der Landtagspräsident
sprach sich vor den ca. 100 Zuhörern vor dem Rathaus in
Hallerndorf auch für einen gesunden Patriotismus, für die
Liebe zum eigenen Land aus. Letztlich zwinge uns die Welt
des Islam, den eigenen Standpunkt zu verdeutlichen und den
Wert der eigenen Heimat zu suchen. Abschließend äußerte
Alois Glück seine Einschätzung, dass die Dimension der
Veränderungen und die damit verbundenen Aufgaben vielen in
unserem Land noch nicht bewusst seien. Er nannte dabei die
möglichen Folgen der tickenden demografischen Zeitbombe, den
verschärften internationalen Wettbewerb sowie die Spätfolgen
des Kommunismus. Glück forderte abschließend erneut mehr
Ehrlichkeit in der Politik, ermunterte zu mehr Mut, neue
Wege zu gehen. Von der Politik werde wie nie nicht nur
Gestaltungswille, sondern Gestaltungskraft verlangt. CSU –
Abgeordneter Thomas Silbehorn bat die Anwesenden um ihr
Vertrauen für die CSU am 18.9.05. Den politischen Abend
hatte CSU – Ortsvorsitzender Raimund Lunz mit der Begrüßung
der Ehrengäste eröffnet. Er hieß neben den
Bundestagskandidaten Thomas Silberhorn und Mathilde Hartmann
auch Bürgermeister Heribert Weber, den Amtsvorgänger Alois
Haagen, den CSU – Kreisvorsitzenden MdL Eduard Nöth und den
Bezirkstagsvizepräsidenten Hans Kotschenreuther herzlich
willkommen.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 13.
August 2005
Forchheim : „Das nimmt ja langsam absurde Züge an“, sagte
der CSU- Kreisvorsitzende MdL Eduard Nöth zur Kritik an den
Äußerungen von Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber über das
Erstarken der Linkspartei und ihrer Anführer Lafontaine und
Gysi. Eduard Nöth bezeichnete Stoibers Aussage als „völlig
richtig, dass es schädlich und dumm ist, Gysi und Lafontaine
zu wählen“. Es sei schon innerhalb Ostdeutschlands
offenkundig, dass es den Menschen in Thüringen und Sachsen
besser gehe als z. B. in Mecklenburg-Vorpommern. „Wer sich
eine PDS-Landesregierung gewählt hat, hat sich ins eigene
Fleisch geschnitten. Die Menschen in Thüringen und Sachsen
hingegen haben mit der Unionsregierung unter
Ministerpräsident Dieter Althaus und G. Milbradt die bessere
Perspektive.“ Nöth erinnerte daran, dass die Berliner Mauer
vor 44 Jahren von Gysis Genossen gebaut worden sei. „Eine
Mauer, die von der Union immer bekämpft worden ist – auch zu
Zeiten, als sich ein Oskar Lafontaine längst damit
abgefunden hat.“ Der CSU-Kreisvorsitzende ist davon
überzeugt, dass es heute keine deutsche Einheit gäbe, wenn
Gysi und Lafontaine vor 15 Jahren Verantwortung gehabt
hätten. Lafantaine habe als damaliger Ministerpräsident des
Saarlandes gegen den Einigungsvertrag gestimmt. Nöth : „Wer
die Linkspartei wählt, entscheidet sich gegen die deutsche
Einheit und gegen eine bessere Zukunft. Das hat der
bayerische Ministerpräsident klar und deutlich angesprochen,
damit spricht er vielen Menschen aus der Seele.“
Pressemitteilung vom 06. August 05
Besuch des Fraktionsvorsitzenden Joachim Herrmann in
Gößweinstein.
Gößweinstein: Den Besuch des Fraktionsschefs im bayerischen
Landtag nutzte Bürgermeister Georg Lang, um seine Bitte
vorzutragen, das Wallfahrtsmuseum zu unterstützen. Auch
Landtagsabgeordneter Eduard Nöth war mit bei der Regierung
von Oberfranken, um die Finanzierung zu sichern. Durch die
finanziell schwierige Situation des Marktes Gößweinstein
musste leider auch der Zuschuss für das Wallfahrtsmuseum
gestrichen werden, dadurch verliere das Projekt die Mittel
aus der Städtebauförderung, da diese Förderrichtlinien
zwingend einen Anteil von 40 % der Gemeinde vorschreiben.
Lang zeigte Verständnis für den Sparkurs der bayerischen
Staatsregierung. Allerdings bat er den Fraktionsvorsitzenden
zu prüfen, ob es durch evtl. Umschichtungen nicht eine
Möglichkeit gäbe, das für Gößweinstein und die ganze
Fränkische Schweiz so wichtige Projekt zu unterstützen.
Joachim Herrmann dankte zunächst für den freundlichen
Empfang. Es sei großartig, dass sich die Gemeinde ein
solches Ziel gesetzt habe. Allerdings könne er aus dem
Stehgreif keine Zusagen machen, er verspreche aber, dass er
mit den zuständigen Stellen die Sache sorgfältig prüfen
werde. Er versicherte dem Bürgermeister, dass er sich
bemühe, ihm möglichst schnell eine Nachricht zukommen zu
lassen. MdB Hartmut Koschyk führte dazu aus, dass man hier
deutlich herausstellen muss, dass durch die Haushaltslage
des Bundes, die mit Sicherheit viel prekärer ist, als die
Gesamtsituation der Kommunen, keine finanziellen Spielräume
mehr vorhanden seien. Es sei deshalb von enormer
Wichtigkeit, dass sich die Wirtschaft wieder positiv
entwickelt, denn der momentane Verschiebebahnhof löse die
Probleme in unserem Land nicht. Nur wenn wieder
Steuereinnahmen verbucht werden können, werde sich auch die
finanzielle Situation in den Kommunen wieder verbessern.
Koschyk dankte dem Fraktionsvorsitzenden, dass er sich vor
Ort mit den Problemen der Kommunen auseinandersetzt und die
Bemühungen des Bürgermeisters mit seinem Gemeinderat
unterstützt. Vielleicht gelingt nun der Durchbruch zur
Schaffung dieser überregionalen Einrichtung. Es wäre zu
schade, so Koschyk, wenn wegen der angespannten
Haushaltslage das Projekt Wallfahrtsmuseum verzögert werde.
Gößweinstein, bekannt als Fremdenverkehrsort, würde um eine
Attraktivität reicher. Der Bundestagsabgeordnete gab seiner
Hoffnung Ausdruck, dass der letzten Anstoß nun der Besuch
von Joachim Herrmann sei, der Realisierung wieder einen
Schritt näher zu kommen. Die Bestrebungen der Gemeinde und
das bürgerschaftliches Engagement verdienen unsere
Anerkennung und deshalb bat Koschyk um Hilfe aus München.
Bürgermeister Georg Lang dankte den beiden Abgeordneten
Hartmut Koschyk und Eduard Nöth für ihre bisherige
Unterstützung der Marktgemeinde Gößweinstein. Er bat den
Fraktionsvorsitzenden Joachim Herrmann um einen Eintrag in
das Goldene Buch und überreichte ihm als kleines
Gastgeschenk ein Buch der Gemeinde. Die Besichtigung der
Basilika mit einem kurzen Orgelkonzert rundeten den Besuch
in Gößweinstein ab.
Pressemitteilung vom 04. Aug. 2005
Vorstellung der Kandidaten zur Bundestagswahl
Wiesenthau: Der CSU-Kreisverband gab auf einer erweiterten
Kreisvorstandssitzung mit den Bundestagsbewerbern Mathilde
Hartmann, Hartmut Koschyk und Thomas Silberhorn das
Startsignal im Landkreis Forchheim für den
Bundestagswahlkampf der CSU. Der CSU-Kreisvorsitzende Eduard
Nöth rief die CSU-Ortsvorsitzenden und Vorstandsmitglieder
im Kreisverband auf, die verbleibenden 6 Wochen intensiv zu
nutzen, für eine bürgerliche Mehrheit in Berlin zu kämpfen.
Bei der Wahl am 18. September gehe es nicht nur um einen
Regierungswechsel, sondern auch um eine
Richtungsentscheidung zwischen einer bürgerlichen Mitte oder
einer Linksfront aus Rot-Grün-Dunkelrot. Nöth betonte, dass
die Wahlen deshalb um ein Jahr vorgezogen wurden, weil
Rot-Grün gescheitert sei und über keine Mehrheit mehr im
Bundestag verfüge. Der Bundestagskandidat Hartmut Koschyk
rief dazu auf, offen, ehrlich und konzentriert für den
Politikwechsel einzutreten. Die Bürger hätten es satt,
erneut mit uneinlösbaren Wahlversprechungen, wie es die SPD
und die neuen Linken versuchen, betrogen zu werden. Wir
müssen in den kommenden Wochen den Bürgern sagen, worauf es
ankommt. Das gemeinsame Regierungsprogramm von CDU/CSU sei,
so MdB Koschyk ein klares und ehrliches Konzept, es sei
nicht bequem und verspricht keine Wohltaten. Aber es ist ein
Programm, das Zukunft schafft für Deutschland. Bei 5 Mio.
Arbeitslosen, einer immer höheren Staatsverschuldung und
einem massiven Anstieg an Armut sei die Zeit vorbei, den
Menschen Sand in die Augen zu streuen. Rot-Grün hat keine
tragfähigen Antworten auf die Herausforderungen der Zeit.
Die Bilanz der 7-jährigen Regierungszeit von Rot-Grün sei
verheerend. Hartmut Koschyk wies auch auf die große Gefahr
einer möglichen Erstarkung der Rechtsparteien hin, falls der
linke Rand des politischen Spektrums aus dieser Wahl zu
stark hervorgeht. Deshalb wird es wesentlich darauf
ankommen, dass Bayern mit einer deutlichen Mehrheit für die
CSU ein politisches Signal setzt. Der Bundestagsabgeordnete
Thomas Silberhorn, Kandidat für den Bundeswahlkreis
Bamberg-Forchheim, bat die Anwesenden, optimistisch und
zuversichtlich, jedoch nicht übermütig, in die
Wahlauseinandersetzung zu gehen. Letztlich habe die
miserable Haushaltslage im Bund den Bundeskanzler gezwungen,
die Vertrauensfrage zu stellen. Dies gleiche einer
Bankrotterklärung. Die Steuereinnahmen reichen nicht einmal
mehr für die Bezahlung der Zinsen, des Personals und der
gesetzlich verpflichtenden Sozialleistungen. Oberste
Priorität müsse die Schaffung von Arbeit und Beschäftigung
haben. Die CSU werde die Lohnnebenkosten um 2 %-Punkte
senken und somit dafür sorgen, dass die Arbeitnehmen mehr
Netto vom Brutto in der Tasche haben. Des weiteren braucht
unser Land, so MdB Silberhorn, wettbewerbsfähige Steuern in
Deutschland. Wir werden den Eingangssteuersatz auf 12 % und
den Spitzensteuersatz auf 39 % senken und somit für die
niedrigsten Steuersätze in der Geschichte Deutschlands
sorgen. Im Gegenzug werden Steuervergünstigungen und
Abschreibungsmodelle für Windräder, Schiffs- und
Flugzeugbeteiligungen und Sonstiges abgeschafft. So
erreichen wir wesentlich mehr für ein gerechtes Steuersystem
als die SPD, die am geltenden Recht festhält und eine
spezielle „Reichensteuer“ einführen will, ohne
Steuerschlupflöcher zu schließen. Dies würde erneut Anreize
bieten, Steuerumgehungsmöglichkeiten zu nutzen. Die
CSU-Listenkandidatin Mathilde Hartmann setzte sich in ihrer
Rede für die Zukunft der Familien ein. Mit einem
steuerlichen Grundfreibetrag von 8.000 € je Familienmitglied
und mit einem Rentenbonus für Eltern werden künftig Familien
stärker gefördert.
Die Forchheimer Stadt- und Kreisrätin sprach sich auch für
eine stärkere Beachtung von althergebrachten Werten und
Grundtugenden, wie Leistungsbereitschaft, Fleiß und
Disziplin ein, die unter Rot-Grün sträflich missachtet
wurden, aus. Die 4-fache Mutter, die sich persönlich für die
Erziehungsarbeit entschied, forderte, künftig die
Vereinbarkeit zwischen Berufstätigkeit und Kindererziehung
stärker zu fördern. Der Stellenwert von Ehe und Familie, der
in den letzten Jahren zunehmend von der Bundesregierung
relativiert wurde, muss verstärkt in den Mittelpunkt
politischen Handelns gerückt werden. MdL Eduard Nöth rief
abschließend dazu auf um die unentschiedenen Wähler zu
kämpfen. Immer mehr Bürger entscheiden sich erst auf der
Zielgeraden, welcher Partei sie ihre Stimme geben. Also wird
der Endspurt entscheiden, ob unser Land von einer Linksfront
oder von einer Regierung der bürgerlichen Mitte gesteuert
wird, ob Armut statt sozialer Balance oder
Massenarbeitslosigkeit statt gesellschaftlicher Teilhabe in
Deutschland herrschen.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 2.
August 2005
Staatssekretär im Bayerischen Sozialministerium Jürgen W.
Heike zu Besuch
Forchheim : Veränderte Familienformen, gestiegene
Erwartungen an die Erziehungsfähigkeit von Eltern und die
Verunsicherung von Vätern und Müttern in Grundfragen der
Erziehung erfordern den Ausbau und die weitere
Qualifizierung von Angeboten der Eltern- und
Familienbildung. Sie gewinnt daher immer mehr an Bedeutung.
Diese Entwicklung veranlasste auf Anregung des Leiters der
Erziehungsberatungsstelle Richard Rudert den Forchheimer
Landtagsabgeordneten Eduard Nöth den Staatssekretär im
Bayerischen Sozialministerium Jürgen W. Heike zu einem
Fachgespräch in das Caritaszentrum in der Egloffsteinstraße
zu einem Fachgespräch einzuladen. Der Kreisgeschäftsführer
der Caritas Peter Ehemann, der Leiter der
Erziehungsberatungsstelle und die CSU – Stadt- und
Kreisrätin Mathilde Hartmann erörterten mit den
Landespolitikern Möglichkeiten, wie Vorort vertieft in die
Förderung und Stärkung der Erziehungsarbeit in den Familien
eingestiegen werden kann. Richard Rudert betonte, dass der
Caritasverband bei entsprechender staatlicher Unterstützung
bereit wäre, dieses präventive Elterntraining wieder
verstärkt anzugehen. Gerade Eltern von Kindern, die in
Kindertageseinrichtungen betreut werden, könnten, so Rudert,
aufgrund des gestehenden Kontakts zu der Einrichtung von
Maßnahmen der Eltern- und Familienbildung gut erreicht
werden. Es sei daher erforderlich, entsprechende Angebote
weiterzuentwickeln. Staatssekretär Jürgen W. Heike sicherte
dem Caritasverband eine entsprechende Prüfung zu, sprach
dabei von der Möglichkeit der Einrichtung eines
Pilotprojekts in Forchheim und bestätigte die Richtigkeit
der Ansiedlung von verstärkter Eltern- und Familienbildung
an Kindertagesstätten. MdL Eduard Nöth teilte mit, dass der
bayerische Landtag in einem Antrag die Bayerische
Staatsregierung aufgefordert habe, im nächsten
Doppelhaushalt zusätzliche Haushaltsmittel für die
Familienbildung bereitzustellen. Schwerpunktmäßig soll dabei
die frühzeitige Eltern- und Familienbildung ausgebaut
werden. Dabei sollen niederschwellige Angebote, z.B. in Form
von Elternstammtischen, sowie die Vernetzung vorhandener
Angebote erprobt und ausgebaut werden. Richard Rudert sah
seine Bemühungen im Landkreis Forchheim in diesem
Landtagsantrag bestens aufgehoben und gab seiner Hoffnung
Ausdruck, wenn auch nur in kleinen Schritten in eine
entsprechende Förderung zu gelangen.
Die Anwesenheit des Kabinettsmitglieds Heike nutzte Peter
Ehemann, der Kreisgeschäftsführer des Caritasverbandes, zwei
weitere Projekte vorzustellen, die im Landkreis Forchheim
modellhaft erprobt bzw. derzeit entwickelt werden. Zum einen
sei dies das Projekt „KLAR“ ( Kreative Lösungen im Alter für
den ländlichen Raum ), das gemeinsam mit dem Diakonieverband
unter maßgeblicher finanzieller Unterstützung der
Pflegeversicherung und des Sozialministeriums läuft . Es
verfolgt das Ziel, die vorhandenen Möglichkeiten einer
Gemeinde zur Verbesserung der Lebensbedingungen älterer
Menschen im ländlichen Raum auszuschöpfen. Zum anderen
berichtete Ehemann von einem Strukturprojekt zur Förderung
von Familien im ländlichen Raum, das unter dem Namen „bonum
communae – Familien in guter Gesellschaft“ derzeit
konzipiert werde. Ziel sei, herauszufinden, wie auf der
Ebene der Gemeinde Strukturen entwickelt und geschaffen
werden können, damit Familien unterstützt, entlastet und
gefördert werden. Die Gemeinden sollen dazu befähigt werden
in ihrem Denken und Handeln familienfreundlicher zu wirken.
Stadt- und Kreisrätin Mathilde Hartmann bemerkte hierzu ,
dass die Familien und hier insbesondere die Frauen enorme
Beiträge für unsere Gesellschaft leisten, wohingegen die
Rahmenbedingungen für Familien schon lange nicht mehr
stimmen. Diese Überforderung sei u.a. ein Grund für die
zunehmende Kinderlosigkeit. Auch bezüglich dieses sinnvollen
Projekt in Richtung „Soziales Dorf – soziale Kommune“ sagte
Staatssekretär J. W. Heike sein Interesse und seine
Unterstützung zu. Er ermunterte den Caritasverband, in
Gesprächen und gemeinsamen Aktionen mit den Kommunen die
Zielsetzung dieses Projekts nachhaltig zu verfolgen. Sein
Haus stehe für entsprechende Unterstützung zur Verfügung, da
innovative Vorgehensweisen, die v. a. die Familien fördern
und stärken, im Sozialministerium oberste Priorität besäßen.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 29.
Juli 2005
MdL Eduard Nöth :
Wir müssen die Zahl der Klassenwiederholer in den nächsten
zehn Jahren halbieren
Forchheim : Die Zahl der durchgefallenen Schülerinnen und
Schüler ist nach Auffassung des Forchheimer CSU –
Landtagsabgeordneten Eduard Nöth zu hoch. „Wir müssen die
Zahl der Wiederholer deshalb in den nächsten zehn Jahren
halbieren“, erklärte MdL Eduard Nöth zum Schuljahresende.
Dieses Ziel dürfte selbstverständlich nicht durch Senkung
des Leistungsniveaus, sondern durch mehr individuelle
Förderung erreicht werden. „Wenn man das geschickt
eingefädelt, finanziert sich diese Maßnahme teilweise
selbst“, meinte der CSU-Politiker. Wenn jetzt wieder über
50.000 Schüler die Klasse wiederholen, davon rund 20.000 auf
freiwilliger Basis, seien das rund 1.500 Lehrer, die im
nächsten Jahr dafür zumindest rechnerisch eingesetzt werden
müssten. „Einen Teil dieser Unterrichtskapazität vorher zur
stärkeren Förderung und zum Vermeiden des Durchfallens zu
verwenden, statt hinterher für Wiederholungsklassen, ist für
die betroffenen Schüler sicher der bessere Weg“, so Eduard
Nöth. Der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete dankte auch
allen Lehrkräften für ihr Engagement im abgelaufenen
Schuljahr. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen sei an vielen
Schulen des Landkreises hervorragende Arbeit geleistet
worden, die öffentlich Würdigung und Anerkennung verdienen.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 28.
Juli 2005
Förderung der Adalbert-Stifter-Volksschule
Forchheim : Ein wunderschönes Geschenk zum
Schuljahresschluss bereitet der Freistaat Bayern der
Forchheimer Adalbert-Stifter-Volksschule. Aus Mitteln des
Investitionsprogramms Zukunft Bildung und Betreuung erhält
die Stadt Forchheim für die Erweiterung dieser Schule
Fördermittel in Höhe von 1,44 Mio. Euro. Dies teilte der
Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete Eduard Nöth dem
Forchheimer Oberbürgermeister Franz Stumpf mit. Mit dieser
Zuschussbewilligung steht Forchheim unter den 71
Landkreisen, so MdL Eduard Nöth, im Freistaat an der Spitze
der geförderten Maßnahmen. Mit der Ritter von Traitteur –
Volksschule, den Gymnasien in Forchheim und Ebermannstadt,
der Realschule und der Volksschule in Ebermannstadt ist die
Bezuschussung der Adalbert-Stifter-Schule in Forchheim das
6. Projekt, das der Freistaat Bayern im Zusammenhang mit der
Errichtung von Räumlichkeiten für eine Mittagsbetreuung im
Landkreis Forchheim fördert. Somit kann noch in der
Sommerpause mit dem Erweiterungsbau und der Schaffung von
Räumlichkeiten an der MODUS 21 – Schule im Norden Forchheims
begonnen werden. Eduard Nöth, der sich im Kultusministerium
vehement für die Bezuschussung aus diesem Bundesprogramm
einsetzte, dankte den verantwortlichen Gebietskörperschaften
den Städten Forchheim und Ebermannstadt sowie dem Landkreis,
dass sie zeitnah schlüssige Konzepte für die nachmittägliche
Betreuung an diesen Schulen erarbeiteten und über die
Regierung zur Prüfung weiterleiteten. Somit konnte die
einmalige Chance, aus diesem bereits überzeichneten Programm
gefördert zu werden, genutzt werden. Der Forchheimer
Bildungspolitiker freut sich, dass es ihm gelungen ist, über
alle Schularten hinweg diese Bezuschussung erreicht zu
haben. Unsere Schulen werden, so Eduard Nöth, aufgrund der
familiären und gesellschaftlichen Strukturen künftig
verstärkt auf Ganztagesbetrieb umstellen müssen. Er spricht
sich dabei nachdrücklich dafür aus, dass auch an
Grundschulen Ganztagesmodelle auf freiwilliger Basis erprobt
werden. Es sei daher zu begrüßen, dass sowohl an der
Adalbert-Stifter-Schule in Forchheim als auch künftig an der
Grundschule Wiesenthau Versuche in dieser Richtung getestet
werden.
Pressemitteilung vom 21. Juli 2005
Einstellung von Lehrern im nächsten Schuljahr
Forchheim : Wie der Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth mitteilt, wird es zum Schuljahresbeginn 2005/6
in Bayern über alle Schularten hinweg knapp 4.300 neue
Lehrkräfte geben, das sind rund 700 mehr als im Vorjahr. Mit
dieser großen Zahl von Neuanstellungen wird die
Unterrichtsversorgung auf hohem Niveau gesichert, so MdL
Nöth. Erfreulich ist der Umstand, dass fast 75 % aller
Lehramtsbewerber zu Beginn des neuen Schuljahres eine Stelle
im staatlichen Schuldienst erhalten. Trotz schwierigster
Haushaltslage beweist Bayern damit seine Priorität für
Bildung. Für die Grundschule liegen, so Eduard Nöth, 1679
Bewerbungen vor, 1218 davon werden in den Staatsdienst
übernommen. Für eine unbefristete Einstellung mit
Verbeamtung ist für Prüfungsteilnehmer aus dem laufenden
Prüfungsjahr eine Note von 2,39 erforderlich. Im Bereich der
Hauptschule liegen 486 Bewerbungen vor. Alle Bewerber können
übernommen werden. Die Beschäftigungsquote beträgt hier also
100 %. Für eine Verbeamtung ist hier eine Note von 3,5
erforderlich. An den Förderschulen werden den 699 Bewerbern
immerhin 442 übernommen. Bei der Realschule werden
voraussichtlich von den 773 Bewerbern 403 in den bayerischen
Realschuldienst übernommen. Im Gymnasialbereich bestehen
insgesamt gute Einstellungsmöglichkeiten, so der Forchheimer
Stimmkreisabgeordnete. Insgesamt 1665 Lehrkräfte haben sich
beworben. Aller Voraussicht nach können hiervon 1185
Personen in den Gymnasialdienst zum kommenden Schuljahr
übernommen werden. An den Staatlichen Berufsschulen stehen
444 Bewerbungen an. Dem stehen wahrscheinlich 224
Einstellungsmöglichkeiten gegenüber. MdL Eduard Nöth
bewertete diese Situation als klaren Beweis für die Aussage
„Vorfahrt für Bildung“. Damit wird trotz ständig sinkender
Steuereinnahmen ein deutliches Zeichen der Ermutigung für
unsere Kinder und Jugendliche gesetzt, die Zukunftschancen
unserer Schülerinnen gemehrt.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 17.
Juli 2005
Bericht vom Bezirksparteitag in Bamberg
Forchheim : Äußerst erfolgreich kehrten die Forchheimer
Delegierten vom CSU – Bezirksparteitag in Bamberg zurück.
Eindrucksvoll wurde dabei Staatsminister Dr. Werner
Schnappauf erneut zum oberfränkischen Bezirksvorsitzenden
wiedergewählt. Als neuer Stellvertreter von Dr. Schnappauf
wurde in Nachfolge von Dr. Gerhard Scheu der
Bundestagsabgeordnete des Bundeswahlkreises
Bamberg-Forchheim Thomas Silberhorn in das Führungsteam der
oberfränkischen CSU gewählt. Als stellvertretender CSU -
Bezirksvorsitzender bestätigt wurde MdB Hartmut Koschyk, der
den östlichen Landkreis Forchheim im Bundestag vertritt. Der
CSU – Kreisverband Forchheim ist mit dem wiedergewählten
Bezirksschatzmeister Hans Kotschenreuther und den neu
gewählten Beisitzern Dr. Hans-Jürgen Dittmann und der FU –
Kreisvorsitzenden Mathilde Hartmann im Bezirksvorstand
bestens vertreten. Ausführlich ging der CSU -
Landesvorsitzende Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber auf
die wahrscheinlich bevorstehende Bundestagswahl ein. Er
geißelte dabei die politischen Hinterlassenschaften von 7
Jahren rot-grüner Regierungsverantwortung. Mit rund 5 Mio
Arbeitslosen, die dem Staat jährlich rund 115 Mrd € kosten,
mit einer Rekordverschuldung von 1.400 Mrd € in allen
politischen Ebenen, sei die Bundesrepublik beinahe
handlungsunfähig. Stoiber sprach sich leidenschaftlich für
einen modernen Arbeitsmarkt, für niedrigere Lohnnebenkosten
und für einfachere Steuern aus. Weitere zentrale Projekte im
Programm für den Wechsel sind zudem die Zukunft für Familien
und solide öffentliche Finanzen. Deutschland muss wieder
wettbewerbsfähiger werden und alles unternehmen, um den
letzten Platz beim Wirtschaftswachstum aller europäischen
Staaten zu verlassen. Stoiber : “ Wir werden noch im diesem
Jahr die ersten Reformschritte umsetzen. Wir werden hart
arbeiten. Wir werden eine handwerklich saubere Arbeit
abliefern und den Bürgern vor der Wahl sagen, was sie
nachher erwartet.“ Der Parteivorsitzende bezeichnete das
Regierungsprogramm der Union als voll durchgerechnet, alles
sei solide finanziert, nichts werde auf Pump gemacht. Damit
sei, so Stoiber, das Unionsprogramm das klare Gegenmodell
zum Märchenprogramm der SPD mit seinen leeren
Versprechungen. Hart ging Ministerpräsident Stoiber mit der
neuen Linkspartei ins Gericht. Diese verspreche den Bürgern
das Blaue vom Himmel. Als Skandal bezeichnete es der
bayerische Regierungschef, dass hier der ehemalige SPD –
Vorsitzende, der als saarländischer Ministerpräsident mit
Gerhard Schröder gegen die Wiedervereinigung votierte, sich
jetzt als Gallionsfigur der SED – Nachfolgepartei geriere.
Auf einer dem Parteitag vorgeschalteten
Bezirksvorstandssitzung wurde die Forchheimer CSU – Stadt-
und Kreisrätin Mathilde Hartmann einstimmig als Kandidatin
des Bezirksverbandes für die CSU – Landesliste zur
Bundestagswahl nominiert. Die Landespartei wird am kommenden
Freitag in München die CSU – Landesliste aufstellen.
Pressemitteilung vom 14.Juli 2005
MdL Eduard Nöth : PISA bestärkt uns – Klaren
schulpolitischen Kurs fortsetzen
Forchheim : „Wir bleiben in der Schulpolitik bei unserem
klaren Kurs. Darin bestärken uns die PISA-Ergebnisse
eindrucksvoll“, stellte der Forchheimer CSU –
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth nach Bekanntgabe des
Ergebnisses des deutschen Schulvergleichs fest . Schüler wie
auch Lehrkräfte in Bayern haben nach Nöths Worten mit ihrer
nochmaligen Leistungssteigerung nach der letzten PISA-Studie
einen Platz in der Weltspitze erreicht. Dafür gebühre ihnen
Dank und Anerkennung. Damit werde eindrucksvoll bestätigt,
dass die Antworten auf die letzte PISA-Studie richtig waren.
Zusätzlich unterlegt werde diese Aussage mit der Tatsache,
dass Sachsen deutlich im Ländervergleich aufgeholt hat (
jetzt Rang 3 ). Der Freistaat Sachsen habe bekanntlich sein
Schulsystem nach bayerischem Vorbild aufgebaut. Den Vorwurf
, die soziale Schere in der Bildung klaffe immer weiter
auseinander, bezeichnete MdL Eduard Nöth wörtlich als
„Krampf“. Auch hier gebe die PISA-Studie Aufschluss. So
seien Hauptschulabsolventen in Bayern im Schnitt besser
ausgebildet als Realschulabsolventen in manch anderem
Bundesland. „So kann es auch vorkommen, dass ein bayerisches
Kind im Alter von 15 Jahren, das nach Bremen zieht, in
Mathematik eineinhalb Jahre Vorsprung gegenüber den dortigen
Schülern hat.“ Im Übrigen diskriminierten SPD und Grüne mit
ihrer ständigen Forderung nach einer höheren
Abiturientenquote andere hochwertige Ausbildungen in Bayern.
Die höchste Zahl an Handwerksbetrieben in Deutschland lasse
auf die vergleichsweise höchste Zahl an Meistern schließen.
Die handwerkliche Ausbildung im Freistaat sei mit ein Garant
für den Vorsprung im innerdeutschen Wettbewerb der
Wirtschaftsstandorte. Mittlerweile kommen , so der stv.
bildungspolitische Sprecher der CSU - Fraktion, 42 Prozent
der bayerischen Studienanfänger nicht mehr vom klassischen
Gymnasium, sondern über die berufliche Bildung. „Ist diese
Hochschulreife in den Augen der Opposition dann etwa weniger
wert?“ Eduard Nöth äußerte Unverständnis für die negativen
und abwertenden Bewertungen linker Bildungsverbände und
Politiker. „Das Bessere ist immer der Feind des Guten. Wir
müssen sicher weiter daran arbeiten, das hohe Niveau zu
halten oder im weltweiten Vergleich noch weiter nach oben zu
kommen. Schenkt man den Aussagen der Oppositionsparteien
Glauben, könnte man den Eindruck gewinnen, Bayern sei in
einer gewaltigen Schieflage. Das ist subjektiv wie objektiv
Unsinn.“ MdL Nöth kündigte an, ein verstärktes Augenmerk in
der bildungspolitischen Arbeit der nächsten Jahre auf die
Hauptschule zu richten. „Wir werden die Arbeit mit den
bewährten Praxis- und Sprachlernklassen intensivieren und
die individuelle Förderung ausbauen. Wir wollen die
Hauptschule stärken, ohne andere Schularten dabei zu
vernachlässigen.“
Pressemitteilung vom 14. Juli 2005
MdL Eduard Nöth : Deutsch für Ausländer ist eine
Schlüsselfrage für Bayern
Forchheim : Das Erlernen der deutschen Sprache ist nach
Ansicht des Forchheimer CSU – Landtagsabgeordneten Eduard
Nöth für die Integration von Ausländern in Bayern und auch
für den Arbeitsmarkt eine Schlüsselfrage. „Das Beherrschen
unserer Sprache ist die wichtigste Voraussetzung für
Integration.“ Mangelnde Sprachkenntnisse hätten schon ab der
frühen Kindheit im Laufe des Lebens immer schwerer zu
reparierende Folgen. Defizite in der Sprache führten zu
Kontaktschwierigkeiten mit anderen Kindern. Ohne
Deutschkenntnisse gebe es keinen Schulerfolg. Nur wer
entsprechende Sprachkenntnisse vorweisen könne, habe
schließlich vernünftige Chancen auf einen Arbeitsplatz.
„Mangelnde sprachliche Integration zieht einen Rattenschwanz
an Problemen im späteren Leben von Ausländerkindern nach
sich. Deshalb ist das Erlernen der deutschen Sprache für
diese Kinder und für die ganze Gesellschaft in Bayern eine
Schlüsselfrage“, betont MdL Eduard Nöth, der Mitglied im
bildungspolitischen Ausschuss des bayerischen Landtags. Der
hohe Anteil an Ausländerkindern mit schlechter
Sprachfähigkeit sei im Wesentlichen der Grund für das
miserable Abschneiden vieler deutscher Länder bei der ersten
PISA-Studie gewesen. „Bayern wird sich international im
Bildungsvergleich nur auf einem Spitzenplatz behaupten, wenn
die hiesigen Ausländerkinder ordentlich Deutsch sprechen
können.“ Eduard Nöth kritisierte in diesem Zusammenhang die
“akademische Diskussion“ um die Frage, ob Kindergärtnerinnen
ausreichend für die Vermittlung der deutschen Sprache
ausgebildet seien. „Es geht doch darum, Kleinkindern
einfache Begrifflichkeiten beizubringen und sie im Alltag an
die deutsche Sprache heranzuführen. Dazu brauchen wir
bestimmt keine promovierten Germanisten.“
Der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete fasste die
vielfältigen von CSU-Fraktion und Staatsregierung angeregten
Aktivitäten unter der Rubrik „Deutschoffensive“ zusammen. Er
begrüßte die jüngste Initiative der bayerischen
Staatsregierung, künftig keine Kinder ohne Deutschkenntnisse
mehr einzuschulen. Zentrales Instrument der Sprachförderung
von Migrantenkindern würden künftig die Vorkurse im
Kindergarten durch Lehrkräfte der Grundschulen sein. Diese
würden künftig auf das gesamte letzte Kindergartenjahr
ausgedehnt. Mit dem vom Freistaat geförderten Angebot „Mama
lernt Deutsch“ oder „Schule mal anders - Eltern lernen
Deutsch“ biete man vor allem Müttern Deutschkurse an,
während ihre Kinder in Kindergarten und Grundschule sind.
MdL Eduard Nöth forderte auch die Eltern noch einmal dazu
auf, die sprachliche Förderung ihrer Kinder schon in frühen
Jahren ernst zu nehmen. Die Initiative, Kinder ohne
Sprachkenntnisse nicht einzuschulen, solle auch einen
gewissen Druck auf jene Erziehungsberechtigten ausüben, die
sich dem Problem der Integration und des Erlernens der
deutschen Sprache verschließen.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 9.
Juli 2005
Pressebericht zum Bau der Fo. Südumgehung
Forchheim : CSU – Landtagsabgeordneter Eduard Nöth,
Oberbürgermeister Franz Stumpf und Bürgermeister Edmund
Mauser drücken beim Bau der Westspange der Forchheimer
Südumgehung weiter aufs Tempo. Nach einem Gesprächstermin
bei Staatsminister Beckstein, an dem auch der neue
zuständige Abteilungsleiter der Obersten Baubehörde für den
Bundestrassenbau in Nordbayern, Herr ltd. Baudirektor Jung,
teilnahm, zeigten sich die Forchheimer Politiker
zuversichtlich, dass dieses Straßenbauprojekt, das von
Wimmelbach kommend über den Kanal bis zum Kersbacher Kreuz
führt, evtl. schon im Jahre 2007 begonnen werden kann.
Nachdem der Stadtrat von Forchheim und der Gemeinderat von
Hausen über rechtsverbindliche Bebauungspläne das Baurecht
schufen, stehen nunmehr mit dem notwendigen Grunderwerb und
der Entwidmung der Bahnstrecke die letzen Hürden an.
Innenminister Beckstein zeigte sich zuversichtlich, was die
Finanzierung dieser ca. 9 Mio. € teueren Strecke anlangt.
Wie erwähnt stellt die noch fehlende Entwidmung der
Schienenstrecke Forchheim – Hemhofen ein Problem dar.
Innenminister Beckstein riet, im Vorfeld des Baubeginns
diese Frage definitiv zu klären. Wie Oberbürgermeister Franz
Stumpf mitteilte, wurde vom Eisenbahnbundesamt mit Bescheid
vom 2. März diese Strecke wohl stillgelegt. Rechtlich
handelt es sich jedoch weiterhin noch um eine öffentlich
gewidmete Verkehrsfläche für den Schienenverkehr. Eine
Überplanung der Verkehrsfläche setzt jedoch eine Entwidmung
voraus. Dr. Beckstein formulierte, dass wohl kein Bürger
Verständnis dafür hätte, wenn wir jetzt ein teueres
Brückenbauwerk mit aufwändiger Dammschüttung über diese
Bahnlinie bauen würden, und kurz nach Einweihung der
Südumgehung die Strecke dann endgültig entwidmet würde. Hier
muss jetzt die Lösung gesucht werden. CSU – Abgeordneter
Eduard Nöth hat sich nun deshalb an Wirtschafts- und
Verkehrsminister Dr. Otto Wiesheu gewandt mit der Bitte um
Mithilfe bei der anstehenden Entwidmung dieser Strecke. In
seinem Antwortschreiben führt Dr. Wiesheu aus, dass die
Entwidmung beim Eisenbahnbundesamt gemäß § 23 Allgemeines
Eisenbahngesetz beantragt werden kann. Antragsberechtigt ist
demnach neben der DB Netz AG auch die kommunale
Gebietskörperschaft, in deren Bereich sich die
Verkehrsfläche befindet. Nach Meinung des Verkehrsministers
erscheint daher der Bau eines zusätzlichen Brückenbauwerks
mit Dammschüttung, das bei einem Fortbestehen der Strecke
erforderlich wäre und erhebliche Mehrkosten verursachen
würde, nicht notwendig. Wiesheu empfiehlt daher der Stadt
Forchheim einen Antrag beim Eisenbahnbundesamt zu stellen.
Wie MdL Eduard Nöth mitteilt, hat sich für die angestrebte
Reaktivierung der Schienenstrecke Forchheim – Hemhofen keine
tragfähige Lösung gefunden. Zudem haben sowohl der Kreistag
Forchheim mit Beschluss vom 21.2.03 sowie die
Anliegergemeinden von diesen Überlegungen, die Strecke zu
reaktivieren Abstand genommen. Die Deutsche
Regionaleisenbahn ( DER ), die zunächst Interesse an der
Übernahme der Schieneninfrastruktur von der DB Netz AG
gezeigt hat, hat sich zunächst zurückgezogen. Daraufhin hat
die DB Netz AG die Stilllegung der Schienenstrecke beim
Eisenbahn-Bundesamt beantragt, die mit Bescheid vom 2.3.05
erfolgt ist. Klarheit in dieser Angelegenheit kann, so Otto
Wiesheu deshalb nur mit der Entwidmung der Strecke erreicht
werden. Aus Sicht des Bayerischen Wirtschaftsministers
stehen, so in seinem Schreiben an MdL Eduard Nöth, einer
raschen Realisierung der Südumgehung Forchheim – Westspange
schienenseitig keine durchgreifenden Hindernisse entgegen,
wenn die entsprechenden Anträge zeitnah gestellt werden.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 3.
Juli 2005
Bericht zur schul. Situation an den Fach- und
Berufsoberschulen
Forchheim : „Angesichts der angespannten Ausbildungsstellen-
und Arbeitsmarkt-situation streben die jungen Menschen heute
zunehmend eine qualifizierte schulische Ausbildung an. So
ist allein im Bereich der Fachoberschulen (FOS) und
Berufsoberschulen (BOS) gegenüber der Schülerprognose ein
Zuwachs von mehr als 2.200 Schülerinnen und Schülern zu
verzeichnen“, berichtete der Forchheimer
Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth. Somit steigen die
Schülerzahlen an Fach- und Berufsoberschulen kontinuierlich
weiter an. Bereits zum laufenden Schuljahr hatten sich an
Fachoberschulen 9,6 Prozent mehr Jugendliche angemeldet als
im Vorjahr, an den Berufsoberschulen waren es 5,6 Prozent
mehr. Zum Schuljahr 2005/2006 beläuft sich der Zuwachs an
staatlichen Fachoberschulen auf nochmals 12,5 Prozent, an
Berufsoberschulen auf 10,2 Prozent.
Zur Sicherung des Unterrichts für diese Schülerinnen und
Schüler ist ein Mehrbedarf von 65 Stellen erforderlich.
Durch interne organisatorische Maßnahmen können 15
Stellenäquivalente erwirtschaftet werden. Außerdem haben
sich das Kultusministerium und das Finanzministerium nun im
Rahmen der Verhandlungen zum Nachtragshaushalt auf die
Finanzierung von 50 zusätzlichen Stellenäquivalenten
geeinigt. „Ich danke dem Finanzministerium für diesen
Kraftakt. Damit können wir die Unterrichtsversorgung an den
Staatlichen Fachoberschulen und Berufsoberschulen auch für
das Schuljahr 2005/2006 sicherstellen“, so MdL Eduard Nöth.
Der große Zulauf an Fachoberschulen und Berufsoberschulen
zeige auch, so der Forchheimer Bildungspolitiker, dass das
bayerische Schulsystem inzwischen eine nie da gewesene
Durchlässigkeit aufweise. „Damit unterstützen wir das
veränderte Bildungsverhalten. Heute kann man in Bayern von
der Hauptschule über die Fachoberschule bzw. über einen
beruflichen Abschluss und anschließender Berufsoberschule
bis zum Abitur gehen. Es gibt an Bayerns Schulen keinen
Abschluss ohne weiterführenden Anschluss“, betonte Eduard
Nöth.
Mobilfunkpakt Bayern: Das bessere Konzept zum
ödp-Volksbegehren
Wer glaubt, durch die von der ödp geforderte Baugenehmigung
beim Ausbau der Antennenstandorte mehr Einfluss zu bekommen,
der irrt. Warum? Weil ein Baugenehmigungsverfahren das nicht
leisten kann, was das ödp-Volksbegehren den Bürgern
verspricht. Denn:
- Im Baugenehmigungsverfahren für Sendeantennen ist weder
Platz für eine eigenständige Prüfung gesundheitlicher
Aspekte noch für Erwägungen über Grenzwerte. Der Schutz der
Gesundheit ist abschließend in der Verordnung des Bundes
über elektromagnetische Felder (26. BImSchV) festgelegt. Die
dort enthaltenen Grenzwerte sind höchstrichterlich
bestätigt. Ob sie eingehalten werden, wird bei jedem
Antennenstandort durch die Regulierungsbehörde für
Telekommunikation und Post (RegTP) geprüft. In der sog.
Standortbescheinigung gibt sie den Abstand von der Antenne
an, ab dem die Grenzwerte eingehalten sind. In der Regel
beträgt dieser Sicherheitsabstand wenige Meter.
- Die in Deutschland geltenden Grenzwerte werden auch von
der EU-Kommission empfohlen. Sie gelten in der Mehrzahl der
Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Sie basieren auf
Empfehlungen internationaler Expertenkommissionen wie der
internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender
Strahlung (ICNIRP) und der Weltgesundheitsorganisation
(WHO).
- Unterhalb der Grenzwerte sind schädliche Wirkungen auf die
Gesundheit wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Um diese
Erkenntnis auch mit neuen wissenschaftlichen Methoden immer
wieder zu hinterfragen, werden weltweit Forschungsprogramme
durchgeführt. Im Vordergrund steht dabei die Nutzung von
Handys, da beim Telefonieren auf den Menschen wesentlich
höhere elektromagnetische Felder einwirken als durch
Antennen in der Nachbarschaft. Die Forschungsergebnisse
werden laufend bewertet, um ggf. eine Änderung des
Schutzkonzeptes zu veranlassen.
- Ein Baugenehmigungsverfahren kann sich immer nur auf den
konkret beantragten Standort beziehen. Der
Genehmigungsbehörde ist es verwehrt, dem Antragsteller
Alternativstandorte vorzuschlagen und für geeignet zu
erklären.
- Die Einführung eines Baugenehmigungsverfahrens führt nicht
zu mehr Bürgerbeteiligung. Im Verfahren sind zwar die
Nachbarn zu beteiligen. Sie können auch – ggf. nach
erfolglosem Widerspruchsverfahren – gegen die Baugenehmigung
klagen. Erfolgreich kann eine solche Klage aber nur sein,
wenn Verstöße gegen nachbarschützendes Recht vorliegen.
Daran fehlt es aber gerade dann, wenn, wie durch die
Einhaltung der Grenzwerte belegt, die Gesundheit der
Nachbarn nicht beeinträchtigt werden kann. Nicht einmal
verzögert werden kann der Bau, weil Widerspruch und Klage
keine aufschiebende Wirkung entfalten. Bei offensichtlicher
Erfolglosigkeit wird auch das Verwaltungsgericht den Bau
nicht stoppen. Es besteht also ein Anspruch auf die
Erteilung der Baugenehmigung, wenn die gesetzlichen Vorgaben
erfüllt sind.
- Ein Baugenehmigungsverfahren gibt auch den Gemeinden nicht
mehr Einfluss. Die Gemeinde muss ja sagen, wenn die
baurechtlichen Anforderungen erfüllt sind. Verweigert sie
das für das Genehmigungsverfahren erforderliche Einvernehmen
rechtswidrig, kann es durch die Bauaufsichtsbehörde ersetzt
werden, was in aller Regel erfolgt. Damit kommt es zum
Streit und zur Zeitverzögerung, nicht aber zur Verhinderung
beantragter Antennenstandorte. Wegen Verletzung der
Amtspflicht können auf die Gemeinden u.U. erhebliche
Schadensersatzforderungen zukommen.
- Die kommunalen Spitzenverbände in Bayern wissen sehr
genau, worum es geht. Deshalb haben sie sich klar gegen die
Baugenehmigungspflicht ausgesprochen. Dem hat sich auch der
Deutsche Städte- und Gemeindebund angeschlossen. Die
bayerische Rechtslage entspricht der Musterbauordnung 2002
und den Regelungen in der weitaus überwiegenden Zahl der
Länder.
Deshalb: Die Einführung eines Baugenehmigungsverfahrens
würde in der Sache nichts bringen – außer mehr Regulierung
und Bürokratie -, aber Tür und Tor öffnen für überflüssigen
Streit und nutzlose Prozesse. Es wird dem berechtigten
Anliegen der Gemeinden nach Mitsprache und Auswahl von
Alternativen mit möglichst geringen Auswirkungen in keiner
Weise gerecht. Dies sind auch die Gründe, weshalb der
Bayerische Landtag bereits drei Mal - in den Jahren 1998,
2001 und 2004 - den jeweils gleichen Antrag der GRÜNEN auf
Einführung einer Baugenehmigungspflicht mit großer Mehrheit
von CSU und SPD abgelehnt hat.
Dem Anliegen der Gemeinden nach Mitsprache und damit auch
den Bedürfnissen besorgter Mitbürger kommt wesentlich besser
der Mobilfunkpakt Bayern II entgegen. Mit dem Pakt ist ein
gut funktionierender Dialog zwischen Gemeinden und
Netzbetreibern entstanden:
- Der Pakt sichert der Gemeinde frühzeitig Informationen
über geplante Standorte. Zur Zeit gibt es in Bayern ca. 8000
Standorte für Mobilfunksendeanlagen und ca. 9 Millionen
Handynutzer.
- Der Pakt regelt ein Beteiligungsverfahren. Es gibt das
sogenannte Fristenverfahren für Gemeinden mit weniger als
50.000 Einwohnern. Und es gibt die „runden Tische“ für die
Gemeinden, die mehr als 50.000 Einwohner haben.
- In beiden Verfahren kann die Gemeinde die Prüfung von
Alternativstandorten von den Netzbetreibern verlangen. Die
Betreiber haben sich verpflichtet, die Alternative bei
funktechnischer Eignung und wirtschaftlicher Zumutbarkeit zu
realisieren. Der Jahresbilanz 2004 zu Folge konnten über 90
% der neuen Standorte einvernehmlich errichtet werden. Damit
ist der Mobilfunkpakt unbestreitbar ein Erfolg.
Die rasante Entwicklung der Mobilfunknutzung und der
zugehörige Ausbau der Netze haben eine kritische Diskussion
in der Öffentlichkeit ausgelöst. Politik und Verwaltung in
Bayern nehmen die Sorgen um die Gesundheit ernst. Der
Mobilfunkpakt ist nur ein Beispiel dafür. Die Einführung
eines Baugenehmigungsverfahrens wäre ein Rückschritt.
Risikominimierung durch einvernehmliche Standortoptimierung
hat sich bewährt und ist zukunftsweisend – wenn ihr nicht
durch die Einführung einer Genehmigungspflicht nach Schema F
die Grundlage entzogen wird. Für eine lediglich
vordergründige, in der Sache jedoch ineffiziente
Regelungsbefugnis eine unbestritten funktionierende Form der
Zusammenarbeit wie den Mobilfunkpakt preiszugeben, wäre die
schlechteste der Lösungen.
Pressemitteilung vom 26. Juni 2005
Ehrenamt
"Bei seiner Grußadresse anlässlich des 125-jährigen
Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Unterstürmig würdigte
der CSU-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth das Ehrenamt und das
bürgerschaftliche Engagement, die in Bayern hoch im Kurs
stünden. So leisteten in Bayern 3,7 Mio. Frauen und Männer
freiwillig monatlich 75 Mio. Stunden. Allein bei den 7.800
Freiwilligen Feuerwehren in Bayern seien, so MdL Nöth,
insgesamt rund 322.000 Ehrenamtliche tätig. Somit sei, so
Nöth, die Feuerwehr die größte Bürgerinitiative Bayerns,
eine Initiative, die sich für die Gesellschaft und jeden
einzelnen selbst lohne. Mit einem herzlichen Dank und einem
Wort der Ermunterung, sich auch künftig für den Nächsten
einzusetzen gratulierte der Forchheimer Abgeordnete und
übergab der Jubelwehr ein Geld- und Erinnerungsgeschenk."
Pressemitteilung des CSU Kreisverbands vom 25. Juni 2005
Baumaßnahmen weiter finanziert
Forchheim : Trotz der bekannten Sparzwänge im Staatshaushalt
wird es, wie der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete Eduard
Nöth mitteilt, auch in diesem Jahr möglich sein, dass der
Freistaat Bayern bereits in Angriff genommene kommunale
Baumaßnahmen weiterfinanziert und daneben zusätzlich
Projekte neu in die Förderung aufnimmt. So werden lt. Angabe
von MdL Nöth dem Regierungsbezirk Oberfranken in diesem Jahr
für die Förderung kommunaler Hochbaumaßnahmen insgesamt 11,7
Mio Euro aus Mitteln des Art. 10 Finanzausgleichgesetz
zugewiesen. Nach Abschluss der fachlichen Prüfungen werden
im Landkreis Forchheim folgende Bewilligungsbescheide
erteilt : Der Landkreis Forchheim erhält für den Umbau und
die Erweiterung der Staatl. Realschule in Forchheim eine
Restbewilligung von 99.000 €. Für die Errichtung einer
Dreifachsporthalle erhält die Stadt Ebermannstadt eine
Teilwilligung in Höhe von einer halben Million Euro. Der
Neubau von Freisportanlagen der Gemeinde Effeltrich wird
zunächst mit 15.000 €, die Generalsanierung der Sporthalle
an der Ritter-von-Traitteur Volkschule einstweilen mit
70.000 € gefördert. Die Stadt Gräfenberg erhält einen
Restbewilligungsbescheid für den Umbau und die Sanierung der
Hauptschule in Höhe von 296.000 €. Der anstehende Neubau
einer Doppelturnhalle in Hallerndorf wird mit einer
Teilbewilligung von 223.000 € gefördert. Die Gemeinde
Hetzles bekommt für den Neubau eines zweigruppigen
Kindergartens als Ersatzbau 160.000 € teilbewilligt, der
Markt Igensdorf für die Erweiterung der Grundschule 94.000
€. Langensendelbach und der Markt Wiesenttal erhalten , wie
MdL Eduard Nöth mitteilt, Restbewilligungen,
Langensendelbach für die Sanierung der Außenanlagen am
Kindergarten 34.000 €, Wiesenttal für den Grundschulneubau
mit Freisportanlagen in Höhe von 232.000 €. Schließlich wird
Dem Schulverband Ebermannstadt für die Generalsanierung der
Verbandsschule mit Sport- und Schwimmhalle die runde Summe
von 300.000 € teilbewilligt. Somit fließen nach Auskunft des
Forchheimer CSU – Landtagsabgeordneten von den 11,7 Mio €
oberfränkischen Mitteln insgesamt 2,023 Mio € aus dem FAG –
Topf in den Landkreis Forchheim.
Pressebericht vom 20. Juni 2005
Vortrag bei den Senioren von MdL Eduard Nöth
Im Pfarrheim Verklärung Christi begrüßte die Vorsitzende des
Seniornbeirats der Stadt Forchheim Anna Hutzler zahlreiche
Seniorinnen und Senioren aus den Nordpfarreien und der KAB
zu einem Vortragsnachmittag mit dem Landtagsabgeordneten
Eduard Nöth. Diese Veranstaltung war auch von der KAB
Verklärung Christi als Beitrag der Forchheimer Senioren zum
1200 – jährigen Stadtjubiläum angekündigt. Die
Diözesanbeauftragte für die Seniorenarbeit der KAB, Frau
Gunda Albrecht, wurde ebenso herzlich begrüßt wie Elvira
Cseh vom Seniorenbeirat der Stadt. Der Abgeordnete
skizzierte anhand von Zahlen die Stellung der Senioren in
der Gesellschaft und bedeutete, dass angesichts der
demografischen Entwicklung und der strukturellen
Veränderungen das Älterwerden unserer Gesellschaft für alle
eine große Herausforderung darstelle. Die Gesamtzahl der
älteren Menschen ab 60 Jahren steige kontinuierlich. In
Bayern werden die über 60–jährigen von heute 2,6 Mio. bis
zum Jahre 2050 um 40 % auf etwa 3,7 Mio. ansteigen. Die
Relation der 65-Jährigen und Älteren zu den 20-64 –Jährigen
wird von heute 28 % auf 34 % bereits im Jahre 2020 steigen.
Mitte des 21. Jahrhunderts wird gut jeder dritte Einwohner
Bayern 60 Jahre oder älter sein. Zudem steigt vor allem die
Zahl der hochbetagten Menschen über 80 überdurchschnittlich
an. Vor 40 Jahren konnte der damalige Bundespräsident in
Deutschland lediglich 40 Personen zum 100. Geburtstag
gratulieren, im vergangenen Jahr waren es bereits 3825. Neun
von zehn Rentnern leben noch zu Hause, das
Durchschnittsalter für den Einzug in Pflege- bzw. Altenheime
liege bei 83 Jahren. Nöth wies mit Nachdruck auf die
Konsequenzen der grundlegenden strukturellen Veränderungen
in der Gesellschaft hin, wie die Zunahme kleiner Familien,
den Anstieg der Einpersonenhaushalte und die Zunahme von
kinderlosen Partnerschaften. All diese Entwicklungen
gefährden erheblich den sogenannten Generationenvertrag und
damit die Stabilität der sozialen Sicherungssysteme.
Deutschland sei, so der Abgeordnete, nicht nur Schlusslicht
im wirtschaftlichen Wachstum, auch bei der Geburtenrate
liege Deutschland mit 1,3 Geburten pro Frau am Ende der
europäischen Länder. Der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete
stellte jedoch das Altern nicht als Problem in den
Vordergrund. Vielmehr bezeichnete Nöth die Senioren als
großen Aktivposten in unserer Gesellschaft. Sie verfügen im
Vergleich zu früheren Generationen über eine gute
wirtschaftliche Lage, der Bildungsstand steige beständig an
und auch die Vitalität und Gesundheit der Älteren sei
vergleichsweise gut. Es sei daher notwendig, dass älteren
Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen mehr
Beachtung beigemessen wird. Er forderte die Anwesenden auf,
ihr Können und Erfahrungswissen gewinnbringend für die
Gesellschaft einzubringen. Er verwies dabei auf gute Ansätze
auch in unserer Stadt. Viele professionalisierte Dienste
seien aufgrund der leeren Kassen nicht mehr aufrecht zu
erhalten und können auch von Älteren Menschen übernommen
werden. Eien zeitgemäße Seniorenpolitik muss künftig die
Bedürfnisse, Erwartungen und Wünsche noch stärker
berücksichtigen. Auf die Lebenserfahrung und die Kompetenzen
älterer Menschen kann und darf nicht verzichtet werden.
Viele Rede- und Diskussionsbeiträge der anwesenden Senioren
bewiesen die Bereitschaft, sich mehr in die Verantwortung
nehmen zu lassen. Aufgrund der ständig steigenden
Lebenserwartung ( bei Frauen werden heute im Durchschnitt 81
Jahre, die Männer 75 Jahre ) erhalten heute viele ältere
Menschen die Chance eines zusätzlichen Lebensabschnitts, den
der gewonnenen Jahre, die verpflichten.
Pressemitteilung vom 13. Juni 2005
Fördermittel für Schulen
Wie der bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus,
Siegfried Schneider, dem Forchheimer Stimmkreisabgeordneten
Eduard Nöth mitteilt, sind zum 31. Mai 2005 insgesamt 240
Bauvorhaben im Rahmen des Investitionsprogramms Zukunft
Bildung und Betreuung abschließend geprüft und können
nunmehr bewilligt werden. Weitere 260 Anträge, die von
kommunalen und privaten Schulaufwandsträger gestellt wurden,
werden Ende Juni abschließend geprüft sein und können auch
danach bewilligt werden. Mit dem Investitionsprogramm
Zukunft Bildung und Betreuung können, so MdL Eduard Nöth,
Schulen unterstützt werden, die eine über den planmäßigen
Unterricht hinausgehende Förderung und Betreuung der
Schülerinnen und Schüler einrichten wollen. Dieses
Bundesprogramm, das für Bayern mit insgesamt rd. 560 Mio. €
ausgestattet ist, hat eine derartige Nachfrage ausgelöst,
dass verstärkt auf die sparsame, wirtschaftliche und im
Hinblick auf die jeweilige Schülerzahl angemessene
Verwendung der Mittel geachtet wurde. Daher konnten und
können auch nicht alle Wünsche, wie beantragt, erfüllt
werden, selbst wenn die Maßnahmen durchaus begrüßenswert
gewesen wären. Die erste große Maßnahme, die aus diesem
Förderprogramm bedient werden konnte, war der Umbau der
Ritter-von-Traitteur-Schule Forchheim, die jüngst eine
weitere Nachförderung in Höhe von 8.300 € bewilligt bekam.
Aufgenommen in dieses Förderprogramm wurde zwischenzeitlich
auch der Ausbau der Aula am Herder-Gymnasium für eine
Mittagsverpflegung und –betreuung. Es wurden vom Ministerium
871.000 € als förderfähig anerkannt und 784.000 € an
Bundesmitteln bewilligt. Die geplanten Maßnahmen am
Fränkische-Schweiz-Gymnasium und an der Realschule in
Ebermannstadt befinden sich in der Endprüfung. MdL Eduard
Nöth hofft, dass Ende Juni auch für die geplanten
Baumaßnahmen in Ebermannstadt grünes Licht gegeben werden
kann. Intensiv hat sich der Forchheimer
CSU-Landtagsabgeordnete auch für die Förderung der
Adalbert-Stifter-Schule eingesetzt. Nach Reduzierung des
Bauvolumens kann nach seiner Meinung auch für diese Schule
noch vor der Sommerpause mit einer Bewilligung gerechnet
werden. Wie mehrfach berichtet hat diese Schule, die den
Modelcharakter einer Modus 21-Schule trägt, eine Sonderform
der Ganztagesbetreuung auch im Grundschulbereich erarbeitet,
die jedoch weitere Räumlichkeiten erfordert.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 10.
Juni 2005
MdL Eduard Nöth : Mobilfunk-Volksbegehren auf Kosten der
Kommunen
Forchheim : Mit einem Erfolg des Mobilfunk-Volksbegehrens
würde ein bürokratischer Wust ohnegleichen entstehen. Dies
befürchtet der CSU – Landtagsabgeordnete Eduard Nöth, wenn
künftig jede Sendeanlage genehmigungspflichtig sein soll.
„Unter dem Deckmäntelchen, die Positionen der Kommunen zu
stärken, wollen die Organisatoren des Volksbegehrens nämlich
nur die politische Profilierung auf Kosten anderer“, sagte
Eduard Nöth.
Bisher habe man in Bayern einen erfolgreichen Weg
beschritten: Nämlich Bürger, Kommunen und Mobilfunkbetreiber
suchen im Rahmen des Mobilfunkpakts II im Dialogverfahren
einen optimalen Standort für Mobilfunkmasten. Eduard Nöth :
„Eine fast hundertprozentige Erfolgsquote gibt dem
bayerischen Weg auch Recht.“ Ein erfolgreicher
Volksentscheid würde diesem konstruktiven Dialog aber ein
Ende setzen und die Kommunen in eine bürokratische
Zwangsjacke stecken. Dann geht es nicht mehr um die
gemeinsame Suche nach geeigneten Lösungen. Dann
manifestieren vielmehr die Baugenehmigungsverfahren den
Willen der Mobilfunkbetreiber. Ob das die ÖDP wirklich
will?“ fragt der Forchheimer Abgeordnete.
Während alle von weniger Bürokratie und Deregulierung
sprächen, solle mit dem Volksbegehren den Kommunen in Bayern
ein weiteres Bürokratiepäckchen aufgebürdet werden. „Es ist
schon grotesk, dass Baden-Württemberg den Freistaat als
Vorbild herangezogen hat, um eine generelle
Baugenehmigungspflicht für Sendeanlagen abzuschaffen.
Währenddessen haben wir hier ein Volksbegehren, das den
Vorschriftenkatalog für Kommunen so unnütz wie destruktiv
aufbläht und festschreibt. So erreichen wir mehr Verkrustung
und Bürokratie anstelle eines aktiven und lebendigen
Dialogs“, betont Eduard Nöth.
Ein erfolgreicher Volksentscheid bliebe trotz
Genehmigungspflicht ein „zahnloser Tiger“, so der CSU -
Stimmkreisabgeordnete. „Erfüllt nämlich eine geplante
Sendeanlage die formalrechtlichen Kriterien für eine
Baugenehmigung, so muss die Kommune den Standort genehmigen,
ohne auch nur in die Diskussion um eine Alternative treten
zu können.“ Hier werde die erfolgreiche Arbeit der Städte
und Gemeinden in Bayern in Misskredit gebracht.
Die Verantwortlichen von Gemeinde-, Städte- und Landkreistag
sähen in dem Vorhaben ebenfalls keinen Mehrwert für die
Gemeinden. Aus ihrer Sicht werden die Eingriffsmöglichkeiten
der Kommunen durch eine Ausweitung der Genehmigungspflicht
für Mobilfunkmasten keineswegs verbessert. Vielmehr wachse
von Seiten der Bürger eine zusätzliche Erwartungshaltung,
der mit einem rechtlichen Verfahren nicht entsprochen werden
könne.
Pressemitteilung vom 4. Juni 2005
Steuereinnahmen der Gemeinden
Wie der Forchheimer CSU - Landtagsabgeordnete Eduard Nöth
mitteilt, beliefen sich die kassenmäßigen Steuereinnahmen
der bayerischen Gemeinden im Jahr 2004 auf 9,4 Mrd. € und
liegen somit um 1,1 Mrd. € über den Einnahem von 2003, was
einer Steigerung von 13 % entspricht. Erstmals seit dem
Jahre 2000 zeigte sich, so MdL Nöth, wieder eine deutliche
Steigerung bei den Gewerbesteuereinnahmen. Sie stiegen im
Jahre 2004 um 1 Mrd. € auf insgesamt 4,8 Mrd. € ( + 26,4 %
). Während 2004 sich die Bruttogewerbesteuereinnahmen bei
kreisfreien Städten um sage und schreibe 31 % erhöhten,
blieben sie bei den kreisangehörigen Gemeinden mit einer
Steigerung von 22,6 % knapp darunter. Den Kommunen kam zudem
die Absenkung der Gewerbesteuerumlage von 114 % - Punkten in
2003 auf 82 % - Punkte in 2004 zugute.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom
31.05.2005
Vorbereitungen für die Bundestagswahl
Forchheim : Der CSU – Kreisvorstand hat sich auf einer
Sitzung in Kirchehrenbach einstimmig für die Nominierung der
bisherigen Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn im
Bundeswahlkreis Bamberg/Forchheim und Hartmut Koschyk im
Bundeswahlkreis Bayreuth/Forchheim ausgesprochen. CSU –
Kreisvorsitzender Eduard Nöth begründete seinen Vorschlag
mit der hohen fachlichen und menschlichen Kompetenz der
beider Abgeordneten, die die Anliegen des Landkreises
Forchheim und seiner Bürger in der letzten Legislaturperiode
hervorragend in Berlin vertreten haben. Als vorbildlich
bezeichnete MdL Eduard Nöth auch die starke Präsenz der
Abgeordneten im Landkreis. Nur wer vorort die Sorgen und
Nöte der Menschen, der Unternehmer und Arbeitnehmer, der
Vereine und Verbände aufnimmt, kann, so der CSU –
Kreisvorsitzende Nöth, in Berlin eine gute Politik
betreiben. In Absprache mit den Abgeordneten Silberhorn und
Koschyk wurde zwischenzeitlich der Fahrplan bis zur
Bundestagswahl am 18. September festgelegt.
Bundeswahlrechtliche Gründe machen es erforderlich, dass
zunächst bis zum 10.6. in allen CSU - Ortsverbänden
besondere Delegierte in eine Kreisvertreterversammlung
gewählt werden. Am Samstag,18. Juni, um 10.00 Uhr wird diese
Kreisvertreterversammlung im Saal des Gasthofes Sonne in
Ebermannstadt zusammentreten und die Wahlmänner bestimmen,
die am 2. Juli in Burk Thomas Silberhorn und in Creußen
Hartmut Koschyk als Stimmkreisbewerber für die
Bundestagswahl nominieren. In einem Anschreiben an alle 40
CSU – Ortsvorsitzenden forderte Eduard Nöth die
Parteifreunde auf, in den verbleibenden 15 Wochen bis zur
Wahl vollen Einsatz zu zeigen und für den Erfolg am 18.9. zu
kämpfen. Nur mit unermüdlichen Einsatz, mit aller Kraft und
Geschlossenheit werden wir den Sieg erringen, so Nöth. Der
Kreisvorsitzende betonte weiter, die Union hat jetzt die
Chance und die große Verantwortung, den Bürgern eine klare
Alternative zum Versagen von Rot-Grün anzubieten. Die Bürger
haben die rot-grünen Reformprojekte satt, die Zeichen stehen
auf Wechsel.
Pressemitteilung vom 14. Mai 2005
Neuordnung der Schulorganisation im Landkreis Forchheim
Forchheim : Die Zeit der Teilhauptschulen geht auch im
Landkreis Forchheim langsam zu Ende. Wie der Forchheimer CSU
– Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth mitteilt, wird der
Landtagsbeschluss vom 22.7.04, wonach die Einheit der
Hauptschule, d.h. die Zusammengehörigkeit der
Jahrgangsstufen 5 – 9 bzw. 10 zu einem durchgängig
organisierten Bildungsgang, im Landkreis Forchheim bis zum
Jahre 2007 spätestens nach Beendigung von Schulbaumaßnahmen
umgesetzt. Die den Grundschulen angegliederten
Teilhauptschulen (Klasse 5 und 6 ) hatten ihre Begründung in
der vierstufigen Realschule ab Jahrgangsstufe 7. Für
potentielle Realschüler konnte auf diese Weise nach der 4.
Klasse ein weiterer Wechsel für zwei Schuljahre an eine
Hauptschule vermieden werden. Mit der landesweiten
flächendeckender Einführung der sechsstufigen Realschule ab
diesem Schuljahr fällt diese Begründung nunmehr weg. Das
Selbstverständnis der Hauptschule als weiterführende
Schulart kann sich, so MdL Eduard Nöth, im Bewusstsein der
Bevölkerung, insbesondere bei Eltern und Wirtschaft nur dann
nachhaltig entwickeln und verbessern, wenn die pädagogische
Einheit auch mit der konkret organisierten Hauptschule
übereinstimmt. Die Hauptschule, so Nöth weiter, kann somit
von der 5. Jahrgangsstufe an ihr spezielles Profil
entwickeln. Für den Landkreis Forchheim heißt dies, dass die
Klassen 5 und 6 der Teilhauptschule Mittelehrenbach noch bis
zum 31.7.07 der Grundschule angegliedert bleiben,
anschließend werden sie nach Kirchehrenbach umgesprengelt.
Nöth hat für diese Zeit schon vor Längerem bei der Regierung
von Oberfranken die Einrichtung von M – Klassen in
Kirchehrenbach vorgeschlagen und um Prüfung gebeten. Soweit
aufgrund ausreichender Schülerzahlen in Burk/Buckenhofen
weiterhin eine 5. und 6. Klasse zustande kommen, werden
diese bis zum Abschluss der geplanten Baumaßnahmen für eine
Ganztagesbetreuung an der Adalbert – Stifter – Schule
weiterhin im Forchheimer Westen verbleiben. Dies sind
Ergebnisse ausführlicher Gespräche, die der Abgeordnete
zuletzt in der vergangenen Woche in München im Beisein von
Staatssekretär Karl Freller, der Ministerialräte Hahn und
Meier sowie des Leiters der Schulabteilung an der Regierung
von Oberfranken, Klemens Brosig führte. Der
Landtagsbeschluss wird somit nicht, wie ursprünglich
geplant, bereits zum 1.8. dieses Jahres umgesetzt. Vielmehr
verbleiben den Beteiligten die genannten Übergangsfristen.
Bei diesem Gespräch plädierte der Forchheimer Abgeordnete
auch für eine rasche Klärung der Hauptschulverhältnisse im
Süden der Kreisstadt zwischen dem Forchheimer Stadtteil
Kersbach und der Gemeinde Marloffstein im Landkreis
Erlangen/Höchstadt. Nöth sieht hier eindeutig die Chance für
einen wohnortnahen Hauptschulstandort in Poxdorf, wenn
dieser unverzüglich zum kommenden Schuljahr eingerichtet
werden sollte. Infolge des Landtagsbeschlusses zur Einheit
der Hauptschule sollten die Grundschulen in Effeltrich,
Poxdorf und Langensendelbach mit ihren jeweiligen
Nebenstellen in Kersbach und Marloffstein die künftigen
Zulieferer einer Hauptschule werden. Aufgrund ausreichender
Schul- und Fachräume könnte sich bei baldiger Einigung in
Poxdorf eine einzügige, tragfähige Hauptschule entwickeln.
Nöth bat im Bayerischen Landtag die zuständigen Beamten
rasch ein Anhörungsverfahren zu einer solchen Lösung
einzuleiten. Gelinge es nicht, diese neue Organisationsform
zustande zu bringen, werde es in Bälde weder in Effeltrich
noch in Poxdorf mehr Hauptschulklassen geben. In Poxdorf
drohe gar der Leerstand eines voll funktionsfähigen
Schulgebäudes. Abteilungsdirektor Brosig sowie ltd.
Ministerialrat Hahn sagten eine Überprüfung dieses
Vorschlags zu. Was die künftige Organisation der
Volksschulen um Gräfenberg angeht, läuft derzeit ein sowohl
von der Regierung von Ober- als auch von Mittelfranken
durchgeführtes Anhörungsverfahren, bei dem die betroffenen
Gemeinden ihre Einschätzung darlegen. Der Forchheimer
Abgeordnete geht davon aus, dass die mittelfränkische Seite
bei hrer Meinung bleiben wird, dass die jetzt zu den
Sprengeln der Volksschulen Hiltpoltstein und Gräfenberg
gehörenden Gemeindeteile der mittelfränkischen Gemeinde
Simmelsdorf dort ausgegliedert und in die Sprengel der
Volksschulen Bühl ( Grundschule ) bzw. Schnaittach (
Hauptschule ) eingegliedert werden. Nöth empfahl bei der
Entscheidung über diese Fragen allein das Wohl der Kinder in
den Vordergrund zu stellen. Es soll die Schulorganisation
beschlossen werden, die den Kindern dient. Nachdem
wiederholt auch mögliche Auflösungen von Grundschulen in der
Öffentlichkeit herumgeistern, ließ sich der Forchheimer
Landtagsabgeordnete Nöth bei dem Spitzengespräch im
Bayerischen Landtag von Staatssekretär Karl Freller
bestätigen, dass die Standorte für Grundschulen unangetastet
bleiben. Sollten in einer Jahrgangsstufe der Grundschule die
Mindestschülerzahlen nicht erreicht werden, kann mit
jahrgangsübergreifenden Klassen ( z.B. Zusammenlegung der 1.
und 2. Klasse ) gearbeitet werden.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim
vom 24. April 2005
Bezirksumlage
Forchheim : Der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete im
Bayerischen Landtag Eduard Nöth erwartet eine deutliche
Entspannung bei den Kommunalfinanzen. Während die
Steuereinnahmen bei Bund und Ländern weiter deutlich in den
Erwartungen zurückblieben, erzielten die bayerischen
Kommunen im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr rund
eine Milliarde Euro mehr allein an Gewerbesteuereinnahmen,
so MdL Nöth. Damit überstiegen die Gewerbesteuereinnahmen
sogar noch die Rekordmarke aus dem Jahr 2000 von 4,5
Milliarden Euro um 300 Millionen Euro. Nöth geht davon aus,
dass sich diese positive Entwicklung im kommenden Jahr auch
in den Bezirksumlagen widerspiegeln wird. Die Bezirke
könnten die Bezirksumlage diesen Zuwächsen entsprechend im
kommenden Jahr 2006 merklich senken. Auch unabhängig von den
Auswirkungen von Hartz IV, die derzeit noch nicht
abschließend feststellbar sind, müsste sich die Steigerung
bei der Einnahmesituation auf alle kommunale Ebenen positiv
auswirken.
Weitere Senkungen der Bezirksumlagen werden nach Ansicht
Nöth’s möglich, wenn es gelänge Aufgabenverlagerungen von
den Bezirken auf die Kreise schon zum 1. Januar 2006 wirksam
werden zu lassen. An diesen Reformen werde jetzt mit
Nachdruck gearbeitet. Die Kommunen geben einen bestimmten
Prozentsatz ihrer Steuereinnahmen an die Bezirke. Bei
steigenden Einnahmen erhöht sich damit auch das
Umlagevolumen. Für die Bezirksumlage im Jahr 2006 bilden die
Steuereinnahmen des Jahres 2004 die Grundlage.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 17.
April 2005
Das neue Bayerische Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz
Forchheim : Als einen erfolgreichen Meilenstein in der
Familienpolitik der CSU bezeichnet MdL Eduard Nöth das neue
Bayerische Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz, das
derzeit im Landtag beraten wird und das zum Beginn des
nächsten Kindergartenjahres in Kraft treten soll. Es ist
eines der modernsten Gesetze zur Kinderbetreuung in
Deutschland und ein echtes Qualitäts- und
Investitionsprogramm, bei dem allein das Wohl des Kindes im
Mittelpunkt steht. Dieses Gesetz ist, so Eduard Nöth, für
alle Formen der Kinderbetreuung eine wichtige
Weichenstellung, da es den Eltern das Ja zum Kind
erleichtert und hilft, die Probleme im Alltag besser und
leichter zu bewältigen. Ziel des Gesetzes ist es
schließlich, für Kinder aller Altersstufen qualitativ
hochwertige, wohnortnahe und bedarfsgerechte
Betreuungsangebote zu schaffen. Mit diesem Gesetz
gewährleistet der Freistaat eine staatliche Förderung für
jeden Platz in der Kindertagesbetreuung und in der
Tagespflege. Trotz zurückgehender Kinderzahlen fördert der
Freistaat derzeit allein den Kindergartenbereich mit 460 Mio
Euro im Jahr. In einem Sonderprogramm werden zusätzlich bis
2006 , so der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete, für Krippen
und Horte weitere 313 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.
Heftig widersprach der Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete
Nöth dem Vorwurf, es handele sich hier um ein Spargesetz.
Mit solchen Äußerungen werde unverantwortlich agitiert und
mit den Ängsten der betroffenen Eltern und Erzieherinnen
gespielt. In dem neuen Gesetz spiegele sich schließlich ein
Paradigmenwechsel in der Förderpolitik wieder. Künftig, so
Eduard Nöth, werden Betreuungseinrichtungen nicht mehr
pauschal, sondern nach dem konkreten Förder- und
Betreuungsbedarf der einzelnen Kinder gefördert. Die
Förderung berücksichtigt künftig die Zahl und das Alter der
Kinder und den Betreuungsaufwand. So erhalten z.B. die
Träger für die Betreuung unter drei Jähriger den doppelten
Förderbetrag im Vergleich zu einem Kind im
Kindergartenalter. Erstmals wird durch das neue Gesetz auch
die Tagespflege staatlich gefördert, die gerade für Familien
mit Kleinkindern oder für einen flexiblen Betreuungsbedarf
geeignet ist. Besonders betont Eduard Nöth die Erhöhung der
Fördergerechtigkeit im neuen Gesetz, die eben künftig nur
auf konkrete Betreuungsleistungen abgestellt ist und nicht
wie bisher pauschale Zuschüsse gezahlt werden. Eine weitere
Neuerung im Gesetz ist die sog. „Gastkinderregelung“.
Einrichtungen mit überörtlichen Einzugsbereich erhalten
dadurch eine gesetzliche Grundlage für die
Finanzierungsbeteiligung der benachbarten Kommunen. Durch
unterschiedliche Gewichtungsfaktoren werden erstmals
Maßnahmen zur Einzelintegration gefördert, z.B. bei
behinderten Kindern oder bei Kindern mit
Migrationshintergrund. Damit können, so Nöth, etwa
zusätzliches Personal oder Maßnahmen zur Sprachförderung
finanziert werden. Um das Betreuungsangebot konkret auf die
Bedürfnisse vor Ort auszurichten, werden die Städte und
Gemeinden stärker als bisher in die Planung einbezogen.
Pressemitteilung vom 12. April 2005
Zuschuss des Freistaats zur Sanierung der Binghöhle
Forchheim: Wie der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth mitteilt, wird der Freistaat Bayern die
Erneuerungs- und Sanierungsmaßnahme an und in der Binghöhle
des Marktes Wiesenttal mit 23.800 Euro aus Landesmitteln
bezuschussen. Die anlässlich des Jubiläumsjahres
vorgesehenen Maßnahmen sind mit rund 160.000 Euro
kalkuliert. Aus EU-Förderprogrammen werden weitere Mittel in
Höhe von 63.000 Euro bereitgestellt. MdL Eduard Nöth betont,
dass der Freistaat Bayern auch in wirtschaftlich schwierigen
Zeiten für die kommunale Infrastruktur, hier speziell für
eine Tourismusattraktivität in der Fränkischen Schweiz,
öffentliche Mittel einsetzt. Wie bekannt, feiert Streitberg
in diesem Jahr die 100. Wiederkehr der Eröffnung der
wunderschönen Tropfsteinhöhle. Staatsminister Dr. Werner
Schnappauf hat die Schirmherrschaft über dieses Jubeljahr
übernommen und wird am 22. April nach Streitberg kommen.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 4.
April 2005
MdL Eduard Nöth : ÖDP-Volksbegehren reine Spiegelfechterei
Forchheim : „Das Volksbegehren, das die ÖDP heute beim
bayerischen Innenministerium eingereicht hat, ist reine
Spiegelfechterei und führt die Menschen, die sich um ihre
Gesundheit sorgen, an der Nase herum.“ Der Forchheimer CSU –
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth verwies darauf, dass die
Kommunen nur für die bauliche Gestaltung bei der Aufstellung
von Mobilfunksendemasten zuständig seien. „Wenn die ÖDP mit
ihrem Volksbegehren den Kommunen nunmehr ein gesetzliches
Mitspracherecht bei der Aufstellung von Mobilfunkmasten in
jeder Größe zusprechen will, dann ändert das nichts an der
Tatsache, dass die Grenzwerte für die Intensität von
Mobilfunkstrahlung vom Bundesumweltministerium verbindlich
vorgegeben werden. Niemand - weder die Gemeinderäte noch die
Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Kommunen - hätte eine
zusätzliche Handhabe gegen das Errichten von
Mobilfunkantennen. Umweltminister Trittin hat die Werte
festgelegt, kein Gemeinderat kann darüber hinweg befinden.“
Wenn die Grenzwerte eingehalten werden, hätten
Mobilfunkbetreiber einen Anspruch darauf, einen Masten
aufzustellen. Die Gemeinderäte indes würden künftig in der
Öffentlichkeit dafür zur Rechenschaft gezogen, obwohl sie
gar keinen Entscheidungsspielraum hätten.
Nöth warf der ÖDP deshalb vor, die Sorgen und Ängste der
Bevölkerung vor Mobilfunkstrahlung auf unlautere Art und
Weise für die politische Propaganda nutzen zu wollen. „Die
ÖDP will die Menschen glauben machen, ihr Volksbegehren
könne für einen besseren Gesundheitsschutz vor
Mobilfunkstrahlen sorgen. Die Bürgerinnen und Bürger Bayerns
sollten dem nicht auf den Leim gehen. Der einzige, der etwas
an den Grenzwerten ändern könnte, wäre der
Bundesumweltminister.“
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 3.
April 2005
Eduard Nöth : Vermächtnis und Auftrag für Gestaltung einer
humanen Welt
Forchheim : „Die Erinnerung an Johannes Paul II bleibt für
immer mit der Überwindung des Kommunismus und dem Fall des
‚Eisernen Vorhangs’ verbunden.“ So äußerte sich der
Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete Eduard Nöth zum Tod
von Papst Johannes Paul II.
„Papst Johannes Paul II. gehörte mit Sicherheit zu den
größten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts“, so MdL
Eduard Nöth. Dies sei weit über den Bereich der katholischen
Kirche hinaus anerkannt. „Er hat Widerstände nie gescheut,
wenn er den Einsatz der Kirche für eine klare
Wertorientierung gefordert sah“. Nur so sei die kaum zu
überschätzende Rolle des Papstes bei den Veränderungen im
kommunistisch beherrschten Osten Europas zu erklären, die
letztlich zum weitgehend friedlich verlaufenden Fall des
„Eisernen Vorhangs“ führten.
Es sei auch Papst Johannes Paul II. gewesen, der sich immer
wieder unüberhörbar für die sozial Schwachen und
Benachteiligten eingesetzt habe. Für Eduard Nöth war es
geradezu ein Phänomen, wie der verstorbene Papst gerade bei
den Jugendlichen dieser Welt ankam. Scheinbar waren es sein
unbeirrten Einsatz für die die Botschaft Jesu, aber auch
sein gelebtes Glaubenszeugnis, das auf keine Zeiterscheinung
Rücksicht nahm, die ihn bei den Jugendlichen so beliebt
machten.
Zwar hätten auch einige in der katholischen Kirche
Schwierigkeiten mit manch seiner Haltung in Einzelfragen
gehabt. Nöth denkt hier z. B. an die deutsche Diskussion um
den Ausstieg der katholischen Kirche aus der staatlichen
Schwangerenkonfliktberatung. Aber auch in diesen Fällen habe
man immer respektieren können, dass Johannes Paul II. auf
der Grundlage einer tiefen Überzeugung vom Auftrag und
Zeugnis der Kirche gehandelt habe.
„Papst Johannes Paul II. hat in den letzten Jahren mit hoher
Disziplin und Selbstverleugnung auf beeindruckende Weise
deutlich gemacht, dass Krankheit und Tod zum menschlichen
Dasein gehören“, so Nöth. Auch dies sei ein Zeichen gegen
den Geist einer Zeit gewesen, zu deren Merkmalen zu häufig
nur mehr Jugendlichkeit und Schönheit gehören.
„Das Leben und Wirken von Johannes Paul II. bedeutet für uns
Christen wie aber für alle Nichtchristen Vermächtnis und
Auftrag, unbeirrt an der Gestaltung einer humanen Welt zu
arbeiten“, so E.Nöth.
Pressemitteilung des CSU–Kreisverbandes Forchheim vom 25.
März 2005
Gedenken an den früheren Forchheimer Oberbürgermeister
Karlheinz Ritter von Traitteur
Forchheim : Vertreter der Stadt und der Christlich Sozialen
Union gedachten am Ostersonntag am Forchheimer Friedhof des
früheren Forchheimer Oberbürgermeisters Karlheinz Ritter von
Traitteur, der an diesem Tag 80 Jahre alt geworden wäre. Im
Beisein seiner Ehefrau Irmgard Edle von Traitteur legten die
Bürgermeister Franz Streit und Maria Wagner an seinem Grabe
ein Blumengebinde nieder. Für die CSU erinnerten der
Kreisvorsitzende MdL Eduard Nöth und der Forchheimer CSU –
Ortsvorsitzende Udo Schönfelder an den langjährigen
Kommunalpolitiker von Traitteur, der von 1961 bis 1990
Oberbürgermeister der Stadt war und im Dezember 2000
75-jährig verstarb. In freudiger und dankbarer Erinnerung
würdigten alle Anwesenden die große Persönlichkeit des
früheren Stadtoberhaupts, der sich in der Bevölkerung
größter Beliebtheit erfreute. Eduard Nöth formulierte :
Ritter von Traitteur hat sich um die Stadt Forchheim und
seine Bürger verdient gemacht. Sein Lebenswerk bleibt in
Forchheim in zahlreichen Bauwerken und in der steten
Aufwärtsentwicklung der Stadt lebendig und sichtbar. Der
Forchheimer Altoberbürgermeister gehörte auch zu den
Mitbegründern der CSU in Bayern. So stand er in Bamberg 1945
als einer der ersten in der von der amerikanischen
Militärregierung genehmigten Mitgliederliste der CSU.
Irmgard von Traitteur erzählte nach dem stillen Gedenken am
Grabe einige nette Anekdoten aus dem Leben ihres Mann. Seine
Charaktereigenschaften als liebenswerter und charmanter
Mensch, als anerkannter und verdienstvoller 1. Bürger seiner
Stadt und als weltläufiger Politiker kamen darin deutlich
zum Ausdruck.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 22.
März 2005
MdL Eduard Nöth :
Flexible Kinderbetreuung für bessere Vereinbarkeit von
Familie und Beruf
Forchheim : „Mit dem neuen Kinderbildungs- und
Betreuungsgesetz schaffen wir mehr und flexiblere
Betreuungsplätze für Kinder. Damit erreichen wir eine
entscheidende Verbesserung einer Vereinbarkeit von Familie
und Beruf“, sagte der Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth in einer Mitteilung an die CSU – Mandatsträger
im Landkreis Forchheim. Für die Kinderbetreuung gebe der
Freistaat seit langem im Rahmen des normalen Haushalts
jährlich mehrere hundert Millionen Euro aus. Im Jahr 2004
waren mehr als 500 Millionen Euro vorgesehen. Zusätzlich
gebe es das 313-Millionen-Euro-Programm zum Ausbau der
Kinderbetreuung. Bei diesen Investitionen sei es geradezu
lächerlich, wenn Gegner dieses neuen Gesetzes und vor allem
die bayerische SPD von einem Sparmodell sprechen. „Unser
Ziel ist, eine Bedarfsdeckung bis zum Jahr 2008 zu
erreichen“, so MdL Nöth.
Als völlig illusorisch und unzweckmäßig bezeichnete Nöth die
Forderung der SPD, einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz
in dem neuen Gesetz zu verankern. Ein Rechtsanspruch bringe
keinen zusätzlichen Betreuungsplatz. Bereits heute bestehe
in einigen Bundesländern durch das Kinder und
Jugendhilferecht ein Anspruch auf einen Betreuungsplatz,
ohne dass dort eine optimale Versorgung gewährleistet wäre.
„In vielen Gemeinden Bayerns ist bereits heute eine
Vollversorgung mit Kinderbetreuungsplätzen erreicht. Für die
Bedarfsplanung und die Versorgung mit Betreuungsplätzen
seien auch nach dem neuen Gesetz in erster Linie die
Kommunen verantwortlich. Für den von den Kommunen
ermittelten Bedarf gebe es dann eine Bezuschussung durch den
Freistaat. „Auf die Kindergärten im ländlichen Raum wird das
neue Gesetz besondere Rücksicht nehmen“, so Eduard Nöth.
Auch bei zurückgehender Kinderzahl könnten dort eingruppige
Kindergärten erhalten bleiben. Gegenteilige Äußerungen , wie
von der SPD verstreut, seien reine Panikmache.
Eduard Nöth · Bergstraße 50 · 91301 Forchheim
Herrn
Bezirkstagsvizepräsidenten
Hans Kotschenreuther
Hornschuchallee 6-8
91301 Forchheim
Forchheim, 20. März 2005
Sehr geehrter Herr Vizepräsident,
liebes Geburtstagskind Hans,
es ist mir eine ehrenvolle und freudige Aufgabe zugleich,
dir im Namen der gesamten CSU – Familie im Landkreis
Forchheim zur Vollendung deines 70. Lebensjahres die
herzlichsten Glück- und Segenswünsche aussprechen zu dürfen.
Ich tue dies besonders gerne, weil du mir über all die Jahre
der parteipolitischen Zusammenarbeit auch persönlich ans
Herz gewachsen bist. Als politisches Urgestein unseres
Kreis- und Ortsverbandes hast du wesentlich am Aufbau der
parteipolitischen Organisation und Schlagkraft unseres
Kreisverbandes mitgearbeitet und gerade die parteipolitische
Arbeit durch deine überragende Persönlichkeit positiv
beeinflusst. In all den Funktionen, die du über mehrere
Jahrzehnte hinweg erfolgreich begleitet hast, hast du dich
in bewundernswerter Weise wie kein zweiter engagiert und
immer wieder dein politisches Herzblut in die politische
Auseinadersetzung gelegt. Politik war und ist für dich ein
Stück Leidenschaft. Deine Vita ist dafür der beste Beweis.
Lieber Hans, natürlich darf ich dich auch persönlich für
meine Familie ganz herzlich beglückwünschen. Wir alle freuen
uns mit dir, deiner lieben Elisabeth, mit deiner Ute mit
Familie und all deinen Angehörigen über deinen Jubeltag und
wünschen dir für weitere Lebensjahrzehnte vor allem stabile
Gesundheit, weiterhin Freude am Leben und am Beruf,
wenngleich wir dir künftig auch mal ein wenig mehr Ruhe
gönnen. Wir wünschen dir viel Glück in und mit der Familie
sowie Gottes reichsten Segen. Ansonsten bleib wie du bist
und warst, ein Mann aus dem Volke für das Volk.
Mit unseren Wünschen verbinde ich aber auch Dank und
Anerkennung für deinen unermüdlichen Einsatz in unserer
Partei. Ob im Verband der bayerischen Bezirke, in der
Blindenanstalt oder bei der Lebenshilfe, ob im Bezirks- oder
Kreistag, ob im Bezirks-, Kreis- oder Ortsverband der CSU,
überall dort, wo du immer wieder überzeugend hingewählt
wurdest, hast du die Farben und Ziele unserer Partei sowie
unsere wertkonservative Grundhaltung überzeugend wie kein
zweiter nach außen vertreten. Schon sehr früh hast du
erkannt, dass die CSU auf Landes-, Bezirks- und kommunaler
Ebene nur dann erfolgreich sein kann, wenn ihre
Repräsentanten neben sachlich guter und erfolgreicher
Politik glaubwürdig auftreten, auch im Lebensgefühl der
Menschen beheimatet sein müssen und dies auch zum Ausdruck
bringen. Dies war bislang deine Lebensmaxime und wird es –
wie ich dich kenne – auch künftig bleiben. Ich darf sagen,
dass ich dich manchmal bewundere, mit welcher Kraft und mit
welcher Zuversicht du trotz der 7. Lebensjahrzehnte deine
Aufgaben und somit die Zukunft angehst.
Für diesen deinen außerordentlichen und vorbildlichen Dienst
für die Partei und die Bürger unserer Region darf ich dir an
deinem Jubeltag von Herzen danken und dich gleichzeitig
bitten, auch fortan deine reiche Erfahrung und deine
Überzeugungskraft in unsere gemeinsame Arbeit einzubringen.
Ich möchte dir jedoch auch ein herzliches „Vergelt’s Gott“
sagen für deinen betrieblichen Einsatz. Über Jahrzehnte
hinweg arbeitest du als erfolgreicher Unternehmer, kämpfst
auch hier mit Überzeugung und Leidenschaft nicht nur für
dich und deine Familie, sondern auch für deine Mitarbeiter.
Lieber Hans, abschließend wünsche ich dir an deinem
Geburtstag viele nette und ehrliche Gratulanten und
natürlich einzünftiges Fest.
Ich darf die als CSU – Kreisvorsitzender noch ein Bild mit
persönlicher Widmung unseres Landesvorsitzenden und
bayerischen Ministerpräsidenten rüberreichen, die er mir
noch kurz vor seinem Abflug nach Berlin zum Job – Gipfel in
Anerkennung deiner großen Verdienste geschrieben hat. Für
dieses Bild wirst du sicherlich einen würdigen Platz finden.
Privat lege ich einen Geldbetrag für deine gemeinnützige
Aktion bei.
In freundschaftlicher Verbundenheit
dein
Edi Nöth mit Familie
Pressemitteilung des CSU–Kreisverbandes Forchheim vom 15.
März 2005
Eduard Nöth, MdL : Geheiratet wird auch künftig in jeder
Gemeinde
Forchheim : Wie der Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth aufgrund vieler Anfragen aus den Gemeinden des
Landkreises Forchheim mitteilt, stammt die Initiative für
eine Zentralisierung der Standesämter von der rot-grünen
Bundesregierung. Bayern überlegt lediglich, wie hier mit
diesen rot-grünen Vorschlägen umgegangen werden soll. Der
Vorwurf, wie er derzeit von den Grünen erhoben wird, Bayern
würde Standesämter schließen, sei deshalb nicht völlig
absurd. Überlegt werde, so MdL Eduard Nöth, ob das
Personenstandsregister zentral bei den
Kreisverwaltungsbehörden geführt werden könnte.
Entscheidungen dazu seien aber noch nicht gefallen. Die
CSU-Landtagsfraktion halte selbstverständlich daran fest,
dass die Bürgermeister in jedem Fall Trauungsbeamte bleiben
und auch künftig in jeder Gemeinde geheiratet werden könne.
„In einem CSU-regierten Bayern wird es immer eine bürgernahe
Verwaltung geben. Darüber brauchen sich die Grünen im
Bayerischen Landtag keine Sorgen zu machen“, betonte Eduard
Nöth in seiner Stellungnahme. Zum besseren Verständnis sei
darauf hingewiesen, dass die Bundesregierung einen
Vorentwurf zur Änderung des Personenstandsgesetzes vorgelegt
hatte. Darin wird den Ländern die Möglichkeit eröffnet, die
Führung des Personenstandsregisters und die Aufgaben der
Standesbeamten zu zentralisieren. Die Länder sollen bis zum
20. März 2005 gegenüber dem Bund zu diesem Vorentwurf
Stellung nehmen. Dies werde nunmehr in der angedachten Form
mitgeteilt, so der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 4.
März 2005
MdL Nöth : Bayern erhöht 2005 die Wohnraumförderung kräftig
Forchheim : Der Freistaat Bayern kann in diesem Jahr aus
Landes- und Bundesmitteln mit 185,5 Mio. Euro, d.h. mit 25
Mio. Euro mehr als 2004, den Bau und die Modernisierung von
Wohnraum fördern. Dies teilte der Forchheimer CSU –
Landtagsabgeordnete Eduard nach Gesprächen mit Vertretern
der Obersten Baubehörde in München mit. Allein bei der
Eigenheimförderung stehen über das Bayerische
Zinsvergünstigungsprogramm zinsvergünstigte Mittel in Höhe
von rund 200 Mio. € zur Verfügung. Je nach Einkommensgruppe
sind Zinsvergünstigungen von bis zu 1 % für 10 Jahre
möglich. Förderwürdig sind, so MdL Eduard Nöth, sowohl der
Neubau wie der Bestandserwerb, wenngleich die künftige
Förderpolitik des Freistaates ihren Schwerpunkt in Richtung
Bestand, d.h. Kauf von bestehenden Immobilien, vor
Neubaumaßnahmen sieht. Jeder Antrag wird genau geprüft und
bei angemessener Eigenkapitalausstattung, die bei 10 %
gesehen wird, befürwortet. Wie Eduard Nöth ausführt, muss
aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation und
Beschäftigungslage leider ein Rückgang bei der
Eigenheimbeschaffung festgestellt werden. Die Nachfrage nach
Mietwohnungen ist jedoch wieder im Ansteigen begriffen, so
der Abgeordnete, wenngleich auch hier regionale Unterschiede
feststellbar sind. Bei der Mietwohnungsförderung soll
mittelfristig dergestalt umgesteuert werden, dass zunehmend
Wohnformen für ältere Menschen gefördert werden. Aufgrund
der demnächst ausfallenden Förderung von stationären
Heimplätzen zielt die künftige Förderpolitik des Freistaates
dahin, Senioren nach dem Motto „ambulant vor stationär“ die
Möglichkeit zu geben, in den eigenen vier Wänden älter zu
werden. Förderfähig sind hier vor allem auch die Umbauten
zum barrierefreien Wohnen im Bestand. Das auslaufende
bayerische Modernisierungs-Programm, das hauptsächlich von
Wohnungsbaugesellschaften für die Verbesserungen im
Altmietwohnungsbestand genutzt wurde, wird durch ein
Programm der Landesbodenkreditanstalt ersetzt, die durch den
Einsatz von 20 Mio. Euro Gewinnmitteln 100 Mio. €
zinsvergünstigte Mittel auf den Markt bringt. Wie Eduard
Nöth abschließend feststellt, werden die Fördermittel für
Oberfranken in 2005 zunächst um 10 % gegenüber dem Vorjahr
erhöht. Bei weiterem Bedarf wird jedoch auch innerhalb der
Regierungsbezirke umgeschichtet. MdL Nöth bittet alle Bau-
und Modernisierungswillige sich rechtzeitig mit der
Kreisverwaltungsbehörde bzw. mit dem Stadtbauamt Forchheim
in Verbindung zu setzen.
Pressemitteilung vom 28. Februar 2005
Ganztagsbetreuung an den Gymnasien in Forchheim
Forchheim: Wie der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth mitteilt, wurde der Antrag des Landkreises
Forchheim auf Förderung des Aufbaus eines Ganztages-Angebots
am Herder- und Ehrenbürg-Gymnasium in Forchheim genehmigt.
Das Kultusministerium hat für den Umbau der bisherigen Aula
an der Ruhalmstraße zu einer Mensa und Räumen für die
Mittagsbetreuung einen Betrag von 871.000 € als förderfähig
anerkannt. Daraus wird der Landkreis 784.000 € Fördermittel
aus dem Investitionsprogramm Zukunft Bildung und Betreuung
(IZBB) erhalten. Nach Aussage von MdL Eduard Nöth wird die
Regierung von Oberfranken demnächst den Förderbescheid
erlassen. Ein weiterer Antrag auf Bezuschussung von
Einrichtungen zur Ganztagesbetreuung am
Fränkische-Schweiz-Gymnasium Ebermannstadt und der dortigen
Realschule wird aller Voraussicht nach noch vor Ostern
entschieden. Ebenso wird die Adalbert-Stifter-Schule, die
kürzlich zur Modus-Schule ernannt wurde, grundsätzlich in
die Förderung dieses IZBB-Programmes aufgenommen. Über die
Höhe der Förderung kann jedoch erst nach Vorlage genauerer
realitätsbezogener Planungen entschieden werden. Mit der
bislang schon nach diesem Programm geförderten
Ritter-von-Traitteur-Volksschule in Forchheim hat der
Landkreis Forchheim mit insgesamt 5 Objekten eine
Spitzenposition bei dieser Förderung erreicht. Die baulichen
Maßnahmen ermöglichen an den genannten Schulen eine
ordnungsgemäße Abwicklung der Mittagsversorgung und bieten
zusätzliche räumliche Möglichkeiten für den Ganztagesbetrieb
an diesen Einrichtungen.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom
26.02.2005
Kurzbericht von der CSU-Konferenz in Ebermannstadt
Ebermannstadt : Der CSU – Bundestagsabgeordnete Hartmut
Koschyk, innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU –
Bundestagsfraktion, betonte vor CSU – Vertretern aus dem
Landkreis Forchheim in Ebermannstadt die mögliche
Sprengwirkung des Visa – Untersuchungsausschusses in Berlin,
die die politische Landschaft verändern kann. Fischer und
Volmer verstanden ihre Erlasse nicht als
Einreiseerleichterung sondern vielmehr als Teil ihrer
Ausländerpolitik. Vor allem der grüne Koalitionspartner
wollte, so MdB Koschyk, nach einem Scheitern der doppelten
Staatsbürgerschaft und eines Ausländerrechts nach ihren
Vorstellungen über die Visa –Erleichterung auf kaltem Weg
einfach mehr Zuwanderung. Dies sei allein daraus zu
entnehmen, dass trotz zahlreicher Hinweise Außenminister
Fischer und die Führung des Auswärtigen Amtes über Jahre
hinweg nichts unternahmen, den massenhaften Visa -
Missbrauch zu stoppen. Koschyk zitierte die
Urteilsbegründung im Kölner Schleuserprozess, wonach der
Richter die Vorgänge als kalten Putsch der Leitung des
Auswärtigen Amtes gegen die bestehende Gesetzeslage
bezeichnete. Für diesen Skandal trage der grüne
Außenminister die persönliche Verantwortung. Hartmut Koschyk
forderte in Ebermannstadt die Unionsparteien zur
Geschlossenheit auf. Das Jahr 2004 habe die Union
zurückgeworfen. 2005 sei bis dato gut gelaufen. Die Anhänger
der Union seien wieder mobilisiert und kampfbereit, dies
habe die Wahl in Schleswig-Holstein gezeigt, wo sich die
Visa-Affäre und die Rekordarbeitslosigkeit gewaltig gegen
die Regierung auswirkten. Koschyk geht fest davon aus, dass
sich dies jedoch vor allem in Nordrhein-Westfalen noch
deutlicher beweisen werde. Die Union werde ihre Finger in
die offene Wunde dieser Regierung legen . Nur so lasse sich
angesichts von 5 Mio. Arbeitslosen in Deutschland der
notwendige politische Wechsel in Berlin erreichen. Nicht nur
die Arbeitslosigkeit, auch die Verschuldung und die
Verbreitung von Armut befinden sich in Deutschland auf
unerfreulichen Rekordmarken. Wenn Bundeskanzler Schröder
angesichts dieser Tatsachen meint, er habe alles getan, sei
dies schlichtweg eine Bankrotterklärung. Nach Koschyk sei
mittlerweile jede 4. deutsche Familie von Arbeitslosigkeit
betroffen, weitere 4 Mio. Menschen bangen um ihren
Arbeitsplatz. Handeln statt Stillstand sei gefragt, so der
gebürtige Forchheimer. Daher fordert die Union die
Bundesregierung in einem 10 – Punkte - Sofortprogramm zum
raschen Handeln auf. Scharf kritisierte MdB Koschyk auch,
dass die Bundesregierung angesichts des furchtbaren
Verbrechens eines Wiederholungstäters in München jeglichen
Handlungsbedarf bestreitet und weiter auf gefährliche
Resozialisierungsexperimente setzt. Es reiche nicht,
betroffen zu sein, aber wie Rot-Grün härteres und
konsequenteres Vorgehen gegen Verbrecher immer wieder
abzulehnen. Der Bundestagsabgeordnete begrüßte daher die
Gesetzesinitiativen der Länder Bayern und Thüringen zum
besseren Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen
Straftätern. CSU – Kreisvorsitzender Eduard Nöth kritisierte
bei der Aussprache über die bundespolitische Lage die
Haltung der Grünen. Sie haben durch all die Vorgänge und das
gezeigte Krisenmanagement um den Visa-Missbrauch endgültig
Ihre „Unschuld“ verloren. Während sie sich ständig als die
moralisch bessere Partei der Öffentlichkeit präsentieren,
handeln sie derzeit so, was sie früher anderen vorgeworfen
haben. Mit dem Visa – Missbrauch haben die Grünen, so MdL
Eduard Nöth, ihre Ideologie über das geltende Recht
gestellt. Es ging ihnen mit den Erlassen um eine
revolutionäre Ausländerpolitik, die im Bundesrat und durch
die Unterschriftenaktion der Union abgeblockt wurde. Der CSU
– Kreisvorsitzende dankte bei dieser Gelegenheit dem
Bayreuther Abgeordneten dafür, dass es bei der
Bundestagswahl 2006 im Raum Forchheim nicht schon wieder zu
einer Wahlkreisneueinteilung kam. Als Verhandlungsführer der
Union im Innenausschuss des Bundestages hatte sich Koschyk
für die Beibehaltung der bisherigen Regelung mit der
Zugehörigkeit des Landkreises Forchheim zu den
Bundeswahlkreisen Bayreuth und Bamberg erfolgreich
eingesetzt.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom
20.02.2005
MdL Eduard Nöth : Frühere Einschulung fördert Begabung der
Kinder rechtzeitig – Maximal ein Drittel der Kinder wird
fünf Jahre alt sein
Forchheim : Kinder werden ab dem kommenden Schuljahr schon
früher eingeschult. Darauf hat jetzt der Forchheimer CSU –
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth hingewiesen. Bayern gebe
damit den Kindern die Möglichkeit, schon früher ihre
Begabungen weiterzuentwickeln. Sie würden damit im
internationalen Wettbewerb ihre Chance auf einen früheren
Schulabschluss wahren. „Es geht uns vor allem um das Wohl
der Kinder. Denn nach übereinstimmender Erkenntnis der
Wissenschaft sind Kinder in diesem Alter in höchstem Maße
aufnahmefähig und lernbereit“, sagte Eduard Nöth. Es brauche
aber niemand befürchten, dass sein Kind zu früh eingeschult
werde. Höchstens ein Drittel der Kinder werde bei der
Einschulung erst fünf Jahre alt sein. Das seien nämlich nur
jene Erstklässler, die zwischen dem ersten Schultag und dem
31. Dezember ihren sechsten Geburtstag feiern. „Trotz dieser
Änderung werden die Kinder künftig bei Schulbeginn also
mindestens fünfdreiviertel Jahre alt sein. Außerdem geben
wir Eltern die Möglichkeit, ohne weitere Formalitäten auf
eigenen Antrag hin ihre Kinder ein Schuljahr später
einschulen zu lassen“, versicherte der
CSU-Landtagsabgeordnete. Die bisherige Regelung habe dazu
geführt, dass das Einschulungsalter im Durchschnitt eher bei
sieben als bei sechs Jahren liegt. Die Altersgrenze werde,
so Eduard Nöth, schrittweise verschoben. So werden in diesem
Jahr 2005 nicht nur die Kinder eingeschult, die bis zum 30.
Juni sechs Jahre alt sind, sondern auch die Kinder, die
dieses Alter bis zum 31. Juli erreichen. In den kommenden
Jahren wird diese Grenze weiter um jeweils einen Monat
hinausgeschoben, bis im Schuljahr 2010/2011 der Stichtag 31.
Dezember erreicht wird. Dies sei, so der Forchheimer
Abgeordnete eine moderate und verlässliche Lösung, auf die
sich Eltern und Kindergärten nunmehr einrichten können. „Da
wir in den folgenden Jahren wegen rückläufiger
Geburtenzahlen eher weniger Schüler haben werden, erhöht
diese vorgezogene Einschulung die Gesamtschülerzahlen nicht
wesentlich“, rechnete Eduard Nöth vor.
Die Neuregelung sei eine Erleichterung für jene Eltern, die
ihr Kind mit fünf Jahren einschulen wollen. Eltern, die dies
nicht wünschen, könnten allein durch eine einfache
schriftliche Erklärung eine spätere Einschulung ihres Kindes
herbeiführen, sofern es erst nach dem 30. September sechs
Jahre alt wir. Das bisher erforderliche schulpsychologische
Gutachten sei dazu künftig nicht mehr notwendig. „Ich bin
überzeugt, dass diese Regelung allen Kindern gerecht wird.
Den einen wird die frühere Chance zum umfangreichen Lernen
geboten, den anderen wird die Zeit gegeben, sich innerhalb
der Kindergärten noch weiterzuentwickeln“, sagte Eduard
Nöth. Auf eine Umfrage bei sämtlichen Kindergärten und
Grundschulen im Landkreis erhielt Nöth lediglich zwei
Meldungen, die diese neue Regelung kritisch betrachten.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom
20.02.2005
MdL Eduard Nöth : Waldgesetz naturnah und zukunftsorientiert
- Entlastung des Steuerzahlers
„Naturnah und zukunftsorientiert“ - so werden Bayerns Wälder
nach Meinung des Forchheimer CSU -Landtagsabgeordneten
Eduard Nöth auch künftig bewirtschaftet, nachdem der
Ausschuss im Landtag der Änderung des Waldgesetzes und der
Errichtung des Unternehmens "Bayerische Staatsforsten"
zugestimmt hat. Nöth bilanziert das Ergebnis: „Wir haben mit
der Verabschiedung der beiden Gesetze die bewährten
Grundsätze für die Bewirtschaftung des bayerischen
Staatsforstes fortentwickelt. Das Waldgesetz ist dem Prinzip
der Nachhaltigkeit verpflichtet, sowohl ökologisch als auch
ökonomisch und sozial.“ Forstpolitische Ziele, die sich
bisher bewährt haben, blieben ohnehin unangetastet. Die
Ergebnisse der Anhörung im Landtag seien durchaus in die
Gesetzgebung mit eingeflossen.
Der CSU-Abgeordnete stellt als „Highlights“ der Gesetze
heraus, dass erstmals der Grundsatz Wald vor Wild im
Waldgesetz verankert und damit die besondere Bedeutung der
Waldverjüngung herausgestellt wurde. Die neuen Strukturen
der Staatsforstverwaltung als Ergebnis des
Errichtungsgesetzes werden nach Nöths Prognose den
Steuerzahler entlasten. Der Staatswald könne in Zukunft
effektiv von einer Anstalt des öffentlichen Rechts
bewirtschaftet werden. „Die bayerischen Staatsforsten
bleiben außerdem unmissverständlich im Eigentum des
Freistaats. Per Gesetz ist dieser Wald auf Dauer in
alleiniger öffentlich-rechtlicher Verantwortung zu
bewirtschaften.“
Auch die Schutzfunktionen des Bergwaldes werden im Gesetz
besonders herausgehoben. Damit, so MdL Nöth, trage der
Landtag den Bedenken des Alpenvereins und anderen Rechnung,
die eine besondere Rolle des Bergwaldes in der Gesetzgebung
berücksichtigt haben wollten. „Wir sind auch dem Wunsch
vieler Verbände und der kommunalen Gebietskörperschaften
nachgekommen, auch künftig die Bewirtschaftung der
Gemeindewälder durch forstfachliches Personal zur Bedingung
zu machen. Das heißt, die Qualität des Kommunalwaldes bleibt
auch nach der Forstreform erhalten.“
Pressemitteilung vom 16. Feb. 2005
Nöth signalisiert Mittel aus München für die Sanierung des
Amtsgerichts-Nebengebäudes
Wie der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth aus
München Amtsgerichtsdirektor Dr. Franz Schürr mitteilt, ist
nach Verabschiedung des Justiz-Haushalts der Abschluss der
Sanierungsarbeiten des Amtsgerichts-Nebengebäudes in
Forchheim für das Jahr 2006 finanziell sichergestellt. Trotz
der schwierigen Haushaltslage gelang es, wie die bayerische
Justizministerin Dr. Beate Merk dem Forchheimer Abgeordneten
schrieb, für das Jahr 2005 250.000 Euro und für das Jahr
2006 weitere 280.000 Euro für die Sanierung des ehemaligen
Schüttspeichers, der in ein neuzeitiges Bürogebäude umgebaut
wird, im Justiz-Etat zur Verfügung zu stellen. MdL Eduard
Nöth hatte sich bereits im Mai 2004 und nochmals im Januar
dieses Jahres an die Ministerin mit der Bitte gewandt, das
Amtsgerichts-Nebengebäude zügig fertig zu stellen, damit die
Bediensteten des Gerichts, die derzeit im Rathaus der Stadt
untergebracht sind, möglichst bald wieder in ihr
Stammgebäude einziehen können. Eduard Nöth hätte es gerne
gesehen, wenn die bayerische Justiz der Stadt Forchheim zur
diesjährigen 1200-Jahr-Feier das historische Gebäude
komplett saniert und bezugsfertig hergestellt geschenkt
hätte. Dies wird nun mit einjähriger Verspätung erfolgen.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom
16.02.2005
Arbeitsgespräch des Landtagsabgeordneten Eduard Nöth mit dem
Leiter des Straßenbauamtes Bamberg Sven Erhardt zu
Straßenbaumaßnahmen im Landkreis Forchheim.
Forchheim : Bei einem Arbeitsgespräch in Forchheim hat der
Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete Eduard Nöth den Leiter
des Straßenbauamtes Bamberg Sven Erhardt nochmals um
wohlmeinende und unterstützende Begleitung bei der
Realisierung der Westtangente der Südumgehung Forchheim
gebeten. Sven Erhardt betonte, dass über die Oberste
Baubehörde in München die Baumaßnahme für den neuen 5 –
Jahresplan ab 2005 angemeldet wurde, den derzeit das
Bundesverkehrsministerium erstellt. Wenngleich ein
kurzfristiger Baubeginn wegen dringender Autobahnprojekte im
Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft und der
europäischen Osterweiterung nicht machbar erscheint, sehe er
gute Chancen ab 2007 in die Finanzierung des Bundes zu
gelangen. Nachdem der Bebauungsplan für diese Strecke seit
Dezember 2004 Rechtskraft habe und sowohl CSU und SPD dieses
3,3 km lange Straßenbauprojekt von Wimmelbach kommend über
den Kanal bis zum Kersbacher Kreuz unterstützen, rechne er
fest mit einer Realisierung in der anstehenden 5 – Jahres –
Periode. Das Straßenbauamt Bamberg werde jedenfalls die
komplette Bau- und Planungsreife dieser Weststangente
vorbereiten. Eduard Nöth kritisierte in diesem Zusammenhang
erneut die doppelzüngige Haltung der Grünen, die in Berlin
diese Maßnahme in den vordringlichen Bedarf eingruppieren,
vorort jedoch einen Eiertanz wegen dieser v.a. im Interesse
der Bürger notwendigen Straße aufführen. MdL Nöth brachte
auch den Bau der v.a. auch für den Tourismus wichtigen
Staatsstraße von Egloffstein nach Mostviel ins Gespräch und
erkundigte sich nach dem Zeitablauf der Realisierung. Dazu
teilte Baudirektor Erhardt mit, dass ab 2006
Privatisierungserlöse für den Bau dieser Straßenstücks zur
Verfügung stehen. Er gehe daher von einem Baubeginn in 2006
aus. Des weiteren teilte der Bauamtsleiter mit, dass für die
Staatsstraße Ebermannstadt – Drügendorf im laufenden Jahr
Erhaltungsmaßnahmen anstehen. MdL Eduard Nöth sprach auch
den schlechten Bauzustand des Streitberger Bergs an und
verwies auf die teilweise erheblichen Mängel dieser
Staatstraße. Dies wurde ihm erst bei einer Veranstaltung in
Engelhardsberg von einem Berufskraftfahrer geschildert. Sven
Erhardt teilte hierzu mit, dass diese Strecke im Ausbauplan
nicht vorgesehen sei. Er versprach jedoch, sich mit Bgm.
Taut in Verbindung zu setzen, damit eventuell im Zuge der
vorgesehenen Dorferneuerung Verbesserungen von Seiten des
Straßenbauamtes vorgenommen werden können. Eduard Nöth bat
den Leiter des Straßenbauamtes Bamberg auch um Überprüfung
von Beobachtungen, dass seit Beginn der Bemautung der
Autobahnen die Anzahlung der LKW’s auf der B 470 in Richtung
Autobahn Berlin erheblich zugenommen habe, wie es ihm 2.
Bgm. Kraus aus Streitberg berichtete. Hierzu stellte
Baudirektor Erhardt fest, dass der Bund seit über einem Jahr
in der Fränkischen Schweiz eine neue Dauerzählstelle
eingerichtet sei und genau beobachtet werde, wie sich seit
Mauteinführung die Anzahl der Fahrzeuge auf möglichen
Ausweichstrecken verändere. Es sei jedoch noch zu
kurzfristig, bereits nach wenigen Monaten eine
datengestützte sichere Aussage zu treffen. Jedenfalls werde
dieser Frage sehr sorgfältig nachgegangen. Schließlich bat
der Forchheimer Abgeordnete den Bauamtsleiter die
Ampelschaltung auf der B 470 im Stadtgebiet von
Ebermannstadt im Sinne einer zügigen Verkehrsführung besser
zu koordinieren. Schließlich kam im Beisein von Bgm. Weber,
Hallerndorf, noch der Bau eines Aischtal -Radweges entlang
der Staatsraße von der Laufer Mühle kommend in Richtung
Hallerndorf bis zur Abzweigung nach Haid. Aufgrund fehlender
Staatsstraßenbaumittel sind deshalb noch abstimmende
Gespräche zwischen den Regierungen von Ober- und
Mittelfranken erforderlich, um eine tragfähige und zeitnahe
Finanzierung über Finanzausgleichsmittel zu erreichen. BD
Erhardt und MdL Nöth haben ihre Unterstützung zugesagt.
Pressemitteilung vom 11. Feb. 2005
Politischer Aschermittwoch in Engelhardsberg
Engelhardsberg. CSU-Ortsvorsitzender und Kreisrat Paul Ganß
hat zu einem politischen Fischessen nach Engelhardsberg
eingeladen und konnte hierzu neben den 3 Wiesenttaler
Bürgermeistern auch Dekan Heinz Haag im vollbesetzten
Gasthaus Sebald willkommen heißen. In seiner Begrüßungsrede
bedankte sich Paul Ganß vor allem bei den Engelhardsberger
Bürgern für die großartige Unterstützung der CSU bei den
Bundestags- und Europawahlen. Des weiteren stellte der
langjährige CSU-Chef von Wiesenttal fest, dass die
CSU-Gemeinderäte stets das Wohl der Gemeinde und Ortsteile
sowie deren Bürger im Auge hätten. Die CSU blockiere nicht,
sondern arbeite konstruktiv mit allen kommunalen Kräften
zusammen. Der Gastredner des Abends, der Forchheimer
CSU-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth, ging in seinem Referat
auf bundes-, landes- und kommunalpolitische Themen ein. Als
zentrale Herausforderung in Deutschland bezeichnete er die
Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, die für vieles, u. a. auch
für den Verfall der kommunalen Finanzen die Hauptursache
sei. Über 5 Mio. Arbeitslose im Monat Januar, vor allem der
dramatische Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit, die
persönlichen Lebensschicksale der Betroffenen müssen die
Bundesregierung und alle politischen Kräfte endlich zum
Handeln zwingen. Nöth habe den Eindruck, dass Rot-Grün vor
diesem Kernproblem unseres Landes längst kapituliert habe.
Ebenso verurteilte der CSU-Kreisvorsitzende die
Rekord-Neuverschuldung der Bundesregierung und die geplante
Aufweichung des europäischen Stabilitätspaktes. Wenn die
Planungen von Rot-Grün wahr werden, zahle die Zeche alleine
der kleine Mann. Bayern und die CSU gehen einen anderen Weg.
Unter dem Motto: „Sparen, Reformieren, Investieren“ werde
ein Kurs beschritten, der von der Mehrheit der bayerischen
Bevölkerung mitgetragen werde. Für das Jahr 2006 wird
erstmals ein Haushalt ohne neue Schulden aufgestellt.
Dennoch wird der Bildungspolitik höchst Priorität
zugemessen. Der jüngst bekannt gewordene Spitzenwert Bayerns
beim Wirtschaftswachstum mit 2,3 % im Jahre 2004, die
zweitniedrigste Arbeitslosigkeit aller Bundesländer, die
guten Bildungschancen für unsere Kinder, die neu
geschaffenen Kapazitäten für die Kinderbetreuung und die
Erfolge bei der Kriminalitätsbekämpfung bestätigen den
richtigen Politikansatz in Bayern. Ausführlich erläuterte
der Abgeordnete den bayerischen Reformkurs, der eine
schlanke und effiziente Verwaltung und den Abbau von
bürokratischen Hemmnissen zum Ziele habe. Leidenschaftlich
bekannte sich MdL Eduard Nöth für das mehrgliedrige
Schulsystem in Bayern. Bei allen internationalen und
nationalen Tests wurde den bayerischen Schülerinnen und
Schülern im Vergleich zu anderen deutschen Ländern
hervorragende Leistungen attestiert. Es sei geradezu
grotesk, wenn angesichts der bayerischen Spitzenstellung
Rot-Grün den Bayern empfehle, das bewährte gegliederte
Schulsystem zugunsten einer Einheitsschule aufzugeben. Nöth
sicherte zu, dass zu Beginn des kommenden Schuljahres der
zusätzliche Bedarf von ca. 800 Lehrkräften gedeckt werde.
Nöth begrüßte auch die Initiative Bayerns schnellstmöglich
den genetischen Fingerabdruck rechtlich dem gewöhnlichen
Fingerabdruck gleichzustellen und forderte Rot-Grün auf, den
Widerstand gegen die Ausweitung der DNA-Analyse aufzugeben.
Für die CSU gelte der Grundsatz Opferschutz vor Täterschutz.
Auf kommunale Themen eingehend kritisierte der
CSU-Kreisvorsitzende das Schreiben des Landratsamtes
Forchheim an alle Haushalte zum neuen
Müllgebühren-Einzugsverfahren, das mehr Verwirrung als
Klarheit schaffte. Dieses Musterbeispiel für bürokratische
Vorgehensweise, das niemand verstanden hat, hätte auf keinen
Fall in dieser Form das Landratsamt verlassen dürfen.
Schließlich sei diese Aktion mit Riesenkosten verbunden.
Nöth sprach sich auch für einen Erhalt der wohnortnahen
Krankenhausversorgung im Landkreis aus. Hierzu sind baldigst
Entscheidungen in Stadtrat und Kreistag erforderlich, um die
notwendige Kooperation der Häuser in Forchheim und
Ebermannstadt zu ermöglichen.
Im Rahmen einer ausführlichen Diskussion wurden
lokalpolitische Themen angesprochen. So wurde von Paul Ganß
und Bürgermeister Taut der Wunsch geäußert, die Kinder aus
dem Raum Wüstenstein in die Grundschule nach Wiesenttal zu
integrieren. Die derzeitige Beschulung in Heiligenstadt
führe dazu, dass Kinder der Jahrgangsstufen 5 und 6 aus dem
Raum Wüstenstein wegen Nichtzustandekommen von Klassen in
Heiligenstadt bis nach Hirschaid verfrachtet werden. Ein
weiteres Thema war der Ausbauzustand der Staatsstraße von
Streitberg nach Oberfellendorf. Hier wurde gebeten, im
Zusammenhang mit der anstehenden Dorferneuerung
Verbesserungen mit dem Straßenbauamt Bamberg zu erreichen.
Engagiert trug Hermann Sebald den Wunsch der
Engelhardsberger nach Erhalt ihrer eigenen Wasserversorgung
vor. Weitere Diskussionspunkte waren die Zukunft der Bezirke
sowie die neue EU-Agrar-Reform, die von Konrad Rosenzweig
als Beispiel für überbordende Bürokratie dargestellt wurde.
Paul Ganß bedankte sich für die zahlreiche Teilnahme und die
rege Gesprächsbereitschaft.
Pressemitteilung vom 31. Januar 2005
MdL Eduard Nöth : Weniger Bürokratie bei Bratwurst und
Faschingskrapfen
Forchheim : Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat
durchgesetzt, dass die Gesundheitsbelehrung für
ehrenamtliche Helferinnen und Helfer abgeschafft wird. Wenn
Ehrenamtliche bei Vereins-, Schul- oder Kindergartenfesten
selbst gemachte Kuchen oder gegrillte Würstchen verkaufen
wollten, war bisher eine bis zu zwei Stunden dauernde
Gesundheitsbelehrung notwendig. Darüber hinaus war für die
Belehrung eine Gebühr von zehn Euro fällig. Diese Regelung
wird nun nach Auskunft des Bayerischen
Gesundheitsministeriums durch eine Broschüre ersetzt, die
über den richtigen Umgang mit Lebensmitteln informiert. Das
Gesundheitsministerium gibt eigenen Angaben zufolge in Kürze
dazu eine Änderungsbekanntmachung heraus.
Der Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete Eduard Nöth
bezeichnete diese Entscheidung als eine enorme Erleichterung
für die Vereine im Landkreis Forchheim als auch für die
Behörden. Sie stärkt das Ehrenamt. Überflüssige Regeln und
zuviel Bürokratie sind Hürden für diejenigen, die sich aktiv
für die Gemeinschaft einsetzen. Wir sind der Meinung, dass
die Bürger vor Ort in Eigenverantwortung vieles besser
regeln können als der Staat.“ Viele ehrenamtlich Engagierte
im Landkreis hätten die Gesundheitsbelehrung als lästig
empfunden. Außerdem habe die Belehrung begrüßenswertes
Engagement gebremst. „Wir müssen alle unterstützen, die mehr
tun als ihre Pflicht“, sagte MdL Eduard Nöth.
Die Gesundheitsbelehrung ging ursprünglich auf das
Infektionsschutzgesetz des Bundes zurück. Dort ist sie aber
nur für den gewerblichen Umgang mit Lebensmitteln
vorgeschrieben. Die bayerischen Behörden hatten die
Belehrung auf ehrenamtliche Helfer ausgedehnt. Sogar
behördliche Kontrollen habe es bei Vereinsfesten gegeben.
„Es ist verständlich und richtig, dass der Staat die
Gesundheit seiner Bürger im Auge hat. Aber in der Praxis hat
sich diese Regelung als überflüssig erwiesen“, sagte Eduard
Nöth.
Sonder-Zwischenfinanzierungsprogramm mit zinslosen Darlehen
der bayerischen Landesbank für Vorhaben der Wasserver- und
Abwasserentsorgung
Aufgrund der überraschend starken Nachfrage nach zinslosen
Darlehen für Vorhaben der Wasserver- und Abwasserentsorgung
wurde lt. Mitteilung des CSU-Landtagsabgeordneten Eduard
Nöth das Darlehenskontingent von zunächst 115 Mio. Euro um
70 Mio. Euro aufgestockt. Gleichzeitig wurde die
Darlehenslaufzeit für diese Darlehen, die zunächst bis zum
31.05.05 begrenzt waren und mit Haushaltsmitteln des Jahres
2005 abgelöst werden sollten, bis zum 15. Januar 2006
verlängert. Diese sollen dann, so MdL Nöth mit den für das
Jahr 2006 verfügbaren Zuschussmitteln abgelöst werden. Mit
der Aufstockung des Darlehenskontingents wird
sichergestellt, dass alle Kommunen, die Zuwendungen für
ausgeführte Baumaßnahmen 2004 nicht mehr erhalten, in dem
zinslosen Darlehensprogramm berücksichtigt werden können.
Pressebericht von der Vorstandssitzung vom 24. Januar 2005
Forchheim. Auf ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr hat der
CSU-Kreisvorstand unter Vorsitz von MdL Eduard Nöth die
Weichen für das Arbeitsjahr 2005 gestellt. Mit den
parteiinternen Neuwahlen, die im CSU-Kreisverband am 29.
April mit der CSU-Kreisvertreterversammlung ihren Abschluss
finden, wird die CSU in allen 40 Ortsverbänden und im
Kreisverband die inhaltlichen und personellen Schwerpunkte
bestimmen, die Signalwirkung für die Bundestagswahl im Jahre
2006 haben werden. In der Zeit vom 15. Januar bis zum 15.
März sind zunächst alle Ortsverbände der CSU aufgerufen
Neuwahlen durchzuführen. Der Kreisvorstand appellierte an
die Ortsverbände dabei an eine ausgewogene Besetzung
hinzuwirken. Besonders wichtig ist für die CSU als
zukunftsorientierte große Volkspartei, dass junge Mitglieder
und Frauen bei den Wahlen angemessen berücksichtigt werden.
Der CSU-Kreisvorsitzende Eduard Nöth rief die Partei auf, im
Jahre 2005 die Parteibasis zu stärken. Deshalb soll im
Zusammenhang mit den Ortshauptversammlungen eine breit
angelegte Mitgliederwerbekampagne erfolgen. Als Ziel nannte
der Kreisvorsitzende eine Steigerung der Mitgliederzahl von
derzeit 1900 auf 2000.
Im Jahre 2005 wird die Forchheimer CSU 60 Jahre alt. Am
Sonntag, 23. Dezember 1945 haben sich in der Gastwirtschaft
Neder in Forchheim 31 Bürger zur Gründung des Kreisverbandes
Forchheim zusammengefunden. Die CSU plant diesen Geburtstag
am Freitag, 23.12.05 am gleichen Ort zu feiern.
Am Samstag, 26. Februar geht die CSU in eine ganztätige
Klausur in Ebermannstadt, um die Zukunft und weitere
Entwicklung im Kreisverband Forchheim zu diskutieren.
Die Mitglieder diskutierten nach einem Bericht über die
Landespolitik auch bundes-, europapolitische und kommunale
Themen. Enttäuscht stellte Vorstandsmitglied Dieter George
das Scheitern der Bemühungen um eine Reform des
Förderalismus fest. Das Ergebnis hätte für Deutschland einen
Durchbruch für Entflechtung, Vereinfachung und
Beschleunigung im staatlichen Aufbau bedeutet. Die
Verantwortlichen aus Bund und Ländern wurden vom
CSU-Kreisverband aufgefordert in absehbarer Zeit erneut
einen Einigungsversuch zu starten. Erfreut stellte der
Vorstand fest, dass trotz harter Einschnitte die Bevölkerung
Bayerns die Politik und den Reformkurs der CSU in Bayern für
richtig hält. Über 60 % der bayerischen Bevölkerung und
dabei auch eine große Mehrheit der Oppositionswähler halten
den strikten Sparkurs für richtig. Stv. Vorsitzender
Matthias Tauber begrüßte die beschlossenen Einsparmaßnahmen
als Gesamtpaket für die Generationengerechtigkeit. Es ist
absolut notwendig, so Tauber, dass künftig die Einnahmen die
Ausgaben bestimmen und nicht umgekehrt. Als tickende
Zeitbombe bezeichnete Rosemarie Ruppert-Liebert die
Geburtenentwicklung in Deutschland und auch in unseren
Städten und Gemeinden. Besonders überrascht zeigt sie sich
von neuesten Umfragen, wonach nicht die Verfügbarkeit von
Kinderbetreuungseinrichtungen ausschlaggebend für den
Geburtenrückgang, sondern vielmehr das Fehlen eines
entsprechenden Partners sowie die Zufriedenheit mit dem
Single-Dasein sei. Sie forderte die Partei auf, ihr
familien- und sozialpolitisches Profil zu schärfen.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom
22.01.2005
Forchheim : Der CSU – Landtagsabgeordnete Eduard Nöth hat in
einem Schreiben an die Bürgermeister des Landkreises
mitteilt, dass zum 1. Januar 2005 die neue Richtlinie über
die Zuwendung des Freistaates Bayern zur Förderung des
kommunalen Feuerwehrwesens in Kraft getreten ist. Die Reform
des Förderwesens im Feuerwehrbereich ist durch den
vorübergehend starken Rückgang des Aufkommens aus der
Feuerschutzsteuer und dem gleichzeitigen Ansteigen des
Zuschussbedarfs durch vermehrten Eingang von Neuanträgen bei
Feuerwehrfahrzeugen und –geräten sowie bei Gerätehäusern und
Feuerwachen notwendig geworden. Es wird weiterhin an der
Einzelförderung, jedoch unter Vereinfachung des
Förderverfahrens festgehalten werden. Ziel der Reform, so
MdL Eduard Nöth, ist zunächst der Abbau des Förderstaus, die
möglichst zeitnahe Auszahlung der Fördermittel,
Bürokratieabbau, aber auch die Stärkung der kommunalen
Eigenverantwortung. Um diese Ziele zu erreichen, mussten
jedoch die Fördergegenstände reduziert werden. Künftig wird
sich die Förderung primär auf Fahrzeuge und Geräte
beschränken, die zur unmittelbaren Brandbekämpfung bzw.
technischen Hilfeleistung benötigt werden. Die Förderung von
Tragkraftspritzenanhängern und Tragkraftspritzen, die das
Rückgrat der kleinen Feuerwehren darstellen, ist beibehalten
worden, da ansonsten, wie Eduard Nöth ausdrücklich
feststellt, der Bestand der kleinen Ortsfeuerwehren in Frage
gestellt worden wäre. Für die einzelnen Fahrzeugtypen sind
ab sofort, so Eduard Nöth, Festbeträge für die Beschaffung
festgelegt. Spezielle Ausstattungen vor Ort sowie sonstige
Sondersituationen müssen von den Kommunen selbst finanziert
werden. Auch bei den Feuerwehrgerätehäusern und Feuerwachen
ist eine Einschränkung der bisherigen Fördertatbestände
erfolgt. Es kommt lt. Neuer Richtlinie darauf an, ob ein
Stellplatz errichtet wird. Ein Raumprogramm mit der
Darstellung der zuwendungsfähigen Nutzfläche ist nicht mehr
erforderlich, wie Eduard Nöth mitteilt. So wird es jetzt
einen Festbetrag von 40.000 € pro Stellplatz geben. Eduard
Nöth weist darauf hin, dass der Neubau des
Feuerwehrgerätehauses in Kersbach, der in diesem Jahr
ausgeführt wird, als erste Baumaßnahme im Landkreis nach
dieser neuen Regelung gefördert wird. Dort wird die
Schaffung von zwei Stellplätzen mit 80.000 € pauschal
gefördert. Wie bei den Beschaffungen wird es nach der neuen
Feuerwehrrichtlinie auch bei der Gerätehausförderung keine
Differenzierung mehr nach der Finanzkraft der Kommunen
geben. Der Landtagsabgeordnete hat jeder Gemeinde die neuer
Richtlinie zur Verfügung gestellt.
An die
Leiter der Kindergärten und Grundschulen
Im Landkreis Forchheim
Mittwoch, 19.Januar 2005
Flexibilität bei der Einschulung von Erstklässlern und
Stärkung der Elternrechte
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
der bayerische Ministerrat hat am Dienstag, 18.01.05, einen
Gesetzentwurf zur Änderung des Bayerischen Erziehungs- und
Unterrichtsgesetzes beschlossen, das den Stichtag für das
Erreichen des Einschulungsalters von sechs Jahren bis zum
Schuljahr 2010/2011 vom 30. Juni auf den 31. Dezember des
jeweiligen Kalenderjahres verlegt. Dieser Gesetzentwurf
wurde heute dem Bayerischen Landtag zugeleitet und wird
bereits am Donnerstag, 27.01.05, in erster Lesung behandelt.
Anschließend werden sich die Fachausschüsse des Landtags mit
diesen Vorschlägen befassen, ehe der Landtag in zweiter
Lesung dieses Änderungsgesetz beschließt.
Ich erlaube mir, Ihnen diese Vorstellungen der Bayerischen
Staatsregierung heute vorzulegen und erwarte, falls Sie zu
diesen Plänen ergänzende Anmerkungen zu machen haben, Ihre
Vorschläge und Anmerkungen.
Mit dieser moderaten Vorverlegung der Schulpflicht nähern
wir uns dem europäischen Standard an und schaffen die
Voraussetzung dafür, dass unsere Kinder die schulische
Ausbildung nicht viel später abschließen müssen als die
Jugendlichen anderer europäischer Länder. Zugleich wird mehr
Flexibilität für die Eltern, unkompliziert mit zu
entscheiden, ob ihr Kind mit fünf oder mit sechs Jahren
eingeschult wird, geschaffen.
Es soll in jährlichen Schritten von je einem Monat
Vorverlegung vorgegangen werden. Für das kommende Schuljahr
2005/6 bedeutet dies : Stichtag ist der 31. Juli. Kinder,
die bis zu diesem Jahr sechs Jahre alt werden, sind dann
schulpflichtig. Ein Jahr später ist dann der 30.08.
Stichtag, im Schuljahr 2007/8 ist es dann der 30.09. Eltern
sollen in den kommenden Jahren mehr Flexibilität bei der
Einschulung von Erstklässlern erhalten. Ab dem Schuljahr
2007/8 können Eltern, deren Kinder nach dem 30. September
das 6. Lebensjahr vollenden, verstärkt mitentscheiden, ob
sie ihre Kinder sofort oder ein Schuljahr später einschulen
lassen. Ein schulpsychologisches Gutachten ist dann nicht
mehr erforderlich.
Natürlich erfordert diese Neuregelung eine noch engere
pädagogische Zusammenarbeit und Verzahnung von Kindergarten
und Grundschule. Es muss sichergestellt werden, dass die
Kinder mit fünf und mit sechs Jahren die gleichen
Startchancen in der Grundschule haben und nicht überfordert
werden.
Zu Ihrer Information darf ich Ihnen mitteilen, dass schon in
den vergangenen Jahren immer mehr Eltern die Möglichkeit
genutzt haben, ihr Kind früher einzuschulen. So waren es im
Schuljahr 2002/3 rund 9 % aller Schulanfänger, im laufenden
Schuljahr ist die Zahl auf rund 11 % angestiegen.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich hoffe, mit dieser
Nachricht für Klarheit gesorgt zu haben. Sie können somit
die Eltern frühzeitig und umfassend informieren. Für
Rückfragen und Anmerkungen stehe ich natürlich gerne und
jederzeit zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Eduard Nöth, MdL
Pressemitteilung vom 18.01.2005
Forchheim : Der Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete Eduard
Nöth hat den Leitungswechsel im Sachgebiet Straßen- und
Brückenbau für Ober-Mittel- und Unterfranken in der Obersten
Baubehörde zum Anlass genommen, dem neuen Referatsleiter
ltd. Baudirektor Manfred Jung nicht nur zur Übernahme der
neuen Aufgabe zu gratulieren, sondern ihn auch um
Unterstützung für den Bau der Westspange der Forchheimer
Südumgehung B 470 zu bitten. Baudirektor Jung teilte MdL
Eduard Nöth mit, dass mittlerweile der Vorentwurf des
Straßenbauamtes Bamberg für diese besonders dringliche
Maßnahme dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und
Wohnungswesen mit der Bitte um Zustimmung vorgelegt wurde.
Die oberste Baubehörde im Bayerischen Innenministerium geht
davon aus, dass das Bundesverkehrsministerium in nächster
Zeit hierzu sein Einverständnis erklärt. Daneben, so ltd.
Baudirektor Jung, wird derzeit dort der neue 5 – Jahresplan
für den Bundesfernstraßenbau aufgestellt, in dem die
Baumaßnahmen aufgeführt werden sollen, die innerhalb der
Geltungsdauer durchgeführt werden können. BD Jung sicherte
dem Forchheimer Abgeordneten die volle Unterstützung der
höchsten Bayerischen Straßenbaubehörde für diesen 3,3 km
langen Neubau der Westspange von Wimmelbach kommend bis zum
Kersbacher Kreuz zu. Eduard Nöth schilderte dem neuen
Referatsleiter in der Obersten Baubehörde nochmals die
Vordringlichkeit dieser Maßnahme, die zum einen eine
erhebliche Lärm- und Gefahrenminderung für den Stadtteil
Burk und Forchheim – West bringe, zum anderen aber für den
Fall einer Sperrung der Adenauerbrücke eine weitere
Kanalquerung auf dem Stadtgebiet ermögliche. Die
schizophrene Haltung der Grünen, in Berlin für die Aufnahme
dieser Maßnahme in den vordringlichen Bedarf des
Bundesverkehrswegeplanes zu stimmen und vor Ort gegen den
Willen der Bevölkerung die Maßnahme zu verhindern versuchen,
kann Nöth nicht mehr verstehen. Wir stehen, so der
Forchheimer CSU – Politiker, so nahe an der Realisierung wie
nie zu vor. Deshalb ärgere ihn die Haltung der Forchheimer
Grünen als extrem bürgerfeindlich. Baudirektor Jung dankte
auch der Stadt Forchheim und der Gemeinde Hausen für ihre
erhebliche Vorarbeit. Wie gemeldet haben beide Kommunen
durch Bebauungspläne das Baurecht für diese Westspange der
Forchheimer Südumgehung geschaffen.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom
14.01.2005
Eduard Nöth zu Kreuther Klausur
Forchheim : Mit großer Zufriedenheit ist der Forchheimer CSU
– Landtags-abgeordnete Eduard Nöth von der Kreuther Klausur
zurückgekehrt. Sein Vorhaben, das hohe Niveau der
Unterrichtsversorgung in Bayern durch die Einstellung
zusätzlicher Lehrkräfte zu erhalten, ist mit dem Beschluss
der CSU – Landtagsfraktion voll umgesetzt worden. Bereits
zum Schulhalbjahr werden 100 zusätzliche Lehrer eingestellt.
Zum Beginn des kommenden Schuljahres wird, so MdL Eduard
Nöth, der zusätzliche Bedarf von ca. 800 Lehrern gedeckt.
Wie Nöth im einzelnen anführt, werden 500 Lehrkräfte zum
Teil mit „frischem Geld“ finanziert. Zum anderen wird durch
eine globale Minderausgabe in allen Ressorts eine
solidarische Gemeinschaftsleistung erbracht, die weitere
Neueinstellungen ermöglicht. Ca. 300 Lehrerstellen werden im
nächsten Schuljahr durch organisatorische Maßnahmen
innerhalb des Kultusministeriums erbracht. Außerdem werden
den Schulen rund 300 Verwaltungsfachleute, die durch die
Verwaltungsreform freigesetzt werden, zur Verfügung
gestellt, um Lehrkräfte von Verwaltungsaufgaben zu
entlasten. Wie Eduard Nöth mitteilt, werden durch diese
Maßnahmen die Weichen für eine bestmögliche Bildung unserer
Kinder und Jugendliche gestellt. Das Ziel eines Haushalts
ohne neue Schulden und das Ziel Priorität für die
Bildungspolitik werden durch diesen Lösungsansatz nicht
gegeneinander ausgespielt, sondern miteinander erreicht.
Eduard Nöth, der bereits im Vorfeld der Klausur für einen
verstärkten Mitteleinsatz im Bildungsbereich kämpfte, stützt
sein Engagement auf dem Grundsatz „Bildungspolitik ist
Zukunftspolitik“. Wir müssen, auch wenn es derzeit aufgrund
der finanziellen Rahmenbedingungen schwer fällt, der
jüngeren Generation soviel Bildungskapital wie möglich für
ihr Leben in einer globalisierten Welt mitgeben. Bayern muss
weiterhin bildungspolitischer Spitzenreiter im
Ländervergleich bleiben, so der Landtagsabgeordnete. Dabei
stelle Nöth fest, dass Bayern mit Abstand den meisten
Unterricht erteilt. Bis zum Abitur haben z.B. die Schüler in
Nordrhein-Westfalen fast zwei Jahre weniger Unterricht als
die Schüler in Bayern. Der Unterrichtsausfall in Bayern
liegt in allen Schularten unter 3 %, wenngleich es aufgrund
unvorhersehbarer Erkrankungen örtlich durchaus einmal zu
größeren Abweichungen kommen kann. Des weiteren liegt Bayern
bei den Ausgaben je Schüler mit Baden –Württemberg und
Thüringen mit 4.600 € pro Jahr ganz vorne. Vehement setzte
sich Eduard Nöth für die Stärkung der individuellen
Förderung der Schüler ein. Dies erhöhe zum einen den
Bildungserfolg und senke zum anderen die Zahl der
Wiederholer. Das bestehende Angebot mit 5 Förderstunden in
der Grundschule, mit 1 Förderstunde in der 5. Klasse
Hauptschule und den mit dem G 8 eingeführten
Intensivierungsstunden an Gymnasien muss sukzessive
ausgebaut werden. Dafür sollen auch Lehramtsanwärter als
Unterrichtsassistenten verstärkt herangezogen werden.
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