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Pressemitteilung vom 25. Dezember 2006
Darlehen
Forchheim : Wie der Forchheimer CSU - Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth mitteilt, werden ab dem 1.1.2007 in drei Jahren
100 Mio. Euro als zinsverbilligte Darlehen für Investitionen
in die qualitative Verbesserung vorhandener
Übernachtungsangebote zur Verfügung gestellt. In einem
Schreiben an die Bürgermeister des Landkreises hat MdL
Eduard Nöth dieses Sonderförderprogramm für Unternehmer im
Bereich der gewerblichen Hotellerie mit mehr als neun Betten
vorgestellt und gebeten, in Frage kommende Betriebe zu
informieren. Auch gastronomische Betriebe ohne
Hotelkapazitäten können nach der Zielsetzung dieses
Programms gefördert werden, wenn sie für den lokalen
Tourismus von besonderer Bedeutung sind. Damit die
Fränkische Schweiz und der Landkreis auch in Zukunft eine
bedeutsame touristische Region bleiben, sei es wichtig, so
der Stimmkreisabgeordnete Nöth, dass die Qualität des
Angebots stimme. Nur mit qualitativ hochwertigen Angeboten
kann man am Markt bestehen und den Wettbewerb gewinnen.
Ansprechpartner für diese zielgerichtete Maßnahme der
Bayersichen Staatsregierung ist die Regierung von
Oberfranken. Informationen sind auch bei der Landesbank für
Aufbaufinanzierung ( LfA ) erhältlich.

Pressemitteilung vom 18. Dezember 2006
CSU KREISTAGSFRAKTION FORCHHEIM
Forchheim (ör) – Franz-Josef Kraus, der neue im September
gewählte Chef der Fraktionsgemeinschaft der
Christlich-Sozialen Union und der Jungen Bürger blickte bei
der letzten Sitzung der Fraktionsmitglieder in die Zukunft.
Erstes und wichtiges Thema in neuen Jahr werde der
Kreishaushalt sein. Kraus verlangt in diesem Zusammenhang
von der Landkreisverwaltung, Farbe zu bekennen und auf den
Tisch zu legen, weshalb gerade im Landkreis Forchheim die
Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften gegenüber anderen Landkreises
überproportional steigen.
Weitere Themen aus seinem Arbeitskatalog sind ein
mittelfristiges Konsolidierungsprogramm, eine umfassende
Haushaltsanalyse in einer Art Benchmarking, die Erstellung
von Prioritätenlisten den laufenden Unterhalt an Schulen,
Landkreisgebäuden und Straßen, Erstellung des
Nahverkehrsplans Teil II unter Einbeziehung bisheriger
Mängel sowie ein flächendeckendes Netz von Jugendpflegern in
Landkreis.
Als unumgänglich bezeichnete Kraus auch eine Kooperation der
beiden Kliniken in Forchheim und Ebermannstadt; s.E. sei
eine Fusion anzustreben, wobei beide Kliniken , vielleicht
auch mit veränderten Schwerpunkten, zu erhalten sind.
Franz Josef Kraus möchte auch den Landkreis Forchheim als
familienfreundlich, bildungsorientiert, ökologisch und
wirtschaftlich kompetent in intakter Natur dargestellt
sehen. Dazu seien Kinder- und Schülerbetreuungsangebote
anzubieten bzw. fortzuentwickeln. Im bildungspolitischen
Bereich sei Ziel eine ortsnahe Beschulung der Grundschüler
sowie ein praxisnaher Ausbau der Hauptschule. Der Ökologie
sei die Sanierung der Abfalldeponie zuzuordnen, ebenfalls
gehört eine aktive Landschaftspflege dazu. Die
wirtschaftliche Kompetenz soll schließlich ihren Ausdruck in
der Ansiedlung neuer Betriebe im Landkreis finden. Weitere
Punkte der Kraus-schen Agenda sind der Erhalt beider
Kliniken, eine intakte Natur, Radwegebau, forcieren von
Baumaßnahmen und Unterstützung des
Landschaftspflegeverbandes.

Pressemitteilung vom 18. Dezember 2006
CSU KREISTAGSFRAKTION FORCHHEIM
Forchheim (ör) – Jochen Düsel, Vorsitzender des
Ortsverbandes der Christlich-Sozialen Union in
Langensendelbach entbot den Mitgliedern der
Fraktionsgemeinschaft von CSU und Junge Bürger im
Forchheimer Kreistag bei der kürzlich in Langensendelbach
stattgefundenen Sitzung einen Willkommensgruß, wobei er sich
besonders für den Einsatz der Fraktionsmitglieder dafür
bedankte, dass der dortige Raum i.S. Schülerbeförderung eine
wesentliche Verbesserung erfuhr.
Fraktionsvorsitzender Franz-Josef Kraus konnte eingangs der
Sitzung auch Siglinde Schneider-Fuchs zur Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes gratulieren, das ihr aufgrund ihres
Engagements für das Technische Hilfswerk (THW) kürzliche
überreicht worden ist.
In seinem Rückblick streifte der Fraktionschef eine ganze
Reihe kommunalpolitischer Sachthemen. So erinnerte er an die
Diskussion um den Nahverkehrsplan Teil I im Januar d.J.,
merkte aber kritisch an, dass mit den Beratungen zu Teil II
bisher nicht begonnen wurde. Weitere Themenbereiche betrafen
die Fernwärmeversorgung mittels Biomasse für den
kreiseigenen Schulkomplex incl. Klinik Fränkische Schweiz in
Ebermannstadt, die Förderung der Pflegeeinrichtung in
Neunkirchen, die Auflösung des Zweckverbandes Schwimmhalle
Forchheim mit Beteiligung des Landkreises am Neubau des
Ganzjahresbades wie auch die neuen Richtlinien die Sport-
und Kulturförderung betreffend. Als Dauerbrenner im Frühjahr
d.J. bezeichnete er die Diskussionen um den Haushalt 2006.
Auch einer Erledigung harrt noch der Bericht des Bayer.
Kommunalen Prüfungsverbandes, von dem die Kreisorgane
lediglich in Kenntnis gesetzt worden sind. Zu den Bereichen
Schuldenstand, Personalwesen, Jugend- und Sozialhilfebereich
und der Abfallwirtschaft sind seitens der Kreisverwaltung
noch keine Ergebnis bzw. Vorschläge auf den Tisch gelegt
worden.
Als besonderen Erfolg der Fraktionsarbeit sah Franz-Josef
Kraus die Senkung der Abfallgebühren um 20 % zum 1. Januar
2007 an. Dank der ausgezeichneten Vorarbeit seines
Vorgängers im Fraktionsvorsitz, Heribert Lipski, konnte eine
Mehrheit im Kreistag von der Richtigkeit des von der
CSU-Fraktion eingebrachten Antrages überzeugt werden.
Erfreulich auch, dass mittels Antrag die Landkreisverwaltung
dazu bewogen werden konnte, hinsichtlich der Erweiterung der
Realschule in Ebermannstadt tätig zu werden.
Zum Abschluss seines Jahresrückblicks dankte unter großem
Beifall der Anwesenden Franz-Josef Kraus seinen Vorgänger
Heribert Lipski, dem die Führung der Fraktion seit 1987
oblag. Insbesondere beim Haushalts- und Abfallrecht, aber
auch in allen anderen kommunalpolitischen Bereichen hatte
das Wort von Herri Lipski besonderes Gewicht. Kraus lobte
auch die hervorragende Vorbereitung der Sitzungen und
attestierte Lipski, dass er sich in der Zeit seines
19-jährigen Wirken als Fraktionsvorsitzender große
Verdienste erworben habe. Unzählige Stunden habe er für die
Allgemeinheit aufgebracht, mit Vehemenz und Leidenschaft,
aber auch einem großen Verantwortungsbewusstsein sei er für
die Interessen des Landkreises eingetreten. Verbunden mit
dem Wunsch auf weitere aktive Mitarbeit in den Kreisgremien
und der Fraktion bedankte sich Franz-Josef Kraus mit einem
Präsent.
Namens der Mitglieder der Fraktionsgemeinschaft sprach stv.
Vorsitzender Edwin Dippacher dem im September zum neuen
Fraktionschef gewählten Franz-Josef Kraus Dank und
Anerkennung für die Bereitschaft zur Übernahme dieser neuen
Herausforderung, aber auch für die getane Arbeit aus und
wünschte ihm und der Christlich-Sozialen Union im Landkreis
Forchheim erfolgreiches Arbeiten.

Pressemitteilung vom 15. Dezember 2006
MdL Eduard Nöth begrüßt Entschluss der Staatsregierung zum
Bamberger Domschatz
Mit großer Freude und Hoffnung hat der Forchheimer
Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth den Beschluss des
bayerischen Kabinetts aufgenommen, mit dem Haus Wittelsbach
darüber zu verhandeln, wichtige Teile des Bamberger
Domschatzes für das 1000jährige Jubiläum des Bistums
auszuleihen. Nachdem Forchheim als südliches Bollwerk des
Hochstifts Bamberg eine wichtige historische Rolle in der
fürstbischöflichen Zeit spielte , hat sich Eduard Nöth
fraktionsintern mit seinen Bamberger Kollegen seit längerem
für eine derartige Initiative engagiert und seine
oberfränkischen KollegInnen für eine diesbezüglichen Antrag
gewonnen. Nöth dankte insbesondere dem bayerischen
Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber für seinen Einsatz in
dieser Sache. Der Kabinettsbeschluss gibt uns große
Hoffnung, dass zumindest die Frauenkrone, die
Kunigundenkrone und die Heinrichkrone nach Bamberg kommen
können. Das Haus Wittelsbach wird nun herzlich herzlich
gebeten, dem Wunsch von Staatsregierung und CSU-Fraktion
nachzukommen. Ich bin zuversichtlich, so Eduard Nöth, dass
wir zur 1000-Jahr-Feier des Bistums Bamberg die wichtigsten
Exponate des Bamberger Domschatzes dort bewundern können, wo
der Schatz einst gesammelt wurde.“
Pressemitteilung vom 15. Dezember 2006
Postwurfsendungen
„Überflüssig wie ein Kropf“ findet der CSU -
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth in Plastikfolie
eingeschweißte Werbung auf Papier als Beilage von
Postwurfsendungen. In den Wochen vor Weihnachten häuften
sich solche Postwurfsendungen zunehmend. Nöth forderte daher
aus Gründen des erhöhten Abfallaufkommens von allen
Unternehmen, die eingeschweißte Werbung auf Papier
versenden, diese Methoden wieder einzustellen. Nöth
befürchtet nicht nur ein erhöhtes Abfallaufkommen, sondern
auch, dass Papier und Plastik nicht mehr getrennt entsorgt
werden. „Die Versuchung ist groß, dass die ungelesene
Werbung entweder ungeöffnet in den Papier- oder
Plastikcontainer geworfen wird und damit die Sortenreinheit
verschlechtert, oder in den Restmüll wandert und so in die
Verbrennung geht. Das ist angesichts des grundsätzlichen
Wiederverwertungsgebots im Abfallrecht ein völlig unnötiger
Rückschritt.“ Produktwerbung, so MdL Nöth, sei zwar wichtig
für die Information des Verbrauchers und notwendig für die
Unternehmen, in Plastik eingeschweißte Werbung spreche aber
nicht dem umweltpolitisch angemessenen Weg.
Pressemitteilung des CSU – Kreisverbandes Forchheim vom 15.
Dezember 2006
Gefahrensituation am Bahnhalt Wiesenthau
Forchheim : Die Beseitigung der Gefahrensituation am
Bahnhalt Wiesenthau scheint einer Lösung zugeführt werden zu
können. Wie der CSU – Landtagsabgeordnete Eduard Nöth in
Gesprächen mit der DB – Netz –AG Niederlassung Nürnberg
erfuhr, plant die Bahn im März 2007 eine Erneuerung des
Gleiskörpers von Forchheim bis zum Bahnhalt Wiesenthau. Bei
dieser Gelegenheit könnte nach Meinung des Geschäftsleiters
Regionalnetz Franken Michael Kredel ein Umbau des Bahnhalts
Wiesenthau erfolgen. Wie mehrfach berichtet, hält der Zug in
Richtung Ebermannstadt am Bahnhalt Wiesenthau östlich der
Kreuzung Bahn/Staatsstraße. Kommt der Zug von Ebermannstadt,
hält er in Wiesenthau erst westlich der Kreuzung. Die
aussteigenden Fahrgäste, vielfach Schüler, sind dann
gezwungen, die Staatsstraße zu überqueren, was erhebliche
Gefährdungen auslöst. Nachdem sich seit langem Politiker
aller Ebenen um einen Umbau dieses Halts bemühten, scheint
nach Meinung des CSU – Stimmkreisabgeordneten Eduard Nöth
nunmehr eine Lösung in greifbarer Nähe. Da die Bahn jedoch
eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde bzw. des Kreises
erwartet, sind noch Verhandlungen erforderlich. Für MdL
Eduard Nöth sind diese Probleme jedoch lösbar. Deshalb bat
er Landrat Glauber und Bürgermeister Weisel um Mithilfe.
„Die Chance, diese Gefahrenquelle am Bahnhalt Wiesenthau zu
beseitigen, ist einmalig und muss am Schopf gepackt werden“,
so der Abgeordnete.
Pressemitteilung vom 13. Dezember 2006
„Erfolgreichen bayerischen Weg fortsetzen“ – Eduard Nöth
gibt Schlüsselzuweisungen bekannt
Forchheim. „Im kommenden Jahr fließen 25,8 Mio. Euro
staatliche Mittel für Schlüsselzuweisungen in den Landkreis
Forchheim. Davon erhalten die kreisangehörigen Gemeinden im
Landkreis insgesamt 14,2 Mio. Euro, die
Landkreisschlüsselzuweisung beträgt 11,6 Mio. Euro.“ Das
teilte heute Landtagsabgeordneter Eduard Nöth mit. „Erneut
zeigt der Freistaat, dass er ein verlässlicher Partner der
Kommunen ist.“, so MdL Eduard Nöth.
Für das Jahr 2007 steigt die so genannte Schlüsselmasse
bayernweit um 96 Millionen Euro auf rund 2,16 Milliarden
Euro. Davon entfallen auf die Gemeinden 1,3791 Milliarden
Euro und auf die Landkreise 777,3 Millionen Euro.
Die Ursachen für diese Steigerung um 4,7 Prozent gegenüber
dem Vorjahr liegen nach Nöths Auskunft zum einen in der
guten Steuerentwicklung des allgemeinen Steuerverbundes.
Verbundsteuern sind Einkommensteuer, Körperschaftsteuer,
Umsatzsteuer und Gewerbesteuerumlage abzüglich der Ausgaben
im Länderfinanzausgleich. Zum anderen trägt die Erhöhung des
Anteils der Kommunen am allgemeinen Steuerverbund von 11,6
auf 11,7 Prozent zur Aufstockung der Schlüsselmasse bei.
Diese Steigerung des Verbundanteils ist Bestandteil der
Einigung zwischen Staatsregierung und kommunalen
Spitzenverbänden über den kommunalen Finanzausgleich im
Sommer 2006 und kommt erstmals 2007 zum Tragen.
„Wir führen unseren erfolgreichen bayerischen Weg im Jahr
2007 fort, der sich durch eine intensive Zusammenarbeit
zwischen Kommunen, Landtagsfraktion und Staatsregierung
auszeichnet“, so Landtagsabgeordneter Eduard Nöth.
Die Schlüsselzuweisungen werden jährlich nach einem
bestimmten Schlüssel auf der Grundlage des
Finanzausgleichsgesetzes berechnet. Auf diese Weise werden
die Kommunen im Landkreis Forchheim an den Steuereinnahmen
des Freistaats beteiligt. Grundlage für die Zuweisung sind
die Steuereinnahmen der betreffenden Kommunen aus dem Jahr
2005. Landtagsabgeordneter Nöth: „Die Zahlen zeigen, dass
Gemeinden mit deutlich gestiegenen Steuereinnahmen oder
Landkreise mit deutlich gestiegener Umlagekraft entsprechend
geringere Schlüsselzuweisungen erhalten. Dadurch ergibt sich
bei den Schlüsselzuweisungen eine Umverteilung hin zu den
Kommunen mit einem geringeren Einnahmezuwachs. Genau das ist
unser Ziel, dass in verstärktem Maß die reicheren Kommunen
aus eigener Kraft zurecht kommen und die Schlüsselzuweisung
vor allem den schwächeren Kommunen hilft.“
Die Schlüsselzuweisungen an die Gemeinden des Landkreises
Forchheim verteilen sich nach Nöths Angaben wie folgt:
Pressemitteilung vom 6. Dezember 2006
CSU – Kreisvorstand tagte in Wiesenthau
Wiesenthau : Die Vorbereitung der parteiinternen Neuwahlen
und der Kommunalwahlen, die Landkreispolitik und die
wichtige Entscheidungen der Landespolitik standen im
Mittelpunkt der CSU – Kreisvorstandssitzung in Wiesenthau.
CSU – Kreisvorsitzender Eduard Nöth stellte dem Vorstand die
neugewählten Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften vor und
begrüßte Christian Lehrmann aus Hausen als neuen CSA –
Kreisvorsitzenden, Christian Hübner aus Forchheim als neuen
Chef der Mittelstands-Union und Heide Geißler als
Gründungsvorsitzende der Kreis-Senioren-Union. Allen
Neugewählten galt neben einem Glückwunsch auch der Dank für
die Bereitschaft, sich für die vielfältigen Aufgaben der CSU
zur Verfügung zu stellen. Besonders erfreut zeigte sich der
CSU – Kreisvorstand über die Wahl von Bürgermeister
Franz-Josef Kraus zum Vorsitzenden der CSU –
Kreistagsfraktion. Herzlichen Dank sprach Kreisvorsitzender
Eduard Nöth dem bisherigen Vorsitzenden Heribert Lipski aus,
der über 2 Jahrzehnte hinweg die Fraktion erfolgreich
steuerte. In seinem Bericht zur politischen Lage ging MdL
Eduard Nöth auf die in der 3. Dezemberwoche bevorstehende
Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2007/8 des Freistaates
ein. „Wir werden es nunmehr zum dritten Mal schaffen, einen
ausgeglichenen und schuldenfreien Haushalt vorzulegen und
schaffen damit ein Stück Generationengerechtigkeit“, freute
sich der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete. Sorge bereiten
ihm jedoch die Kürzungen aus Brüssel vor allem im
landwirtschaftlichen Bereich. „Wir können jedoch nicht jede
Kürzung aus Brüssel durch Landesmittel ausgleichen“,
bedauerte Nöth die bevorstehenden Kürzungen vor allem bei
der sogenannten 2. Säule. Gleichwohl wurden mit der
Landwirtschaft verträgliche Lösungen gefunden. Eduard Nöth
berichtete, dass die Ladenöffnungszeiten viele Menschen mit
unterschiedlichen Interessenslagen berühren. Dementsprechend
gibt es hierzu verschiedene Meinungen der Menschen in
unserem Land. Nöth bekräftigte, dass in Bayern der Sonn- und
Feiertagsschutz auch künftig unangetastet bleibt und
rechtfertigte seine Abstimmung für die Beibehaltung der
jetzig gültigen Regelung. Er vertrat jedoch auch die
Auffassung, die Erfahrungen mit den Neuregelungen in anderen
Ländern sorgfältig zu beobachten. Einig war sich der CSU –
Kreisvorstand in seiner Missbilligung der jüngsten
Äußerungen des Landesvorsitzenden der Freien Wähler, der die
CSU als „gekauft und korrupt“ diffamiert hat. „Eine solche
Äußerung kann nicht unkommentiert bleiben“, so Eduard Nöth.
Man kenne eine Vielzahl von Freien Wählern als verlässliche
und sachliche Partner in der Kommunalpolitik vor Ort und im
Landkreis. „Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass die
Freien Wähler vor Ort die Meinung ihres Landesvorsitzenden
teilen und fordere daher die Kreisspitze der Freien Wähler
im Landkreis Forchheim auf, sich von solchen Aussagen zu
distanzieren“, so der CSU - Kreisvorsitzende. Franz-Josef
Kraus betonte, wir brauchen den demokratischen Wettbewerb
der Argumente und nicht einen Weg der Diffamierungen. CSU –
Kreisgeschäftsführerin Renate Reichelt gab den Fahrplan für
die parteiinternen Neuwahlen bekannt. So sind die 40
Ortsverbände der CSU im Landkreis aufgefordert, in der Zeit
vom 15.1. – 15.3.07 neue Vorstandschaften zu wählen. Der CSU
– Kreisverband wird bis zum 30.5.07 seine Neuwahlen
durchführen. Der CSU – Kreisvorsitzende forderte die
Ortsvorsitzenden dazu auf, diese Neuwahlen auch im Lichte
der am 2. März 2008 anstehenden Kommunalwahlen
durchzuführen, jungen Menschen und Frauen mit in die
Verantwortung zu nehmen und die Kandidatenauswahl auch nach
der gesellschaftlichen Verankerung möglicher Bewerber zu
treffen. Für die Kreistagswahl sind die Vorbereitungen
längst angelaufen, Vorgespräche geführt und eine Vielzahl
von Bewerbern genannt. Die CSU wird nach einem einstimmigen
Beschluss im Frühjahr nach den parteiinternen Neuwahlen an
die Auswahl und Aufstellung ihrer Kandidaten gehen. Auf die
Kreispolitik eingehend lobte CSU – Fraktionschef Franz-Josef
Kraus die Geschlossenheit der CSU bei der Abstimmung über
eine 20 % - Gebührensenkung bei den Müllgebühren. Nur durch
das entschiedene Eintreten der CSU, das auch bei einigen
Vertretern anderer Gruppierungen Unterstützung fand, werde
dem Bürger das zurückgegeben, was ihm zustehe. Kraus
erneuerte auch seine Auffassung, dass bei den
Haushaltsberatungen eine Senkung der Kreisumlage unter die
50 – Punkte – Marke erfolgen müsse. Nach deutlicher Senkung
der Bezirksumlage , die seit 19 Jahren den niedrigsten Stand
aufweise, schulde auch der Kreis seinen Gemeinden eine
Weitergabe dieser Absenkung. Einmütig missbilligte der CSU -
Kreisvorstand die stillschweigenden Abmachungen zwischen dem
Landrat und der SPD – Fraktionsvorsitzenden, wonach Frau
Limmer als Privatperson eine Analyse bzw. Untersuchung der
Verwaltung vornehme. Derartige Aufträge haben nach
Einschätzung der CSU einen faden Beigeschmack.
Pressemeldung vom 4. Dezember
Zweigmuseum in der Kaiserpfalz
Forchheim: Wie der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth mitteilt, ist für die Haushaltsjahre 07/08 im
Bereich des Wissenschaftsministeriums vor allem die
Errichtung des Zweigmuseums der Archäologischen
Staatssammlung in der Forchheimer Kaiserpfalz und die
Neugestaltung der Staatsgalerie im Neuen Schloß von Bayreuth
vorgesehen. Der Bayerische Landtag wird am 13.12.06 den
Doppelhaushalt des Freistaates für die Jahre 2007 und 2008
verabschieden. Darin sind voraussichtliche
Einrichtungskosten für das Zweigmuseum in der Kaiserpfalz
Forchheim von rd. 710.000 Euro eingeplant. In ausführlichen
Gesprächen mit Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel und
dem Leiter der Archäologischen Staatssammlung in Bayern,
Herrn Prof. Wamser, konnte der Forchheimer
Stimmkreisabgeordnete Nöth erreichen, dass trotz
angespannter Haushaltslage diese Investition für Forchheim
vorgesehen wird. Bereits im kommenden Jahr soll ein erster
Abschnitt dieses Zweigmuseums, der vor allem
mittelalterliche Funde aus Oberfranken präsentiert, eröffnet
werden. Die endgültige Einrichtung dieses überörtlich
bedeutsamen Zweigmuseums ist für das Jahr 2008 vorgesehen.
Wissenschaftsminister Goppel versicherte MdL Eduard Nöth
seine volle Unterstützung und sagte zu, sich in Forchheim
über den Fortschritt der Arbeiten zu informieren. Wie beim
Ausbau der Kaiserpfalz mit dem Freistaat Bayern vereinbart
wurde, soll die Museumslandschaft in Bayern durch ein
Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung im zweiten
Obergeschoss des ehemaligen fürstbischöflichen Schlosses,
der Kaiserpfalz, bereichert werden. Neben dem Forchheimer
Stadtmuseum wird nach Realisierung des Projekts in der
Kaiserpfalz eine weitere historische Attraktivität dauerhaft
zur Verfügung stehen.
Pressemitteilung vom 1. Dezember 2006
Instandsetzung von Waldwegen
Forchheim: Viele Bürgermeister des Landkreises Forchheim
beklagen die Beschädigung ihrer Feld- und Waldwege, die
durch die Transporte der borkenkäfergeschädigten Hölzer
durch schwere Lastwagen entstanden sind.
CSU-Landtagsabgeordneter Eduard Nöth hat sich deshalb an
Forstminister Josef Miller mit der Bitte gewandt, den
Gemeinden und Waldbesitzern bei der Wiederherstellung dieser
beschädigten Wege unter die Arme zu greifen. Das
Forstministerium hat auf diese Bitte sehr spontan reagiert
und mitgeteilt, dass für die im Zusammenhang mit der
Borkenkäferkalamität notwendig werdende Wiederherstellung
der Wege (notwendiger Neuaufbau der Tragschicht), eine
Förderung über die künftige Förderrichtlinie (FORSTWEGR
2007) ermöglicht wird. Antragsteller und Zuwendungsempfänger
können nach Aussage von MdL Nöth auch kommunale Waldbesitzer
sein. Die Bewilligung und Auszahlung für beantragte und
durchgeführte Maßnahmen kann, so Eduard Nöth, im Rahmen der
2007 zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel erfolgen. Die
Antragstellung wird voraussichtlich im Januar 2007 eröffnet
sein. Die hierzu notwendigen Regelungen werden derzeit vom
Forstministerium vorbereitet und in Kürze verfügt.
Pressemitteilung vom 30. November 2006
Bericht über die Sitzung des CSU-Arbeitskreises Umwelt und
Kreisentwicklung
Behringersmühle: Das Spannungsfeld zwischen Freizeitnutzung
und Naturschutz sowie der Spagat unter den Beteiligten wird
immer größer. Dies war das Fazit einer Sitzung des
Arbeitskreises für Umwelt- und Kreisentwicklung im
CSU-Kreisverband. Umstritten bleibt dabei die gewerbliche
Nutzung von Kanuverleihern, die sich über mangelnde
Nachfrage nicht beklagen können.
In seinem Eingangsreferat stellte Dr. Philip Stohmeier aus
Bayreuth, als Berater des Bezirksfischereiverbandes, die
Probleme offen dar. Neben der Verschlammung ist die
Freizeitnutzung bei Niedrigwasser eine grundsätzliche Gefahr
für die vom Aussterben bedrohten Arten, wie Bachneunauge und
Mühlkoppe. Aber auch bei den Nutzarten wie Bachforelle und
Esche würden durch das Aufschrammen auf die Kiesbänke
erhebliche Probleme auftreten.
Albert Schütze, langjähriger Präsident des
Bezirksfischereiverbandes, machte für die unübersehbaren
Folgen die genehmigten Nutzungen von gewerblichen
Kanuverleihern verantwortlich. Während im Anhörungsverfahren
der Naturschutzbeirat der Regierung von Oberfranken 120
Boote für noch vertretbar hielt, sind nun 240 Boote
gewerblich genehmigt und unbegrenzt alle anderen erlaubt.
Dies bedeutet, dass eine bundesweite Nachfrage ein
Mehrfaches an genehmigten Booten die Wiesent befahren darf.
Sein Verband, so Schütze hat diese genehmigte Zahl von 240
gewerblichen Booten zum Anlass für eine Klage genommen.
Schütze lobte ausdrücklich das Verhalten der Jugendverbände,
die mit fachlich geschultem Personen den Jugendlichen die
Natur in Form von Umweltbildung nahe bringen.
Bürgermeister Georg Lang aus Gößweinstein setzt in diesem
Fall auch auf Klasse statt Masse. „Nur mit Naturführern sei
diese Entwicklung so zu verbessern, dass weder Tier noch
Pflanzenwelt weiter Schaden nimmt.“ Lang erhofft sich
Verbesserungen durch Maßnahmen am Bahnhof in
Behringersmühle, bei dem Einstiegsvoraussetzungen geregelt
werden müssen. Hans Thiem von der Naturschutzwacht konnte
den Eindruck bestätigen, dass die Verhältnisse aus dem Ruder
laufen. Thiem vermisst die Unterstützung durch die Untere
und Obere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Forchheim und
der Regierung von Oberfranken. Nachdem die Wiesent nach der
FFH-Richtlinie EU-Schutz verspricht, wollen sich die
Beteiligten nunmehr über eine Petition beim Bayerischen
Landtag vergewissern, ob die Naturverträglichkeit nach dem
Wasser- und Schifffahrtsrecht, nach der
Naturschutzparkverordnung oder EU-Recht greift.
Pressemitteilung vom 30. November 2006
MdL Eduard Nöth : Bayerische Abfallentsorgung ist preiswert,
kompetent und umweltfreundlich- Müllgebühren zehn Prozent
unter dem Bundesdurchschnitt
"Preiswert, kompetent und umweltfreundlich- die bayerische
Abfallwirtschaft arbeitet erfolgreich und gut. Dies betonte
der CSU-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth. "Besonders
erfreulich ist, dass die Restmüllmenge seit 1990 um mehr als
die Hälfte von 4,9 Millionen auf 2,3 Millionen Tonnen
gesunken ist. Die recyclingfähige Wertstoffmenge hat sich
hingegen von 1,3 auf 4,0 Millionen Tonnen praktisch
verdreifacht. Mit seiner Verwertungsquote von 71 Prozent ist
Bayern Spitze im Ländervergleich", so Nöth. Das
Gesamtabfallaufkommen im Freistaat konnte trotz gestiegener
Einwohnerzahlen auf gleichem Niveau gehalten werden. Eine
geordnete und verantwortungsbewusste Abfallwirtschaft ist
Nöth zufolge nicht nur für den Schutz von Gesundheit und
Umwelt, sondern auch für den schonenden Umgang mit
natürlichen Rohstoffen und den Klimaschutz von großer
Bedeutung. Mit seinem Konzept der integrierten Entsorgung
habe Bayern schon in den 80er Jahren die Weichen für eine
Neuorientierung der Abfallwirtschaft gestellt: weg von der
reinen Abfallbeseitigung hin zu einer Kreislaufwirtschaft.
MdL Nöth würdigte die bayerischen Entsorgungsunternehmen als
verlässliche Partner. Die Effizienz und Flexibilität der
Unternehmen sei wichtige Voraussetzung für langfristig
stabile Gebühren."Wenn die Abfallentsorgung weniger Kosten
verursacht, profitieren davon unmittelbar die Bürgerinnen
und Bürger", betonte Nöth und verwies dabei auf die von der
CSU vorgeschlagene und beschlossene Gebührensenkung im
Kreistag Forchheim. Bereits jetzt seien die Müllgebühren im
Freistaat um mehr als zehn Prozent günstiger als im
Bundesschnitt. Abfall sei kein gewöhnliches Wirtschaftsgut
und müsse deshalb Bestandteil der öffentlichen
Daseinsvorsorge bleiben. Dies bedeute aber nicht automatisch
auch eine Leistungserbringung durch die öffentliche Hand.
Pressemitteilung vom 26. November 2006
MdL Eduard Nöth: Mehr Selbstständigkeit und
Eigenverantwortung für unsere Schulen
Hiltpoltstein : Der CSU - Landtagsabgeordnete und
Bildungspolitiker Eduard Nöth besuchte auf Einladung von
Rektor Harald Egelseer die Grundschule Hiltpoltstein, die
aufgrund eigener Initiativen den Weg in eine Tagesschule
geht. Mit großer Begeisterung erläuterte der Schulleiter dem
Gast, welche Antworten die evangelische Kindertagesstätte
und die Grundschule im Kinderhaus der Gemeinde Hiltpoltstein
mit ihrem Ganztagesbetrieb auf die veränderten häuslichen
und sozialen Situationen und Strukturen in unseren Familien
gefunden wurden. Ab der 3. Schulwoche besuchen fast alle
Kinder aus den Jahrgangsstufen 2 - 4 der Grundschule, ab
Februar auch die Erst-Klässler, die Tagesschule, dir durch
viele Aktivitäten der Lehrer, Eltern und sonstiger
Fachkräfte zur Erlebnisschule umgestaltet wurde. An drei
Tagen der Woche bietet die Schule nach dem regulären
Unterricht vielfältige Angebote, so z.B. Schach,
Tastaturschreiben, modernen Tanz, Elektronikkurse, Spiele
und Bewegung in der Natur, Basteln, Malen,
Englischunterricht für die 2. Klasse, eine
Arbeitsgemeinschaft Schülerzeitung, einen Musikertreff usw.
Die Angebote sind teils kostenlos, teils kostenpflichtig.
Das Mittagessen wird um 12.00 Uhr gereicht, die Hausaufgaben
werden an den drei Tagen in der Schule gemacht. Rektor
Egelseer, einer der Hauptinitiatoren dieses Schulversuchs,
erklärte dem Abgeordneten, dass am Anfang eine Vision stand,
nämlich die Schule als Lebensraum zu entwickeln. Durch die
intensive Zusammenarbeit mit den Eltern und die Hereinnahme
von externen Fachkräften gelang es die individuellen
Begabungen der Kinder besser zu fördern, den Schulalltag zu
entzerren und stressfreier zu organisieren. MdL Eduard Nöth
zeigte sich beeindruckt von diesem Schulversuch und dankte
Rektor Egelsser, dem staatlichen Schulamt Forchheim und auch
den Eltern für das große Engagement und die
richtungsweisende Initiative. Es zeige sich, dass Schule am
besten vor Ort entwickelt und gestaltet werden kann, so
Eduard Nöth. Unsere Schulen wissen am besten, welche
Antworten auf die veränderten Lebenssituationen gegeben
werden müssen. Nachdrücklich sprach sich der
Landtagsabgeordnete Nöth für mehr Selbstständigkeit und
Eigenverantwortung unserer Schulen aus. Die Entwicklung zur
Tagesschule biete die beste Grundlage für eine
zukunftsorientierte und humane Leistungsschule. Natürlich
kamen bei diesem Schulbesuch auch die Problemfelder auf den
Tisch. Rektor Egelseer sprach sich dafür aus, Tagesschulen
personell und finanziell besser auszustatten.So sollte den
Schulen für den Einkauf von externen Fachkräften ein Budget
zur Verfügung gestellt werden, damit nicht bei jeder
Aktivität die Eltern zur Kasse gebeten werden müssten.
Eduard Nöth nahm diese Anregung auf. Er werde sich in
München dafür einsetzen, dass Grundschulen, die auf
freiwilliger Basis einen Ganztagesbetrieb organisieren,
ähnlich ausgestattet werden wie Grundschulen, die offiziell
als Ganztagesgrundschulen anerkannt sind. Diese Schulen
erhalten derzeit neben einer erhöhten Lehrerstundenzuweisung
zusätzlich 3.000 Euro. MdL Nöth ermutigte die Schule zur
Fortsetzung dieser guten Idee. Die Tagesschule verhelfe
vielen Schülern durch Zusatzangebote über den
Regelunterricht hinaus durch Einbindung von Eltern,
Vereinen, Kirchen und Fachleuten zu weiteren fachlichen und
sozialen Kompetenzen.
Pressemitteilung vom 25. November 2006
Bedarfszuweisung für den Markt Gößweinstein
München : Wie der CSU - Landtagsabgeordnete Eduard Nöth
mitteilt, erhält der Markt Gößweinstein eine
Bedarfszuweisung nach Art. 11 FAG des Freistaates Bayern in
Höhe von 180.000 Euro. Grundlage dieser Zuteilung ist der
Antrag der Gemeinde aufgrund des Ausfalles der verbleibenden
Einnahmen im Jahre 2005. MdL Eduard Nöth, der den Antrag der
Gemeinde wohlwollend begleitete, erhielt die erfreuliche
Nachricht vom Bayerischen Finanzminister Dr. Faltlhauser. Im
Einvernehmen mit dem Bayerischen Innenministerium und nach
Anhörung der kommunalen Spitzenverbände wurde vom
Finanzministerium über diese 180.000 Euro schwere
Bedarfszuweisung entschieden, die in Gößweinstein zur
rechten Stunde kommt.
Pressemitteilung vom 22. November 2006
Kreisvorstandssitzung in Wiesenthau
Äußerst verwundert zeigte sich der CSU-Kreisvorstand über
eine Mitteilung aus dem Landratsamt, wonach der Landrat,
ohne irgendein Kreisorgan zu informieren, die
SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Dr. Angelika Limmer,
mit einer internen Analyse seiner Verwaltung beauftragt hat.
CSU-Fraktionsvorsitzender Franz Josef Kraus begrüßte im
Grundsatz, dass der Landrat endlich den Antrag der CSU
aufnehme, die Verwaltung nach Einsparmöglichkeiten
untersuchen zu lassen. Grundsätzlich bestehen gegen externe
Untersuchungen auch keine Vorbehalte; Franz Josef Kraus
bezeichnete den Vorgang dennoch als pikant und mit einem
unangenehmen Beigeschmack behaftet. Schließlich handele es
sich bei Frau Dr. Limmer um die Vorsitzende der
SPD-Fraktion, die eigentlich und primär als Mitglied des
Kreistages eine kontrollierende Funktion einzunehmen hätte.
Die CSU unterstelle Frau Dr. Limmer keine Verquickung
zwischen privaten und politischen Interessen, was sich
jedoch in der öffentlichen Meinung schwerlich unterscheiden
lasse. Nach Meinung des CSU-Kreisvorsitzenden Eduard Nöth,
MdL, wäre es angebracht, wenn bei derart wichtigen
Auftragsvergaben, ob sie nun Geld kosten oder kostenlos
angeboten würden, nicht nur die vom Volk gewählten Kreisräte
rechtzeitig und ausführlich informiert, sondern auch die
betroffenen Mitarbeiter von einem solchen Vorgehen in
Kenntnis gesetzt würden. Stellvertretender
Fraktionsvorsitzender Edwin Dippacher stellte die
grundsätzliche Frage in den Raum, ob es statthaft sei, dass
der Landrat ohne Information der Kreisorgane derart delikate
Vergaben durchführen kann. Er bemängelte, dass bis zum
heutigen Tage die Ergebnisse und Anmerkungen der
überörtlichen Rechnungsprüfung, die seit März vorlägen, noch
nicht behandelt worden sind. Hier müssten seiner Meinung
nach zuerst Schwerpunkte gesetzt werden. Kreisrat Peter
Eismann sah in dem Vorgehen des Landrats die Grenzen des
guten Geschmacks überschritten. Frau Limmer, eine führende
Vertreterin der SPD, profiliere sich einerseits politisch im
Landkreis, um dann andererseits die Ergebnisse dieser Arbeit
letztendlich bayernweit vermarkten zu können. Er wundere
sich, dass Frau Limmer diese Verquickung zwischen
politischen Amt und geschäftlichen Interesse nicht selbst
erkenne und von diesem Auftrag absehe.
Pressemitteilung vom 22. November 2006
Verabschiedung von THW-Geschäftsführer Dieter Stern
Dieter Stern, der als Geschäftsführer des Technischen
Hilfswerks Bamberg auch für die Region Forchheim zuständig
war, wechselt im Dezember in den Geschäftsführerbereich Hof.
Seine Veränderung nahm er zum Anlass, sich in Forchheim von
den politisch Verantwortlichen zu verabschieden und dabei
für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit zu danken.
Dieter Stern war mehr als ein Jahrzehnt in Bamberg tätig und
hat sich engagiert vor allem für die THW-Ortsverbände
Forchheim und Kirchehrenbach eingesetzt. MdL Eduard Nöth
würdigte das große Engagement von Dieter Stern, vor allem
sprach er seinen Dank aus für die große Unterstützung des
Geschäftsführers für den Neubau der THW-Unterkunft in
Forchheim-Nord, der im März des kommenden Jahres eingeweiht
wird. Der Forchheimer Abgeordnete bezeichnete Dieter Stern
als THW’ler mit Leib und Seele, lobte seine stets
freundliche und unkomplizierte Haltung sowie seine hohe
sachliche Kompetenz. Er wünschte Dieter Stern für seine neue
Herausforderung in Hof alles Gute.
Pressemitteilung vom 17. November 2006
Eduard Nöth : Nicht beim Waldumbau sparen
Der Forchheimer CSU - Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth hat
sich dafür eingesetzt, den Umbau der bayerischen Wälder in
zukunftsfähige Waldbestände nachhaltig zu unterstützen. „Wir
dürfen beim Aufforsten und bei der Förderung des Umbaus
unseres Staatsforstes nicht sparen“, sagte MdL Eduard Nöth.
Der Klimawandel und die Borkenkäferschäden hätten bereits
jetzt in den besonders betroffenen Gebieten zu teilweise
sehr starken Schäden geführt. Während Millionen Deutsche das
herrlich warme Sommerwetter im Juni und Juli genossen
hätten, habe sich gleichzeitig der Borkenkäfer
explosionsartig vermehrt und riesige Schäden verursacht. Mit
dem Neupflanzen von Baumarten wie Buche und Eiche könnten
die Wälder widerstandsfähiger und vitaler gemacht werden als
viele bisherige Monokulturen mit Fichten. „An dieser Stelle
zu sparen, würde nur noch wesentlich höhere Kosten durch
Waldschäden verursachen. Wir müssen deshalb nachhaltig am
Waldumbau weiterarbeiten.“ Nöth wies darauf hin, dass die
CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag zur Behebung der Schäden
für das Jahr 2007 zusätzlich 5 Millionen Euro und für das
Jahr 2008 nochmals 2 Millionen Euro zu den ursprünglich von
der Staatsregierung geplanten Fördermitteln zur Verfügung
gestellt habe. Insgesamt stehen somit für den Waldumbau im
Jahr 2007 13,5 Millionen Euro zur Verfügung, im Jahr 2008
nochmals 10,2 Millionen Euro. „Damit geben wir den
Waldbesitzern bei der anstehenden Wiederaufforstung eine
entscheidende Hilfe. Das Waldumbaukonzept, das Forstminister
Josef Miller und die bayerische Staatsforstverwaltung
vorgestellt haben, ist eine überzeugende Antwort für die
Zukunft der bayerischen Wälder.“
Pressemitteilung vom 13. November 2006
MdL Eduard Nöth : Bayern stärkt die Hauptschulen – Über
6.000 zusätzliche Förderstunden für Schüler
Forchheim : 6.052 zusätzliche Förderstunden erhalten Bayerns
Hauptschulen im laufenden Schuljahr 2006/2007. Dies
verkündete CSU-Landtagsabgeordneter Eduard Nöth. 313
Lehrerplanstellen, die aufgrund sinkender Schülerzahlen
hätten eingezogen werden können, hat die Bayerische
Staatsregierung an den Hauptschulen belassen. Diese stehen
für die Einrichtung von Förderstunden und zur Verstärkung
der Unterrichtsvertretung zur Verfügung. Im darauf folgenden
Schuljahr sind es dann noch 160 Lehrerplanstellen, die über
den Bedarf hinaus an den Schulen verbleiben. „Über 6000
Extra-Stunden zusätzlich zur gesicherten Grundversorgung
sind der beste Beweis dafür, dass uns die Bildung unserer
Kinder wichtig ist“, so Eduard Nöth. „Damit können wir
Schüler an Hauptschulen individuell fördern und
Unterrichtsinhalte intensivieren “, so Nöth weiter. Der
Regierungsbezirk Oberfranken konnte im laufenden Schuljahr
insgesamt 573 Förderstunden an seine Hauptschulen verteilen.
Der Schulamtsbezirk Forchheim hat aus diesem Topf 65 Stunden
erhalten. Die Maßnahmen zur Stärkung der Hauptschule kosten
den Freistaat in diesem Schuljahr rund 11 Millionen Euro.
„Eine Investition, die sich lohnt“, findet
Landtagsabgeordneter Eduard Nöth. Darüber hinaus überlegen
CSU-Fraktion und Staatsregierung, wie die Hauptschule durch
mehr Praxisbezug noch attraktiver gemacht werden kann. Dazu
erarbeitet das Kultusministerium derzeit Vorschläge, die im
Frühjahr 2007 vorgestellt werden.
Pressemitteilung vom 10. Nov. 2006
Unternehmenssteuerreform
München: Der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth
teilte den Bürgermeistern des Landkreises mit, dass im
Rahmen der Unternehmenssteuerreform der CSU ein großer
Erfolg für die Kommunen gelungen ist. Es bleibt nämlich bei
der Gewerbesteuer, eine Abschaffung – wie von der SPD
gefordert – ist damit vom Tisch. „Unsere Gemeinden behalten
somit in Zukunft eine eigene wirtschaftskraftbezogene
Steuer“, so MdL Eduard Nöth. Gerade in einer Zeit
wirtschaftlicher Prosperität, die unseren Gemeinden wieder
verstärkt Gewerbesteuereinnahmen zur Bewältigung kommunaler
Aufgaben beschert, wäre eine Abschaffung der Gewerbesteuer
eine erhebliche Schwächung der kommunalen Selbstverwaltung.
Jetzt, so Nöth, ist für unsere Städte und Gemeinden
Planungssicherheit und Zukunftsperspektive gegeben. Ein
weiteres hervorragendes Ergebnis für unsere Landkreise und
unsere Kommunen ist die Einigung über die Hartz IV-Kosten.
Im kommenden Jahr 2007 entlastet der Bund die Kommunen bei
den Kosten für Wohnung und Heizung von Hartz IV-Empfängern
in Höhe von 4,3 Mrd. Euro (400 Mio. Euro mehr als in diesem
Jahr). Bayern erhält nach Auskunft des Landtagsabgeordneten
Nöth voraussichtlich zwischen 50 – 70 Mio. Euro mehr. Der
Anteil des Bundes an den Unterbringungskosten steigt somit
von bisher 29,1 % auf 31,6 %. Was Nöth jedoch am meisten
freut, ist die Tatsache, dass dieser erhöhte Bundesanteil
bis zum Jahre 2010 Gültigkeit hat und nicht jährlich zur
Disposition steht. Steigt in diesen Jahren die Zahl der
Bedarfsgemeinschaften, gibt es auch mehr Mittel. Unser
Landkreis und damit die Städte und Gemeinden haben somit für
Jahre hinaus Planungssicherheit in dieser heiklen Frage. Was
die Jahre 2005 und 2006 anlangt, wird der Landkreis über den
Belastungsausgleich, den es im Übrigen nur im Freistaat
Bayern gibt, entlastet.
Presseerklärung vom 6. November 2006
Erste Sitzung der CSA
Forchheim - Der Kreisvorsitzende der Arbeitnehmer-Union
(CSA), Christian Lehrmann, hat zur ersten Sitzung nach den
Neuwahlen der Vorstandschaft eingeladen.
In der Sitzung ging es vorwiegend um die thematische
Ausrichtung der Arbeitsgemeinschaft im Jahr 2007. Die CSA
will sich im kommenden Jahr verstärkt mit der Situation des
Arbeitsmarktes im Landkreis Forchheim auseinandersetzen.
Aber auch die Neuregelung der Ladensöffnungszeiten will die
Arbeitnehmer-Union fest im Blick behalten. In einer
angeregten Diskussion mit dem Landtagsabgeordneten Eduard
Nöth sprachen sich die Mitglieder gegen eine radikale
Änderung der Ladenöffnungszeiten aus. Bei der Verlängerung
der Öffnungszeiten geraten die Familien ins Hintertreffen.
So wird es bei noch längeren Öffnungszeiten immer
schwieriger die Familie mit dem Beruf zu vereinbaren.
Besonders Frauen hätten unter einer solchen Änderung zu
leiden. Frauen sind im Einzelhandel als Arbeitnehmer stark
vertreten. Sie sind sowohl Hausfrau und Mutter als auch im
Berufsleben tätig. Bei dieser bestehenden Doppelbelastung
und der geplanten Ausweitung der Ladenöffnungszeiten müsste
die Kinderbetreuung stärker ausgebaut werden.
Auch die Befürchtung, dass sich kleinere Geschäfte eine
Verlängerung der Ladenöffnungszeiten und dem damit
verbundenen höheren Personalbedarf nicht leisten können,
wurde mehrfach geäußert. Profitieren könnten hiervon nur die
großen Betriebe, während kleinere mittelständische Betriebe
sich vermutlich nicht halten könnten. Dabei sind es gerade
die mittelständischen Betriebe die Ausbildungsplätze
schaffen. Es drohe schließlich ein Aussterben der
Innenstädte und eine weitere Verlagerung der Einkaufzentren
in die Gewerbegebiete. Die Arbeitnehmer-Union befürchtet
zudem einen weiteren Rückgang von
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen hin zu
400-Euro-Jobs. Die verschärften Arbeitsbedingungen müssen
hauptsächlich von Arbeitnehmern geschultert werden. Während
die Zahl der Mitarbeiter reduziert wird, nimmt die
Öffnungszeit die von den restlichen Mitarbeitern abgedeckt
werden muss zu. Darunter leiden Qualität und Service.
Die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten geht zu Lasten der
Familien und der kleineren Betriebe. Die Arbeitnehmer-Union
lehnt deshalb eine radikale Veränderung ab und fordert die
Verantwortlichen auf die bestehenden Bestimmungen
beizubehalten.
Im offenen Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten kam auch
die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zur Sprache.
Insbesondere die Senkung der Arbeitslosenzahlen ist ein
erfreulicher Trend, der sich hoffentlich fortsetzt. Eduard
Nöth sprach sich für eine Senkung des Beitrages zur
Arbeitslosenversicherung, auch mit Mitteln des Überschusses
der Bundesagentur für Arbeit, aus. „Es ist das Geld der
Arbeitnehmer und sollte ihnen auch wieder zu Gute kommen“,
sagte der Abgeordnete.
Aus Sicht des Kreisvorsitzenden Christian Lehrmann war es
eine sehr interessante und erfolgreiche Sitzung. Die
Arbeitnehmer-Union ist mit seiner neuen Vorstandschaft gut
aufgestellt und will sich auch in Zukunft für die Interessen
der Arbeitnehmer und ihrer Familien einsetzen. Interessierte
Mitbürger sind dazu immer willkommen.
Auch im Bezirksverband der Arbeitnehmer-Union Oberfranken
ist der Kreisverband Forchheim wieder gut vertreten. Zum
stellvertretenden Bezirksvorsitzenden wurde Werner Wagner
aus Heroldsbach gewählt. Beisitzer wurde Anton Hammer aus
Hausen.
Pressemitteilung vom 27. Oktober 2006
MdL Eduard Nöth : Mehr Geld für Kleinkläranlagenförderung –
Entlastung für zahlreiche Hausbesitzer
Forchheim : Wie der Forchheimer CSU - Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth mitteilt, wird für Investitionen im Bereich der
Abwasserbeseitigung ein deutliches Zeichen gesetzt. Für die
Förderung von Kleinkläranlagen werden in den nächsten zwei
Jahren 4 Millionen Euro mehr und somit insgesamt 25
Millionen Euro ausgegeben. Die Mittel können sich noch
zusätzlich durch Rückflüsse von der Landesbank erhöhen.
„Damit sollen insbesondere Einwohner im ländlichen Raum
unterstützt werden, die nicht an eine öffentliche Kläranlage
angeschlossen werden“, stellte MdL Eduard Nöth fest. Ziel
der Landtagsfraktion sei es, die Leistungsfähigkeit der rund
100.000 auf Dauer notwendigen Kleinkläranlagen zu erhöhen
und sie in die flächendeckende und effektive
Abwasserentsorgung in Bayern einzubinden. Zudem wies Eduard
Nöth auf eine aktuelle Änderung der Richtlinien für
Zuwendungen zu Kleinkläranlagen (RZKKA) hin, die am
kommenden Montag veröffentlicht wird und zahlreiche
Hausbesitzer in wenig besiedelten Gebieten entlastet. Wer
danach einen privaten Kanal in Abstimmung mit der Kommune
zum öffentlichen Kanalnetz legt, kann dafür ab sofort unter
bestimmten Voraussetzungen eine Förderung des Freistaats
Bayern erhalten. Nach den Worten Nöth's ist ein Zuschuss zu
den Kanalbaukosten möglich, wenn damit eine private
Kleinkläranlage, die auch staatlich bezuschusst würde,
eingespart werden kann. „Das ist eine pragmatische Lösung,
von der alle Seiten profitieren“, sagte Nöth. Der
Hausbesitzer komme in den Genuss einer dauerhaften
Entsorgungssicherheit und die Gemeinden könnten so ihre
bestehenden Anlagen besser auslasten. Erste Anlaufstelle für
Informationen und Fragen zur Antragsstellung sei die
jeweilige Gemeinde. Ferner wurde beschlossen, die Förderung
des Baus von Kleinkläranlagen vorläufig bis Ende 2010 zu
verlängern. Ursprünglich wäre die Förderung Ende 2008
ausgelaufen.
Pressemitteilungen vom 26. Oktober 2006
Landtagsabgeordneter Eduard Nöth : Freistaat weitet
Förderrahmen für Straßenprojekte aus
Forchheim : Die Föderalismusreform, die seit dem 1.9.06 in
Kraft getreten ist, macht es möglich: Verkehrswichtige
zwischenörtliche Straßen in so genannten nicht
benachteiligten Gebieten können künftig bei der Verteilung
von Fördergeldern voll berücksichtigt werden. Das gab
Landtagsabgeordneter Eduard Nöth bekannt. „Das ist auch für
unsere Gemeinden im Landkreis Forchheim ein wichtiger
Schritt“, so Nöth. Im Zuge der Entflechtung von
Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern wird es das
Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz des Bundes (GVFG) ab
kommendem Jahr nicht mehr geben. Der Bund stellt bis Ende
2013 zweckgebundene Mittel für die Verbesserung der
Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden zur Verfügung. In
einem Bayerischen Gesetzentwurf über Zuwendungen zur
Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden
(BayGVFG) legt der Freistaat nun eigene Richtlinien für die
Verteilung der Fördergelder fest. „Bayern kann jetzt
eigenständig entscheiden, wie die Bundesmittel vor Ort am
besten eingesetzt werden. Außerdem hat die Staatsregierung
in dem neuen Gesetz auch gleich eine große Ungerechtigkeit
beseitigt“, so MdL Nöth. Laut bisherigem Gesetzestext
konnten nämlich nur diejenigen zwischenörtlichen Straßen
finanziell gefördert werden, die nach dem
Landesentwicklungsprogramm in so genannten strukturschwachen
Gebieten liegen. „Der Freistaat hebt nun endlich diese
Benachteiligung auf und macht somit auch eine Förderung für
Straßenprojekte in den Gemeinden möglich“, sagte Nöth. Zudem
wird im bayerischen Gesetzentwurf der Höchstfördersatz von
75 auf 80 Prozent angehoben.Für die Förderung der
bayerischen Gemeindestraßen stehen in diesem Jahr 160
Millionen Euro zur Verfügung. Im nächsten Jahr kann Bayern
Straßenprojekte mit 145 Millionen Euro und im Jahr 2008 mit
120 Millionen Euro unterstützen. Mit dem neuen Gesetz
erhalten die Kommunen und die für den öffentlichen
Personennahverkehr zuständigen Unternehmen Rechts- und
Planungssicherheit. Es wird derzeit im Landtag beraten und
soll ab kommendem Jahr gelten.
Mehr Mittel für die bayerische Kulturlandschaft und den
ländlichen Raum
Eine erfreuliche Mitteilung für die bäuerliche
Landwirtschaft im Landkreis kann MdL Eduard Nöth machen. Wie
der Forchheimer CSU - Stimmkreisabgeordnete mitteilt, hat
die CSU-Fraktion am Mittwoch entschieden, mit Mitteln aus
dem Doppelhaushalt 2007/2008 noch mehr für die bayerische
Kulturlandschaft und den ländlichen Raum zu tun als es die
bayerische Staatsregierung bisher vorgeschlagen hatte. So
werden nach der Fraktionsentscheidung die Mittel für die
Landwirtschaft im Doppelhaushalt deutlich um 19,5 Millionen
Euro aufgestockt. Auch für den Vertragsnaturschutz und die
Landschaftspflege soll es zusätzliche 3,6 Millionen Euro in
den nächsten zwei Jahren geben. Hintergrund der Entscheidung
ist, dass im Bereich des Landwirtschaftsministeriums im Jahr
2007 im Vergleich zu 2006 rund 80 Millionen Euro EU-Mittel
und im Jahr 2008 rund 85 Millionen Euro EU-Mittel weniger
zur Verfügung stehen. Nöth „Diese Kürzung durch die
Europäische Union hat für die Zukunft erhebliche
Auswirkungen, besonders weil wir unseren politischen
Schwerpunkt beim Thema „Ländlicher Raum“ setzen.“ Gerade der
Agrarsektor spiele für die wirtschaftliche Entwicklung im
ländlichen Raum eine hervorgehobene Rolle. Zweifellos werde
künftig ein verschärfter Standortwettbewerb der Regionen um
Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze stattfinden. MdL Nöth:
„Die Entscheidung der Fraktion ist eine Stärkung der Land-
und Forstwirtschaft und damit für den ländlichen Raum in
Bayern.“ Gerade die von den EU-Kürzungen betroffenen
Maßnahmen wie die Ausgleichszulage, die Dorferneuerung und
Flurneuordnung oder das bayerische Kulturlandschaftsprogramm
haben laut Eduard Nöth eine besondere Bedeutung für den
ländlichen Raum. Nöth verwies darauf, dass die bayerische
Staatsregierung bereits im Rahmen des Programms „Investieren
in Bayerns Zukunft“ für 2007 und 2008 insgesamt 40 Millionen
Euro für die einzelbetriebliche Investitionsförderung und
für den gleichen Zeitraum 10 Millionen Euro für die
Dorferneuerung zusätzlich bereitstellt. Auch im Bereich der
Landschaftspflege und des Vertragsnaturschutzes hat die
CSU-Fraktion ein wichtiges Signal gesetzt.
„Landschaftspflegeverbände, Naturparke und die vielen
Vertragspartner im bayerischen Vertragsnaturschutzprogramm
leisten Großartiges, um die Artenvielfalt und das typisch
bayerische Landschaftsbild zu erhalten. Die Kürzungen der EU
wollen wir auch hier nicht tatenlos hinnehmen“, so Eduard
Nöth. Für die Naturschutzförderung stehen aus dem
Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des
ländlichen Raums (ELER) statt bisher 19 Millionen Euro nur
noch rund 16 Millionen Euro im Jahr 2007 und rund 15,5
Millionen Euro im Jahr 2008 zur Verfügung. Nach dem
Beschluss der CSU-Landtagsfraktion sollen nicht nur die
bayerischen Haushaltsmittel im Bereich Vertragsnaturschutz
und Landschaftspflege weiterhin ungeschmälert zur Verfügung
stehen, sondern auch die EU-Kürzungen zu mehr als 50 Prozent
mit Landesmitteln ausgeglichen werden.
Pressebericht vom 25. Oktober 2006
Pressemitteilung des CSU-Arbeitskreises Umwelt und
Kreisentwicklung
Der Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst als
großräumiges Landschaftsschutzgebiet soll nicht in seiner
natürlichen Schönheit und Eigenart der Energieerzeugung
geopfert werden. Diese Meinung vertraten die Mitglieder des
Arbeitskreises Umwelt und Kreisentwicklung bei ihrer
jüngsten Sitzung, welche auch die Besichtigung des
Windparkes bei Oberngrub mit einschloss.
Sichtlich beeindruckt waren die Mitglieder des
Arbeitskreises von der Veränderung des Landschaftsbildes
durch die bis zu 150 m hohen Windränder, die über 30 km von
Gipfeln der Fränkischen Schweiz sichtbar sind. Im Nahbereich
sind die Nachbarn von der Geräuschkulisse betroffen, die je
nach Windstärke ab oder zunimmt. In Vertretung der Nachbarn
schilderte Frau Hölzlein den Werdegang der Planung bis zum
Bau des Windparkes. Als Fazit stellte Frau Hölzlein die
Richtigkeit des Widerstandes fest, da nun alle Befürchtungen
hinsichtlich Verlust an Lebensqualität auch so eingetreten
sind.
Der CSU-Arbeitskreis findet es höchst bedauerlich, dass
solche Eingriffe in den Naturpark nicht verhindert werden
konnten. Umso mehr betonte der Vorsitzende Heinz Marquart
die Notwendigkeit für ein Bekenntnis in Landschafts- und
Naturschutzgebieten keine Windkraftanlagen mehr zu
genehmigen. Dass es auch anders geht, belegt ein Urteil des
VG Regensburg, danach wurde die Ablehnung von Windparks im
Schutzgebiet der Bezirksregierung gerichtlich bestätigt.
Man sei, so die CSU-Mitglieder, grundsätzlich für die
Nutzung der Windenergie, müsse dies aber aus rechtlichen und
umweltpolitischen Gründen massiv einschränken. Um bei einer
Behandlung von Genehmigungen nicht unterschiedlich zu
verfahren, solle der Petitionsausschuss des Bayerischen
Landtags für eine landesweit einheitliche Regelung zum
Schutz von Nationalparks, Naturparks und Naturschutzgebieten
erlassen.
2 Pressemitteilungen vom 19. Oktober 2006
MdL Eduard Nöth: Die Schule im Dorf lassen -
CSU-Bildungspolitik für den ländlichen Raum
„Wir wollen, dass die kleinen Grundschulen auf dem Land, so
weit es geht, auch bei einem Rückgang der Schülerzahlen
bestehen bleiben.“ Das ist nach den Worten des stv.
Vorsitzenden des CSU-Arbeitskreises Bildung im Bayerischen
Landtag, Eduard Nöth, das erklärte Ziel der Fraktion. MdL
Eduard Nöth bezeichnete eine wohnortnahe Schulversorgung als
Schlüsselfrage für den Ländlichen Raum, weil eine Gemeinde
ohne Grundschule erheblich an Attraktivität verliere, so
dass letztlich noch mehr junge Menschen abwanderten.
„Insbesondere im Grundschulbereich muss es darum gehen,
nicht nur sprichwörtlich die Kirche im Dorf zu lassen,
sondern auch die Schule“, sagte Eduard Nöth. Familien
bräuchten Grundschulen vor Ort gemäß dem Motto „Kurze Beine
- kurze Wege“. Der Forchheimer Abgeordnete setzt sich in
einem Antrag dafür ein, die wohnortnahe Beschulung durch
Grundschulen auch bei zurückgehenden Schülerzahlen zu
erhalten. Es soll in diesem Zusammenhang auch untersucht
werden, ob die Bildung von Schulverwaltungsverbünden eine
Maßnahme sein kann, um unter anderem die Situation der
Schulleitung und der Schulverwaltung zu verbessern. In
Gesprächen mit GrundschulleiterInnen hat sich Eduard Nöth
zum Erhalt wohnortnaher Grundschulen geäußert und dabei
betont, dass die Bildung von jahrgangsgemischten Klassen ein
Mittel sei, das verstärkt zum Einsatz kommen soll. Diese
klassen, in den die Jahrgangsstufen 1 und 2 bzw. 3 und 4
unterrichtet werden, sollten jedoch die Zahl von 25 Schülern
nicht übersteigen und mit Zusatzstunden ausgestattet sein.
MdL Eduard Nöth : Zusatzurlaub für Schichtdienstleistende
bei Polizei und Justizvollzug
„Schichtdienstleistende bei Polizei und im Justizvollzug
sind besonderen gesundheitlichen und familiären Belastungen
ausgesetzt. Mehr als 17.000 von insgesamt rund 36.000
Polizeibeamten und rund 2.800 von 5.000
Justizvollzugsbeamten sind für unsere Sicherheit Tag und
Nacht im Schichtdiensteinsatz. Die CSU-Fraktion und die
bayerische Staatsregierung haben jetzt einen Weg gefunden,
wie dieser die Gesundheit besonders belastende Schichtdienst
durch freie Tage abgefedert werden kann. Wir werden die
bisher maximal mögliche Anzahl der Zusatzurlaubstage von
derzeit vier auf sechs erhöhen“, gab der Forchheimer CSu
-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth bekannt. „Bereits jetzt
können die Schichtdienstleistenden bei Polizei und
Justizvollzug nach einer gewissen Anzahl an Nachtarbeit bis
zu vier Tage Zusatzurlaub erhalten. In 2007 wird zu den
bereits jetzt festgelegten vier Urlaubstagen ein weiterer
Urlaubstag, in 2008 noch ein zweiter Urlaubstag gewährt", so
MdL Eduard Nöth. Mit dieser Neuregelung kommen wir einer
wesentlichen Forderung der Polizeigewerkschaften entgegen.“
Nach der geltenden Rechtslage erhalten Beamte im
Schichtdienst einen Zusatzurlaub zwischen einem und vier
Tagen pro Jahr. Der maximale Zusatzurlaub wird – je nach
Schichtdienstmodell – ab 450 bzw. 600 Stunden Nachtarbeit
erreicht.
3 Presseberichte vom 18. Oktober 2006
Festvortrag zum 60jährigen Jubiläum der CSU Gößweinstein
Die berühmte Nadel hätte man fallen hören, als Prof. Dr.
Hermann Ammon beim CSU-Ortsverband Gößweinstein anlässlich
des 60jährigen Bestehens seinen Festvortrag hielt. Unter dem
Titel „Der neue Weg – die Anfänge der CSU“ trug Prof. Dr.
Ammon in unterhaltender Form seine wissenschaftlich
fundierten Erkenntnisse über die Gründung der CSU in Bayern
und in Gößweinstein vor. Hierbei konnte er mit zahlreichen
Originaldokumenten aus der Gründerzeit der bayerischen
Regierungspartei aufwarten.
„Der neue Weg“, dies sollte die CSU nach dem Willen ihres
Gründervaters Dr. Joseph Müller, besser bekannt als
„Ochsensepp“, von den bisherigen konservativen Parteien
abheben. Nicht die Nachfolge der Zentrums- oder Bayerischen
Volks-Partei wollte die CSU antreten, sondern eine neue,
interkonfessionelle politische Kraft darstellen, die sich
dennoch als geistige Grundlage der christlichen Ethik
verbunden sieht. Dies gerade auch als Lehre aus der jüngsten
verhängnisvollen Vergangenheit, die den Führerwillen über
alles stellte. Doch dieser „neue Weg“ barg erhebliches
Streitpotenzial in sich; nicht nur mit dem politischen
Gegner, sondern auch im eigenen Lager mussten die
konfessionellen Hürden überwunden werden. Hierzu galt es,
die Vertreter der katholischen Seite zu überzeugen und die
evangelische zu gewinnen. Dies führte als Zugeständnis an
die evangelischen Mitstreiter zur Aufnahme des Begriffs
„Union“ in den Parteinamen, da sich die lutherischen
Verbände im 30jährigen Krieg eben unter dieser Bezeichnung
zusammengeschlossen hatten.
Dank der visionären Kraft und des Einsatzes ihrer Mitglieder
führte der „neue Weg“ auf der politischen Bühne steil nach
oben. Dies lässt sich auch für den Anfang der CSU in
Gößweinstein und im damaligen Landkreis Pegnitz belegen.
Nach umfangreichen Recherchen konnte Prof. Dr. Ammon den
zahlreich erschienen CSU-Mitgliedern höchst interessante
Dokumente aus der Zeit von 1945 bis 1950 präsentieren.
Hierbei handelte es sich bei den amtlichen Unterlagen um
meist in englischer Sprache abgefasste Berichte oder Anträge
an die amerikanische Besatzungsmacht oder um Nachrichten aus
der damaligen Tagespresse.
Bei dem bislang ersten Nachweis bezüglich der CSU im
früheren Landkreis Pegnitz handelt es sich um den Antrag an
die Militärregierung vom 23.Nov. 1945, die Gründung eines
CSU-Kreisverbandes Pegnitz zu genehmigen. 41 "sponsors"
(Bürgen) hatten den Antrag unterschrieben, darunter auch der
Gößweinsteiner Spenglermeister Heinrich Pöhnlein. Bereits im
Januar 1946 wird auf seine Initiative in Gößweinstein eine
Obmannschaft gegründet, die später als Ortsverband umbenannt
wird. Der Name Heinrich Pöhnlein bleibt seitdem mit der CSU
eng verbunden. Bei der ersten Vorstandswahl am 3. Febr. 1946
wird er zunächst in den Beirat des CSU-Kreisverbandes, bei
der folgenden Vorstandswahl am 25. Sept. 1947 dann zum 1.
Vorsitzenden gewählt.
Schier unermüdlich war der Einsatz der Protagonisten. Anhand
einer Auflistung konnte Prof. Dr. Ammon belegen, dass bis zu
20 Veranstaltungen an den Wochenenden keine Seltenheit
waren, in denen sie durch die Ortschaften zogen und für die
Ziele und um die Mitgliedschaft in der CSU warben. Diese
intensive Werbung zeigte sich in einer sprunghaft wachsenden
Mitgliederzahl, die in kurzer Zeit von anfangs ca. 60 auf
703 bis zum 1. Juli 1946 im Landkreis Pegnitz anwuchs.
Bemerkenswert sind auch die Ergebnisse bei den ersten
Wahlen. Bei der ersten Kreistagswahl am 28. Apr. 1946 konnte
die CSU in Gößweinstein bei einer Wahlbeteiligung von 86,4 %
(Landkreis Pegnitz 77 %) auf Anhieb 93,3 % (Landkreis
Pegnitz 68,03 %) der Wählerstimmen erringen. Dieses
fulminante Ergebnis konnte bei der Wahl zur
Verfassungsgebenden Landesversammlung am 30. Juni 1946 noch
leicht getoppt werden. Bei einer Wahlbeteiligung von 89.3 %
(Landkreis Pegnitz 70,69 %) gaben nun 93,75 % der CSU ihre
Stimmen. Bei der Landtagswahl am 1. Dez. 1946 schließlich
mussten zwar deutliche Einbußen beim Ergebnis mit „nur“ noch
75,56 % (Wahlbeteiligung 85,39 %) hingenommen werden, dies
war aber im Vergleich mit der Ergebnis auf Landkreisebene
von 63,61 % (Wahlbeteiligung 78,37 %) noch weit
überdurchschnittlich.
Dies war natürlich nach dem Geschmack der Gößweinsteiner
Christsozialen. Nach fast 90 kurzweiligen, weil sehr
informativen und unterhaltsamen Minuten, erhielt Prof. Dr.
Ammon für seinen Vortrag einen lang anhaltenden Applaus.
CSU-Ortsvorsitzender Georg Lang dankte für die
hervorragenden Ausführungen mit einem kleinen Präsent.
Festveranstaltung zur Feier beim 60jährigen Jubiläum der CSU
Gößweinsteim
Zu einem rundum gelungenen Festabend konnte
CSU-Ortvorsitzender Georg Lang rund 40 Mitglieder des
CSU-Ortverbands Gößweinstein mit seinen
Arbeitsgemeinschaften Frauen-Union und Junge Union begrüßen.
In seinen Begrüßungsworten dankte er dem
CSU-Kreisvorsitzenden MdL Eduard Nöth für seinen Einsatz um
die Einrichtung des M-Zugs an der Gößweinsteiner Volksschule
und die Bereitstellung von Fördermittel aus dem Kulturfonds
für das Wallfahrtsmuseum in Gößweinstein. Als
Bezirkstagsvizepräsident und Stiftungsrat der
Oberfrankenstiftung trug auch Hans Kotschenreuther seinen
Anteil zur Finanzierung des Wallfahrtsmuseum bei. Ein
herzliches Willkommen galt der Vorsitzenden des
Kreisverbandes Forchheim der Frauen-Union und stv.
Fraktionsvorsitzende der CSU-Fraktion im Kreistag Forchheim
Mathilde Hartmann. Sein ganz besonderer Gruß galt dem
Festredner des Jubiläumsabends, Prof. Dr. Hermann Ammon. In
seinem Festvortrag mit dem Titel „Der neue Weg – die Anfänge
der CSU“ ließ er äußerst informativ und doch unterhaltsam
die Ereignisse der Nachkriegszeit wieder wach werden.
Natürlich waren auch die örtlichen CSU-Marktgemeinderäte
unter Führung von Fraktionssprecher Stefan Bogner, viele
ehemalige Mandatsträger, die Vorsitzende der Frauen-Union
Gößweinstein Magret Ringler und der Ortsvorsitzende des
CSU-Ortsverbandes Wichsenstein Heinz Maier gefolgt.
In kurzen Zügen zeichnete der Gößweinsteiner CSU-Chef die
Entstehung und Entwicklung des Ortsverbandes nach. Hierbei
erinnerte an die Gründerväter sowie Amts- und Mandatsträger
aus dem Ortsverband während der letzten 60 Jahre. Heinrich
Pöhnlein, der als Initiator, späterer Orts- und
Kreisvorsitzender, sowie als Gößweinsteiner 1.
Bürgermeister, stellvertretender Pegnitzer Landrat und
Bezirksrat wesentlich die Kommunalpolitik prägte, gehört
dabei sicherlich zu den herausragenden Persönlichkeiten.
Lang gedachte aber auch der verstorbenen
Gründungsvorstandsmitglieder Georg Ziegler
(Ortsvorsitzender), Feneis (Schriftführer), Johann Fürst
(Kassier), der weiteren Vorsitzenden Friedrich Schmitt,
Fritz Willert und Theo Brendel sowie 1. Bürgermeister Hans
Brendel stellvertretend für alle verstorbenen Amts-,
Mandatsträger und Mitglieder des CSU-Ortsverbands
Gößweinstein. Anhand von einigen herausragenden Ereignissen
verdeutlichte Lang, dass die Nachkriegsgeschichte des
Marktes Gößweinstein eng mit der Entwicklung des
CSU-Ortsverbandes verwoben ist. Mit Alfons Goppel,
Franz-Josef Strauß und Edmund Stoiber besuchten bayerische
Ministerpräsidenten neben einer Vielzahl weiterer Prominenz
aus Politik, Kirche und Kultur den Marktflecken. Hierunter
führte Lang auch den erst kürzlich stattgefundenen Besuch
des CSU-Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag Joachim
Herrmann an, der sich hilfreich bei der Förderung des
Wallfahrtsmuseums durch den Kulturfonds erwies. Meilensteine
für die Parteiarbeit waren die Gründung der Jungen Union
1976 und der Frauen-Union 1979 in Gößweinstein. Hierzu
gehört auch das Bürgerinformationsblatt „Schwarz auf Weiß“,
das vom damaligen Ortsvorsitzenden Peter Helldörfer ins
Leben gerufen wurde und bis heute in über 50 Ausgaben den
Bürgerinnen und Bürgern wichtige Informationen in der
politischen Entscheidungsfindung lieferte. In der
politischen Arbeit hob Lang den einschneidenden Umbruch der
Gemeindegebietsreform von 1972 bis 1978 hervor, der von der
CSU wesentlich mitgestaltet wurde. Aber auch während der
letzten 10 Jahre zählte er wesentliche Fortschritte im
Bereich der Herstellung und Sicherung der Infrastruktur auf.
Hierbei spannte er den Bogen von der Bauleitplanung mit der
Ausweisung von Baugebieten über die zeitgemäße
Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, ausreichende
Kindergartenplätze, qualitativ hochwertiges Schulangebot bis
zu den breitgefächerten Einkaufsmöglichkeiten und
Straßenunterhaltsmaßnahmen. Zur Förderung des
Kulturtourismus ist der Markt Gößweinstein über LEADERplus
im Kulturerlebnis Fränkische Schweiz eines der
Aushängeschilder. Über das Folgeprogramm von LEADER und im
Rahmen des nun zu erstellenden Integrierten
Entwicklungskonzepts (ILEK) des Wirtschaftsbands A9 –
Fränkische Schweiz wird auch die Tür für weitere
Entwicklungsmöglichkeiten offen gehalten. Wichtig ist
hierbei für Lang die Einbeziehung aller relevanten Gruppen
unter dem Grundgedanken der Subsidiarität.
Für den CSU-Ortsverband Gößweinstein nannte Lang das Wohl
der Bürgerinnen und Bürger als oberstes Ziel der politischen
Arbeit. Bei allem, das natürlich auch immer wieder im
Einzelfall kritisiert werden kann, sah er die Gößweinsteiner
CSU doch auf dem richtigen Weg. Deshalb könnten die
Mitglieder durchaus auch stolz auf das erreichte sowohl in
Bayern wie auch in Gößweinstein sein und für die Politik der
CSU und um Mitglieder werben.
In ihren Grußworten gratulierten die Redner dem
CSU-Ortsverband zu seinem 60jährigen Gründungsjubiläum.
Kreisvorsitzender MdL Eduard Nöth appellierte hierbei an die
Geschlossenheit in der Partei und die geistige Grundlage für
die politische Arbeit. Bezirkstagsvizepräsident Hans
Kotschenreuther erinnerte an die vielfältigen Verbindungen
zwischen ihm und dem Jubiläumsortsverband, insbesondere an
die schicksalhafte Entscheidung, als er zur Nominierung für
die Landtagswahl antrat und die 5 Gößweinsteiner
Delegierten, die ihm ihre Unterstützung zugesagt hatten,
wegen der winterlichen Straßenverhältnisse nicht zum
Abstimmungsort kommen konnten und er hierdurch mit 3 Stimmen
Unterschied unterlag. Die Frauen-Union Kreisvorsitzende
Mathilde Hartmann lobte besonders die Arbeit der Frauen, die
in der politischen Arbeit ihre Sichtweise mit einbringen
sollten. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn Frauen
und Männer zusammenarbeiten, war ihre Botschaft.
Ehrung verdienter Mitglieder in Gößweinstein
Anlässlich des Fest- und Ehrungsabends des CSU-Ortsverbands
Gößweinstein konnten zahlreiche Mitglieder für ihre
langjährige Treue zur CSU bzw. Frauen-Union und ihre
herausragenden Verdienste geehrt werden. Die
Kreisvorsitzende der Frauen-Union Mathilde Hartmann sprach
hierbei anerkennende Worte für die Gründungsmitglieder und
für die Frauen, die seit mindestens 25 Jahre der
Frauen-Union Gößweinstein-Kleingesee angehören. Hierzu
zählen: Josefa Bauer (Gründungsvorsitzende), Reta Arnold,
Maria Körber, Angela Steinhäußer, Gerlinde Wiesheier, Renate
Winkelmann. Betti Brütting, Cäcilie Steinhäußer und Barbara
Wiesheier mussten leider ihre Teilnahme absagen und werden
bei nächster Gelegenheit geehrt. Neben dem Kreisvorsitzenden
MdL Eduard Nöth gratulierten CSU-Ortsvorsitzender Georg
Lang, die ebenfalls für die langjährige Unterstützung
dankten, und die gesamte Festversammlung.
Gemeinsam mit Kreisvorsitzenden MdL Nöth konnte
Ortsvorsitzender Lang anschließend aktive CSUler
auszeichnen. Zunächst für 10jährige Mitgliedschaft
Hans-Günther Lang und Rudolf Vogler. Für 50jährige
Mitgliedschaft konnten Emil Beck, Georg Forster, Konrad
Polster und Georg Sebald neben den herzlichen Dank die
Urkunde und das Ehrenzeichen entgegennehmen. Für große
Verdienste wurden Georg Arnold und Georg Forster mit der
Ehrenraute in Bronze geehrt.
Georg Arnold ist seit mehr als 40 Jahren Mitglied im
Ortsverband. Er hat sich von Beginn an 5 Jahre als Kassier,
von 1975 bis 1997 als stellvertretender Ortsvorsitzender und
seit 30 Jahren als Kreisdelegierter in der CSU Gößweinstein
engagiert. Darüber hinaus vertrat er die Farben der CSU von
1972 bis 2000 im Marktgemeinderat Gößweinstein. Hierbei
brachte er sein Wissen ebenso ein wie in der Parteiarbeit
seine handwerklichen Fähigkeiten. Als Beisitzer stellt er
sich auch heute noch in den Dienst der CSU.
Georg Forster ist seit mehr als 50 Jahren Mitglied in der
CSU. Von 1977 bis 2005 hat er als stellvertretender
Ortsvorsitzender 28 Jahre Führungsverantwortung getragen.
Wenngleich nicht in vorderster Reihe, so stellt er doch auch
heute noch seine reiche Erfahrung der CSU als Beisitzer zur
Verfügung. Seit 1981 vertritt er die Gößweinsteiner CSU als
Kreisdelegierter im Kreisverband. Als leidenschaftlicher,
aber stets fairer Verfechter der Sache der CSU wird er
geschätzt.
Für seine herausragenden Verdienste um den CSU-Ortsverband
wurde Peter Helldörfer zum Ehrenmitglied ernannt. Von den
mehr als 28 Jahren seiner Mitgliedschaft war er 6 Jahre
Schriftführer und 20 Jahre Vorsitzender. Seit 25 Jahren ist
er Kreisdelegierter, in dieser Funktion wurde von der
Kreisdelegiertenversammlung von 1985 an bis 2005 immer
wieder als Beisitzer in die Kreisvorstandschaft gewählt.
Seit 2005 wurde ihm nun das Vertrauen als Schatzmeister des
Kreisverbandes geschenkt. Auf der politischen Bühne
bekleidete er von 1984 bis 1996 das Amt des 2.
Bürgermeisters und von 1996 bis 2002 das Amt des 3.
Bürgermeisters im Markt Gößweinstein. Gleichzeitig war er
Fraktionssprecher der CSU im Gößweinsteiner Marktgemeinderat
von 1984 bis 2002. Sein Mandat im Kreistag Forchheim hat er
seit 1990 bis heute inne, wobei er für die CSU-Fraktion von
1996 bis 2002 als stellvertretender Fraktionssprecher
fungierte und zu den Presseberichterstattern aus der
Fraktion zählt. Er hat damit die Entwicklung des
CSU-Ortsverbandes maßgeblich bestimmt. Nicht zuletzt ist das
Erscheinen der Informationsschrift „Schwarz auf Weiß“ neben
den vielen erfolgreichen Veranstaltungen mit dem
CSU-Ortsverband und der aufgrund seiner politischen
Aktivitäten getroffenen Entscheidungen eng mit dem Namen
Peter Helldörfer verbunden. Als Dank und Anerkennung seiner
Verdienste ernannte ihn der CSU-Ortsverband Gößweinstein nun
zu seinem Ehrenmitglied. Sein Nachfolger im Amt des
Ortsvorsitzenden, Georg Lang, überreichte ihm die
Ernennungsurkunde.
In seinen Dankesworten unterstrich Helldörfer, dass er sich
natürlich freue, aber diese Ehrenmitgliedschaft auch für die
annehme, die ihn in den vergangenen Jahrzehnten unterstützt
haben. Für die Vielzahl der CSU-Mitglieder, die zu nennen
wären, führte er beispielhaft seine Stellvertreter Georg
Arnold, Georg Forster und Gerhard Förster auf. Ohne die
vielfältige Unterstützung hätte er die Arbeit nicht
geschafft.
Pressemitteilung vom 7. Oktober 2006
MdL Eduard Nöth referiert beim Männerkreis St. Martin
Forchheim: Der CSU - Landtagsabgeordnete Eduard Nöth
referierte auf Einladung des Männerkreises der Pfarrei St.
Martin im Pfarrkeller zu aktuellen Fragen der bayerischen
Landespolitik. Sprecher German Lassner konnte eine
beachtliche Schar von Zuhörern begrüßen, unter ihnen auch
Msgr. Georg Holzschuh. Nach kurzer Erläuterung der
Arbeitsweise des Landtags ging Eduard Nöth auf die
bevorstehenden Beratungen zu Änderung des
Ladenschlussgesetzes ein. Seit dem 1.9.06 hat Bayern infolge
der Föderalismusreform die volle Regelungskompetenz. Nach
Meinung des Abgeordneten sollte das bestehende Gesetz nicht
geändert werden. Überlegungen, z.B. die Anzahl der
verkaufsoffenen Sonntage zu erhöhen oder die
Ladenöffnungszeiten während der Woche zu erweitern oder
gänzlich frei zu geben, erteilte Nöth aus seinem
christlichen Werteverständnis eine klare Absage und erhielt
dafür spontan Beifall. Die Sonn- und Feiertagsheiligung muss
unangetastet bleiben und darf nicht dem Kommerz geopfert
werden. Auch der unbegrenzten Ladenöffnung bzw. der
Öffnungsausweitung bis 22.00 Uhr widersprach Eduard Nöth
heftig. Sie führen nicht zu mehr Umsatz, sondern belasten
Familien und Betriebe. Nöth befürchtet bei einer Ausweitung
auch den Abbau von sozialversicherungspflichtigen
Arbeitsplätzen hin zu mehr 400-Euro -Jobs. Im Übrigen
schwächen derartige Bestrebungen den innerstädtischen Handel
sowie das mittelständische Gewerbe nachhaltig. Der
Forchheimer Stimmkreisabgeordnete stellte anschließend den
Doppelhaushalt 07/08 des Freistaates vor, der ein Volumen
von rund 35,8 Mrd. Euro in 2007 und rund 36,3 Mrd. Euro in
2008 aufweise. Zum zweiten Male in Folge wurde es geschafft,
einen ausgeglichenen Haushalt ohne Neuverschuldung
vorzulegen, wovon andere Länder nur träumen können. Nöth
bekannte sich zu den schmerzlichen Eingriffen seit 2003,
nannte das Vorgehen jedoch alternativlos. "Wir haben über 30
Jahre mehr ausgegeben als wir eingenommen haben, dieses
Schuldenmachen zu Lasten unserer Kinder muss ein Ende
haben". Ansonsten riskieren wir einen dauerhaften Konflikt
der Generationen untereinander. Dennoch wird mit den
Ausgaben des Doppelhaushalts gezielt in die Zukunft Bayern
investiert. Mittelpunkt des Investitionsprogramms ist nach
Worten Nöth's der Bereich Hochschule, Bildung und
Wissenschaft. "Wir setzen auf die beste Ausbildung unserer
Kinder. Eine gute Bildung ist der Schlüssel für eine gute
Zukunft unseres Landes und für die persönlichen Chancen
unserer Kinder". So werden 784 zusätzliche Lehrkräfte
eingestellt, 150 weitere Stellen werden an den Hochschulen
für die steigende Studierendenzahl geschaffen. Nöth kündigte
bei dieser Gelegenheit eine Initiative zur Stärkung der
Hauptschule an. Nach ersten Beratungen scheint es möglich zu
sein, dass künftig an jeder Hauptschule, die wahrscheinlich
auch umbenannt wird, ein leistungsbezogener mittlerer
Bildungsabschluss nach einem 10. freiwilligen Schuljahr
erworben werden kann. Die Hauptschule muss für Eltern und
Schüler durch Qualitätssteigerung und mehr Praxisbezug
attraktiver werden. Überlegt werde auch, so Nöth, ob
aufgrund dieser neuen Entwicklung der Sachaufwand für diese
wichtige Säule im Bildungswesen auf die Landkreise übergehen
soll. Die CSU-Fraktion sei, so Eduard Nöth, fest
entschlossen, hier Nägel mit Köpfen zu machen. Nöth ging
auch auf die schwierige Situation in der Landwirtschaft v.
a. in Oberfranken ein. Durch Streichung von Mitteln aus
Brüssel geraten viele Betriebe in benachteiligten Gebieten
in Existenzsorgen, wenn die Nachteile staatlicherseits über
die so genannte 2. Säule nicht angemessen ausgeglichen
werden. Da die CSU weiß, welche Leistungen gerade die
kleinteilige bäuerliche Landwirtschaft für die Natur- und
Kulturlandschaft in diesen benachteiligten Gebieten
erbringt, werde derzeit hart gerungen, wie hier zusätzlich
geholfen werden kann. In der anschließenden Diskussion
wurden auch kommunale Themen angesprochen. Dabei wurde wenig
Verständnis für die Umbaupläne des Frei- in ein
Ganzjahresbad aufgebracht. Auch interessierte die Zuhörer
die Zukunft der beiden Krankenhäuser im Landkreis. Wenn es
bei einer möglichst wohnortnahen Krankenhausversorgung im
Landkreis dauerhaft bleiben soll, müssen sich, so der
Referent, die beiden Häuser aufeinander zu bewegen und
Effizienzgewinne ausmachen. Jedoch ist Gesprächsbereitschaft
erforderlich. Kritisiert wurde auch die städt. Regelung,
Bürgern, die ihre Geschäfte weiterhin in der Altstadt
betreiben und dort auch investieren, finanzielle Prügel
durch die Erhebung von Stellplatzablösungen zwischen die
Beine zu werfen.
Pressemitteilung vom 29. September 2006
MdL Eduard Nöth begrüßt Auflagen der EU-Kommission zum
Beitritt von Bulgarien und Rumänien
Der Forchheimer CSU - Landtagsabgeordnete Eduard Nöth
begrüßte die heutige Empfehlung der EU-Kommission, Bulgarien
und Rumänien im Januar 2007 nur unter strengen Auflagen der
EU beitreten zu lassen. „Weitere Fortschritte im Kampf gegen
die organisierte Kriminalität und Korruption sowie bei der
Verwendung von Fördermitteln halte ich für unabdingbar.
Bestehende Defizite müssen konsequent abgebaut werden“, so
Nöth. Falls dies nicht der Fall ist, sollen nach der
Empfehlung der EU-Kommission Mitgliedsrechte zunächst
ausgesetzt sowie eventuell Agrarbeihilfen gekürzt werden.
„Die Erfüllung der Beitrittskriterien ist nicht nur ein
Gebot der Glaubwürdigkeit der EU, sondern dient auch der
Akzeptanz der Erweiterung in der Bevölkerung. Wo Defizite
bestehen, sind Übergangsbestimmungen zum Schutz des
europäischen Binnenmarktes und zur Abwendung von Nachteilen
für die Mitgliedstaaten und ihre Bürger zwingend
erforderlich“, so der Forchheimer Abgeordnete. Nöth betonte
in diesem Zusammenhang, dass es bei künftigen
EU-Erweiterungen keinen Beitritts-Automatismus geben dürfe
und die Aufnahmefähigkeit der EU als zusätzliches Kriterium
eine verstärkte Rolle spielen müsse. Gerade mit Blick auf
die Türkei erläuterte Eduard Nöth „Am Ende von
Beitrittsverhandlungen muss nicht immer ein Beitritt stehen.
Auch abgestufte Instrumente wie privilegierte
Partnerschaften müssen als echte Alternative in Betracht
gezogen werden.“
Pressemitteilung vom 25. September 2006
Jubiläum des CSU-Ortsverbandes Wolfsberg
Wolfsberg: Der CSU-Ortsverband Wolfsberg feierte auf dem
Dorfplatz in Untertrubach sein 10-jähriges Jubiläum. Neben
dem CSU-Kreisvorsitzenden MdL Eduard Nöth gratulierte auch
MdB Hartmut Koschyk und sprach dem Ortsverband Dank und
Anerkennung für die Arbeit in den letzten 10 Jahren aus.
CSU-Ortsvorsitzender Wilfried Kirsch ließ die erfolgreichen
Aktivitäten des Ortsverbandes in der ersten Dekade Revue
passieren. In der Gründungsversammlung im Jahre 1996 wurde
Ludwig Lautenbacher zum Vorsitzenden des neuen Ortsverbandes
gewählt. Er übte dieses Amt bis zum Jahre 2003 aus. Seitdem
führt Wilfried Kirsch den Ortsverband. MdB Hartmut Koschyk
würdigte die Erfolge des CSU-Ortsverbandes und ermutigte die
Mitglieder gerade an der kommunalen Basis mitzuarbeiten. In
seinem Grußwort ging Koschyk auch auf die große Koalition in
Berlin ein, die nie ein Wunschgebilde der CSU war. Der
Kreisvorsitzende Nöth dankte den Verantwortlichen für Ihr
Engagement und Ihre politische Arbeit. Politik lebt vom
Miteinander. Bei den Veranstaltungen des CSU-Ortsverbandes
Wolfsberg wird dies immer wieder sichtbar. Der
CSU-Landtagsabgeordnete sprach sich bei dieser Gelegenheit
für die Stärkung des ländlichen Raumes aus. Dies muss, so
Nöth, eine der zentralen Aufgaben der Landespolitik sein. Es
ist dringend erforderlich im ländlichen Raum beim Straßen-
und Wegebau, bei der Organisation des Tourismus, beim Erhalt
der Kulturlandschaft, aber auch im Bildungs- und
Erziehungsbereich gleichwertige Lebensumstände zu schaffen.
Weitere Grußworte sprachen stv. LR Gregor Schmitt und Bgm.
Willi Müller, die beide den guten Zusammenhalt im
CSU-Ortsverband Wolfsberg lobten.
Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Hartmut Koschyk
ehrte der CSU-Kreisvorsitzende Eduard Nöth an diesem Abend
die Mitglieder Erich Kirsch, Gottfried Neuner, Gregor
Dresel, Martin Dresel für ihre 10-jährige Mitgliedschaft.
Markus Arnold erhielt die Ehrenurkunde für 15-jährige
Mitgliedschaft zur Christlich-Sozialen Union.
Pressemitteilung vom 19. September 2006
CSU - Kreistagsfraktion
Forchheim (ör) - Als letzten Tagesordnungspunkt in seiner
Zeit als Vorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion stellte
Heribert Lipski in der kürzlich im Gasthaus Schobert in
Wüstenstein stattgefundenen Sitzung die Raumproblematik an
der Realschule in Ebermannstadt zur Diskussion.
Dabei unterrichtete er die Kreispolitiker der Union von
einem Gespräch Anfang August mit Rektor Rainer Heinz und den
Konrektorinnen Gertrud Eismann und Kerstin Friedrich, die
die beengten Raumverhältnisse darlegten. So seien an der
Realschule derzeit 831 Kinder in 29 Klassen (Vorjahr 27)
eingeschult. Vier Klassenzimmer seinen bereits seit dem
Schuljahr 2000/2001 in der alten Landwirtschaftsschule
bezogen. Alle verfügbaren Fachräume seien derzeit mit
Schulklassen belegt. Trotz künftig sinkender Kinderzahlen
sei auch nicht mit einem nachhaltigen und auf die
Klassenzimmer sich auswirkenden merklichen Rückgang zu
rechen. So werden bei einem angenommenen demographischen
Rückgang der Schülerzahlen bis zum Jahr 2020 um 20 % immer
noch etwa 24 Klassen einzuschulen sein.
Aus der Diskussionsrunde, der auch CSU-Kreisvorsitzender
Eduard Nöth, MdL sowie der Ebermannstädter Bürgermeister und
Kreisrat Franz-Josef Kraus angehörten, wurden als mögliche
Lösungsansätze die Aufstockung der bestehenden Bausubstanz
um ein weiteres drittes Geschoss bzw. zur sofortigen Abhilfe
die Aufstellung von vier Schulcontainern erarbeitet.
Notwendig sei nun, sein, dass sich die zuständigen
Kreisgremien mit diesen Raumproblem umgehend befassen, so
Heribert Lipski.
Aus einer ganzen Reihe von Diskussionsbeiträgen war die
Unterstützung der Ebermannstädter Realschule unüberhörbar.
So wurde eine schnelle Lösung mittels Container ebenso
erörtert, als auch ein von Kreisrat Benedikt Graf Bentzel
angesprochner „Schulentwicklungsplan Realschulen“. Dies vor
allem auch deshalb, da so Kreisrat und MdL Nöth an der
Realschule in Forchheim 208 Schulabgängern nur 132
Neuzugänge gegenüber stehen. Die sich hieraus ergebende
räumliche Situation sei nach den Worten von KR’in Mathilde
Hartmann in die Prüfung mit einzubeziehen. Dies gelte
ebenfalls in Bezug auf die sog. Schülerströme, also eine
evtl. Veränderung des Einzugsgebiets der Realschulen, so KR
Peter Kaiser.
Eine gewisse Zurückhaltung hinsichtlich schneller
Entscheidungen erwartet KR Wilhelm Schmitt, nach dessen
Ausführungen infolge sinkender Schülerzahlen eine
sorgfältige Beobachtung der Entwicklung erforderlich ist.
Kritisch mit der bisherigen Informationspolitik des Landrats
und dessen Verwaltung setzte sich KR Michael Hofmann
auseinander, seien doch seitens der Kreisverwaltung
keinerlei Informationen zur der prekären Raumsituation an
der Ebermannstädter Schule an die Kreisorgane gelangt.
Umfassend wie die Diskussion war dann auch der einstimmig
gefasste Beschluss. Danach erwarten die Mitglieder der
CSU/JB-Fraktionsgemeinschaft alsbald ein detaillierten
Bericht, weshalb über die seit Jahren beklagte Raumnot die
Kreisorgane nicht ausreichend informiert worden sind. Weiter
wird eine Stellungnahme verlangt, aus der sich der Bedarf an
zusätzlichen Klassenzimmern etc. ergibt.
Zudem wird die Vorlage eines sog.
„Realschul-Entwicklungsplans“ verlangt. Dieser soll
aufzeigen, wie die vorhandenen räumlichen Möglichkeiten an
den drei Realschulen in Ebermannstadt, Forchheim und
Gräfenberg auf Dauer so genutzt werden können, dass eine
möglichst optimale Belegung erreicht wird. Weiter sind darin
mögliche Veränderungen der Einzugsbereiche zur besseren
Auslastung der vorhandenen Raumkapazitäten zu prüfen und ein
mittelfristiger Raumbedarf festzustellen.
In einem dritten Punkt wird gefordert, dafür Sorge zu
tragen, dass durch entsprechende bautechnische
Untersuchungen die Frage geprüft wird, ob und inwieweit
durch eine Aufstockung der vorhandenen Bausubstanz in einem
oder mehreren Bauabschnitten zusätzlicher Räumlichkeiten,
ggf. auch durch Erweiterungsbauten, geschaffen werden
können, verbunden mit dem Aufzeigen der finanziellen
Aufwendungen.
Schließlich sprachen sich die Kreispolitiker der Union noch
dafür aus, dass durch die sofortige Aufstellung von
Schulcontainer auf Mietbasis, bereits ab dem laufenden
Schuljahr, eine Linderung der bestehenden Schulraumnot
erfolgt.
Pressemitteilung vom 13. September 2006
Rundfunkgebühr für PC's
Ich bitte um Veröffentlichung folgender Info an die Leser.
Seit Wochen erhalte ich zig-Briefe mit der Bitte mich für
eine annehmbare Lösung einzusetzen. Die Mitglieder des
Rundfunkrates, wozu ich gehöre, haben sich nunmehr mit der
Intendanz des BR für folgenden Schritt entschlossen, der
eine maßgebliche Entschärfung des ursprünglichen Planes
darstellt.
Forchheim : Die Medienpolitiker der CSU fordern die
öffentlich-rechtlichen Anstalten dazu auf, vorübergehend
freiwillig auf den Einzug der Fernsehgebühr für
internetfähige PCs ab 1. Januar 2007 zu verzichten und
lediglich die Grundgebühr von 5,52 Euro einzuziehen.“ Dies
teilte CSU - Fraktionschef Joachim Herrmann in seiner
Funktion als Vorsitzender der Fraktionsvorsitzendenkonferenz
der Union in einem Schreiben dem Vorsitzenden der ARD, Prof.
Dr. Thomas Gruber, dem Intendanten des ZDF, Prof. Markus
Schächter, und dem Intendanten des Deutschlandradios, Prof.
Ernst Elitz, mit. Die Verbraucher müssten nachvollziehen
können, wofür sie Gebühren zahlen. Davon hänge auch die
Akzeptanz der Gebührenerhebung ab. Bisher sei nur ein sehr
kleiner Teil des Fernsehangebots der öffentlich-rechtlichen
Sender über das Internet verfügbar. „Es ist zu diesem
Zeitpunkt nicht verhältnismäßig, eine Fernsehgebühr für das
bestehende Angebot zu verlangen“, so Herrmann.
Gegenüber den Rechnungshöfen und der Kommission zur
Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF)
müsse deutlich gemacht werden, dass ein solcher Verzicht für
die Akzeptanz der Gebührenerhebung in der Öffentlichkeit
wichtig ist und weniger Gebühreneinbußen mit sich bringt als
eine alternative Verlängerung des Gebührenmoratoriums für
internetfähige PCs.
„Das Grundproblem ist allerdings das in die Jahre gekommene
Gebührensystem der öffentlich-rechtlichen Anstalten“,
betonte Herrmann. Im Zuge des technischen Fortschritts
würden neuartige Verbreitungswege wie beispielsweise das
Handy-TV weiter zunehmen. „Das Anknüpfen der Rundfunkgebühr
an ein Rundfunkgerät ist aufgrund dieser technischen
Entwicklung inzwischen fragwürdig und muss überprüft
werden.“ Herrmann kündigte eine intensive Diskussion über
alternative Finanzierungsmodelle für den
öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der
Fraktionsvorsitzendenkonferenz an.
Unabhängig von dieser Diskussion seien die Befürchtungen im
Hinblick auf die kommende Gebührenbelastung überzogen. Sie
betreffe nur einen sehr kleinen Kreis. Die mit dem Achten
Rundfunkänderungsstaatsvertrag neu eingeführte
Zweitgerätebefreiung für „neuartige“ Rundfunkempfangsgeräte
für den nicht ausschließlich privaten Bereich habe bisher
kaum Beachtung gefunden. „Diese Befreiung trägt bereits der
Tatsache Rechnung, dass PCs bei Unternehmen und öffentlichen
Stellen vorwiegend nicht zum Zweck des Rundfunkempfangs
angeschafft werden", so Herrmann.
Die Neuregelung führe ab 1. Januar 2007 dazu, dass bei
Unternehmen und öffentlichen Stellen in der Regel keine
weiteren Rundfunkgebühren für internetfähige PCs anfallen.
Eine Gebührenpflicht für neuartige Empfangsgeräte, wie
internetfähige PCs, entsteht nicht, sofern bereits ein
herkömmliches Rundfunkgerät vorhanden ist. Gibt es kein
klassisches Empfangsgerät, fällt eine Gebühr für den ersten
PC an. Alle weiteren PCs sind dann gebührenfrei.
MfG E. Nöth
Pressebericht vom 12. September 2006
MdL Eduard Nöth zum Schuljahresanfang: Bildung weiterhin
Schwerpunkt – Zahlreiche Veränderungen für Schüler, Eltern
und Lehrer
Forchheim : Der CSU - Landtagsabgeordnete Eduard Nöth hat
zum Schulbeginn am Mittwoch auf Neuerungen für Schüler,
Eltern und Lehrer hingewiesen. So darf auf dem Schulgelände
weder geraucht noch mit dem Handy telefoniert werden. Zudem
können Lehrer aggressive Schüler als letztes Mittel
langfristig vom Unterricht ausschließen. „Wir haben mit
diesen Änderungen auf die zunehmende Gewalt an Schulen und
die steigenden Suchtgefahren reagiert“, sagte Nöth. Auslöser
waren Gewalt- und Pornovideos, die auf Schülerhandys
gefunden wurden. Schon acht Prozent der 6- bis 14-Jährigen
haben schon einmal ein Handy-Gewaltvideo gesehen und sogar
sechs Prozent haben ein Gewaltvideo auf dem Handy
gespeichert, wie eine aktuelle Umfrage belegt. Das
Rauchverbot solle zum einen die Nichtraucher schützen, aber
auch eine erzieherische Wirkung auf die Jugendlichen
ausüben, so der CSU-Landtagsabgeordnete. „Natürlich gilt das
auch für die Lehrkräfte, die in dieser Frage ebenso wie die
Eltern eine Vorbildfunktion haben“, sagte MdL Nöth. Der
Bayerische Landtag folge diesem Beispiel und habe das
Parlamentsgebäude in diesem Jahr ebenfalls zur „rauchfreien
Zone“ erklärt. Die Schülerinnen und Schüler könnten
zuversichtlich ins neue Schuljahr gehen. Immerhin könnten
Sie, wie erst kürzlich wieder eine Studie des Instituts der
deutschen Wirtschaft in Köln bestätigte, von den
hervorragenden Schulstrukturen in Bayern profitieren. „Das
kommt nicht von ungefähr“, so Nöth. Bayern gibt für seine
Schüler 4200 Euro je Grundschüler und 5700 Euro für jeden
Schüler an weiterführenden Schulen aus, ein deutscher
Spitzenwert. „Wir wissen, dass wir im Bildungsbereich
weitere Verbesserungen brauchen. Aber genau deshalb werden
wir bei der Bildung im neuen Doppelhaushalt des Freistaats
einen deutlichen Schwerpunkt setzen“, bekräftige der
Landtagsabgeordnete. Nöth gab bekannt, dass an diesem
Mittwoch für 1,9 Millionen bayerische Schülerinnen und
Schüler das neue Schuljahr beginnt. Die Ferien enden damit
wegen des Papst-Besuchs einen Tag später als ursprünglich
vorgesehen. 131.000 Buben und Mädchen werden zum ersten Mal
die Schulbank drücken. In diesem Zusammenhang bat Nöth alle
Verkehrsteilnehmer, wegen der verkehrsungeübten ABC-Schützen
besondere Vorsicht zu üben.
Pressebericht vom 11. September 2006
Ein kurzer Bericht über unseren Besuch in München am
Wochenende :
München : Die ständigen Warnungen, in München auf die
Benutzung des Fahrzeuges zu verzichten, zeigen Wirkung. Die
Stadt ist am Samstag Nachmittag autoleer, jedoch voller
Menschen. Wir stehen an der Theatinerstraße und erwarten das
Papamobil mit Benedikt dem XVI. Pünktlich um 17.15 Uhr fährt
der fröhlich wirkende Papst an uns vorbei. Er winkt den
jubelnden Pilgern zu. Von der Theatinerstraße gehen wir zum
Max-Joseph-Platz, von wir über Video-Leinwand das Gebet des
Papstes an der Mariensäule auf dem Münchner Marienplatz
verfolgen. Da wir unmittelbar vor dem Eingang zur Residenz
stehen, verfolgen wir gegen 18.00 Uhr die Ankunft der
obersten Repräsentanten unseres Staates, ehe der Papst
vorfährt. Zunächst erscheint Bundespräsident Horst Köhler,
es folgen Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident
Edmund Stoiber. Eine Schützenkompanie, eine Blaskapelle
sowie unzählige Fahnenabordnungen von Vereinen sind
angetreten, ehe der Papst kommt, sein Papamobil verlässt und
zur Begegnung mit den Staatsvertretern in die Residenz geht.
Im Hofbrauhaus essen wir zu Abend und beenden bei einem Glas
Bier den eindrucksvollen ersten Besuchstag des Papstes.
Lange rätseln wir, wann wir am Sonntag-Morgen zur Messe nach
Riem aufbrechen. Kollegen schlagen vor, schon um 3.00 Uhr
loszugehen. Fahren wir der U-Bahn oder nehmen wir den PKW ?
Die Verkehrsmeldungen sind teilweise widersprüchlich. Wir
entscheiden uns um 6.30 Uhr mit dem PKW loszufahren. Am
Sonntag-Morgen sind die Straßen wie frei gefegt. Bereits
nach 15 Min sind wir in Riem, stellen unser Fahrzeug im
Parkhaus ab und sind um 7.00 Uhr an Ort und Stelle. Nach
einer Tasse Kaffee und den notwendigen Sicherheitscheck
erhalten wir einen Pilgerbeutel mit Regenumhang ( wozu
eigentlich bei diesem Papstwetter ? ), einem Gemeindeheft
mit den Lied- und Gebetstexten der Messfeier und einem
Winketuch mit der Aufschrift "Wer glaubt, ist nicht allein".
Nach zwei weiteren Stunden erfolgt der Einzug des Papstes.
Die Messe beginnt um 10.00 Uhr. Musikalisch und liturgisch
ein Leckerbissen. Die Münchner Domsingknaben, die
Mädchenkantorei am Münchener Dom, die Münchner Dombläser
unter Domkapellmeister Karl-Ludwig Nies sind bestens
präpariert. Höhepunkt der Messfeier war eindeutig die
Ansprache des Papstes, bei der jedes Wort treffend gewählt
ist. Hier wird deutlich, dass es sich nicht um ein Event
oder eine Show handelt, dass kein Personenkult betrieben
wird, sondern um ein pastorales Ereignis. Der Papst als
moralische Instanz setzt mit seinen Worten Maßstäbe setzt.
Er lobt und mahnt, vor allem aber beklagt er die
Schwerhörigkeit vieler Christen gegenüber Gott. Mit dem
Angelusgebet schließ der Papst die zweistündige Zeremonie.
Die Teilnehmer, auch wir, zeigen uns beeindruckt und
dankbar, dabei gewesen zu sein. Die Heimfahrt gestaltet sich
ebenso problemlos. Wenige Fahrzeuge, jedoch um so mehr
Fahrradfahrer bewegen sich auf den Straßen. Die Münchener
sind auf das Fahrrad gestiegen, auswärtige Pilger sind in
3500 Bussen angereist. Ob wir ein solches großartiges
Ereignis nochmals erleben dürfen ?
Pressemitteilung vom 10. September 2006
Ganztagesbetreuung massiv ausgebaut - Hauptschule erhält
neuen Stellenwert
Forchheim : Die neue Hauptschulinitiative und die Ausweitung
der Ganztagsangebote um ein Fünftel bilden nach Auskunft des
Forchheimer CSU – Stimmkreisabgeordneten Eduard Nöth
wesentliche bildungspolitische Schwerpunkte zum Schuljahr
2006/7. MdL Nöth formulierte : "Durch die Einstellung von
insgesamt 4717 Lehrkräften und damit 110 mehr als im
vergangenen Jahr wird das Niveau der Unterrichtsversorgung
in Bayern gesichert." Unter den 1,88 Millionen Schülern im
Freistaat befinden sich 131.300 ABC-Schützen. "Es ist ein
Grundanliegen bayerischer Bildungspolitik, alle Talente zu
fördern", so Eduard Nöth. Schließlich benötige Bayern den
Wissenschaftler und den Arzt ebenso wie den Facharbeiter und
den Handwerksmeister. Mit einer Hauptschulinitiative will
die CSU - Fraktion die Berufsfähigkeit der Schüler stärken.
Der Großteil der Hauptschüler erbringe, so Nöth, in der
Schule durchaus gute Leistungen und nutzt nach dem
Schulabschluss die Chancen der beruflichen Bildung" Die
Hauptschule soll in Zukunft den Schülern die Kernkompetenzen
der modernen Gesellschaft verstärkt vermitteln. Deshalb
werde, so Nöth, in 23 Hauptschulen erprobt, die Kerninhalte
der Fächer Deutsch, Mathematik, Soziales Lernen,
Arbeit-Wirtschaft-Technik sowie Musik/Kunst zu
modularisieren. Die Hauptschüler sollen mit den nötigen
Schlüsselqualifikationen besser auf das Arbeits- und
Berufsleben vorbereitet werden.
Des weiteren teilt der Forchheimer Abgeordnete mit, dass die
Ganztagsangebote in Bayern um ein Fünftel erhöht werden .“
Somit kommen wir dem Ziel , die Ganztagsangebote in Bayern
konsequent und bedarfsgerecht auszubauen, merklich näher“,
so Eduard Nöth. Bis zum Jahre 2008 sollen insgesamt 1000
offene und 100 gebundene Ganztagsschulen eingerichtet
werden. Kinder können im Schuljahr 2006/2007 Betreuungs- und
Förderangebote bereits an 698 offenen und 90 gebundene
Ganztagsschulen nutzen. Die offenen Ganztagsschulen wurden
um 18 Prozent ausgebaut.
Außerdem können im Schuljahr 2006/2007 rund 51.000
Grundschüler in 3167 Gruppen der Mittagsbetreuung
zuverlässig bis 13 bzw. 14 Uhr betreut und gefördert werden;
im Schuljahr 2005/2006 waren es 2940 Gruppen mit rund 47.696
Schülern.
Angesichts zunehmender Veränderungen in der Gesellschaft
forderte der stv. bildungspolitische Sprecher der Fraktion
Eduard Nöth Lehrer und Eltern an den Schulen im Landkreis
auf , in Erziehungs- und Bildungsfragen noch enger zusammen
zu arbeiten. Er dankte ihnen aber auch für Ihre Arbeit zum
Wohle unserer Kinder. Nöth wies zudem darauf hin, dass mit
Wirkung zum neuen Schuljahr Sanktionen gegen eine kleine,
aber wachsende Anzahl von aggressiven Schülerinnen und
Schüler verschärft worden sind. Außerdem ist an Bayerns
Schulen die Handynutzung und das Rauchen ab dem neuen
Schuljahr verboten.
Pressemitteilung vom 5. September 2006
Treffen des CSU-Kreisverbandes mit Staatssekretär Heike und
dem Ausbildungsverein
Forchheim: Der CSU-Kreisverband Forchheim diskutierte mit
Staatssekretär Jürgen W. Heike vom Arbeitsministerium und
dem Ausbildungsverein Bamberg-Forchheim die derzeitige
Lehrstellensituation und Lösungsansätze, wie jungen
ausbildungsfähigen Schulabgängern die Möglichkeit eines
Ausbildungsplatzes eröffnet werden kann.
CSU-Kreisvorsitzender Eduard Nöth dankte zunächst allen
Firmen im Landkreis, die ihrer Ausbildungsverpflichtung
nachkommen und auch für das laufende Ausbildungsjahr
Lehrstellen zur Verfügung stellen. Namentlich bedankte sich
Eduard Nöth bei der Firma Kennametal in Ebermannstadt und
bei den Forchheimer Bedachungs- und Flaschnereibetrieben
Markus Schmidt und Thomas Schuster für die Bereitschaft
Lehrlinge aus insolventen Betrieben zu übernehmen. Diese
Firmen beweisen mit dieser Aktion gesamtgesellschaftliche
Verantwortung, weil sie jungen Menschen damit Hoffnung und
Lebensperspektiven bieten. Projektleiter Matthias Witt
stellte den Anwesenden die Zielsetzungen des
Ausbildungsvereins Region Bamberg-Forchheim als
Ausbildungspartner für kleine und mittelständische
Unternehmen vor. Der Verein übernimmt für ausbildungswillige
Betriebe die Planung, Organisation und Personalverwaltung
der Lehrlinge. Somit entlastet der Ausbildungsverein
Betriebe von allen bürokratischen Hürden, die mit Ausbildung
verbunden sind. Der ABF begleitet Unternehmen und
Auszubildende auf dem Weg zum erfolgreichen Berufsabschluss,
er nimmt die Bewerberauswahl vor, schließt die
Ausbildungsverträge ab, nimmt Kontakt mit Kammern und
Schulen auf und betreut die Auszubildenden. Das ganze
Projekt wird derzeitig aus Sondermitteln der Bundesanstalt
für Arbeit STARegio gefördert. Derzeit konnten 20
Jugendliche über den Ausbildungsverein eine Lehrstelle
erhalten. Staatssekretär Heike lobte die Tätigkeit des
Ausbildungsvereins und versprach sich dafür einzusetzen,
dass nach dem Ablauf der Förderung eine Verlängerung der
Maßnahme erreicht werden kann.
Bürgermeisterin Maria Wagner und Stadt- und Kreisrätin
Mathilde Hartmann zeigten sich angetan von der Idee dieses
Vereins, beklagten jedoch, dass die Aktivitäten des Vereins
zuwenig bekannt seien. Bgm. Franz Josef Kraus brachte die
Bereitschaft kleinerer Kommunen zum Ausdruck
Kommunalfacharbeiter auszubilden, was jedoch häufig an
formalen Problemen scheitere. Staatssekretär Heike und der
Ausbildungsverein sagten zu, sich dieser Frage anzunehmen
und Lösungsvorschläge zu unterbreiten.
Bezirkstagsvizepräsident Hans Kotschenreuther verdeutlichte,
dass Unternehmen grundsätzlich gerne ausbilden, wenn Arbeit
vorhanden ist. Leider ist der gefühlte Aufschwung an vielen
mittelständischen Betrieben bis dato vorbeigegangen. Nach
Aussage von MdL Eduard Nöth wird sich der CSU-Kreisverband
zum Ziel setzen, den Ausbildungsverein in der Öffentlichkeit
zu unterstützen. Übereinstimmend appellierten die Anwesenden
an alle Ausbildungsbetriebe im Landkreis gerade auch im
Hinblick auf die künftige demografische Entwicklung auch
über den Bedarf auszubilden, um sich damit für die Zukunft
qualifizierte Mitarbeiter zu sichern.
Pressemitteilung vom 30. August 2006
Kreisvorstandssitzung
Ebermannstadt : Der CSU - Kreisvorstand forderte bei seiner
jüngsten Sitzung in Ebermannstadt eine weitere sorgfältige
Beobachtung und nachweisbare Zählung der Lastkraftwagen über
12 t auf der B 470. Wie gemeldet empfinden viele Anlieger
der B 470 eine merkliche Zunahme des LKW - Verkehrs und
verbinden diese Mehrung mit der Einführung der Autobahn
-Maut. Jedoch konnte weder eine diesbezügliche mündliche
Anfrage des Forchheimer CSU - Landtagsabgeordneten Eduard
Nöth im Bayerischen Landtag noch die Aussage des
Staatssekretärs im bayerischen Innenministerium Georg Schmid
beim Abschluss des Altstadtfestes in Ebermannstadt diese
empfundene Mehrbelastung belegen. Die bis dato
nachgewiesenen Mehrungen an der automatischen
Dauerzählstelle in der Fränkischen Schweiz bei der Abfahrt
Gößweinstein ( insgesamt 27 LKW mehr als vor einem Jahr )
reichen leider nicht aus, ein Bemautungsverfahren in Gang zu
setzen. Die Mitglieder des tagenden Vorstands bestätigten
wohl die Klagen der Anwohner und baten den
Stimmkreisabgeordneten, in dieser Frage am Ball zu bleiben.
Bei dieser Gelegenheit wiederholte Eduard Nöth seine Kritik
am SPD - Vorschlag, grundsätzlich alle Bundesstraßen zu
bemauten. Dies würde die Situation nicht verbessern, sondern
den Ausweichverkehr in die nachgeordneten Staatsstraßen
treiben und auch die heimische Wirtschaft finanziell
belasten. Klar bekannte sich sich Eduard Nöth zur weiteren
sorgfältigen Beobachtung und Prüfung der Herkunft von
Mehrverkehr und bei Vorlage ausreichender Zahlen auch zur
Bemautung einzelner Bundesstraßen. Wie Nöth dem CSU -
Vorstand mitteilte, hat das Bundeskabinett zwischenzeitlich
die von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee vorgelegte
Verordnung zur Ausdehnung der Mautpflicht auf drei
Abschnitten von Bundesstraßen beschlossen. Nach einer
intensiven Prüfung hatten die betroffenen Bundesländer
festgelegt, dass diese Abschnitte zusätzlich mit einer
Lkw-Maut belegt werden sollen. Bund und Länder gehen also,
so MdL Nöth, entschlossen gegen Ausweichverkehre vor. Die
Länder haben zudem auch die Möglichkeit, unter bestimmten
Bedingungen Bundesstraßen sogar für den
Lkw-Durchgangsverkehr zu sperren. Eduard Nöth betonte, dass
er der erste Politiker im Landkreis war, der sich dieser
Angelegenheit auf Bitte des 2. Bürgermeisters der
Marktgemeinde Wiesenttal Gerhard Kraus annahm. Er werde
deshalb auch weiterhin dieses Thema im Interesse der
Bewohner an der B 470 im Landkreis Forchheim bearbeiten. Der
CSU - Vorstand beschloss, dieses Thema intensiv
weiterzuverfolgen.
Pressemitteilung vom 27. August 2006
Besuch von MdL Eduard Nöth in der Republik Polen
Forchheim : Mit einer Parlamentarierdelegation des
Bayerischen Landtags besuchte der Forchheimer CSU -
Landtagsabgeordnete Edaurd Nöth die Republik Polen. Ziel der
Reise war es, in Gesprächen mit Politkern und durch den
Besuch von Militäreinrichtungen den Stand der dt. -
polnischen Beziehungen näher kennen zu lernen. Wie MdL
Edaurd Nöth mitteilt, traf die Delegation an allen
Besuchsstationen auf gastfreundliche, aufgeschlossene und
interessierte Gastgeber, denen sehr an der Weiterentwicklung
des dt. -polnischen Dialogs gelegen ist. In Warschau fand
ein ausgiebiger Meinungsaustausch mit den stv. Ministern für
auswärtige Angelegenheiten, Wirtschaft und Verteidigung
statt. Im polnischen Parlament, dem Sejm, trafen die
bayerischen Abgeordneten zunächst mit dem Präsidenten Marek
Jurek und anschließend mit Vertretern der Regierungs- und
Oppositionsparteien zusammen. Der Besuch einer Plenarsitzung
des Sejm folgte. Dabei wurde deutlich, dass die junge
Demokratie in Polen noch kräftig auf der Suche nach dem
richtigen Weg ist. Besonders interessant war der Besuch in
Danzig, der Wiege der Freiheitsbewegung im Jahre 1980.
Höhepunkt der Reise war eine Begegnung in Danzig mit dem
damaligen Anführer der Gewerkschaft Solidarnosz und späterem
Staatspräsidenten Lech Walesa, bei der alle aktuellen Fragen
der politischen Entwicklung Polens diskutiert wurden. Ein
Truppenbesuch beim Kommando der Kriegsmarine verbunden mit
der Fahrt auf einem Schnellboot über die Danziger Bucht nach
Gedingen verdeutlichte zum einen die Einbindung des
polnischen Militärs in die westliche Verteidigungsallianz,
zeigte aber auch die Naturschönheit der Ostseeküste Polens
in Pommern. Bei einem Empfang durch den Marschall der
Woiwodschaft Pommern Jan Kozlowski wurde das enorme Wachstum
dieser Region dargestellt. Die Reise führte weiter nach
Stettin, wo zunächst der Soldatenfriedhof in der Gemeinde
Stare Czarnowo, einem Ortsteil von Glinna, besucht wurde. Im
Herbst 2000 friedeten deutsche und polnische Soldaten das
Gelände ein. Der Ausbau der Anlage erfolgte 2001 -2003. Hier
fanden seit 3 Jahren rund 10.000 deutsche Soldaten und
Zivilopfer aus der gesamten westpommerschen Region ihre
letzte Ruhestätte. Bei Gesprächen mit dem Marschall der
Woiwodschaft Westpommern, Herrn Zygmunt Meyer, wurde
deutlich, wie sehr sich auch diese an Deutschland
angrenzende Region in den letzten Jahren entwickelt hat.
Stets dankbar zeigten sich die Partner über die Aufnahme
Polens in die EU und die damit verbundenen Strukturmittel,
die gerade für den Aufbau einer zukunftsfähigen
Infrastruktur von besonderer Bedeutung sind. Ein
Truppenbesuch beim Kommando des polnisch-deutsch-dänischen
Korps Nord-Ost in Stettin rundete den aufschlussreichen
Besuch in Polen ab.
Pressemitteilung vom 26. August 2006
MdL Eduard Nöth: Überschuss der Bundesagentur für Arbeit
gehört den Versicherten - Chance zum Abbau der
Lohnnebenkosten
„Das ist das Geld der Versicherten und darf nicht für andere
Zwecke missbraucht werden.“ Mit diesen Worten spricht sich
der CSU-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth klar dafür aus, den
von der Bundesagentur für Arbeit errechneten Überschuss von
ca. 8 - 9 Mrd Euro zur Beitragssenkung der
Arbeitslosenversicherung zu nutzen. „Ersten gehört das Geld
den Arbeitnehmern und Arbeitgebern, ihnen wurde es
abgenommen. Zweitens bietet eine Senkung der Lohnnebenkosten
die Chance, Arbeitsplätze in Deutschland noch attraktiver zu
machen“, sagte der Forchheimer Abgeordnete. Eine Senkung der
Lohnnebenkosten sei eines der zentralen Themen der Union vor
der Bundestagswahl gewesen und habe uneingeschränkt auch
heute noch Gültigkeit. „Da muss sich jetzt auch die SPD mal
bewegen, die dieses Thema auch immer gerne im Munde geführt
hat“, so der CSU-Kreisvorsitzende. Der Abbau der Schulden
sei zwar ein wichtiges Ziel . Diese sei aber
gesamtgesellschaftliche Aufgabe und könne nicht mit von den
Bürgern erwirtschafteten Versicherungsbeiträgen erfolgen.
Die Bundesregierung dürfe dies nach Auffassung von MdL
Eduard Nöth nicht allein Arbeitnehmern und Arbeitgebern
auflasten.
Pressemitteilung vom 19. August 2006
MdL Eduard Nöth : Mautpflicht auf allen Bundesstraßen
schadet dem ländlichen Raum, der Wirtschaft und den
Anliegern
Eine generelle Maut-Pflicht für alle Bundesstraßen – wie von
der SPD in Bayern gefordert – lehnt der CSU -
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth gerade auch im Hinblick auf
die Sitaution im Landkreis Forchheim entschieden ab. „Das
ist gedankenloser Aktionismus, ein derartiger Beschluss wäre
eine absolute Fehlentwicklung“, so Eduard Nöth zu dem
Vorschlag. Gegen diesen Vorschlag stünden zwei wesentliche
Gründe. Zum einen träfe diese erweiterte Mautpflicht vor
allem Betriebe im ländlichen Raum. „Diese haben ohnehin
schon den Nachteil der weiten Anfahrt bis zur nächsten
Autobahn. Wenn sie jetzt auch noch dafür bezahlen sollen,
werden sie zusätzlich benachteiligt“, so der Forchheimer
Abgeordnete. Nicht selten müsste dann jeder Lkw bezahlen,
sobald er das Werkstor verlasse. Zum anderen würde eine
solche Mautpflicht auf Bundesstraßen weiteren
Ausweichverkehr auf Staats- und Kreisstraßen verursachen.
„Und dann donnern die Lkws noch näher an den Häusern vorbei.
Denn diese Straßen sind näher an der Wohnbebauung als die
meisten Bundesstraßen“, stellte Nöth fest. Dieser
Verdrängungswettbewerb gehe zu Lasten der Wirtschaft und der
Anlieger. Gewonnen sei dadurch nichts.
Pressebericht vom 17. August 2006
Pressebericht der JU
Forchheim : „Der Schutz der Sonn- und Feiertage bleibt bei
einer eventuellen Ausweitung der Ladenöffnungszeiten in
Bayern unangetastet.“ Der Forchheimer CSU-
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth sagte bei der Sitzung des JU
–Ortsverbandes in Reuth, zu der Ortsvorsitzender Josua
Flierl geladen hatte, in Anbetracht der aktuellen
Diskussion, eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten auf
Sonn- oder Feiertage komme für die CSU auf gar keinen Fall
in Betracht. „Der Sonntag und besonders die kirchlichen
Feiertage gehören zur gewachsenen Kultur in Bayern.“ Nöth
ging in seinem Referat vor den Mitgliedern der Jungen Union
auch auf die wichtigsten Verkehrsprojekte im Landkreis
Forchheim ein. So steht die Ampel für den Bau der Westspange
der Südumgehung der B 470 auf Grün. Schon heute kündigte der
CSU-Kreisvorsitzende Initiativen zur Fortführung der
Südumgehung in den Osten Richtung Fränkische-Schweiz an.
Derzeit stehe die Entwidmung der stillgelegten Bahnlinie
Forchheim- Höchstadt auf dem Programm. Dies ist für den
Wegfall eines teueren Brückenbauwerkes von Bedeutung. Der
Forchheimer Stimmkreisabgeordnete würdigte auch den
Startschuss für den Ausbau der S-Bahn-Strecke
Nürnberg-Forchheim, die 2010 Forchheim erreichen soll.
Derzeit bemühe er sich um eine Fortführung der S-Bahn bis
zum Schulzentrum Forchheim –Nord, damit aufwändige
Bustranfers für Schüler entfallen können. Auch im Landkreis
Forchheim zeige sich im zentralen Politikbereich
Arbeitslosigkeit eine Trendwende, so Nöth, wenngleich ihm
gerade die Versorgung von Schulabgängern mit Lehrstellen
noch große Sorge bereite. Er forderte daher alle
Ausbildungsbetriebe auf, ihrer gesamtgesellschaftlichen
Verantwortung nachzukommen. Für Montag,4.9.06, kündigte
Eduard Nöth eine Gesprächsrunde mit Staatssekretär Jürgen
Heike aus dem Arbeits- und Sozialministerium und dem
Ausbildungsverein Bamberg-Forchheim an, bei dem der
Startschuss zur Nachvermittlungsphase im Landkreis Forchheim
fallen soll. Massiv warb der CSU – Landespolitiker für die
Stärkung des ländlichen Raumes. In der Fränkischen Schweiz
müsse es auch künftig möglich sein, sein Brot zu verdienen
und wohnortnahe Arbeitsplätze zu schaffen. Er forderte in
diesem Zusammenhang den Landrat auf, die häufig auftretenden
Ansiedlungskonflikte mit dem Naturschutz mutiger für die
Schaffung neuer und zusätzlicher Arbeitsplätze abzuwägen.
Als Musterbeispiel dafür, dass der ländliche Raum Chancen
und Zukunft hat, nannte Eduard Nöth das große Engagement der
Fa. Schmetterling-Reisen in Geschwand , einem Ortsteil der
Großgemeinde Obertrubach. Hier wurden jüngst im alten
Schulhaus 64 zusätzliche Arbeitsplätze in einem
Service-Center geschaffen. Erfreut zeigte sich der
Abgeordnete auch über die Ansiedlung der beiden Logistik-
und Speditionsfirmen Geis und Pohl in Forchheim. Er hoffe
und wünsche in diesem Zusammenhang, dass möglichst viele
ehemalige Mitarbeiter der geschlossenen Firma Kimberly &
Clark die Chance auf einen Wiedereinstieg erhalten.
Schließlich sprach sich MdL Eduard Nöth dafür aus, im
Landkreis Forchheim möglichst viele innovative
Bildungskonzepte umzusetzen. Bildung und Ausbildung seien
für junge Menschen künftig noch mehr von existentieller
Bedeutung. Der Staat und auch die Kommunen müssen sich noch
stärker dieses Themenbereichs annehmen. Er forderte daher,
den Landkreis Forchheim zu einer modernen Bildungslandschaft
zu entwickeln. Abschließend ging der CSU – Kreisvorsitzende
Eduard Nöth noch auf die Kommunalwahlen 2008 ein. Er bat die
Vertreter der Jungen Union sich verstärkt einzubringen und
Verantwortung zu zeigen. Unser Land und unsere Kommunen
brauchen vor allem junge Menschen, die sich uneigennützig
für das Gemeinwohl engagieren.
Pressebericht vom 16. August 2006
Ausbildungssituation
Während sich von Jahr zu Jahr der Aufwand für die
Jugendlichen, welche eine Ausbildungsstelle suchen,
steigert, bleibt die Frage nach den Ursachen für die
Öffentlichkeit ohne hinreichende Erklärung. Der
CSU-Arbeitskreis für Umwelt und Kreisentwicklung sieht daher
einen Nachholbedarf an öffentlicher Diskussion zum Thema
Lehrstellenmangel in Deutschland. Neben positiven
Beispielen, wie öffentliche geförderte Initiativen, sind
dennoch die Ursachen, welche Betriebe von der Ausbildung
zusätzlicher Lehrlinge abhält, möglicherweise sehr
vielfältig.
Viel Lob gab es dennoch für den Ausbildungsverein
Forchheim-Bamberg für seine Initiative für zusätzliche
Lehrstellen. Dem Verein, unter der Trägerschaft ist BFZ, ist
es gelungen eine Vielzahl von Hinderungsgründen bei der
Anstellung von Auszubildenden zu beseitigen. Neben einer
Übernahme von Verwaltung, wie Lohnabrechnung, Anmeldung ei
der IHK, Kontrolle der Berichtshefte, Zusatzangebot bei
Lernproblemen und sozialen Belangen, sind auch die Kosten
für den Ausbildungsbetrieb erheblich günstiger ausgefallen.
Auch können im Ausbildungsverbund neue Berufe zur Ausbildung
angeboten werden. Kreisrat Peter Eismann sieht darin für
viele kleine und mittlere Betriebe einen Anreiz, sich den
Ausbildungsaufgaben leichter zu stellen, als ohne diese
möglichen Erleichterungen. Auch für Walter Hofmann stand
fest, dass einige Probleme für die Betriebe im Konzept des
Ausbildungsvereins praxisnäher gelöst werden können.
Dennoch, die Ursachenforschung des Ausbildungsrückganges
bleibt als politischer Auftrag im Raum stehen, darüber waren
sich alle Arbeitskreismitglieder einig.
Als ersten Schritt möchte der Arbeitskreis das Angebot von
MdL Eduard möchte annehmen zusammen mit Staatssekretär
Jürgen W. Heike, Staatsministerium für Arbeit und
Sozialordnung, Familie und Frauen, eine Grundsatzdiskussion
zu führen. An dieser Diskussion sollen auch positive
Beispiele, wie die des Ausbildungsvereins und
Einzelinitiativen der Wirtschaft besprochen werden.
Pressemitteilung vom 8. August 2006
MdL Eduard Nöth : Vor gesetzlichem Rauchverbot Vereinbarung
mit den Gaststätten abwarten
Forchheim : Der Forchheimer CSU - Landtagsabgeordnete Eduard
Nöth hat sich dafür ausgesprochen, den Gaststätten in Bayern
die Chance zu geben, die freiwillige Vereinbarung zwischen
dem Gesundheitsministerium und dem Hotel- und
Gaststättenverband über nichtraucherfreundliche und
rauchfreie Betriebe einzuhalten. Nach dieser Vereinbarung
soll in Bayern bis Ende des Jahres 2006 die Hälfte aller
Gastbetriebe rauchfrei oder zumindest nichtraucherfreundlich
sein. Bis zum Jahr 2010 lautet die Zielvorgabe 90 Prozent.
Als nichtraucherfreundlich gilt ein Betrieb dann, wenn der
Anteil des Nichtraucherbereichs mehr als 40 Prozent der
Gastfläche einnimmt. Nöth „Diese Regelung ist vernünftig.
Wir sollten abwarten, wie die Gaststätten die Vereinbarung
erfüllen, bevor wir mit Gesetzen und neuer Bürokratie
drohen. Andernfalls ist der Staat als Partner einer
Vereinbarung nicht besonders glaubwürdig.“ Nöth stellte
außerdem die Zuständigkeit des Bundes für ein Rauchverbot in
Gaststätten in Frage. Zum einen ginge die
Gesetzgebungskompetenz für das Gaststättengesetz nach
Inkrafttreten der Föderalismusreform zum 1. Januar 2007 auf
die Länder über. Zum anderen gebe es im Grundgesetz keine
allgemeine Bundeszuständigkeit für die
Gesundheitsprävention, sagte Nöth, der selbst schon immer
Nichtraucher ist. „Im Übrigen“, fügte Nöth hinzu, „ist die
Argumentation manches Bundespolitikers alles andere als
schlüssig, mit dem Gesundheitsschutz als Begründung das
Rauchen in Gaststätten verbieten zu wollen. Schlüssig wäre
dann allenfalls ein totales Rauchverbot. Weil Rauchen nicht
nur im Wirtshaus gefährlich ist, sondern in vielen anderen
Gebäuden auch.“
Pressemitteilung vom 7. August 2006
Raumsituation der Realschule Ebermannstadt
Dem „Hilferuf“ von Rainer Heinz, Rektor der Realschule
Ebermannstadt, ging MdL Eduard Nöth nach und überzeugte sich
gemeinsam mit Heribert Lipski, Vorsitzender der
CSU-Kreistagsfraktion und Bürgermeister Franz Josef Kraus
vor Ort über die räumliche Situation. Rainer Heinz,
unterstützt von seinen beiden Konrektorinnen, schilderte,
dass für die 831 Schülerinnen und Schüler gemäß den
„Schulbaurichtlinien“ bzw. den tatsächlichen Wochenstunden
29 Klassen benötigt würden. Tatsächlich sind jedoch nur 16
Klassenzimmer im Hauptgebäude sowie 4 Klassenzimmer in der
ehemaligen landwirtschaftlichen Berufsschule vorhanden. Seit
1995 macht Rainer Heinz die Landkreisverwaltung regelmäßig
auf die missliche Schulraumsituation aufmerksam. Doch außer
der Bereitstellung der 4 Klassenzimmer im ehemaligen
Asylantenheim ab dem Jahr 2000 wurde seitens der
Landkreisverwaltung nichts unternommen. Für die 831 Schüler,
die in 29 Klassen unterrichtet werden, ergäbe sich ein
zusätzlicher Raumbedarf von 13 Klassenzimmern, 3
Gruppenräumen sowie 6 Fachräumen. Außerdem müssten die
Lehrerarbeitsräume sowie die Verwaltungsräume vergrößert
werden. Bedingt durch die Anlegung der
ÖPNV-Busumsteigeanlage fehlen auch 30 Parkplätze, die auf
dem schuleigenen Grundstück entlang der Altweiherstraße
angelegt werden könnten. Rektor Rainer Heinz ist sich
bewusst, dass nicht alle seine Wünsche realisiert werden
können, bat jedoch eindringlich, die größte Schulraumnot zu
lindern. So schlug er vor überprüfen zu lassen, ob nicht
eine Aufstockung im Bereich der Hausmeisterwohnung
realisierbar wäre. Dies würde 4 Klassenräume bringen.
Außerdem könnten durch die Aufstockung des Schulgebäudes im
Bereich der Altweiherstraße weitere 4 - 6 Klassenzimmer bzw.
Gruppenräume geschaffen werden.
Die anwesenden CSU-Vertreter versprachen, sich diesen
Wünschen anzunehmen, wobei als erstes untersucht werden
müsste, ob eine Aufstockung aus statischen Gründen überhaupt
möglich ist. Bedauert wurde außerdem, dass seit 1999 die
Schulraumsituation an der Realschule Ebermannstadt nicht
mehr Gegenstand von Beratungen im Kreistag war. Deshalb
musste man davon ausgehen, dass alles in bester Ordnung ist.
Abschließend machte Rektor Rainer Heinz darauf aufmerksam,
dass auch bei einer Reduzierung der Schülerzahl um 20 %
dennoch bis zum Jahr 2020 die 29 Klassenzimmer benötigt
werden, auch wenn die durchschnittliche Schülerzahl von
derzeit 29 auf 24 pro Klasse absinkt.
Pressemitteilung vom 5. August 2006
Zukunftsfragen von Grundschulen im Landkreis Forchheim
Forchheim : Zu einem Meinungsaustausch über Zukunftsfragen
trafen LeiterInnen von Grundschulen im Landkreis Forchheim
mit dem CSU - Landtagsabgeordneten Eduard Nöth zusammen.
Dabei wurde übereinstimmend festgestellt, dass selbst bei
sinkenden Schülerzahlen die "Schule im Dorf" bleiben soll.
Vorsorge wurde, so der Forchheimer Bildungspolitiker dadurch
geschaffen, dass künftig an den Grundschulen
jahrgangskombinierte Klassen gebildet werden können, die
durch Zusammenlegung von Klasse 1 und 2 bzw. 3 und 4
Schulstandorte sichern helfen. "Gerade kleine Schulen sind
für das kulturelle Leben unserer Dörfer von großer
Bedeutung", so das einhellige Urteil der
Gesprächsteilnehmer. Die Rektorinnen Petra Bauer und Claudia
Pfeifer sprachen sich für eine engere Verzahnung von
Kindergarten und Grundschule aus. So sollten verstärkt auch
gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen von Erzieherinnen und
Grundschulpädagogen angeboten werden. Sie betonten die
positiven Erfahrungen der Kindergartenbeauftragten, die an
jeder Grundschule installiert sind. Frau Bauer könnte sich
künftig durchaus Kindergarten und Grundschule unter einem
Dach vorstellen. Eduard Nöth signalisierte, dass nach der
Wahl 2008 der gesamte vorschulische Bereich als
Bildungseinrichtung wieder dem Kultusministerium zugeordnet
werde. Rektor Stefan Kuen mahnte mit seinen KollegInnen
weitere individuelle Fördermöglichkeiten im
Grundschulbereich an. MdL Eduard Nöth teilte mit, dass der
CSU - Arbeitskreis Bildung derzeit ein umfangreiches Konzept
zum Einsatz von pädagogischen Unterstützungskräften zur
Förderung unserer Schüler diskutiere. Zur Unterstützung der
Lehrkräfte und Fachlehrer sollen zur Beratung, Betreuung und
individuellen Förderung die Jugendsozialarbeit an Schulen,
die Tätigkeit von Schulpsychologen und Beratungslehrkräften,
der Einsatz von Förderlehrern sowie der mobilen
sonderpädagogischen Dienste gestärkt werden. Desweiteren
wird derzeit der Einsatz von ehrenamtlich Tätigen, von
Eltern und Externen sowie von Pensionären zur Optimierung
des Unterrichts geprüft. Der Forchheimer Abgeordnete sprach
sich in diesem Zusammenhang auch für den schrittweisen
Ausbau der Grundschulen zu kind- und familiengerechten
Tagesschulen aus. Er dankte dabei allen Lehrkräften und
Eltern, die in Wiesenthau und in Hiltpoltstein Schulversuche
in dieser Richtung unterstützen. Den Grundschulleitern war
es auch ein Anliegen, nicht nur ausländische Kinder
sprachlich zu fördern. Auch viele deutsche Kinder zeigen
nach ihrer Beobachtung sprachliche Defizite, die vor der
Einschulung angegangen werden müssten. MdL Eduard Nöth
verwies auf die Änderung des Bayerischen Erziehungs- und
Unterrichtsgesetzes, wonach künftig bei allen ausländischen
Kindern bereits ein Jahr vor der Einschulung geprüft wird,
ob sie Deutsch können. Wer den Deutschtest nicht besteht,
bekommt im letzten Kindergartenjahr eine gezielte
Sprachförderung. Diese Regelung müsse, so Nöth, auch für
deutsche Kinder gelten. Die SchulleiterInnen sprachen auch
die Versorgung kleiner Schulen mit Verwaltungskräften an.
Durch den Rückgang der Klassenzahlen verlören v.a.
Grundschulen zunehmend die Zuteilung von Schulsekretärinnen.
MdL Eduard Nöth sicherte den RektorInnen zu, sich dafür
stark zu machen, dass künftig durch Bildung von
Schulverbünden z.B. zwei kleine Schulen eine
Teilverwaltungskraft erhalten können. Einen entsprechenden
Antrag habe er bereits im Bayerischen Landtag eingebracht.
Übereinstimmend kritisierten die Gesprächsteilnehmer, dass
unsere Kinder im Kindergarten und zunehmend in den
Grundschulen beinahe ausschließlich mit weiblichen
Fachkräften konfrontiert sind. Es müsse daher eine
Initiative gestartet werden, auch verstärkt wieder junge
Männer für die schönen Berufe der frühen Erziehungs- und
Schulphase zu begeistern und zu gewinnen.
Pressemitteilung vom 5. August 2006
CSU - Kreisvorstandssitzung
Forchheim : "Das Land Bayern wird ab 2007 für eine Unfall-
und Haftpflichtversicherung für Ehrenamtliche sorgen", so
der stv. CSU - Kreisvorsitzende Peter Eismann auf der
jüngsten CSU - Kreisvorstandssitzung in Forchheim. Damit
greife die CSU - Staatsregierung auf, was die CSU vor Ort
schon lange gefordert habe. Sie stärke die Rahmenbedingungen
für ehrenamtliche Arbeit und bürgerschaftliches Engagement
in Bayern. Die stv. Kreisvorsitzende Rosi Ruppert-Lieberth
sagte, die Landesversicherung sei in den Bereichen wichtig,
wo bürgerschaftlich engagierte Menschen nicht ausreichend
abgesichert seien. Hier habe es in der Vergangenheit vor
allem bei rechtlich unverbindlichen Zusammenschlüssen,
besonders bei Freiwilligeninitiativen, Lücken und rechtliche
Unsicherheit gegeben. Das bürgerschaftliche Engagement werde
künftig noch an Bedeutung gewinnen. Eine gute Nachricht für
die Hauptschulen im Landkreis brachte der CSU -
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth aus München mit. Die von
Kultusminister Siegfreid Schneider geplante
Hauptschul-Offensive nimmt Formen an. Mit Praxisklassen
schon ab der 8. Jahrgangsstufe, qualifiziertem
Englisch-Unterricht und Modellversuchen mit sogenannten
Unterrichtsmodulen solle der Schulart zu neuem Schwung
verholfen werden. Künftig soll das zweiwöchige
Betriebspraktikum ausdrücklich in den Zeugnissen erwähnt
werden. Das gebe, so MdL Eduard Nöth, den
Ausbildungsbetrieben praktische Hinweise auf das Können
ihrer künftigen Lehrlinge. Das angedachte Modul-System soll
bereits ab September an 20 Hauptschulen erprobt werden.
Statt in einzelnen Unterrichtsfächern können in zeitlich
begrenzten Abschnitten Unterrichtsschwerpunkte und Themen
bearbeitet werden, die bei Bestehen mit einer entsprechenden
qualifizierenden Zertifikat enden. Zudem soll die
Kooperation mit Berufsschulen und Betrieben auf neue Beine
gestellt werden. Um die Ausbildungsfähigkeit der
Hauptschüler zu stärken, ist an regionale Bündnisse mit
Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben gedacht. Stv. CSU -
Kreisvorsitzender Matthias Tauber begrüßte das
Maßnahmebündel zur Stärkung der Hauptschule und ihrer
Schüler. Hauptschüler müssen, so Tauber, rechtzeitig
erfahren, was in der Berufswelt auf sie zukommt. Eine
bessere Vermittlung der Hauptschüler in die Arbeitswelt
könne somit gewährleistet werden.
Pressemitteilung vom 4. August 2006
Kläranlage Hiltpoltstein
Entsetzen und Unverständnis kennzeichneten die
Diskussionsbeiträge zur Lage der Kläranlage Hiltpoltstein
beim umweltpolitischen Arbeitskreis des CSU-Kreisverbandes.
Da hier seit 1989 keine wasserrechtliche Genehmigung für die
Verregnungs-Kläranlage vorliegt, haben sich die
verantwortlichen Behörden, allen voran das Landratsamt
Forchheim nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Nachdem allein
im Jahr 2006 insgesamt 6 mal dem Bürgermeister amtliche
Aufforderungen zugingen, die allesamt unbeantwortet blieben,
habe nun die Staatsanwaltschaft Bamberg und die
Wasserschutzpolizei im Rahmen von Ermittlungen wegen
schwerer Umweltgefährdung ihre Arbeit aufgenommen. Eine
wirkungslose Rechtsaufsicht im Landratsamt müsse sich die
Frage gefallen lassen, ob die Gleichbehandlung von Kommunen
und der Schutz der Umwelt nicht wichtiger seien, als
fragwürdige und falsch verstandene politische
Freundschaften. Bereits mehrfach habe der Arbeitskreis u. a.
unzulässige Ablagerungen von Gärsubstrat aus der
Biogasanlage Hiltpoltstein, einem illegalen Betrieb einer
Bioabfall-Kompostierung mit Bioabfällen aus dem Landkreis
Forchheim, unzulässige Einleitung von hochbelasteten
Sickerwässern aus einem Bioabfall-Zwischenlager in eine
Doline, mit Abfallfolien übersäte Ackerflächen etc. anmahnt.
All das sind Umweltstraftatbestände, die nicht oder erst
nach langer Kritik Gegenmaßnahmen auslösten. Oft wurde die
Behörde, das Landratsamt Forchheim, nicht oder nur nach
mehrmaliger Aufforderung tätig. Der Betrieb einer
ungenehmigten Abwasseranlage, die mit ca. 30 Mio. Liter pro
Jahr hochbelastete Abwässer versichern lässt und dies seit
16 Jahren behördliche Duldung erfährt, ist der mit Abstand
größte Umweltskandal, den die Kommunalpolitik und die
Behörden mit zu verantworten haben. Walter Hofmann: „Unter
Bgm. Konrad Weber (CSU) war Hiltpoltstein eine
Vorzeigegemeinde im Landkreis Forchheim, mit Johann
Deuerlein (FW) kam der Markt in die negativen Schlagzeilen.“
Jeder private Betreiber einer solchen Anlage müsste mit
erheblichen Zwangsgeldern oder gar mit Freiheitsentzug
rechnen. Der CSU-Arbeitskreis fordert das Landratsamt,
insbesondere Landrat Reinhardt Glauber, auf, hier die
Bevölkerung darüber aufzuklären, inwieweit nunmehr Schritte
geplant sind, um die Umweltvorsorge durch Gleichbehandlung
aller Bürger sicherzustellen ist.
Pressemitteilung vom 1. August 2006
Unfall- und Haftpflichtversicherung für ehrenamtlich Tätige
Forchheim : Das Land Bayern wird ab dem Jahr 2007 für eine
Unfall- und Haftpflichtversicherung für ehrenamtlich Tätige
im Freistaat sorgen. Der Forchheimer CSU -
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth begrüßte die heutige
Weichenstellung des bayerischen Kabinetts für eine solche
Landesversicherung. „Damit greift die Staatsregierung auf,
was die CSU-Fraktion schon lange gefordert hat. Sie stärkt
die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Arbeit und
bürgerschaftliches Engagement in Bayern.“ MdL Eduard Nöth
sagte, die Landesversicherung sei in Bereichen wichtig, wo
bürgerschaftlich engagierte Menschen nicht ausreichend
abgesichert sind. Hier habe es in der Vergangenheit vor
allem bei rechtlich unverbindlichen Zusammenschlüssen,
insbesondere bei Freiwilligeninitiativen, Lücken und
rechtliche Unsicherheit gegeben. „Mehr als ein Drittel der
bayerischen Bevölkerung engagiert sich ehrenamtlich. Mit
einer Landesversicherung geben wir nun auch denen
Rückendeckung, die bisher nicht über ihren Verein oder einen
anderen Träger versichert waren. Und wir tragen ein Stück
zur Motivation bei, die grundsätzliche Bereitschaft für ein
Engagement zu erhöhen. Denn ohne das Engagement der 3,8
Millionen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger in
Bayern lägen weite Bereiche des Gemeinschaftslebens völlig
brach.“ Das Bürgerschaftliche Engagement werde künftig an
Bedeutung gewinnen. Insgesamt 30 Prozent der derzeit nicht
ehrenamtlich tätigen bayerischen Bevölkerung signalisiere
grundsätzlich Bereitschaft zum Engagement. Oftmals stelle
jedoch eine fehlende Absicherung im Schadensfall ein
wesentliches Hemmnis für Bürgerschaftliches Engagement dar.
Nach Schätzungen verfügen im Haftpflichtbereich derzeit
circa 450.000 und im Unfallbereich rund 1,5 Millionen der
ehrenamtlich Tätigen über keinen ausreichenden
Versicherungsschutz. Eduard Nöth: „Die Landesversicherung
trägt dazu bei, weitere Bürgerinnen und Bürger für
freiwilliges Engagement in der Gesellschaft zu gewinnen.“
Pressemitteilung vom 28. Juli 2006
Eduard Nöth dankt Lehrern und Eltern für eine konstruktive
Zusammenarbeit – Bayerns Schulen bei den besten auf der Welt
Der Forchheimer CSU - Landtagsabgeordnete Eduard Nöth hat
allen Eltern- und Lehrerverbänden für die konstruktive
Zusammenarbeit im abgelaufenen Schuljahr gedankt. „Wir
blicken auf ein Schuljahr zurück, das von einem guten
Schulklima und einem fruchtbaren Miteinander zwischen
Eltern, Lehrern, Schülern und der Politik geprägt war“,
resümierte Eduard Nöth. Nach dem vor kurzem veröffentlichten
Bildungsbericht, in dem verschiedene bereits bekannte
statistische Daten neu zusammengefasst wurden, stellt der
Forchheimer CSU - Abgeordnete Nöth fest, dass Bayerns
Schulen zu den besten auf der Welt gehören. „Unsere Schulen
sind nicht nur sehr gut, sondern auch gerecht. Nirgends in
Deutschland lernen Kinder aus bildungsfernen Schichten mehr
als in Bayern“, sagte Nöth. Man dürfe in diesem Zusammenhang
die bayerischen Hauptschulen nicht schlecht reden. „Wenn ein
bayerischer Hauptschüler im M-Zug soviel kann wie ein
gleichaltriger Gymnasiast in Berlin, Hamburg oder Bremen,
dann spricht das keinesfalls gegen das bayerische
Schulsystem.“ Auch die Integration von ausländischen Kindern
gelinge in Bayern besonders gut. Aber aufgrund unserer
Bemühungen und der hervorragenden Arbeit unserer Lehrerinnen
und Lehrer sind die Verhältnisse an unseren Schulen nicht
mit Berlin vergleichbar!“. Nöth dankte noch einmal den
bayerischen Lehrkräften. Es komme jetzt entscheidend darauf
an, die Schule in Bayern in dieser bewährten Zusammenarbeit
weiterzuentwickeln. „Das Bessere ist der Feind des Guten“,
sagte der Forchheimer Bildungspolitiker mit Blick auf die
vergleichsweise geringen Defizite an Bayerns Schulen. Keine
Einschulung ohne Deutsch, begleitet durch ein abgestuftes
System mit Sprachstandserhebung und Sprachförderung oder die
Stärkung von Erziehung und Disziplin an den Schulen seien
nur zwei Beispiele von Maßnahmen, die unsere Schulen noch
besser und erfolgreicher werden lassen, endete Eduard Nöth.
Pressemitteilung vom 25. Juli 2006
MdL Eduard Nöth : Gute Nachricht aus dem Finanzministerium
für den Landkreis Forchheim
Forchheim : Wie der CSU – Landtagsabgeordnete Eduard Nöth
mitteilt, werden aufgrund des Nachtragshaushaltsgesetzes
2006 und des Finanzausgleichsänderungsgesetzes 2006 dem
Regierungsbezirk Oberfranken für die Förderung kommunaler
Hochbaumaßnahmen ( insbesondere Schulen und schulische
Sportanlagen sowie Kindertageseinrichtungen ) insgesamt
10.80 Mio. Euro zugewiesen. Zur Stärkung kommunaler
Investitionen insbesondere im Schulbereich hat der
bayerische Landtag die Haushaltsmittel des Art. 10 FAG im
Nachtragshaushalt 2006 um insgesamt 40 Mio. Euro
aufgestockt. Somit wird es nach Feststellung des
Abgeordneten Nöth möglich sein, bereits in Angriff genommene
Baumaßnahmen verstärkt zu finanzieren und zusätzlich neue
Projekte in die Förderung aufzunehmen. Aus dem
oberfränkischen Kontingent wird die Regierung nach Abschluss
der fachlichen Prüfungsverfahren die Bewilligungsbescheide
für folgende Maßnahmen im Landkreis mit einer Gesamtsumme
von 2,452 Mio. Euro erteilen : So wird der Landkreis
Forchheim für den Ausbau der Sportinsel im Löschwörd eine
Restbewilligung von 47.000 Euro erhalten. Die Stadt
Ebermannstadt bekommt für die Errichtung ihrer
Dreifachsporthalle weitere 123.000 Euro teilbewilligt. Mit
einer Teilbewilligung für die Generalsanierung der
Sporthalle in Höhe von 220.000 Euro und der Restbewilligung
in Höhe von 236.000 Euro für die Generalsanierung des
Schulgebäudes erhält die Stadt Forchheim für die
Ritter-von-Traitteur-Schule insgesamt 456.000 Euro. Für den
Neubau der Doppelsporthalle an der Volksschule erhält die
Gemeinde Hallerndorf 577.000 Euro teilbewilligt. Die Kath.
Kirchenstiftung St. Laurentius Hetzles, die einen
zweigruppigen Kindergarten neu gebaut hat, bekommt die
restliche Förderung in Höhe von 80.000 Euro überwiesen.
Ebenfalls um eine Restbewilligung handelt es sich bei dem
Bescheid über 41.000 Euro an den Markt Igensdorf für die
Erweiterung der Grundschule. Das größte Schulbauprojekt im
Landkreis schultert derzeit der Schulverband Ebermannstadt
mit der Generalsanierung der Verbandsschule mit Sport- und
Schwimmhalle. Hierfür wird die Regierung von Oberfranken,
wie MdL Eduard Nöth mitteilt, ein Teilbewilligungsbescheid
in Höhe von 1,25 Mio. Euro erteilen. Der Freistaat Bayern
wir nach abschließender Feststellung des Forchheimer
Stimmkreisabgeordneten trotz hinreichender Sparzwänge seine
Kommunen nicht im Stich lassen und notwendige Investitionen
der Landkreise, Städte und Gemeinden gerade im Hinblick auf
die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse im
ländlichen Raum auch weiterhin unterstützen.
Pressemitteilung vom 24. Juli 2006
Eduard Nöth : Frühkindliche Erziehung stellt die Weichen für
den Bildungserfolg
„Die Weichen für spätere Erfolge in Schule und Beruf werden
in der frühen Kindheit gestellt“, so der Forchheimer
CSU-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth. „Die beste Grundlage
für Bildungsgerechtigkeit unserer Kinder ist deshalb dann
gegeben, je eher frühkindliche Bildung für alle Kinder
einsetzt und je intensiver Eltern ihre Kinder ab der Geburt
und in dieser Phase der Erziehung unterstützen. Die frühe
Kindheit ist die wissbegierigste, lernintensivste und für
den Spracherwerb sensibelste Phase.“ Die Politik müsse
deshalb zunächst bei der Elternbildung ansetzen. MdL Eduard
Nöth : „Im Elternhaus entscheidet sich, ob frühkindliche
Erziehung auf fruchtbaren Boden fällt. Erziehung muss
deshalb Orientierungen und Werte vermitteln, Kreativität
fördern und Fehlentwicklungen wie ausufernden Fernsehkonsum
verhindern. Die Schule kann später nicht reparieren, was in
den Anfangsjahren falsch gemacht wurde.“ Eduard Nöth hält
aber auch ein Umdenken in der Gesellschaft für notwendig. Es
sei ein Trugschluss, man würde den Kindern zum Beispiel mit
einer späteren Einschulung Zeit für die spielerische
Entwicklung schenken. „Es geht nicht darum, im Kindergarten
das Französisch-Abitur anzustreben. Es geht aber darum, dass
Kinder spielerisch vielfältige Lernfelder erfahren, dass
Bildungsziele in Alltagssituationen aufgegriffen und zum
Lernen genützt werden.“ Mit dem Bayerischen Bildungs- und
Erziehungsplan habe der Freistaat als erstes Bundesland den
Bildungsanspruch in der Kinderbetreuung gesetzlich
verankert. Der Forchheimer Bildungspolitiker schlägt nun
vor, die aufkeimende Diskussion über die Verwendung
eingesparter Bildungsmilliarden, die sich in den kommenden
Jahren durch den Schülerrückgang ergeben, in Richtung der
frühkindlichen Bildung zu lenken. „Bei der Elternbildung und
der Qualität der frühkindlichen Bildung werden die
entscheidenden Weichen gestellt. Ergänzt durch einen
weiteren Ausbau der Ganztagsbetreuung sind die Mittel hier
am allerbesten eingesetzt.“
Pressemitteilung vom 20. Juli 2006
MdL Eduard Nöth : Freistaat erhöht Förderung für
Sportvereine im Landkreis Forchheim
Forchheim : Die Sportvereine im Landkreis Landkreis
Forchheim erhalten im Jahr 2006 eine höhere Förderung als im
Jahr 2005. Wie der Landtagsabgeordnete Eduard Nöth heute
mitteilte, erhalten die Sportvereine im Landkreis in diesem
Jahr einen Förderbetrag in Höhe von 142.056,25 Euro. Das
sind gut 3000 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Nach dem
Landkreis Bamberg steht der Landkreis Forchheim mit an der
Spitze der Förderbeträge in Oberfranken. Der Beschluss, die
Mittel für die Förderung der Sportvereine bayernweit
aufzustocken, geht auf die Beratungen der CSU-Fraktion und
der Bayerischen Staatsregierung in Wildbad Kreuth Anfang
2006 zurück.
Konkret werden nach den neuen Sportförderrichtlinien 0,285
Euro pro Fördereinheit den Vereinen zugewiesen. Forchheim
bringe es auf 498.443 Fördereinheiten. MdL Nöth „Wir stärken
insbesondere das Ehrenamt und das Engagement für die
Jugend.“ Die Anzahl der Fördereinheiten, die ein Verein
geltend machen kann, setzt sich deshalb aus der Anzahl der
Übungsleiterlizenzen, die der Verein im Übungsbetrieb hat,
und der Zahl der Mitglieder zusammen. Dabei werden Kinder,
Jugendliche und junge Erwachsene gegenüber den sonstigen
Mitgliedern besonders stark gewichtet, um die Jugendarbeit
der Sportvereine zu unterstützen. „Uns war es besonders
wichtig, das Engagement der Vereine für Kinder und
Jugendliche stärker als bisher zu belohnen“, sagte Eduard
Nöth.
Mit der Förderung der Übungsleiterlizenzen stärke man
außerdem die Qualität des Sportangebots. Mit den neuen
Sportförderrichtlinien ist nach den Informationen Nöth’s
auch erheblich weniger Verwaltungsaufwand erforderlich.
Insbesondere ersparten sich die Vereine die aufwändige
Einzelabrechnung der Übungsleiterstunden. Das Fazit des
Forchheimer CSU – Abgeordneten : „Mit den neuen
Sportförderrichtlinien und dem Kreuther Beschluss haben wir
drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Wir stärken das
Ehrenamt, wir verbessern die Qualität des Sportangebots und
wir vereinfachen die Förderung.“
Pressemitteilung vom 18. Juli 2006
Biogasanlage in Strullendorf
Bei einer Besichtigung der Biogasanlage in Strullendorf
konnte sich der umweltpolitische Arbeitskreis der CSU ein
Bild von der Behandlung der Abfälle aus der Biotonne der
Landkreisbürger machen. Unter sachkundiger Leitung der
beiden Gesellschafter Manfred und Herbert Eichhorn sowie des
Betriebsleiters Jörg Stadter wurden neben einer
überzeugenden Umweltbilanz aber auch die Nachteile durch
zuviel Sand im Bioabfall deutlich. So hatte der Sandabrieb
nicht nur alle Förderantriebe, sondern auch das Rührwerk des
Fermenters überfordert, so dass diese bereits nach weniger
als einem Jahr Gebrauch ersetzt werden mussten. Die
Umweltbilanz der 3,8 Mio. Euro teueren Anlage ist
beeindruckend. Mit einer Stromeinspeisung von 4,5 Mio. KW/h
Strom und 6,0 Mio. KW/h Abwärme wird die Energie für über
2.000 Haushalte erzeugt. Nutznießer ist eine nahe gelegene
Großgärtnerei, welche dadurch im Jahr 600.000 l Heizöl
einspart. Anstatt wie bei der Kompostierung CO2 direkt an
die Atmosphäre abzugeben, spart die Biogasanlage im Jahr
12.000 T CO2 und schützt so vor dem drohenden Klimawandel.
Die Anlage verarbeitet Bioabfall aus der Stadt Bamberg und
den Landkreisen Bamberg und Forchheim. Wobei die Qualität
des Bioabfalls in den Tonnen aus dem Landkreis Forchheim
nicht den Anforderungen an weitgehende Störstofffreiheit
entspricht. Die schlechte Angewohnheit mancher
Landkreisbürger die grüne Tonne für Ausweichabfall zu
nutzen, zeigt seit der Kontrolle erste Erfolge. Die
Störstoffe von bisher 11 % - über Jahre hinweg geduldet –
sinken spürbar in der Anlieferung und sichern so die
Düngequalität des vergärten Materials. Die Mitglieder des
Arbeitskreises waren mit der Verarbeitung des Bioabfalls und
dem unternehmerischen Mut der Anlagebetreiber mehr als
zufrieden. Biogasanlagen, so das Fazit, werden ihren
Siegeszug fortsetzen, da Biogas auch in umgerüsteten
Gasmotoren für die Autos geeignet ist. Im Übrigen, so
Vorsitzender Heinz Marquart, kann von einem ha Anbau viermal
mehr Energie in einer Biogasanlage erzeugt werden als z. B.
über Rapsöl. Geruchsbelästigungen aus der Biogasanlage waren
auf Nachfrage bei den Anlagebebetreibern nicht bekannt.
Pressemitteilung vom 16. Juli 20006
Südumgehung
Forchheim : Der CSU - Landtagsabgeordnete Eduard Nöth sieht
gute Chancen, dass in absehbarer Zeit mit dem Bau der
Südumgehung Forchheim der B 470 begonnen werden kann.
Voraussetzung ist allerdings, dass der Bund dem Baubegin für
die Westspange der Südumgehung B 470 zustimmt und für eine
zügige Durchführung der Maßnahme auch die erforderlichen
Haushaltsmittel zur Verfügung stellt. Im
Bundesverkehrswegeplan ist dieses Straßenbauprojekt ja als
vordringlich eingestuft. Eduard Nöth wandte sich deshalb an
seine beiden Bundestagskollegen Thomas Silberhorn und
Hartmut Koschyk, sich nachhaltig für dieses notwendig und
lang geplante Straßenbauprojekt einzusetzen. In Gesprächen
mit dem Innenminister Dr. Beckstein ist dem Forchheimer
Abgeordneten zugesichert worden, dass der Freistaat Bayern
voll hinter dieser Maßnahme steht. Wie die Oberste
Baubehörde im Bayerischen Innenministerium und das
zuständige Straßenbauamt Bamberg dem Stimmkreisabgeordneten
Nöth mitteilten, werden dort mit Nachdruck die Vorarbeiten
durchgeführt. Ziel der bayerischen Straßenbauverwaltung ist
es nämlich, dass im Jahre 2007 spätestens 2008 mit den
Bauarbeiten für die Südumgehung Forchheim begonnen wird.
Nach den Vorstellungen soll dabei zuerst das erforderliche
Brückebauwerk über den Rhein-Main-Donau-Kanal errichtet
werden. Die Baukosten für die Westspange der Südumgehung
Forchheim, die von Wimmelbach kommend über den RMD-Kanal bis
zum Kersbacher Kreuz führen wird, betragen ca. 10,6 Mio.
Euro. Davon sind 1,3 Mio. Euro von Dritten ( u.a. vom
Freistaat Bayern, der Stadt und dem Landkreis )
aufzubringen. Wie MdL Eduard Nöth mitteilt, wurde das
Baurecht für diese Straßenbaumaßnahme von der Stadt
Forchheim und der Gemeinde Hausen über Bebauungspläne
bereits geschaffen. Seit 2004 sind diese Bebauungspläne
rechtskräftig. Eine weitere Hürde für die Realisierung
dieser Maßnahme wird derzeit beseitigt. In der
ursprünglichen Planung für diese Westspange war nämlich auch
eine Brücke über die Bahnlinie Forchheim-Hemhofen
vorgesehen. Da jedoch diese Bahnstrecke seit dem 1.04.05
stillgelegt ist und kein Interesse an der Aufrechterhaltung
der Bahnlinie Forchheim - Höchstadt mehr besteht, kann diese
Strecke entwidmet und verkauft werden. Deshalb muss nach
Ansicht von Eduard Nöth diesem Prozess nun das verstärkte
Augenmerk gelten. Vorteil dieser Bahnauflassung ist, dass
das ursprünglich vorgesehene aufwändige Brückenbauwerks über
die Bahn nicht mehr notwendig ist. Die Planung wurde deshalb
bereits überarbeitet. Wie MdL Eduard Nöth weiter meldet,
betreibt der Landkreis mit dem Bau der Südumgehung Forchheim
die Verlegung der Kreisstraße FO 13, die an die B 470 neu im
Gemeindebereich Hausen angebunden werden soll. Für dieses
Vorhaben läuft derzeit ein Planfeststellungsverfahren. Es
wird darauf ankommen, nun zeitnah die erforderlichen
Grunderwerbsverhandlungen durchzuführen. Insgesamt zeigt
sich Eduard Nöth optimistisch, dass bei enger Abstimmung der
planenden Behörden mit den beteiligten Kommunen der
Durchbruch gelingen kann und die Maßnahme, die von vielen
Bürgern herbeigesehnt wird, im vorgesehenen Zeitraum
umgesetzt werden kann.
Pressemitteilung vom 14. Juli 2006
MdL Eduard Nöth unterstützt Katholiken beim Schutz der Sonn-
und Feiertage
„Der Schutz der Sonn- und Feiertage bleibt bei einer
eventuellen Ausweitung der Ladenöffnungszeiten in Bayern
unangetastet.“ Der Forchheimer CSU- Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth unterstützt deshalb die heute angekündigte
Initiative des Landeskomitees der Katholiken. Nöth sagte,
eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten auf Sonn- oder
Feiertage komme auf gar keinen Fall in Betracht. „Der
Sonntag und besonders die kirchlichen Feiertage gehören zur
gewachsenen Kultur in Bayern.“ Im Übrigen habe auch das
Bundesverfassungsgericht in seinem letzten Urteil zum
Ladenschluss die Bedeutung des Sonn- und Feiertags in
Deutschland als Tag der Ruhe und Erholung deutlich
bekräftigt.
Pressemitteilung vom 13. Juli 2006
Zuschuss zur Errichtung eines Umweltzentrums in Unterstürmig
Forchheim : Der Forchheimer CSU - Landtagsabgeordnete Eduard
Nöth konnte Bgm. Schwarzmann und der Geschäftsführerin der
Umweltstation Unterstürmig Frau Schäfer-Lutz erfreut
mitteilen, dass der Stiftungsrat der Bayerischen
Landesstiftung in seiner heutigen Sitzung beschlossen hat,
dem Förderverein Umweltstation Lias-Grube Unterstürmig e.V.
für den Neubau und die Errichtung eines Umweltzentrums mit
zwei angegliederten Jugenddörfern 60.000 Euro Zuschuss zu
bewilligen. Der Stiftungsrat hat damit den höchstmöglichen
Förderbetrag ausgeschöpft. MdL Eduard Nöth hat im Vorfeld
der Entscheidung die Maßnahme unterstützt und den
Mitgliedern des Stiftungsrates gegenüber v.a. auf die
bildungspolitische Bedeutung dieser Einrichtung hingewiesen
und das überregionale Renommee dieses Umweltzentrums betont.
Nöth freut sich über die Bewilligung und würde eine
schnellstmögliche Umsetzung des Vorhabens in Unterstürmig
begrüßen.
Pressemitteilung vom 1. Juli 2006
Reform von Hartz IV
Der CSU - Kreisverband Forchheim spricht sich für eine
grundlegende Überholung der Arbeitsmarktreform Hartz IV aus.
Es muss, wie der CSU - Kreisvorsitzende Eduard Nöth
formuliert, die Reform zu einem praxistauglichen Instrument
für den Arbeitsmarkt gemacht werden. Die milliardenteueren
Fehlentwicklungen müssen korrigiert werden. Was hier
Rot-Grün an handwerklichen Fehlern abgeliefert hat, brauch
eine dringende Runderneuerung, so die CSU. "Wer arbeitet,
muss mehr in der Tasche haben als jemand, der nicht
arbeitet" lautet die Prämisse der CSU. Daher müssen die
Anreize der Unterstützung mit Steuergeldern konsequent in
Richtung der Aufnahme von Arbeit gestellt werden. Der größte
und grundlegende Fehler von Hatz IV, wie ihn die alte
Bundesregierung gezimmert hat, liegt darin, dass das
Lohnabstandsgebot nicht gewahrt ist. Wenn manche mit Hatz IV
besser leben können als Taxifahrer, Friseurinnen oder Bäcker
von ihrem Lohn, sind eben nicht die richtigen Anreize
gesetzt, so der CSU - Kreisverband. Angesichts eines
Sozialtransfers von bis zu 1700 Euro einschließlich
Nebenleistungen bei nahezu unbegrenzter Freizeit fehlt eben
der Anreiz, sich wirklich um Arbeit zu bemühen. Die CSU, so
MdL Eduard Nöth, begrüße daher die Klarheit, wie die
Wohlfahrtsverbände und auch die kommunalen Spitzenverbände
zu einer grundlegenden Überprüfung von Hatz IV Stellung
beziehen. Begrüßt wurden vom CSU - Kreisverband auch die
ersten mutigen Einschnitte, wonach Jugendliche künftig nicht
mehr auf Kosten der Steuerzahler kassieren können, wenn sie
nur zu diesem Zweck den elterlichen Haushalt verlassen.
Ebenso muss die Missbrauchsmöglichkeit von Paaren
schleunigst abgestellt werden, die sich wegen der
staatlichen Unterstützung angeblich trennen.
Pressemitteilung vom 30. Juni 2006
Bayerisches Kinderbildungs- und –betreuungsgesetz
"Viele Bürgermeister und Kommunalpolitiker befassen sich
qualifiziert mit der Umsetzung des Bayerischen
Kinderbildungs- und –betreuungsgesetzes. Die Entwicklung
läuft durchweg positiv“, sagte der Forchheimer CSU -
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth ein Jahr nach der
Verabschiedung des Gesetzes. Er sieht die Umsetzung des
Gesetzes auf einem guten Weg. Die Forderung jetzt schon
wieder Änderungen an dem Gesetz vorzunehmen, sei völlig
unsinnig, solange es noch keine Erfahrungen aus der Praxis
mit den neuen gesetzlichen Regelungen gebe. Zudem tritt die
neue kindbezogene Förderung erst im September in Kraft. MdL
Nöth: „Wir können noch gar nicht abschätzen, wie sich die
Dinge entwickeln. Deshalb sind solche Anträge von SPD und
Grünen für eine Gesetzesänderung zum jetzigen Zeitpunkt
nicht zielführend.“
Eduard Nöth betonte erneut, dass mit einer Umstellungsphase
von ein bis zwei Jahren gerechnet werden müsse und dabei
diese Umstellung sehr aufmerksam begleite. Er forderte daher
die Kindergartenbetreiber im Landkreis Forchheim auf, ihm
von den Erfahrungen vor Ort zu berichten. „Ich nehme die
Eigenverantwortung der Städte und Gemeinden sehr ernst und
bin deshalb an einem engen und offenen Dialog mit den
Kommunen, aber auch mit Eltern, Erzieherinnen und Trägern
sehr interessiert.“ Die CSU-Fraktion habe auch in mehreren
Anträgen von Anfang deutlich gemacht, dass die Umsetzung des
KiBiG einen gravierenden Umgestaltungsprozess zur Folge hat,
der stets politisch begleitet werden muss.
Derzeit sei zu beobachten, dass viele Träger und v.a. die
Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen kreative
Phantasie zum Beispiel beim Ausarbeiten von
Nachmittagsangeboten oder Ideen zur Qualitätssteigerung des
Betreuungsangebots entwickeln. Dies sei zu begrüßen, so der
CSU - Abgeordnete."
Pressemitteilung vom 29. Juni 2006
Berufsschule Forchheim
Forchheim : Hoch erfreut zeigte sich der Forchheimer CSU -
Abgeordnete Eduard Nöth über die Entscheidung von
Kultusminister Siegfried Schneider, den Berufsschulstandort
Forchheim zu stärken. Wie gemeldet wird ab kommenden
Schuljahr die Berufsschule Forchheim mit der
Stufenausbildung zur Fachkraft ( 2 Jahre ) und zum
Kaufmann/Kaufrau für Dialogmarketing ( 3 Jahre ) für die
drei fränkischen Regierungsbezirke beginnen. Seit Wochen war
MdL Eduard Nöth bemüht, diesen "Fisch" an Land zu ziehen.
Dass es dabei mitunter sehr ruppig zuging, verschweigt der
Forchheimer Abgeordnete dabei nicht. So war neben Regen und
Weiden auch das oberfränkische Kronach im Rennen. Des
weiteren machte auch die Stadt Nürnberg in dieser Frage
Druck und wollte diesen neune Ausbildungszweig an Land
ziehen. Eduard Nöth argumentierte dem Minister gegenüber
damit, dass die Berufsschule Forchheim bei der Bildung von
beruflichen Kompetenzzentren in Oberfranken schon etliche
traditionelle Ausbildungsberufe an andere Schulstandorte
verlor, ohne hierfür einen adäquaten Ausgleich zu erhalten.
Des weiteren führte Nöth ins Feld, dass der Forchheimer
Schule die Zuweisung eines neuen und modernen
Ausbildungsberufes gut zu Gesicht stünde. Schließlich
verwies er auf die Zentralität Forchheims in Franken und die
gute Unterbringungsmöglichkeit für entfernt wohnende
Auszubildende im Don-Bosco Heim. Kurz nach der Entscheidung,
die de Minister dem Abgeordneten persönlich mitteilte,
bedankte sich MdL Nöth für diese gute und sachliche
Entscheidung.
Pressemitteilung vom 29. Juni 2006
Kürzung der EU-Fördermittel
Forchheim: In einem Schreiben an den Kreisobmann des
Bayerischen Bauernverbandes Hermann Greif teilte der
Forchheimer CSU–Landtagsabgeordnete Eduard Nöth, dass er am
Mittwoch in einem Fraktionsgespräch in München mit
Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer und dem
bayerischen Landwirtschaftsminister Josef Miller die
aktuellen Sorgen und Nöte der Bauern vorgetragen habe. Wie
gemeldet wurde dem Stimmkreisabgeordneten Nöth am Freitag in
Pinzberg eine Resolution des Bauernverbandes übergeben, in
dem der Freistaat um Hilfe für den Wegfall der EU–Förderung
der so genannten 2. Säule in Höhe von jährlich rund 120 Mio
Euro ersucht wird. Über diese 2. Säule werden Projekte im
ländlichen Raum von Dorf- und Flurerneuerung über die
Ausgleichszulage bis zum Vertragsnaturschutz und das
Kulturlandschaftsprogramm durch Europa kofinanziert. Eduard
Nöth konnte dem Bauernverband signalisieren, dass
zwischenzeitlich nach neuesten Berechnungen eine gewisse
Entspannung der Problematik in Sicht ist.
Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer teilte nämlich mit,
dass nach intensiven Verhandlungen mit Brüssel erreicht
werden konnte, dass die zunächst vorgesehene Kürzung der
EU–Fördermittel für die deutsche Landwirtschaft von 9,2 Mrd.
Euro auf 5,8 Mrd. Euro so nicht mehr gilt. Es konnte durch
den Einsatz des CSU–Landwirtschaftsministers erreicht
werden, dass statt des Defizits von 3,4 Mrd. Euro im
Zeitraum von 2007 bis 2013 jetzt nur mehr rund 1,1 Mrd. Euro
fehlen. Dies bedeute, dass für die so genannte zweite Säule
in Bayern nicht mehr 120 Mio. Euro , sondern nur mehr rund
50 – 60 Mio Euro vom Freistaat zu ersetzen wären, um die
gleiche Förderleistung zu gewähren. Eduard Nöth berichtete,
dass der Arbeitskreis Landwirtschaft in intensiven und
konstruktiven Verhandlungen mit dem Landwirtschafts- und
Finanzminister stehe und er einen fairen Kompromiss erwarte.
„Jedenfalls kann ich schon heute Entwarnung für die zunächst
großen Befürchtungen geben“, so der CSU-Abgeordnete Nöth.
Des weiteren schrieb Eduard Nöth aus München, dass die
CSU–Fraktion gemeinsam mit Horst Seehofer und Josef Miller
den Bürokratieabbau in der Landwirtschaft massiv
vorantreibe. Dies wird, so Eduard Nöth, die Nagelprobe für
die Glaubwürdigkeit der CSU–Politik werden. Wenn Deutschland
im 1. Halbjahr 2007 die Ratspräsidentschaft in der EU
übernimmt, wird gerade der Bürokratieabbau zum
Schwerpunktthema in dieser Zeit werden, so Eduard Nöth.
Daneben ist jedoch auch der Bundes- und der
Landesgesetzgeber gefordert, Vorschriften und Kontrollen
massiv zurückzufahren. Kontrollen dürfen, so der
CSU–Politiker Nöth, nicht zur Schikane ausarten. Wenn Europa
vorschreibt, dass 1 % der Betriebe kontrolliert werden,
müssen wir nicht 5 % unter die Lupe nehmen. Die CSU mache
jedenfalls Ernst mit dem Bürokratieabbau und habe mit einem
Aktionsplan erste massive Weichenstellungen zur
Verschlankung des Paragrafen- und Kontrolldschungels in die
Wege geleitet. Nöth zeigte sich den Kreisobmann Greif
gegenüber zuversichtlich, dass es in Landwirtschaftsbereich
gelingen werde, die Bauern von den Schlingen überbordender
Bürokratie zu befreien. Erste Ansätze werden jetzt bereits
sichtbar. Nöth verwies hierbei z.B. auf die Abschaffung des
Rinderpasses als amtliches Dokument und die Absenkung der
Kontrollquote bei der Rinderkennzeichnung von 5 auf 1 %. Des
weiteren werden ab 1. Juli in Deutschland Rinder nur mehr
bis zu einem Alter von 24 Monaten und nicht mehr bis zu 3
Jahren auf BSE getestet. Ein weiteres Maßnahmebündel liegt
auf dem Tisch und wird angepackt.
Pressemitteilung vom 28. Juni 2006
Haushalt 2006
München : Der Freistaat Bayern ist das einzige Bundesland,
das seinen Haushalt im laufenden Jahr ohne neue Schulden
bestreiten kann. Diesen Erfolg, so der Forchheimer CSU –
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth, verdankt Bayern einer
Politik, die seit Jahren auf den Dreiklang aus Reformieren,
Sparen und Investieren basiert. Diese Politik ist, so MdL
Nöth, ein Lehrstück darüber, dass sich mit Ausgabendisziplin
mehr für das Wachstum und die Beschäftigung erreichen lässt
als mit auf Pump finanzierten Konjunkturprogrammen. Bayern
nimmt in diesem Jahr 35,141 Mrd. Euro ein und gibt genau
soviel aus. Die Einnahmen bestimmen 2006 und künftig die
Ausgaben und nicht umgekehrt. Eine Weisheit, an die sich
eigentlich jeder Privathaushalt halten muss, wenn er nicht
scheitern will, so Eduard Nöth. Der Freistaat hat es also
geschafft, komplett auf neue Kredite zu verzichten, während
der Bund in diesem Jahr weitere 38,2 Mrd. Euro neue Schulden
macht. Mit 4,5 Mrd. Euro investiert Bayern 2006 12,8 %
seiner gesamten Landesausgaben, während die
durchschnittliche Investitionsquote aller Länder bei 9,9 %
liegt. Wie Eduard Nöth feststellt, verstößt somit der
Freistaat nicht wie der Bund und viele Länder gegen das
Grundgesetz, wonach die Kreditaufnahmen nicht höher sein
dürfen als die Summe der Investitionen. Bayern und die CSU
haben Wort gehalten und mit einer nüchternen und soliden
Haushaltspolitik das erreicht, woran viele gezweifelt haben,
nämlichen den Haushalt ohne neue Kredite. Das heißt
natürlich nicht, dass Bayern keine Altschulden hätte. Die
belaufen sich auf rund 22 Mrd. Euro. Mit einer Pro-Kopf-
Verschuldung von 1.851 Euro liegt jedoch Bayern deutlich
unter dem Niveau anderer Länder. Der Durchschnitt der
Pro-Kopf-Verschuldung liegt im Durchschnitt aller Länder bei
5678 Euro, im Bund sogar bei 10.526 Euro. Dieser strikte
Kurs, den Bayern seit Jahren fährt, zahlt sich nunmehr aus.
Bayern spart an Zinsenausgaben und kann künftig wieder
kräftiger investieren, was zu mehr Wachstum und
Beschäftigung führt. Der Forchheimer Abgeordnete nennt bei
künftigen Investitionen vor allem die Investition in
Bildung. Auch Bayern muss, so der Bildungspolitiker Nöth,
seine Bildungspotentiale besser ausschöpfen. Es ist eine
Verschwendung von Humankapital, wenn auch in Bayern rund 9 %
der Hauptschüler ohne Abschluss die Schule verlassen. Nöth
sieht jedoch auch weiteren Investitionsbedarf im Straßenbau.
Er hat deshalb im Landtag ein Sonderprogramm unter dem Titel
„Zukunft für Bayerns Staatsstraßen“ gefordert, das für den
Doppelhaushalt 2007/8 Privatisierungserlöse und mehr
Staatsmittel sowohl für den Neubau, als auch für die
Unterhalts- und Instandsetzungsarbeiten bayerischer
Staatsstraßen beinhaltet. In seinem Antrag formulierte Nöth
:“Es muss im nächsten Doppelhaushalt ein deutliches Zeichen
für die schnellere Abarbeitung vordringlicher
Straßenneubauprojekte und für die unaufschiebbaren
Verbesserungsmaßnahmen am Straßenbestand gesetzt werden.“
Wie MdL Nöth abschließend feststellt, wird der harte und
schwierige Konsolidierungskurs, der 2006 erstmals den
schuldenfreien Haushalt brachte, künftig neue
Investitionsspielräume ermöglichen.
Pressemitteilung vom 22. Juni 2006
Zuständigkeit für den Fang von Bibern
Forchheim : Die Zuständigkeit für den Fang von Bibern sollte
nach einem Landtagsbeschluss aus dem Jahre 2004 von den
Regierungen auf die Kreisverwaltungsbehörden ( Landratsämter
) verlagert werden. Da dieser Beschluss bis heute nicht
vollzogen wurde, hat nunmehr die CSU - Fraktion im
Bayerischen Landtag aufgrund der vielen Beschwerden aus der
Bevölkerung in einem Gespräch mit Staatsminister Dr.
Schnappauf auf die Durchsetzung dieser Entscheidung
erfolgreich beharrt. Eine Verlautbarung des
Umweltministeriums spricht nun davon, dass bis zum Herbst
die rechtlichen Voraussetzungen für diese
Kompetenzverlagerung geschaffen sind. Mit dieser Änderung
wird einem großen Anliegen der CSU-Fraktion Rechnung
getragen. „Der Biber ist heute keine aussterbende Art mehr,
sondern ein teilweise schon existenzgefährdendes Problem für
einzelne Bauern“, sagte MdL Eduard Nöth. Nach Schätzungen
gibt es bayernweit 8.000 bis 9.000 Biber in rund 2.000
Revieren. „Natürlich berücksichtigen wir auch die Belange
des Tier- und Artenschutzes. Deshalb geht es jetzt darum,
mit einem noch stärker ortsbezogenen Bibermanagement
individuelle Lösungen zu finden“, erklärte der
CSU-Landtagsabgeordnete Nöth. Künftig werden die
Verwaltungswege für die betroffenen Grundstücks- und
Gewässerbesitzer kürzer. „Kreisverwaltungsbehörden können
notwendige Entscheidungen ortsnäher und
einzelfallorientierter treffen. Deshalb ist der jetzt in
unserem Gespräch gefundene Weg einer Delegation nach unten
die beste Lösung“, sagte der Forchheimer Abgeordnete. Die
rasante Verbreitung des Bibers, der kaum natürliche Feinde
zu fürchten hat, hat in den letzten Jahren zu teilweise
dramatischen Problemen in der Land-, Forst- und
Teichwirtschaft geführt. „Das Bibermanagement in
Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden hat sich
grundsätzlich bewährt und soll fortgesetzt werden“, so Nöth
abschließend.
Pressemitteilung vom 22. Juni 2006
Erfahrungen mit der neuen Waldbewirtschaftung
Forchheim : Wie der Forchheimer CSU -Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth mitteilt, wird die Nachhaltigkeit in der
Waldbewirtschaftung beim Staatsforst auch in den neuen
Organisationsstrukturen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Die im Landtag vorgestellte Bilanz der Bayerischen
Staatsforsten über das erste Jahr seit der Reform bei der
Staatsforstverwaltung zeigt, dass der Schritt hin in einen
eigenständigen Forstbetrieb des Staates richtig war und als
gelungen bezeichnet werden muss, so MdL Eduard Nöth.Auch die
ökologische Bilanz beim Staatsforst könne sich sehen lassen
und belehre alle Kritiker und Skeptiker eines Besseren. Es
sei mehr Geld als vorher in Neupflanzung und Pflege
investiert worden. Die Bewirtschaftung des Staatswaldes
durch die Anstalt des öffentlichen Rechts zeitigt erste
Erfolge. Wir haben eine positive Preisentwicklung beim Holz
und zusätzliche Investitionen bei Sägewerken. Das sichert
Arbeitsplätze und schafft neue, freute sich der
CSU-Stimmkreisabgeordnete. Im Übrigen stellte Eduard Nöth
fest, dass die im Rahmen der Forstreform auch im Landkreis
Forchheim kolportierten Befürchtungen nicht eingetreten
seien. Auch Die Waldbesitzervereinigungen seien gestärkt und
leisten professionelle und anspruchsvolle Arbeit . Nöth
dankte in diesem Zusammenhang auch dem Chef des Forchheimer
Staatsbetriebes, Herrn Forstdirektor Keilholz, und seinen
Mitarbeitern für den Aufbau der neuen Struktur und das im
ersten Jahr erreichte Ergebnis. Wie gemeldet, wurde im
Rahmen der Forstreform die Bewirtschaftung des Staatswaldes
einem Unternehmen "Bayerische Staatsforsten" als Anstalt des
öffentlichen Rechts übertragen. Sitz dieser Anstalt ist
Regensburg. Der Betrieb ist landesweit in 41 örtliche
Forstbetriebe gegliedert, einer davon mit Sitz im früheren
Forstamt Forchheim in der Karolingerstraße. Die hoheitlichen
Forstaufgaben wurden in die neu geschaffenen Ämter für Land-
und Forstwirtschaft eingegliedert. Zuständig für den
Landkreis Forchheim ist das ALF in Bamberg mit dem ltd.
Forstdirektor Dr. Knorr an der Spitze.
Pressemitteilung von 1. Juni 2006
Müllverbrennungsanlage Bamberg
Der umweltpolitische Arbeitskreis des CSU-Kreisverbandes
Forchheim informierte sich bei einer Betriebsführung in der
Müllverbrennungsanlage Bamberg über den Stand des
Umweltschutzes und der Entsorgungssicherheit. Die
Auswirkungen der TA Siedlungsabfall führten seit Juni 2006
dazu, dass die Auslastung der MVA’s bundesweit an ihre
Grenzen gestoßen sind. Dies führte auch zu Preiserhöhungen
der MVA’s, um beim Gewerbeabfall die Sortierung des Abfalls
auch von den Kosten her durchzusetzen. Nicht davon betroffen
wären die Entsorgungspreise für die Kommunen. Hier
beantwortete der Werkleiter Arnd Externbrink klar, dass eine
Preiserhöhung bis 2010 nicht vorgesehen sei. Und dies trotz
der anstehenden Runderneuerung, die nach der öffentlichen
Ausschreibung mehr als 40 Mio. Euro kosten wird. Durch die
Bildung von entsprechenden Rücklagen von über 30 Mio. Euro
ist die Sanierung kein Anlass für eine Preiserhöhung, konnte
Bgm. Christan Maier zufrieden feststellen.
Man könnte mit der Sanierung der Kesselanlage durch weniger
Reparaturen die genehmigten Durchsatzmengen auch tatsächlich
erreichen. Der Zweckverband wird sich weiter um
Fernwärmekunden bemühen, welche so auch die
Wirtschaftlichkeit der Anlage wesentlich verbessern hilft.
Auch würden zur Schonung der Kapazität durch
Wertstofftrennung bei der Anlieferung Holz, Pappe und
Metalle separat erfasst. Die schrittweise Verbesserung des
Umweltschutzes, besonders die Luftreinhaltung, habe auch die
rechtliche Verschärfung der 17. BimschV gebracht. Heute
könnten alle Parameter ohne Probleme eingehalten werden, so
der Werkleiter. Zufrieden zeigten sich die Mitglieder des
Arbeitskreises auch darüber, dass die gesetzlich
vorgeschriebene Ausfalldeponie Gosberg und die
erforderlichen Zwischenlager stets nur kurzfristig genutzt
werden mussten. Der Müllzweckverband Bamberg und der
Landkreis Forchheim können zumindest in diesem Bereich auf
eine gute Zusammenarbeit in den vergangenen 8 Jahren
zurückblicken. Vorsitzender Heinz Marquart bedankte sich bei
Werkleiter Arnd Externbrink für die hervorragende Führung
und die gute Zusammenarbeit mit dem Zweckverband. Auf
besonderen Wunsch des Betriebsleiters will der
CSU-Arbeitskreis der MVA einen Nistkasten für den
Wanderfalken spendieren.
Pressemitteilung vom 23. Mai 2006
Umsetzung des Bayerisches Kinderbildungs- und
-betreuungsgesetzes (BayKiBiG)
Forchheim : Die Erfahrungen bei der Umsetzung des
Bayerisches Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes
(BayKiBiG) belegen: die Entwicklung verläuft positiv. Auch
im Landkreis Forchheim findet mittlerweile eine
qualifizierte Bedarfsplanung statt.“ Mit diesen Worten
äußerte sich der Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth. Sicher
gebe es am Anfang auch Unsicherheiten und Irritationen.
Diese könnten aber zunehmend durch Aufklärung und Beratung
behoben werden. Ein solch tief greifender
Umgestaltungsprozess, wie er mit dem neuen BayKiBiG
vorgenommen wurde, brauche natürlich auch Zeit, so Edaurd
Nöth. Nach den Erfahrungen des Modellversuchs müsse mit
einer Umstellungsphase von ein bis zwei Jahren gerechnet
werden. Hinzu komme, dass die neue kindbezogene Förderung
erst zum Kindergartenjahr 2006/2007 in Kraft trete. „Bei den
derzeit laufenden Anmeldeverfahren schaffen die Träger
erstmals überhaupt die Voraussetzungen für die umgestellte
Förderung und rechnen mit dem neuen System der Buchung von
Stunden und gestaffelten Elternbeiträgen. Dass hierbei noch
Fragen und Unklarheiten auftauchen, ist völlig normal“,
stellte der CSU - Kresivorsitzende fest. Die Kürzung von
Personalstellen und -stunden könne teilweise nicht vermieden
werden. Dies liege jedoch nicht am BayKiBiG, sondern am
Geburtenrückgang und Wegzug junger Familien aus
strukturschwächeren Gebieten. Hiervon seien vor allem
ländlichere Gemeinden betroffen.Häufig sei auch zu
beobachten, dass in der Praxis überzogene Kriterien, zum
Beispiel an Dokumentation und Kontrolle, angewendet würden,
die vom neuen Gesetz gar nicht verlangt würden. „Ich bin mir
sicher, dass durch die Beratung der vom Sozialministerium
qualifizierten Fachkräfte sowie den zunehmenden
Erfahrungsaustausch der Träger untereinander viele anfangs
auftretende Probleme gelöst werden können“, betonte Nöth.
Dies gelte insbesondere auch für den ländlichen Raum. MdL
Eduard Nöth versicherte: „Die CSU-Landtagsfraktion wird die
weitere Entwicklung bei der Umstellung sehr aufmerksam
begleiten.“
Pressemitteilung vom 19. Mai 2006
MdL Eduard Nöth: Bürokratieabbau – Zentrale Zukunftsaufgabe
Der Ansatz der Staatsregierung ist richtig: 12 Prozent
weniger Gesetze und 25 Prozent weniger Verordnungen seit
2003 sprechen eine deutliche Sprache.
Erfreulich zum Beispiel ist der 5-Jahres-TÜV: Alle
bestehenden Vorschriften des Landesrechtes, die seit dem
1.1.2000 nicht mehr geändert bzw. nicht mehr neu gefasst
wurden und daher möglicherweise keine Aktualität mehr
besitzen, wurden auf ihre zwingende Notwendigkeit hin
überprüft. Ergebnis dieses TÜVs sind weitere 33 Gesetze und
Vorschriften, die nun durch den Landtag abgeschafft werden
sollen.
Wichtig ist jedoch, so MdL Nöth, dass auch bei den kleinen
und mittleren Betrieben etwas ankommt. Ich habe nicht den
Eindruck, dass die Unternehmen des Mittelstandes bereits
Entwarnung geben. Obwohl die 1.700 Verwaltungsvorschriften
abgebaut wurden, wird eine wirkliche Entlastung nur dann
erreicht werden, wenn Bundes- und Europarecht ebenfalls
entrümpelt werden. Erste Ansätze sind bei der EU wie auch
der Berliner Koalition vereinbart.
Entscheidend wird sein, wie die Behörden etwa bei Bau- oder
Betriebsgenehmigungen etc. vorgehen werden, welche
sinnvollen und unnützen Vorschriften bleiben oder werden
aufgelöst.
Aktuell gibt es noch keine Entlastung für den Mittelstand im
Ganzen. Kleine Teilbereiche mögen erreicht sein, der große
Wurf steht aber noch aus, so der CSU-Landtagsabgeordnete
Nöth.
Es darf keinesfalls so sein, dass jene gewinnen werden, die
weiteren Regelungsbedarf sehen und nicht jene, die
Vorschriften abbauen wollen. Eines muss auch klar sein, so
Eduard Nöth: Der Abbau von Vorgaben und Vorschriften
beinhaltet immer ein Mehr an Verantwortung für den, der ohne
Vorschriften handelt und agiert.
Es gibt zum Abbau von Gesetzen und Vorschriften keine
Alternative, wollen wir dem bayerischen und deutschen
Mittelstand wichtige Handlungsspielräume einräumen, um im
globalen Wettbewerb zu bestehen. Der bayerische Weg ist der
richtige; Abbau von Vorschriften, wo immer es möglich ist,
so die Feststellung des CSU-Abgeordneten.
Pressemitteilung vom 19. Mai 2006
Hallerndorf:
Zu Beginn der Sitzung erinnerte CSU-Ortsvorsitzender Raimund
Lunz an die Aktivitäten des abgelaufenen Geschäftsjahres und
an seinen Einsatz für den Radweg und den Hochwasserschutz.
In der Öffentlichkeit machte der CSU-Ortsverband Hallerndorf
vor allem durch Spenden für gemeinnützige Organisationen und
die monatlichen Stammtische auf sich aufmerksam.
In der Debatte um kommunale Probleme machte Nöth darauf
aufmerksam, dass für die seit langem gewünschte Verlängerung
des Radweges von der Laufer Mühle bis zur Pautzfelder Firma
Lias ein Eigenanteil der Gemeinde notwendig sei. Bgm. Weber
beklagte in diesem Zusammenhang, dass Hallerndorf kein
GA-Gebiet sei und dadurch keine entsprechende Förderung
erfahre. Das sei ein eklatanter Nachteil für die
strukturelle Entwicklung der Gemeinde. Ortsvorsitzender
Raimund Lunz berichtete über den Stand der Vorbereitung der
Kommunalwahl 2008 auf örtlicher und überörtlicher Ebene. Der
Landtagsabgeordnete ging dann auf aktuelle landespolitische
Themen, eine rege und ausführliche Diskussion schloss sich
an.
Pressemitteilung vom 18. Mai 2006
MdL Eduard Nöth : Privater Kanal
zum öffentlichen Netz kann jetzt staatlich gefördert werden
Forchheim: Entlastung gibt es jetzt für Hausbesitzer in dünn
besiedelten Gebieten. Legt ein Hausbesitzer einen privaten
Kanal zum öffentlichen Kanalnetz, kann er dafür unter
bestimmten Voraussetzungen eine Förderung des Freistaats
Bayern erhalten. Darauf hat der Forchheimer CSU –
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth hingewiesen. „Das
erleichtert die Situation im ländlichen Raum“, sagte MdL
Eduard Nöth.
Der Hausbesitzer bekommt dann einen Zuschuss zu den
Kanalbaukosten, wenn damit eine private Kleinkläranlage, die
auch staatlich gefördert werden würde, unnötig wird. Ein
entsprechender Antrag wurde heute im Plenum des Bayerischen
Landtags angenommen.
„Diese Regelung ist eine pragmatische Lösung, von der alle
Seiten profitieren“, stellte der Forchheimer Abgeordnete
fest. Der Hausbesitzer komme in den Genuss einer dauerhaften
Entsorgungssicherheit und die Gemeinden könnten so ihre
bestehenden Anlagen besser auslasten.
Pressemitteilung vom 16. Mai 2006
Die bayerische Staatsregierung zeigt sich bürgernah
Forchheim : Die bayerische Staatsregierung zeigt sich
bürgernah und volksverbunden. Minister und Staatssekretäre
besuchen in den kommenden Wochen in verstärktem Maße den
Landkreis Forchheim. Wie der Forchheimer CSU -
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth mitteilt, wird nach dem
Besuch des Innenministers Dr. Beckstein am vergangenen
Montag in Kleinsendelbach am Samstag, 20. Mai 06 ,
Staatssekretär Jürgen Heike in Vertretung des
Ministerpräsidenten an der Landesversammlung des Bayerischen
Soldatenbundes in der Hirtenbachhalle in Heroldsbach
teilnehmen und ein Grußwort sprechen. Beginn ist um 10.00
Uhr. Der bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller
wird am Sonntag, 21.05.06, um 10.30 Uhr im Festzelt
Stiebarlimbach bei der 50 - Jahr - Feier der
Waldbauernvereinigung Kreuzberg die Festansprache halten.
Bereits tags darauf, am Montag, 22.5.06, besucht der
bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber den Landkreis. Er
wird auf dem Bauerntag in Kirchehrenbach um 20.00 Uhr im
Festzelt des Musikvereins das Hauptreferat übernehmen und
über aktuelle Fragen der Wirtschafts- und Agrarpolitik in
Bayern sprechen. Die bayerische Staatsministerin für Arbeit
und Sozialordnung Christa Stewens wird am Mittwoch, 21.6.06,
an der Einweihung des neuen Forchheimer Krankenhauses
teilnehmen. Dr. Beate Merk, bayerische Justizministerin,
wird am Annafest-Mittwoch, 26.7.06, das Amtsgericht
Forchheim und hier v.a. das Nebengebäude nach den
abgeschlossenen umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten
seiner Bestimmung übergeben.
Pressemitteilung vom 12. Mai 2006
Einführung der beruflichen Oberschule
Forchheim: Wie der Forchheimer CSU-Stimmkreisabgeordnete
Eduard Nöth mitteilt, wird aller Voraussicht nach mit Beginn
des Schuljahres 2007/2008 die berufliche Oberschule im
Freistaat Bayern flächendeckend eingeführt. Mit diesem neuen
Schultyp, der die bisherige Fach- und Berufsoberschule
zusammenführt, verspricht sich die CSU-Landtagsfraktion eine
noch höhere Attraktivität des beruflichen Bildungsweges und
eine Steigerung der Hochschulzugangsberechtigten. Schon
heute, so MdL Eduard Nöth, kommen 42 % aller Studierenden im
Freistaat Bayern aus dem Bereich des beruflichen
Bildungsganges. Es ist das erklärte Ziel der CSU, die
Bildungs- und Begabungsreserven in unserem Lande über diese
berufliche Oberschule noch besser auszuschöpfen. Neben dem
direkten Weg über das 8-jährige Gymnasium werden künftig
über die berufliche Oberschule vor allem Absolventen mit dem
mittleren Bildungsabschluss aus Haupt-, Real- und
Wirtschaftsschule sowie Absolventen der Berufsschule mit
entsprechender Qualifikation die Möglichkeit erhalten, in
zwei bzw. in drei Jahren die Fachhochschul- bzw. allgemeine
Hochschulreife zu erreichen. In Abstimmung mit dem Landkreis
und der Schulleitung des beruflichen Schulzentrums in
Forchheim hat der CSU-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth in
einem Schreiben an den bayerischen Kultusminister Siegfried
Schneider das große Interesse an einer derartigen
zukunftsgerichteten Bildungseinrichtung in Forchheim
bekundet. Er bat den Antrag aus Forchheim sorgfältig zu
prüfen. Aus der Schülerstatistik des Landkreises lässt sich
ablesen, dass derzeit aus dem Landkreis Forchheim 82
Vollzeit- und 26 Teilzeitschüler an die Berufsoberschulen
nach Bamberg, Bayreuth, Erlangen, Nürnberg und Fürth
auspendeln. Bei einem wohnortnäheren Bildungsangebot ließe
sich, so der Forchheimer Bildungspolitiker, das Interesse
geeigneter Schüler für diesen neuen Schultyp sicherlich noch
steigern.
Pressemitteilung vom 28. April 2006
Mitteilung über die Fortsetzung von Fördermaßnahmen
Forchheim : „Jugendliche, die vorzeitig von der Schule
abgegangen sind oder keinen Abschluss haben, können auch
künftig den Hauptschulabschluss nachholen. Der Freistaat
finanziert zusammen mit EU-Mitteln Kurse, die auf diesen
Abschluss vorbereiten, auch im kommenden Jahr im bisherigen
Umfang.“ Das teilte der Forchheimer Landtagsabgeordnete den
Bildungsträgern in der Region Forchheim mit. „Wir wollen die
Jugendlichen bestmöglich auf ihr späteres Berufsleben
vorbereiten“, so MdL Eduard Nöth weiter. Es sei
entscheidend, dass die jungen Menschen dazu möglichst viele
Chancen bekommen. „Wir unterstützen mit dieser Maßnahme
freie Träger wie die Volkshochschulen und den DGB, die sich
um eine solche Qualifizierung benachteiligter Jugendlicher
kümmern“, unterstrich der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete.
Pressemitteilung vom 28. April 2006
Die Zukunft der Hauptschule
Forchheim : Eine Lanze für die Hauptschule hat der stv.
Vorsitzende des CSU-Arbeitskreises Bildung im Bayerischen
Landtag, Eduard Nöth, in der Ausschusssitzung für Jugend,
Bildung und Sport bei der Debatte um die Zukunft der
Hauptschule gebrochen. „Die Hauptschule bildet die Basis des
bayerischen Schulsystems“, sagte Nöth. Sie sei mit einem
Schüleranteil von 38 Prozent die größte Säule der
weiterführenden Schulen in Bayern. Laut einer
Infratest-dimap-Umfrage hält auch eine deutliche Mehrheit
von 67 Prozent der Befragten in Deutschland nichts vom
Vorschlag der SPD, die Hauptschulen aufzulösen. Gerade für
praktisch und handwerklich begabte Jugendliche biete die
Hauptschule mit ihrem Bildungsangebot eine echte Alternative
zu den eher theoretisch ausgerichteten Realschulen und zur
Ausbildung an Gymnasien, die auf das wissenschaftliche
Arbeiten vorbereitet, so der Forchheimer Abgeordnete in
seinem Redebeitrag. Der Wert der Hauptschulen im
dreigliedrigen Schulsystem lasse sich besonders gut messen,
indem man das Leistungsniveau und die schulischen Erfolge
der Hauptschülerinnen und -schüler in den neuen
Bundesländern vergleicht. Nicht zufällig sei der Freistaat
Sachsen das erfolgreichste neue Bundesland in der
Schulpolitik. Sachsen habe nach der Wiedervereinigung sein
noch aus DDR-Zeiten ererbtes Gesamtschulsystem aufgegeben
und nach dem Vorbild Bayerns ein dreigliedriges Schulsystem
eingeführt, das sich in einen streng differenzierten Haupt-
und Realschulgang unter dem Dach der Mittelschule und in das
Gymnasium gliedert. „Bayern, Sachsen und Baden Württemberg
sind in Deutschland aus der letzten PISA-Studie als Sieger
hervorgegangen. Dieser große Erfolg ist auch unserer
Haupt-Schulart, der Hauptschule zu verdanken.“ Nöth verwies
auf die Besonderheit der so genannten M-Klassen. Dort
erreichten bayerische Hauptschüler ein Leistungsniveau, das
mit dem gleichaltriger Gymnasiasten in Hamburg, Bremen und
Berlin vergleichbar sei. Gerade Bayern entwickle die
Hauptschule aber auch auf vielfältige Art und Weise weiter.
„Ob sprachliche Förderung von Schülern mit
Migrationshintergrund, durch Sprachlernklassen, Intensiv-
und Förderkurse, Übergangsklassen, Islamunterricht oder
Kurse für ausländische Eltern oder durch die besonders
erfolgreichen Praxisklassen - die Weichen für den Erfolg der
Hauptschule in der Zukunft sind in Bayern gestellt.“ Nöth’s
Fazit: „Wir müssen die eingeleiteten Maßnahmen verstärkt
fortsetzen, nämlich Schülerinnen und Schüler mit
nichtdeutscher Muttersprache intensiver zu fördern, den
Praxisbezug in der Hauptschule zu verstärken sowie Maßnahmen
zur Prävention und Krisenintervention energisch
fortzusetzen. Nöth sprach sich leidenschaftlich für das
Einräumen größerer Freiheiten und Gestaltungsspielräume bei
der Profilbildung der einzelnen Hauptschule aus. „Die
Hauptschule kann ihre Schüler nur dann handlungsfähig
machen, wenn sie selbst handlungs- und zukunftsfähig ist
sowie über mehr Gestaltungsspielraum verfügt“, so der
Forchheimer Abgeordnete. Schließlich sprach sich Nöth für
den schnelleren Ausbau der Schulsozialarbeit aus. Dort, wo
Schulsozialarbeit erfolgreich betrieben werde, sei
nachgewiesen, dass sich die Schulprobleme halbieren. Vor
allem aber wird der Übergang von der Hauptschule in die
Arbeitswelt erfolgreicher gestaltet. Eine Debatte über eine
erneute Schulreform hielt Nöth für überflüssig. Für die CSU
bleibt die Hauptschule Schwerpunkt bayerischer
Bildungspolitik .“
Pressemitteilung vom 26. April 2006
MdL Eduard Nöth über den schlechten Zustand der Staatsstraße
Kleingesee – Gößweinstein informiert
Auf Grund der Diskussion bei der Ortshauptversammlung des
CSU-Ortsverbands Gößweinstein informierte sich MdL Eduard
Nöth über den schlechten Zustand der Staatsstraße von
Gößweinstein über Kleingesee bis zum derzeitigen Ausbauende
in Linden. Auf Einladung des Gößweinsteiner
CSU-Ortsvorsitzenden 1. Bgm. Georg Lang war MdL Nöth nach
Kleingesee gekommen. Der Kleingeseer Marktgemeinderat
Franz-Xaver Bauer fand deutliche Worte, als er beim
Beschreiben des Straßenzustands gleichzeitig seinen Eindruck
wiedergab, dass bei der Mittelverteilung die Straßen an der
Peripherie ins Hintertreffen gelangten. Außerdem kritisierte
er, dass durch die Beschilderung der Verkehr verstärkt durch
Kleingesee geleitet werde. Das örtliche
CSU-Ortsvorstandsmitglied Georg Forster wies auf die
Gefährdung des Schülerverkehrs durch die Unzulänglichkeiten
der Staatsstraße hin. Der CSU/JU-Fraktionsvorsitzende im
Gößweinsteiner Marktrat, Stefan Bogner, bemängelte neben dem
miserablen Straßenzustand auch die zu geringe
Fahrbahnbreite. Marktgemeinderat Peter Helldörfer regte an,
den anscheinend etwas besser finanziell ausgestatteten Topf
für Unterhalt/Instandsetzung anzuzapfen, damit die Straße in
einen ordnungsgemäßen Zustand versetzt wird. Auf einer
Besichtigungsfahrt durch Kleingesee sowie nach Gößweinstein
und zurück konnte sich MdL Nöth von den Löchern in der
Straßendecke, den in weiten Teilen großen Unebenheiten sowie
der geringen Fahrbahnbreite überzeugen, die einen
Begegnungsverkehr von LKW fast nur zulässt, wenn auf das
Bankett ausgewichen wird.
MdL Nöth sprach sich dafür aus, dass die
Straßenunterhaltskosten des Freistaats Bayern angehoben
werden müssen, wofür er sich bereits stark gemacht hat. Für
die anstehende Unterhaltsmaßnahme im Bereich der
Ortsdurchfahrt müssten die vom Straßenbauamt Bamberg
beantragten Unterhaltsmittel ebenso dringend bereit gestellt
werden, wie für eine neue Asphaltdecke auf der Verbindung
zwischen Gößweinstein und Kleingesee, gab 1. Bgm. Lang dem
Landtagsabgeordneten mit auf den Weg. Der
CSU-Landtagsabgeordnete kündigte an, dass im Doppelhaushalt
2007/2008 des Freistaates Bayern die Mittel für den
Staatsstraßenneubau sowie für den Unterhalt und
Instandsetzungsmaßnahmen an bestehenden Staatsstraßen massiv
erhöht werden. Er hofft deshalb, dass auch für diese
wichtige Verkehrsverbindung im Landkreis Forchheim
entsprechende Mittel zur Verfügung gestellt werden.
Pressemitteilung vom 24. April 2006
Neuordnung der Dt. Rentenversicherung
Forchheim : Wie der Forchheimer CSU – Abgeordnete Eduard
Nöth mitteilt, hat die Bayerische Sozialministerin Christa
Stewens die Fusion der Deutschen Rentenversicherung Ober-
und Mittelfranken mit der Dt. Rentenversicherung
Unterfranken genehmigt. Die Dt. Rentenversicherung ist der
Zusammenschluss der früheren Bundesversicherungsanstalt für
Angestellte ( BfA )und den Landensversicherungsanstalten für
Arbeiter ( LVA). Erster und rechtlicher Sitz des künftigen
Trägers „Deutsche Rentenversicherung Nordbayern“ wird, so
Eduard Nöth, in Bayreuth sein, ein weiterer Sitz in
Würzburg. Mit dieser Regelung führen die Bemühungen der
oberfränkischen CSU – Landtagsabgeordneten, in Bayreuth den
Hauptsitz zu platzieren, zu einem erfolgreichen Abschluss.
Die DRV Nordbayern wird als einer der größten Arbeitgeber
auch in Zukunft für die Region qualifizierte Arbeitsplätze
bieten.
Pressemitteilung vom 12. April 2006
Politischer Frühschoppen in Leutenbach
Leutenbach : Zu einem politischen Frühschoppen im Gasthaus
Drummer konnte CSU – Ortsvorsitzender Reinhardt Weber den
Landtagsabgeordneten Eduard Nöth begrüßen, der über aktuelle
Themen referierte. Der Forchheimer Abgeordnete und CSU -
Kreisvorsitzende stellte drei Entwicklungen vor, die die
Aufgaben und die Handlungsspielräume der Politik prägen.
Erstens: Der umfassende Veränderungs- und Reformbedarf in
Deutschland. Da der Sozialstaat in einer Sackgasse stecke,
braucht Deutschland einen umfassenden
Revitalisierungsprozess, der unser Land wieder zukunftsfähig
macht. Zweitens : Die Auswirkungen der demografischen
Entwicklung können, so MdL Nöth, nicht länger ignoriert
werden. In allen Bereichen unserer Gesellschaft von der
sozialen Sicherung bis hin zu unseren
Infrastruktureinrichtungen Kindergarten und Schule,
Wohnungsbedarf und Abwasserbeseitigungsanlagen müssen diese
Veränderungen berücksichtigt werden, Er, so Nöth, habe
häufig den Eindruck, dass diese zentralen Fragen auch in
unseren Kommunen und allen gesellschaftlichen Gruppierungen
zu schnell weggedrückt werden, statt sich auf diese
Situation einzurichten. Als dritte Entwicklung, die
politischen Handlungsbedarf erfordere, nannte Eduard Nöth
die Globalisierung und Internationalisierung unseres Lebens
mit all seinen Folgen auf Arbeitsplätze und
Familienstrukturen. Wenngleich der politische Einfluss hier
marginal sei, gelte es dennoch die Folgen menschlich und
sozial zu begleiten. Für den ländlichen Raum, auch für den
Landkreis Forchheim, ist dabei der Wettbewerb um
Arbeitsplätze besonders bedeutsam. Dazu gehört es, regionale
Wirtschaftspotentiale zu erfassen, Wertschöpfungsketten im
ländlichen Raum zu entwickeln und zu fördern. Jedenfalls
müssen wir, so der Abgeordnete, alles tun, um unsere
Betriebe im ländlichen Raum für den überregionalen und
internationalen Markt zu stärken. Im Landkreis Forchheim als
landschaftlich besonders reizvollem Landstrich Europas muss
der Tourismus für die Zukunft ein wesentlicher
Wirtschaftszweig sein. Da Urlaubsgebiete im globalen
Wettbewerb stehen, sind regionalspezifische Potentiale und
Profile besonders wichtig. Die entscheidende Frage muss hier
lauten :“Was können wir bieten, das andere Regionen in der
Welt nicht haben.“ Große Sorge bereitet den CSU –
Abgeordneten die Zahl der Jugendlichen, die in Bayern und
auch im Landkreis Forchheim eine Berufsschule besuchen und
ohne Ausbildungsvertrag sind. Im laufenden Schuljahr ist
diese Zahl bayernweit auf über 22.000 angestiegen. Für das
kommende Ausbildungsjahr zeige sich, so Eduard Nöth,
diesbezüglich keine Entspannung ab. Er appellierte daher an
alle ausbildungsberechtigten Betriebe, jungen Menschen die
Zukunft nicht zu verweigern, sondern ihnen
Lebensperspektiven zu eröffnen. Was aus jungen Menschen
werden kann, denen nach der schulischen Ausbildung der
Einstieg ins berufliche Lebens versagt bleibt, sei
hinreichend bekannt. Abschließend erwähnte der CSU
–Kreisvorsitzende, dass die CSU in Bayern weiterhin in fast
allen abgefragten Politikbereichen als klarer
Kompetenzführer gilt. Der CSU werden sowohl arbeitsmark- und
bildungspolitisch mehr Vertrauen entgegengebracht als jeder
anderen Partei. Dies trifft natürlich verstärkt auch auf die
Bereiche Wirtschaftspolitik, innere Sicherheit und die
Bekämpfung der öffentlichen Verschuldung zu. Gerade auf dem
Feld der Haushaltspolitik sah der Landtagsabgeordnete eine
Trendwende in Bayern, die hoffentlich als Signal in andere
Bundesländer wirke. Bayern lege im Jahre 2006 erstmals einen
Haushalt ohne Nettoneuverschuldung vor. Künftig bestimmen
die Einnahmen die Ausgaben und nicht umgekehrt, so eben, wie
es eigentlich in jedem Privathaushalt die Regel sei. Unter
Führung von Reinhardt Weber entspann sich eine ausführliche
Diskussion über lokale, landes- und bundespolitische Themen,
wobei immer wieder die Frage nach der Zuordnung von
Verantwortlichkeit der politischen Ebene gestellt wurde.
Pressemitteilung vom 7. April 2006
S-Bahn
Forchheim : Wenn Landrat Reinhardt Glauber nicht in den
Jubelgesang über den Abschluss des Bau- und
Finanzierungsvertrags über die S-Bahn-Strecke
Nürnberg-Forchheim einstimmen kann, findet dies der
Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete Eduard Nöth eigentlich
schade. Schließlich sind mit dem 160 Mio. Euro teueren
Projekt mittel – und langfristig doch auch zahlreiche
Verbesserungen für die Bürger der Stadt und des Landkreises
Forchheim verbunden. Die Anbindung des Landkreises Forchheim
an den Wirtschaftsraum Erlangen-Fürth-Nürnberg wird damit
wesentlich und deutlich gestärkt. Die lang diskutierte
Schienen - Verkehrsplanung um den Großraum Nürnberg wurde
erfolgreich abgeschlossen. Durch die Unterzeichnung des Bau-
und Finanzierungsvertrags zwischen Wirtschaftsminister Huber
und Bahnchef Mehdorn wurde der Startschuss gegeben. Der
Landkreischef müsste eigentlich aus den Diskussionen der
Vergangenheit wissen, dass die Untersuchungen zum Bau der
S-Bahn-Strecke ergaben, dass die Wirtschaftlichkeit der
S-Bahn eigentlich nur durch den gleichzeitigen und
gemeinsamen Bau mit der ICE – Strecke Nürnberg – Erfurt zu
erreichen wäre. Da der Bund als verantwortlicher
Maßnahmeträger für die ICE – Strecke Nürnberg-Erfurt-Berlin
derzeit hierfür noch keine Mittel zur Verfügung stellt, kann
der viergleisige Ausbau zwischen Erlangen und Forchheim und
darüber hinaus erst später erfolgen. Umso erfreulicher ist ,
dass die Bahn und der Freistaat bereits vor diesem ICE –
Ausbau den S-Bahn-Bau anpacken. Der jüngst abgeschlossene
Bau- und Finanzierungsvertrag zwischen Bahn und Freistaat
Bayern betrifft also nur den S-Bahn-Anteil und enthält
Aussagen über den Streckenausbau zwischen Erlangen und
Forchheim, soweit er für S-Bahn-Zwecke erforderlich ist.
Demnach genügen die derzeitigen zwei Gleise. Erfreut teilt
der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete mit, dass im Zuge des
S-Bahn-Ausbaus die Bahnstationen Kersbach und Forchheim aus-
und umgebaut werden. Kersabch erhält neue, 76 cm hohe
Bahnsteige und eine S-Bahn-gerechte Ausstattung. Der Bahnhof
Forchheim erhält zwei hintereinander liegende Stumpfgleise
für dort endende S-Bahn-Züge. Diese sollen auf der Fläche
des ehemaligen Hausbahnsteiges errichtet werden. Die
Stumpfgleise sollen ebenfalls 76 cm hohe Bahnsteige erhalten
und S-Bahn-gerecht ausgestattet werden. Nähere Details
werden im Rahmen der anstehenden Besprechungen zwischen
Freistaat Bayern, dem Bundesverkehrsministerium und der DB
geklärt. Des weiteren wird noch überlegt, ob nicht einige
S-Bahnen als RB-Züge nach Bamberg durchgebunden werden, was
natürlich auch auf den Ausbau des Bahnhofs Auswirkungen
hätte. Sollte diese Planung realisiert werden, sähe MdL
Eduard Nöth gute Chancen, über diese fortgeführte S-Bahn
auch das Schulzentrum Forchheim – Nord anzufahren. Es
besteht also durchaus Anlass zur Freude und Zuversicht. Der
Startschuss ist erfolgt, auch wenn die Segnungen dieses
Projekts noch einige Jahre auf sich warten lassen. Wir
müssen uns jedoch abgewöhnen, so Eduard Nöth, nicht immer
überall das Haar in der Suppe zu suchen.
Pressemitteilung vom 5. April 2006
Pressemitteilung des Abgeordneten Eduard Nöth zum
Wallfahrtsmuseum
Forchheim : Der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordnete Eduard
Nöth konnte der Katholischen Kirchenstiftung und der
Gemeinde Gößweinstein die erfreuliche Mitteilung machen,
dass der Bayerische Landtag beschlossen hat, aus dem
Kulturfonds des Freistaates Bayern 2006 und 2007 die
Sanierung und den Umbau des alten Mesnerhauses zum
Wallfahrtsmuseum mit insgesamt 178.581 Euro zu fördern. Dies
entspricht einem Fördersatz von 19,5 % der zuwendungsfähigen
Gesamtkosten. In ausführlichen Gesprächen mit dem
Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel und dem Vorsitzenden
des Haushaltsausschusses Manfred Ach ist es dem Forchheimer
Stimmkreisabgeordneten Eduard Nöth gelungen, die Förderung
dieses vor allem für die Zukunftsentwicklung des Marktes
Gößweinstein so wichtigen Projekts bereits 2006 mit 120.000
Euro in die Fondsausschüttung zu bringen. Im Jahre 2007 sind
58.581 Euro für das Wallfahrtsmuseum eingeplant. Mit diesem
Beschluss des Landtags sind, so MdL Eduard Nöth, die
Voraussetzungen für alle weiteren Komplementärförderungen
gegeben. Die Gesamtkosten der Sanierung und des Umbaus des
im Verfall befindlichen früheren Mesnerhauses neben der
Barockbasilika zum Museum erfordert Gesamtkosten in Höhe von
rund 1,2 Mio Euro, wovon 914.460 Euro als zuwendungsfähig
anerkannt wurden. Für die Finanzierung sind, so
Landtagsabgeordneter Eduard Nöth, Zuschüsse der
Oberfrankenstiftung in Höhe von 360.000 €, der
Sparkassenstiftung in Höhe von 20.000 €, Mittel aus dem
Entschädigungsfond in Höhe von 200.000 € und des Landkreises
in Höhe von 15.000 € vorgesehen. Aufgrund der Förderung aus
dem Kulturfonds des Freistaates können auch Mittel aus dem
europäischen Leader-Plus – Programm in Höhe von146.000 €
abgerufen werden. Die Landesstelle für nichtstaatliche
Museen beteiligt sich mit 33.000 Euro an diesem Projekt.
Nöth bezeichnete die Förderung dieses Objekts als optimal
und hofft mit allen Beteiligten auf einen durchschlagenden
Erfolg dieser in Bayern einmaligen Einrichtung eines
Wallfahrtsmuseum, das auch den Fremdenverkehr in
Gößweinstein nachhaltig beleben soll. Die erwartete
jährliche Besucherzahl wird auf 22.000 geschätzt. Nöth
bedankte sich in diesem Zusammenhang auch beim
CSU-Bundestagsabgeordneten Hartmut Koschyk, der ebenso wie
der Kulturreferent des Landkreises Toni Eckert nachhaltig
die Maßnahme unterstützt hat. Ausschlaggebend für das
Zustandekommen dieser staatlichen Superförderung war jedoch
die Bereitschaft der Kath. Kirchenstiftung Gößweinstein als
Maßnahmeträger aufzutreten und den erforderlichen
Eigenanteil von rund 230.000 Euro aufzubringen. MdL Eduard
Nöth sagte daher P. Eugen Wetzel und Hans Backer ein
herzliches Vergelt’s Gott für diesen Einsatz. Wie Eduard
Nöth mitteilt, werden in 2006 Zinserträge aus dem
Kulturfonds Bayern in Höhe von rund 8,5 Mio. Euro für die
Förderbereiche Theater, Museum, Musikpflege, Laienmusik
Denkmalschutz und Denkmalpflege, Archive, Bibliotheken,
Literaturförderung, Heimatpflege, internationaler
Ideenaustausch und sonstige kulturelle Veranstaltungen und
Projekte ausgebracht. Bei der Mittelverteilung 2006 liegt
der Bezirk Oberfranken mit einer Zuweisung von insgesamt
590.300 Euro etwas zurück.
Pressemitteilung vom 31. März 2006
MdL Eduard Nöth : Ausbau der Kinderbetreuung wichtiger als
gebührenfreie Kindergärten
Forchheim : „Solange wir einen erheblichen zusätzlichen
Bedarf an qualifizierten Kinderbetreuungsplätzen haben, ist
Gebührenfreiheit in Kindergärten nicht möglich“, bemerkte
der Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete Eduard Nöth zu den
jüngsten Überlegungen, auf Elternbeiträge in
Kindertageseinrichtungen gänzlich zu verzichten.
„Bundespolitiker reden sich da leicht: Umsetzen und
finanzieren müssten gebührenfreie Betreuungsplätze die
Länder und Kommunen“, stellte der CSU-Politiker klar.
Vorrang für die CSU-Landtagsfraktion habe aber ganz klar der
weitere Ausbau der Betreuung für unter 3-Jährige und für
Schulkinder. Zwar habe Bayern allein hier in den letzten
fünf Jahren 313 Millionen Euro zusätzlich investiert, es
fehlten jedoch nach wie vor Betreuungsplätze für diese
Altersgruppen, vor allem in Ballungsräumen, aber auch am
flachen Land, so Eduard Nöth „Der dreistellige
Millionenbetrag, der für gebührenfreie
Kindertageseinrichtungen allein in Bayern anfiele, ist beim
weiteren Ausbau in der Tagespflege, in Krippen und Horten
viel besser angelegt.“ Auch das auf Bundesebene geplante
Elterngeld werde einen noch größeren Bedarf gerade in der
Betreuung von Kleinkindern nach sich ziehen. Im Übrigen habe
die große Koalition auf Initiative der CSU ja bereits
vereinbart, Kinderbetreuungskosten auch für Kinder zwischen
drei und sechs Jahren besser von der Steuer absetzbar zu
machen. Gleichzeitig hat sich die CSU-Landtagsfraktion zum
Ziel gesetzt, die Qualität in der Kinderbetreuung weiter zu
verbessern. „Damit entsprechen wir auch dem Wunsch vieler
Eltern. Studien zufolge hat für weniger als die Hälfte der
befragten Eltern ein gebührenfreier Kindergarten Vorrang“,
so der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete. Die Priorität
liege vielmehr darin, dass Eltern überhaupt einen
Betreuungsplatz fänden und sich auf die Qualität der
Kindertageseinrichtung verlassen könnten.
Pressemitteilung vom 31. März 2006
Nöth: Einsatz von Biokraftstoffen weiter vorantreiben
Forchheim. „Der Bund darf unseren Verbrauchern nicht durch
eine zu hohe Besteuerung von Biokraftstoffen noch mehr Geld
aus der Tasche ziehen“, forderte der CSU-Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth.“ Damit setzt er sich einerseits für die
Verbraucher von Biokraftstoffen, andererseits auch für die
Bauern seines Stimmkreises ein, die diese Kraftstoffe
herstellen. „Außerdem muss der Einsatz von
Rapsölkraftstoffen in Reinform in der Land- und
Forstwirtschaft sowie in umweltsensiblen Bereichen wie der
Wasserwirtschaft weiterhin ganz steuerfrei bleiben“,
verlangte Nöth.
Zusammen mit seinen Kollegen der CSU-Fraktion des
Bayerischen Landtags forderte der CSU-Kreisvorsitzende die
Staatsregierung auf, sich beim Bund dafür stark zu machen,
den Einsatz von Biokraftstoffen in Deutschland weiter
voranzubringen.
Seit Januar 2004 sind sämtliche Biokraftstoffe
steuerbegünstigt. Reine Biokraftstoffe und der biologische
Anteil in Mischungen mit fossilen Energieträgern waren sogar
gänzlich von der Mineralölsteuer befreit. Dadurch sollte der
Unterschied zwischen den höheren Kosten für den
Biokraftstoff und dem Preis für den entsprechenden fossilen
Kraftstoff ausgeglichen werden. „So wurde der Biokraftstoff
konkurrenzfähig“, erklärt der CSU-Landtagsabgeordnete. Die
komplette Steuerbefreiung ist aber nach Auffassung der
Bundesregierung nicht mehr haltbar. Es erfolge durch diese
Maßnahme eine Begünstigung über den Ausgleich hinaus und die
Kosten würden sogar überkompensiert.
Das Vorhaben der Bundesregierung, eine eventuelle
Überförderung durch eine geringe Besteuerung auszugleichen,
unterstützt auch die CSU-Fraktion des Bayerischen Landtags.
Nöth erläutert, warum dies unumgänglich sei: „Nach
EU-Richtlinien dürfen Biokraftstoffe nicht überfördert
werden. Die EU-Kommission hat hier bereits die Situation in
Deutschland bemängelt und mit einem
Vertragsverletzungsverfahren gedroht.“
Dennoch ist es dem CSU-Landtagsabgeordneten und seinen
Kollege wichtig, dass der Anreiz zur Nutzung von
Biokraftstoffen erhalten bleibt und auf Hersteller und
Verbraucher geachtet wird. „Es muss bei den geplanten
Maßnahmen besonders auch darauf geachtet werden, dass der
ohnehin belasteten Land- und Forstwirtschaft beim Einsatz
von Rapsölkraftstoffen in Reinform kein weiterer Nachteil
entsteht“, bekräftigte Eduard Nöth.
Pressemitteilung vom 3. März 2006
Südumgehung B470
Forchheim. Der Bau der Westspange der Forchheimer
Südumgehung B 470 kann nun endlich vorbereitet werden,
nachdem das Bundesverkehrsministerium den Vorentwurf des
Straßenbauamtes Bamberg gebilligt hat. Damit ist die
haushaltsrechtliche Genehmigung des Bauträgers gegeben. Für
das Jahr 2007 hat nun das Staatliche Bauamt Bamberg diese
Maßnahme für den Straßenbauplan angemeldet. Somit könnte
frühestens im Jahre 2007 mit dieser wichtigen
Investitionsmaßnahme des Bundes begonnen werden. Dies erfuhr
der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth bei
seinem Antrittsbesuch im neuen Staatlichen Bauamt Bamberg.
Diese neue Behörde fasst den staatlichen Hochbau und den
staatlichen Straßenbau zusammen. Im Gespräch mit Ltd.
Baudirektor Fritz Angerer und seinem Stellvertreter
Baudirektor Kurt Schnabel war der Bau der 3,3 km-langen
Straßenstrecke von Wimmelbach kommend bis zum Kersbacher
Kreuz zentrales Thema. Da die Bahnlinie zwischen Forchheim
und Höchstadt zwischenzeitlich stillgelegt, jedoch noch
nicht entwidmet ist, stellt sich für den Bauträger die
Frage, dieses Entwidmungsverfahren schleunigst in Gang zu
bringen. Schließlich hängt damit die Frage zusammen, ob ein
Kreuzungsbauwerk der Straße über die Bahn erforderlich ist
oder nicht. Nach Meinung von MdL Eduard Nöth hätten die
Bürger absolut kein Verständnis, wenn über eine Bahnlinie,
die nicht mehr in Betrieb ist und auch nicht mehr in Betrieb
genommen wird, ein millionenteueres Brückenbauwerk für die
neue Südumgehung errichtet werden müsste. Baudirektor Kurt
Schnabel erklärte, dass das Straßenbauamt bereits
Verhandlungen aufgenommen habe. Für ihn wäre der Fall am
schnellsten zu erledigen, wenn die an der Bahnstrecke
liegenden Gemeinden von der Immobiliengesellschaft der Bahn
den gesamten Gleiskörper erwerben würden. Erste Kontakte
liefen bereits, so Schnabel. Der Forchheimer
Stimmkreisabgeordnete brachte auch die Verlegung der
Staatsstraße 2240 im Bereich der Gemeinde Dormitz und der
Staatsstraße 2243 im Bereich der Gemeinde Neunkirchen am
Brand als besonderes Anliegen der betroffenen Kommunen ins
Gespräch. Nach der derzeitigen Planung stehen diese
Maßnahmen nicht in der ersten Dringlichkeit des Ausbauplans
für Staatsstraßen, vielmehr sind beide Projekte in der
Reserve der ersten Dringlichkeitsstufe und könnten aufgrund
der derzeitigen Haushaltssituation frühestens ab dem Jahre
2011 in Angriff genommen werden. Baudirektor Schnabel wies
jedoch auf die Möglichkeit einer kommunalen Sonderbaulast
hin, wonach die jeweilige Gemeinde als Bauträger auftritt
und mit ca. 50 % Zuschuss rechnen kann. Derartige Lösungen
ließen sich schneller realisieren. In Neunkirchen am Brand
allerdings müsse nochmals die Trassenführung diskutiert und
entschieden werden, da die in der derzeitigen
Flächennutzungsplanung vorgesehene Wegeführung heute schon
zu nah an der Ortsbebauung liege. Eduard Nöth bekam bei
seinem Besuch in Bamberg auch positive Nachricht zu hören.
So wird in diesem Jahr aufgrund einer Sonderfinanzierung aus
Privatisierungserlösen endlich die Staatsstraße zwischen
Egloffstein und Mostviel ausgebaut. Ltd. Baudirektor Fritz
Angerer, der für den staatlichen Hochbau zuständig ist,
konnte erfreut mitteilen, dass die Sanierungs- und
Umbaumaßnahmen am Nebengebäude des Amtsgerichts Forchheim,
einem früheren Schüttspeicher, zu Ende gehen und der
Abschluss der Baumaßnahmen aller Voraussicht nach im Beisein
der bayerischen Justizministerin Beate Merk am
Anna-Fest-Mittwoch 2006 mit einer feierlichen Einweihung
erfolgt. Desweiteren können in diesem Jahr die
Voruntersuchungen für die Grundinstandsetzung der
evangelischen Kirche in Streitberg durchgeführt werden. Für
die Kirche in Muggendorf, für die der Staat ebenfalls
Baulastträger ist, sind optische Verbesserungen vorgesehen.
Pressemitteilung vom 20. Februar 2006
Veranstaltung des St. Josef-Vereins Heroldsbach
Heroldsbach : Zu einem Vortragsnachmittag mit dem
Landtagsabgeordneten Eduard Nöth hatte der St. Josef-Verein
Heroldsbach eingeladen. 1. Vorsitzender Erich Geier begrüßte
neben Dekan Josef Kraus und Kreisrat Edwin Dippacher eine
Vielzahl von Mitgliedern. MdL Eduard Nöth nannte als die
großen Herausforderungen, denen sich unser Land und die
Politik derzeit gegenüber sieht, die Folgen der
Globalisierung und der Demografie. Nöth forderte in diesem
Zusammenhang die Übernahme von mehr Eigen- und
Mitverantwortung der Bürger für ihr eigens Lebensschicksal.
Dies entspräche im Übrigen der kath. Soziallehre. Die
Solidarität größerer Gemeinschaften oder gar des Staates
könne nur dort eingefordert werden, wo sich Menschen und
Familien nicht mehr zurecht fänden. Die Politik muss in
vielen Bereichen wieder sichtbar machen, dass das
christliche Menschenbild tatsächlich das politische Handeln
prägt. Gerade in Zeiten des raschen technologischen Wandels
und der Globalisierung sei es wichtig, dass die Menschen auf
einem Fundament, auf einem überzeugenden Wertegerüst stehen,
das Sicherheit und Halt verleiht. Als wichtige Leitlinie bei
der Modernisierung von Staats- und Kommunalverwaltung nannte
Eduard Nöth, den Bürgerinnen und Bürgern mehr zu vertrauen.
Nur wer den Menschen mehr vertraut, kann ihnen auch mehr
zutrauen. Wir haben inzwischen längst ein Übermaß an
Regulierung und Bürokratie in unserem Land. Und es ist, so
MdL Nöth, höchste Zeit, dieses Übermaß wieder abzubauen. Er
kritisierte hierbei, dass auch in Bayern vieles an unnötiger
Bürokratie zurückgestutzt werden müsse. Des weiteren
berichtete der Abgeordnete von den Bemühungen, die
Staatsverwaltung in Bayern schlanker zu machen. Nur damit
werden wir es schaffen, in Zukunft keine neuen Schulden mehr
zu machen. Als einen großen Erfolg bezeichnete es Eduard
Nöth, dass Bayern in diesem Jahr 2006 das erste Land ist,
das ohne neue Schulden auskommt. Es wäre gegenüber den
nachfolgenden Generationen einfach unverantwortlich und
zutiefst unchristlich, wenn wir weiterhin über unsere
Verhältnisse leben, unseren Lebensstandard auf Pump
finanzieren und die daraus resultierenden Schulden und
Zinszahlungen unseren Kindern aufbürden. Deutschland habe
einen Schuldenberg von 1,4 Billionen ( 1.400 Mrd. ) Euro
angehäuft. Der Bund nimmt in diesem Jahr fast 39 Mrd. Euro
neue Schulden auf, täglich zahlt er 100 Mio. Euro Zinsen.
Bayern macht 2006 endgültig Schluss mit dieser
Fehlentwicklung. Als enorme Herausforderung für alle
politische Ebenen bezeichnete es Nöth, kinderfreundlicher zu
werden. Wir brauchen bessere Rahmenbedingungen für Familien.
Dazu gehören auch flexiblere Arbeitszeitmodelle für Eltern
und bessere Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder. „Unsere
wertvollsten Schätze sind die Begabungen unserer Kinder und
das Können unserer Mitmenschen“, deshalb sind unsere Schulen
und Hochschulen die wichtigsten Investitionen in die Zukunft
überhaupt. Trotz aller Haushaltsprobleme darf deshalb an der
Bildung nicht gespart werden, so der Bildungspolitiker Nöth.
Nach den grundsätzlichen Ausführungen des Abgeordneten
entspann sich eine rege Diskussion zu allen
Politikbereichen.
Pressebericht vom 17. Februar 2006
Eduard Nöth gibt Schlüsselzuweisungen für Gemeinden im
Landkreis Forchheim bekannt Freistaat ein verlässlicher
Partner der Kommunen
Forchheim. „In diesem Jahr fließen 26.504.092 Euro
staatliche Mittel für Schlüsselzuweisungen in den Landkreis
Forchheim. Davon erhalten die kreisangehörigen Gemeinden im
Landkreis insgesamt 15.057.532 Euro, der Landkreis als
Gebietskörperschaft erhält 11.446.560 Euro.“ Das teilte
heute Landtagsabgeordneter Eduard Nöth dem Landrat und den
Bürgermeistern der kreisangehörigen Gemeinden im Landkreis
Forchheim mit. „Damit zeigt der Freistaat wieder einmal,
dass er ein verlässlicher Partner der Kommunen ist.“, so
Eduard Nöth.
Die Schlüsselzuweisungen für das Jahr 2006 seien zwar
gegenüber 2005 um rund 1,7 Prozent zurückgegangen. Die
Ursache dafür sind nach Nöths Auskunft die im maßgeblichen
Zeitraum rückläufigen Einnahmen des Landes aus den so
genannten Verbundsteuern. Verbundsteuern sind
Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer und
Gewerbesteuerumlage abzüglich der Ausgaben im
Länderfinanzausgleich. Die Kommunen sind an diesen Steuern
über den allgemeinen Steuerverbund mit 11,6 Prozent
beteiligt. Im maßgeblichen Zeitraum sind diese Einnahmen
aber um rund 52 Millionen Euro gesunken. Eduard Nöth: „Der
Freistaat Bayern fängt den aufkommensbedingten Rückgang beim
Kommunalanteil von 52 Millionen Euro allerdings zu einem
beachtlichen Teil auf, indem er den Kommunen 17 Millionen
Euro zusätzlich gibt. Dies ist Bestandteil der Einigung mit
den Kommunalen Spitzenverbänden über den Kommunalen
Finanzausgleich 2006.“ Insgesamt stünden für das Jahr 2006
rund 2,06 Milliarden Euro für die Schlüsselzuweisungen zur
Verfügung. Davon entfallen auf die Gemeinden 1,3176
Milliarden Euro und auf die Landkreise 742,6 Millionen Euro.
„Unser konstruktiver Dialog mit den Kommunen, den wir von
der CSU-Landtagsfraktion bei unserer Arbeitstagung in
Wildbad Kreuth im Januar verstärkt haben und anschließend
von der Staatsregierung konsequent fortgesetzt wurde, zeigt
hier schon Früchte“, freute sich der
CSU-Landtagsabgeordnete.
Eduard Nöth: „Trotz des leichten Rückgangs der
Schlüsselzuweisungen gegenüber dem Vorjahr reichen die zur
Verfügung stehenden Mittel aus, um den Bedarf der
finanzschwachen Kommunen zu decken. Insgesamt gesehen haben
sich die Steuereinnahmen der Gemeinden gerade im Jahr 2004
deutlich erholt. Dieser positive Trend hat sich im Jahr 2005
fortgesetzt.“ Die enormen Steigerungen bei den Nettobeträgen
der Gewerbesteuer seien wesentlich auf die vom Freistaat
Bayern im Vermittlungsausschuss in Berlin durchgesetzte
Senkung der Gewerbesteuerumlage zurückzuführen. „Die Zahlen
zeigen, dass Gemeinden mit deutlich gestiegenen
Steuereinnahmen oder Landkreise mit deutlich gestiegener
Umlagekraft entsprechend geringere Schlüsselzuweisungen
erhalten. Dadurch ergibt sich bei den Schlüsselzuweisungen
eine Umverteilung hin zu den Kommunen mit einem geringeren
Einnahmezuwachs. Genau das ist unser Ziel, dass in
verstärktem Maß die reicheren Kommunen aus eigener Kraft
zurecht kommen und die Schlüsselzuweisung vor allem den
schwächern Kommunen hilft.“
Die Schlüsselzuweisungen sind Kernbestandteil des kommunalen
Finanzausgleichs und von besonderer Bedeutung für die
kommunalen Verwaltungshaushalte. Sie gleichen Unterschiede
in den eigenen Einnahmemöglichkeiten der einzelnen Kommunen
im Freistaat aus.
Pressemitteilung vom 14. Februar 2006
Verschlammung der Wiesent und Püttlach
Forchheim : Die erhebliche Verschlammung der Wiesent und der
Püttlach hat den Forchheimer CSU – Landtagsabgeordneten
Eduard Nöth veranlasst, sich über die Situation und die
Möglichkeiten einer Beseitigung der Ablagerungen beim
bayerischen Umweltminister zu erkundigen. Dr. Werner
Schnappauf teilte nunmehr mit, dass eine nachhaltige und
dauerhafte Reduzierung der Einträge in die Gewässer eine
weitreichende Strategie erfordere. Es wird deshalb, so die
Mitteilung an MdL Nöth, noch im Februar an der Regierung von
Oberfranken eine Arbeitsgruppe mit dem Ziel installiert, ein
Konzept zur nachhaltigen Verminderung der Verschlammung zu
erarbeiten. Zur Gründungsversammlung der Arbeitsgruppe sind
Vertreter von Fischerei, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft
und den regional betroffenen Kommunen eingeladen. Gerade die
Fachleute der Wasserwirtschaft, die die bisherigen
Untersuchungen unterstützt haben, stehen laut Dr. Schnappauf
in enger Abstimmung mit dem Bezirk, dem
Bezirksfischereiverband Oberfranken mit seinem Präsidenten
Albert Schütze aus Forchheim sowie mit dem
Landesfischereiverband und werden die weiteren Schritte auch
gerne weiter begleiten. Wie der Forchheimer
Landtagsabgeordnete Nöth aus Untersuchungen zitiert, konnte
Gott sei Dank festgestellt werden, dass ein Umkippen der
Gewässer und ein damit verbundenes Sterben des dortigen
Ökosystems nicht zu befürchten ist. Insgesamt ist die
Wiesent einer der Flüsse mit der besten Wasserqualität in
Oberfranken. Für ein überstürztes Handeln gibt es deshalb
nach Aussage des bayerischen Umweltministers keinen Anlass.
Das vom Bezirk Oberfranken, als dem Verantwortlichen für
Gewässer 2. Ordnung, in Absprache mit dem Landes- und
Bezirksfischereiverband in Auftrag gegebene Gutachten mit
dem Titel „Verschlammung und Versandung oberfränkischer
Fließgewässer“ liegt vor und bildet die Basis für weitere
Maßnahmen. Demnach werden für eine direktere Reduzierung der
Verschlammung Entlandungen der Gewässer notwendig. Hierzu
sind jedoch vorrangig die Unterhaltspflichtigen gefordert.
Nach Meinung des Abgeordneten Nöth ist es deshalb nötig,
dass der Bezirk Oberfranken hierfür Mittel zur Verfügung
stellt. Allein für den Oberlauf der Wiesent sind 150.000
Euro nötig. MdL Nöth dankte dem Präsidenten des
Bezirksfischereiverbandes Albert Schütze, dem
umweltpolitischen Arbeitskreis der CSU unter Heinz Marquart,
allen Umwelt- und Naturschutzorganisationen, dem Bezirk und
allen Behörden für ihren großartigen Einsatz zum Wohle
unserer Heimat, der Fränkischen Schweiz. Er sprach zudem die
Hoffnung aus, dass es zeitnah gelingen möge, die
Verschlammung der beiden Gewässer in den Griff zu bekommen.
Pressemitteilung vom 13. Februar 2006
Senkung der Bezirksumlage
Forchheim : Der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordnete Eduard
Nöth hat die Ankündigung der bayerischen Bezirke, die
Bezirksumlage um mindestens drei, zumeist sogar um vier
Prozentpunkte, zu senken, als faires Angebot bezeichnet.
„Das ist eine gute Basis für die Städte und Landkreise. Ich
fordere die Kommunen auf, dieses Angebot ernst zu nehmen und
die so eröffnete Chance guter Zusammenarbeit nicht durch
übermäßige Forderungen wieder zu gefährden.“ Wie bekannt
wurde, will der Bezirk Oberfranken die Bezirksumlage um 4,3
Prozentpunkte senken.
Seit Anfang des Jahres seien Landkreise und kreisfreie
Städte anstelle der Bezirke für Sozialhilfe bei Aussiedlern
und Ausländern sowie die Grundsicherung für Arbeitsuchende
(Hartz IV) zuständig. Nöth: „Jetzt müssen die Kreise und
Städte demonstrieren, dass sie effizient und kostengünstig
die ihnen übertragenen Aufgaben gestalten können.“ Bei der
Beurteilung der finanziellen Ausstattung der Kreise und
Städte müsse man beachten, dass sich diese zum einen durch
die Senkung der Bezirksumlage verbessert, zum anderen aber
auch durch die gestiegene Umlagekraft der Kreise und Städte.
Pressemitteilung vom 29. Januar 2006
Bericht zu den neuen Entgeltregelungen im Staatsforst.
Forchheim : Wie der Forchheimer Landtagsabgeordnete Eduard
Nöth mitteilt, hat der bayerische Forstminister Josef Miller
auf Druck der CSU – Landtagsfraktion bereits im Dezember die
Entgelte für alle nicht kommerziellen Veranstaltungen im
Wald aussetzen lassen und zum 1.1.06 ein neues und klares
Konzept vorgelegt, das die Zustimmung des Landtags fand. Ein
wichtiges Anliegen dabei war, so MdL Eduard Nöth, dass der
Wald nicht zum Rummelplatz wird und seine Funktion als Ort
der Ruhe und Erholung und als Rückzugsraum für Tiere und
Pflanzen weiter erfüllen kann. Gerade das Befahren der Wege
mit Fahrzeugen aller Art muss auf ein Minimum beschränkt
bleiben. Aus gutem Grund ist deshalb die Nutzung des Waldes
nicht uneingeschränkt möglich, so die einhellige Meinung der
CSU. Eduard Nöth geht davon aus, dass die neue Regelung
allen Seiten gerecht wird - den Belangen der
Forstwirtschaft, des Naturschutzes und der Gesellschaft.
Demnach wird das bereits in der Verfassung verankerte freie
Betretungsrecht des Waldes selbstverständlich nicht
angetastet. Kostenfrei sind künftig auch alle organisierten
Veranstaltungen von Vereinen und Institutionen, die als
gemeinnützig anerkannt sind, oder von
Religionsgemeinschaften. Entgelt ist nur zu entrichten, so
Nöth, wenn in größerem Umfang Parkplätze bereitgestellt
werden müssen. Kommerzielle Veranstaltungen sind weiterhin
in begrenztem Umfang möglich und wenn ja, dann
kostenpflichtig. Das staatliche Forstunternehmen muss seinen
Aufwand ersetzt erhalten oder an den Einnahmen
partizipieren. Dem Steuerzahler können diese Kosten nicht
angelastet werden. Kostenfrei sind künftig nach Genehmigung
Waldkindergärten, weil sie das Naturverständnis von Kindern
vorbildlich fördern. Auch das Aufstellen von Ruhebänken ist
künftig nach Genehmigung kostenfrei. Das Aufstellen von
Bienenständen ist künftig für nicht gewerbliche Imker
kostenfrei. Der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete hofft,
dass nun die v. a. vom Bund Naturschutz zum Teil mit Recht
kritisierten Entgeltforderungen zum Wohle der BürgerInnen
klar und transparent geregelt wurden.
Eduard Nöth · Bergstraße 50 · 91301 Forchheim
An die
Bürgermeister/in
Stadt-, Kreis- und Gemeinderäte
Im Landkreis Forchheim
Samstag, 28. Januar 2006
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe KollegInnen.
die Verhandlungen des bayerischen Finanzministers mit den
kommunalen Spitzenverbänden über den kommunalen
Finanzausgleich 2006 sind am gestrigen Freitag erfolgreich
und zur Zufriedenheit der Teilnehmer abgeschlossen worden.
Ich bin sicher, dass der Bayerische Landtag im Rahmen des
Nachtragshaushalts 2006 diese Ergebnisse übernimmt.
Ich darf Sie hiermit über den genaueren Inhalt der Gespräche
informieren, die bestimmt auch die Finanzsituation in den
Kommunen unseres Landkreises erheblich beeinflussen werden.
An dem Gespräch des Finanzministers mit Erstem Bürgermeister
Dr. Uwe Brandl, Oberbürgermeister Hans Schaidinger, Landrat
Theo Zellner und Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein
nahmen neben dem Staatsminister des Innern Dr. Günther
Beckstein auch Finanzstaatssekretär Franz Meyer und der
Vorsitzende des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag
Manfred Ach teil.
1. Über die Ausgestaltung des kommunalen Finanzausgleichs
2006 konnte Einigkeit erzielt werden.
Die Ausgangslage für die Verhandlungen über den kommunalen
Finanzausgleich 2006 war schwierig, da der Freistaat Bayern
stagnierende Steuereinnahmen 2005 und zu erwartende
Einnahmeausfälle 2006 bewältigen muss. Für die Kommunen, die
bei den Haushaltsverhandlungen der letzten Jahre ihre
Forderungen nach einer Aufstockung der Investitionsförderung
zugunsten des Zieles einer Stärkung der Verwaltungshaushalte
zurückgestellt hatten, stand diesmal der Wunsch nach einer
deutlichen Finanzspritze zur Verbesserung der kommunalen
Investitionstätigkeit im Vordergrund.
Der nach schwieriger Verhandlung gefundene Kompromiss
umfasst folgende Schwerpunkte:
2. Stärkung der kommunalen Investitionen vor allem in den
wichtigen Bereichen Bildung, ländlicher Raum und freie
Investitionsmittel durch Aufstockung der Mittel gegenüber
2005 um 120 Mio. Euro.
Im Einzelnen ergeben sich folgende Veränderungen:
§ Schulbau (Art. 10 FAG) +40 Mio. €, insg. 164,4 Mio. €
§ Straßenbau und –unterhalt +24 Mio. €, insg. 182,4 Mio. €
§ Bau von Abwasseranlagen +30 Mio.€, insg. 121,3 Mio. €
§ ÖPNV-Investitionen + 6 Mio. €, insg. 48,4 Mio. €
§ Investitionspauschale +20 Mio. €, insg. 135,0 Mio. €
3. Stärkung der kommunalen Verwaltungshaushalte
17 Mio. Euro zusätzliche Haushaltsmittel fließen zur
Stärkung der Verwaltungshaushalte finanzschwacher Kommunen
in die Schlüsselzuweisungen (insgesamt 2,06 Mrd. Euro).
Der Sozialhilfeausgleich an die Bezirke konnte auf hohem
Niveau gehalten werden: 540 Mio. Euro. Damit wird im
Zusammenhang mit der beabsichtigten
Zuständigkeitsverlagerung für Leistungen an Ausländer,
Aussiedler und Spätaussiedler von den Bezirken auf die
Landkreise und kreisfreien Städte eine deutliche Senkung der
Bezirksumlagesätze ermöglicht.
4. Strukturelle Fragen
Es wurden strukturelle Probleme der Verteilungstechniken im
kommunalen Finanzausgleich erörtert. Diese sollen in den
nächsten Verhandlungen aufgegriffen werden. Zur Vorbereitung
wird eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus den kommunalen
Spitzenverbänden sowie Finanzministerium und
Innenministerium gebildet.
Das Anliegen der kommunalen Spitzenverbände, den
Kommunalanteil am allgemeinen Steuerverbund zu erhöhen, wird
bei den Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2007/2008 erörtert.
5. Belastungsausgleich zu Hartz IV und Verlagerung sozialer
Zuständigkeiten der Bezirke auf Landkreise und kreisfreie
Städte
Es wurde ein Ausgleichsfonds von 50 Mio. Euro gebildet.
Dieser soll sicherstellen, dass es keine Reformverlierer
gibt. Die Zustimmung aller vier kommunalen Spitzenverbände
zu dem Belastungsausgleich war Geschäftsgrundlage für die
Einigung über den kommunalen Finanzausgleich.
Finanzminister Faltlhauser erklärte abschließend:
„Entscheidend ist, dass wir die Investitionskraft der
Kommunen gestärkt haben: Wir haben ein zusätzliches
Investitionspaket von 120 Millionen Euro geschnürt!“
Liebe KollegInnen, ich meine dieses Gesprächsergebnis
beweist eindeutig, dass der Freistaat auch in schwierigen
finanziellen Zeiten seine Kommunen nicht im Stich lässt und
alle Möglichkeiten ausgelotet wurden, den Anliegen der
großen kommunalen Familie gerecht zu werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Eduard Nöth, MdL
Pressemitteilung vom 26. Januar 2006
Pressemitteilung zur erhofften Senkung der Bezirksumlage
Forchheim : Nach Auffassung des Forchheimer CSU -
Landtagsabgeordneten Eduard Nöth können alle bayerischen
Bezirke im Jahr 2006 ihre Umlage senken und somit die
Gemeinden, Städte und Landkreise massiv entlasten. Die bei
den Bezirken wegen der geplanten Änderung des so genannten
AGSGB (Hartz-IV und Ausländersozialhilfe) zu erwartenden
Einsparungen in Höhe von 290 Millionen Euro in Bayern sollen
vollumfänglich über die Senkung der Umlage weitergegeben
werden. Nöth rechnet mit einer Senkung von mindestens drei
Prozent. „Einzelne Bezirke, so auch Oberfranken , könnten
ihre Umlage je nach Umlagekraft sogar um bis zu vier Prozent
senken.“ MdL Eduard Nöth erinnerte daran, dass die deutliche
Erhöhung der Bezirksumlagen vor rund zwei Jahren einer der
Hauptkritikpunkte der Kommunen bei den Verhandlungen um den
kommunalen Finanzausgleich gewesen ist. Nöth ist sich
sicher, dass die Bezirke ihrer Verantwortung gerecht werden
und die versprochene Senkung entsprechend umsetzen, zumal
auch viele Oberbürgermeister und Landräte diesem Gremium
angehören. Er gehe davon aus, dass sich sowohl Landrat
Glauber als auch Oberbürgermeister Franz Stumpf, die mit
Hans Kotschenreuther aus dem Landkreis Forchheim dem
Bezirkstag angehören, für eine größtmögliche Senkung der
Bezirksumlage einsetzen. „Damit kommen sie den Kommunen
entgegen und entspannen deren Haushaltslage erheblich. In
Folge der zu erwartenden Senkung der Bezirksumlagen werden
dann auch die meisten Landkreise ihre Kreisumlagen senken
können.“
Pressemitteilung vom 18. Januar 2006
Schulbeginn
Forchheim : Der Forchheimer CSU-Abgeordnete im Bayerischen
Landtag, Eduard Nöth, hat einen großen Teil der momentanen
Diskussionsbeiträge zum späteren Schulbeginn am Morgen als
„eher kindisch als kindgerecht“ kritisiert. „Ob Kinder
morgens ausgeschlafen sind, hängt nicht in erster Linie vom
Schulbeginn ab, sondern wann sie abends von ihren Eltern ins
Bett geschickt werden,“ so MdL E. Nöth. Diese
Erziehungsverantwortung dürfte nicht außer Acht gelassen
werden. Im Übrigen gelte ein Arbeitsbeginn erst um neun Uhr
nach wie vor nur für eine kleine Minderheit der Eltern. Nöth
verwies darauf, dass für den Schulbeginn überhaupt keine
landesweiten Vorgaben existieren. Die Entscheidung liege bei
der einzelnen Schule im Einvernehmen mit den örtlichen
kommunalen Trägern der Schulwegkostenfreiheit. Es steht also
jedem Elternbeirat offen, vor Ort eine Veränderung des
morgendlichen Unterrichtsbeginns zu beantragen. Im Übrigen
hätten Bayerns Schulkinder immerhin 14 Wochen im Jahr
Ferien; von 365 Tagen im Jahr sei an etwa 188 Tagen
Unterricht, an 177 Tagen aber frei. Eigentlich viel
Gelegenheit für längeres gemeinsames Frühstück, was als
Hauptargument in die aktuelle Diskussion eingeführt wurde.
Pressemitteilung vom 13. Januar 2006
Presseerklärung zu den Ergebnissen von Kreuth
Forchheim : „Sparen, Reformieren und Investieren – wir
setzen unseren Weg konsequent fort.“ Mit diesen Worten
kommentierte der Landtagsabgeordnete Eduard Nöth beim
traditionellen Neujahrsempfang der CSU Buckenhofen die
Ergebnisse der Arbeitstagung der CSU-Fraktion im Bayerischen
Landtag. MdL Nöth nahm in dieser Woche an der traditionellen
Winterklausur in Wildbad Kreuth teil. Mit den Ergebnissen
starte die CSU-Fraktion inhaltlich gut gerüstet ins neue
Jahr.
„Wir schaffen Chancen für alle. In Bayern sind die Signale
auf Zukunft gestellt“; so Nöth. Gerade die Ergebnisse dieser
Arbeitstagung machten überdeutlich, dass das Sparen in
Bayern kein Selbstzweck sei. Es handle sich zum einen um ein
Gebot der Gerechtigkeit. „Wir dürfen nicht heute Geld
ausgeben, das unsere Kinder später mit Zinsen zurückzahlen
müssen.“ Zum anderen eröffne erst der Verzicht auf neue
Schulden weitere Spielräume für neue Schwerpunkte, weil
Bayern weniger Geld als andere Länder für Zinsen ausgeben
müsse. Der Freistaat Bayern ist das erste und bislang
einzige Bundesland, das einen Haushalt ohne neue Schulden
vorlegt. Der Landtagsabgeordnete „Wir wollen die
Steuergelder unser Bürgerinnen und Bürger nicht nur für
Schuldzinsen ausgeben, sondern für eine Politik, die dem
Land insgesamt zugute kommt.“
Natürlich sei es schmerzlich, Einsparungen und Kürzungen
vorzunehmen. Aber nur so entstünden die Handlungsspielräume,
um auf Zukunftsprojekte zu setzen. „Wenn etwas Vorrang hat,
muss zwangsläufig etwas anderes Nachrang haben. Wer etwas
anderes behauptet, macht den Menschen was vor“, meinte der
Forchheimer Stimmkreisabgeordnete. „Wir haben einen ganz
klaren Schwerpunkt bei Schule und Hochschule gesetzt. Damit
setzen wir um, was wir immer versprochen haben: Die
Bildungschancen unserer Kinder haben oberste Priorität“, so
Nöth. Obwohl bundesweit die Steuereinnahmen seit Jahren
kontinuierlich zurückgehen, hätten Staatsregierung und
CSU-Fraktion im Doppelhaushalt 2005/2006 ein
überdurchschnittliches Wachstum der Haushalte des
Kultusministeriums (insgesamt 4,6 Prozent) und des
Wissenschaftsministeriums (insgesamt 6,9 Prozent)
beschlossen. „Diese Zukunftsinvestitionen sind nur möglich,
weil wir in den letzten Jahren konsolidiert haben und weiter
konsolidieren“, sagte Nöth.
Konkret wies Eduard Nöth auf folgende Einzelpunkte hin: „Wir
verbessern die Unterrichtsversorgung.“ Die CSU-Fraktion
setzt sich in ihren Beschlüssen von Kreuth für zusätzliche
200 Lehrerstellen ein. Darüber hinaus würden Mittel
bereitgestellt, um 300 Zeitverträge aus dem derzeit
laufenden Schulbetrieb für das nächste Schuljahr 2006/2007
zu verlängern. Die zusätzlichen Lehrkräfte kommen zu den
Nachbesetzungen für ausscheidende Lehrkräfte dazu. Nöth,
Mitglied des bildungspolitischen Ausschusses, bekannte sich
klar und eindeutig zum dreigliedrigen Schulsystem, weil es
unseren Kindern die besten Zukunftschancen biete. Besonders
freute sich Nöth, dass in der Arbeitstagung der Ansatz für
die Vereinspauschale bei der Sportförderung um knapp fünf
Millionen Euro auf knapp 17 Millionen Euro erhöht wurde.
„Damit fördern wir nicht nur die Gesundheit, sondern stärken
auch das Ehrenamt“, so der CSU-Abgeordnete.
Ein großes Anliegen war dem Forchheimer CSU - Abgeordneten
die Abwasserentsorgung. Auch in diesem Bereich habe die
CSU-Fraktion trotz Sparzwängen ein Signal für Investitionen
gesetzt. So werde der Haushaltsansatz für die Förderung von
Kleinkläranlagen um fünf Millionen Euro erhöht. „Denkbar ist
für die Fraktion auch“, so Nöth, „dass darüber hinaus bei
den Verhandlungen zum Kommunalen Finanzausgleich durch
Umschichtungen weitere Mittel für die Abwasserentsorgung
bereit gestellt werden.“
Daneben habe sich die CSU-Fraktion in einer Resolution
ausführlich mit der Zukunft des ländlichen Raumes in Bayern
befasst. „Das wird einer unserer großen
Handlungsschwerpunkte im Bayerischen Landtag“, sagte Nöth.
Von einer positiven Entwicklung des ländlichen Raumes
profitiere ganz Bayern. Gleichwertige Lebens- und
Arbeitsbedingungen in allen Landesteilen würden ein
harmonisches Wachstum im Freistaat ermöglichen. „Es wäre
allerdings völlig falsch, Verdichtungsräume und ländliche
Räume gegeneinander auszuspielen. Beide bedingen sich und
profitieren voneinander. Das muss allen Beteiligten gerade
in Zeiten knapper öffentlicher Kassen bewusst werden“, sagte
der Landtagsabgeordnete.
In weiteren Entschließungen hat die CSU-Fraktion in Wildbad
Kreuth umfangreiche Vorschläge zur frühkindlichen Erziehung
und zur Bildung erarbeitet. Nöth wies darauf hin, dass die
Arbeitspapiere im CSU – Büro ( Tel. 09191/2121 ) und auf der
Website der CSU-Landtagsfraktion unter „www.csu-landtag.de“
im Wortlaut abgerufen werden können.
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