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Pressemitteilung vom 31.12.2007
Zuschüsse zum Ausbau weiterer Krippenplätze
Forchheim : Wie der Forchheimer CSU - Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth in einem Brief an die Bürgermeister des
Landkreises mitteilt, stellt der Freistaat Bayern den
Kommunen bis 2013 unbegrenzt Zuschüsse zum Ausbau weiterer
Krippenplätze zur Verfügung. Falls die bislang dafür
zugesagten 340 Mio. Euro des Bundes und die 100 Mio. Euro
aus dem Bayerischen Haushalt nicht reichen sollten, werde
aufgestockt, so MdL Eduard Nöth. Hinzu kommt eine
Ausstattungspauschale in Höhe von 1250 Euro für jeden neuen
Platz. Des weiteren verweist Nöth darauf, dass ab 2009 auch
die Betriebskosten für solche Einrichtungen gefördert werden
sollen. Derzeit gebe es, so Eduard Nöth, in Bayern rund
40.000 Plätze für unter Dreijährige. Der zusätzliche Bedarf
werde auf 60.000 Plätze geschätzt. Damit wäre für ca. 31 %
der unter Dreijährigen ein Betreuungsangebot vorhanden. Für
Investitionen, ob Neu- oder Umbauten, in diese bedeutsame
Zukunftsaufgabe unserer Gesellschaft werden ca. 70 %
Zuschuss gewährt. Diese Maßnahmen können, so der Forchheimer
Stimmkreisabgeordnete, ab sofort begonnen werden. Bayern
komme damit seinen Kommunen wie kein zweites Bundesland
entgegen. MdL Eduard Nöth zeigt sich daher zuversichtlich,
dass bei entsprechender Bedarfsermittlung und Entscheidung
der Gemeinden gelinge bis 2013 auch im Landkreis Forchheim
ein ausreichendes Betreuungsangebot für Dreijährige zu
schaffen. Mit den neuen und verbesserten Fördermöglichkeiten
will die CSU den veränderten Anforderungen unserer
Gesellschaft und den veränderten Familienstrukturen Rechnung
tragen und berufstätigen Müttern echte Wahlfreiheit sowie
die Verbindung von Familie und Beruf ermöglichen. Familien
sind heute vielfältiger denn je, so Eduard Nöth. Nach
jüngsten Studien wollen zwei Drittel aller Eltern mit
Kindern ihre Kinder selbst zu Hause erziehen. Andere Eltern
wollen und müssen jedoch Familie und Beruf oder Familie und
Ausbildung bzw. Studium miteinander verbinden. Sie brauchen
Betreuungsangebote. Die vielen Alleinerziehenden, die es
vielfach nicht leicht haben, brauchen sie noch viel
dringender, so Nöth in seinem Brief an die Bürgermeister.
Abschließend bittet Nöth die Kommunen des Landkreises, die
jetzigen Fördermöglichkeiten zu prüfen und aktuelle
Bedarfsermittlungen durchzuführen. "Wir brauchen eine
optimale Entwicklung aller Kinder, weil es auf alle
ankommt", so der Abgeordnete in seinem Appell.

Pressemitteilung vom 28. Dezember 2007
Förderung des Biomasseheizwerks Ebermannstadt
Ebermannstadt : Das Biomasseheizwerk Ebermannstadt, das ab
dem kommenden Jahr neben den landkreiseigenen Gebäuden des
Krankenhauses, der Realschule und des Gymnasiums auch die
evangelische Kirche, die Volksschule, den Kindergarten und
angrenzende Wohngebäude mit Abwärme beliefert, wird vom
Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten
mit einem Betrag von 200.000 Euro gefördert. Dies teilte
Landwirtschaftsminister Josef Miller dem Forchheimer
Stimmkreisabgeordneten Eduard Nöth mit. Nach erfolgter
Prüfung der Investitionskosten, die mit 1.419.000 Euro als
förderfähig anerkannt wurden, wird der Bewilligungsbescheid
für diese Zukunftsmaßnahme in den nächsten Tagen zugestellt.
Mit der Fertigstellung dieses Biomasseheizwerks wächst das
Engagement zu Gunsten des umweltfreundlichen Energieträgers
im Landkreis Forchheim weiter, so MdL Eduard Nöth.
Bürgermeister Franz Josef Kraus hatte im
Genehmigungsverfahren noch den Einbau eines Elektrofilters
erwirkt, der den Schadstoffausstoß dieser Anlage nochmals um
80 % gegenüber der ursprünglichen Planung reduzieren wird.
Das Biomasseheizwerk hat nach Auskunft von MdL Eduard Nöth
eine Kesselleistung von rund 1.600 kW und erfordert einen
Biomasseeinsatz, der in Ebermannstadt aus Hackschnitzeln
erfolgt, von rund 1.900 Tonnen/Jahr. Die
Kohlendioxideinsparung wird bei ca. 970 Tonnen pro Jahr
liegen. Der Forchheimer Abgeordnete Eduard Nöth gratulierte
dem Investor, dem Biomasseheizwerk Forchheim GmbH mit seinem
Geschäftsführer Windisch, zu dieser Maßnahme und unterstrich
das gute Beispiel und den Beitrag der Gesellschafter zum
Klimaschutz. Der Freistaat unterstütze alle Anstrengungen,
den Co -2 - Ausstoß zu vermindern.

Pressemitteilung vom 27. Dezember 2007
MdL Eduard Nöth : Gewaltverbrechen konsequent bestrafen
Nach dem Überfall von zwei jungen Männern auf einen Rentner
in der Münchner U-Bahn erhielt MdL Eduard Nöth mehrere
E-Mails besorgter Bürger. Der Forchheimer
Landtagsabgeordnete zeigte sich genau so erschüttert über
das grausame Verbrechen wie die zahlreichen
E-Mail-Schreiber. „Solche abscheulichen Gewalttaten darf es
nicht geben. Wenn sie jedoch begangen werden, muss die
Justiz das Strafmaß in seiner ganzen Härte und Schärfe
anwenden“, erklärte hierzu Eduard Nöth.
Besonders erschreckend findet Nöth, dass die Gräueltäter,
ein 17-jähriger Grieche und ein 20-jähriger Türke, zuvor
bereits mehr als 40-mal straffällig geworden waren. „Bei der
Bestrafung solcher Verbrechen müssen die rechtlichen
Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden, um die Bürger auf
unseren Straßen zu schützen“, erklärte Eduard Nöth. „Jedwede
Nachsicht ist hier fehl am Platz.“
„Wer sich in Deutschland außerhalb der Rechtsordnung stellt,
hat in unserem Land nichts zu suchen. Ein Täter zeigte nach
dem grausamen Verbrechen keinerlei Anzeichen von Reue. Wer
sich nicht in unsere Gesellschaft integrieren, die Gesetze
befolgen und unsere Werte beachten will, der kann nicht bei
uns bleiben“, so der Forchheimer CSU - Abgeordnete zu den
Münchner Vorfällen.

Pressemitteilung vom 21. Dezember 2007
MdL Eduard Nöth und Peter Eismann : FREISTAAT STÄRKT 2008
INVESTITIONSKRAFT DER KOMMUNEN
Forchheim. Ein freudiges Weihnachtsgeschenk an den Landkreis
und seine Gemeinden : „Im nächsten Jahr fließen 31,389 Mio.
Euro staatliche Mittel für Schlüsselzuweisungen in den
Landkreis Forchheim. Davon erhalten die kreisangehörigen
Gemeinden im Landkreis insgesamt 17,709 Mio. Euro.“ Der
Landkreis Forchheimer erhält somit 17,29 % mehr als im
Vorjahr, in Euro 2,016 Mio., bei den Gemeinden erhöhen sich
die Schlüsselzuweisungen gar um 24,6 % bzw. 3,495 Mio. Euro.
Das teilten heute die Landtagsabgeordneten Eduard Nöth und
Peter Eismann dem Landratsamt sowie den Städten und
Gemeinden des Landkreises Forchheim mit. „Damit erweist sich
der Freistaat erneut als starker, verlässlicher Partner der
Kommunen. Bayern stärkt im neuen Jahr die Investitionskraft
der Städte und Gemeinden“, so MdL Eduard Nöth
„Es ist erfreulich, dass aufgrund der günstigen Entwicklung
bei den Steuereinnahmen auch bei den Schlüsselzuweisungen
ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen ist“, so MdL Peter
Eismann. Bayernweit konnte der positive Trend aus dem
Vorjahr in diesem Jahr sogar noch an Fahrt gewinnen: Die so
genannte Schlüsselmasse stieg um über 283 Millionen Euro auf
über 2,4 Milliarden Euro. Im Vorjahresvergleich bedeutet
dies einen Zuwachs von über 13 Prozent. Hiervon entfallen
auf die Gemeinden knapp 1.560 Millionen Euro und über 878
Millionen Euro auf die Landkreise.
Die Schlüsselzuweisungen dienen der Stärkung der kommunalen
Verwaltungshaushalte und sind hinsichtlich ihrer Verteilung
darauf angelegt, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der
Steuerkraft und der jeweiligen Ausgabenbelastung der
betreffenden Kommune herzustellen. Finanziert werden die
Schlüsselzuweisungen über den sog. Kommunalanteil am
allgemeinen Steuerverbund, durch welchen der Freistaat die
Kommunen an seinem Anteil an der Einkommensteuer, der
Körperschaftsteuer, der Umsatzsteuer und der
Gewerbesteuerumlage abzüglich seiner Ausgaben im
Länderfinanzausgleich beteiligt. Grundlage für die aktuellen
Schlüsselzuweisungen ist die steuerliche Einnahmesituation
der Kommunen im Jahr 2006. Aufgrund des
Verteilungsmechanismus erhalten Gemeinden mit deutlich
gestiegenen Steuereinnahmen oder Landkreise mit deutlich
gestiegener Umlagekraft entsprechend geringere
Schlüsselzuweisungen. Dadurch ergibt sich bei den
Schlüsselzuweisungen eine Umverteilung hin zu den Kommunen
mit einem geringeren Einnahmezuwachs. „Genau das ist unser
Ziel: Wir stärken die Einnahmekraft unserer Kommunen durch
eine mutige, vorausschauende Wirtschafts- und
Kommunalpolitik und unterstützen über den Kommunalen
Finanzausgleich vor allem diejenigen Kommunen mit
vergleichsweise geringen eigenen Einnahmen.“
Insgesamt betrachtet können die Kommunen in diesem Jahr
ebenso wie schon im Jahr 2006 auch bei den eigenen
Steuereinnahmen erhebliche Zuwächse verzeichnen. Besonders
positiv war die Entwicklung bei der Gewerbesteuer und dem
Kommunalanteil an der Einkommensteuer. So konnte sich die
Gewerbesteuer selbst nach dem Rekordjahr 2006 nochmals
steigern und beim Kommunalanteil an der Einkommensteuer sind
die Zuwachsraten sogar zweistellig“, freut sich MdL Eduard
Nöth.
„Auch wenn man sehen muss, dass sich die finanzielle
Situation in einzelnen Städten und Gemeinden nach wie vor
schwierig gestaltet, ist die erfreuliche Entwicklung bei
Kommunalsteuern und Schlüsselzuweisungen der beste Beweis
dafür, dass sich der enge Schulterschluss zwischen dem
Freistaat und seinen Kommunen bewährt hat und sich für beide
Seiten auszahlt“, so der Eggolsheimer Abgeordnete Peter
Eismann abschließend.
Die Schlüsselzuweisungen an die Gemeinden des Landkreises
Forchheim verteilen sich nach Nöth's Angaben wie folgt:
Pressemitteilung vom 20. Dezember 2007
Richard Oswald 75 Jahre
Eckenhaid: Der Vorsitzende des Sängerkreises
Erlangen-Forchheim, Herr Richard Oswald, feierte seinen 75.
Geburtstag. Zahlreiche Gratulanten aus den verschiedenen
Sängergruppen beglückwünschten ihren Chef und dankten für
das großartige Engagement Oswalds für den fränkischen
Sängerbund. Aus dem Landkreis Forchheim erschienen zur
Geburtstagsfeier der CSU-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth,
der Geschäftsführer des Sängerkreises Theo Schnitzerlein,
die Schriftführerin, Kreisrätin Vroni Kaul und der Kassier
Reinhold Leisgang. Die Forchheimer Abordnung betonte die
hohe Präsenz des Vorsitzenden bei den Chören und Vereinen
des Sängerkreises auf Landkreisebene. Musikalisch umrahmt
wurde die Geburtstagsfeier im Feuerwehrhaus von Eckenhaid
durch den Männergesangverein Eckenhaid unter der Leitung von
Udo Reinhardt.
Pressemitteilung vom 18. Dezember 2007
MdL Eduard : CSU ist die Kinderpartei
„Die CSU schützt die Kinder. Die CSU unterstützt die Kinder.
Die CSU ist die Kinderpartei“, erklärte der Forchheimer CSU
- Landtagsabgeordnete Eduard Nöth und hob das bayerische
Landeserziehungsgeld und die verpflichtenden
Vorsorgeuntersuchungen für Kinder hervor. „Das kommt den
Kindern zugute, sie profitieren finanziell und
gesundheitlich.“
Im Jahr 2008 werde der Freistaat 585 Mio. Euro für
Kinderbetreuung ausgeben. Als Landeserziehungsgeld werden
115 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Außer in Bayern gibt
es ein solches Landeserziehungsgeld nur in drei weiteren
Bundesländern. Zusätzliche Millionenbeträge investiert
Bayern in vielfältige Beratungsangebote für Familien.
„Wir tun viel dafür, dass es den Kindern bei uns gut geht“,
betonte Eduard Nöth. „Während in Bayern nur 7 Prozent der
Kinder unter 15 Jahren in Sozialhilfe leben, sind es z.B. im
SPD-regierten Rheinland-Pfalz 12 Prozent. Anstatt nur neue
Artikel für das Grundgesetz zu fordern, sollte sich die SPD
lieber ein Beispiel am Kinderland Bayern nehmen und genau so
wie die CSU für den Kinderschutz aktiv werden.“ Denn die
massive Zuwanderung von über einer Million Menschen –
darunter viele junge Familien – in den vergangenen zehn
Jahren nach Bayern zeige: „Familien mit Kindern leben gerne
in Bayern.“
Von zentraler Bedeutung für das Wohlergehen von Kindern
seien Arbeitsplätze für die Eltern, betonte der
CSU-Abgeordnete. Daher müsse die Politik sich weiter für die
Schaffung von Arbeitsplätzen einsetzen. „Wenn die SPD in der
Reformpolitik zurückrudert, schadet sie den Arbeitnehmern
und deren Kindern.“
Pressebericht vom 18. Dezember 2007
Bericht der CSU-Kreistagsfraktion
Forchheim (ör) - Ein positives Resümee zog der Vorsitzende
der Fraktionsgemeinschaft der Christlich-Sozialen Union und
der Jungen Bürger im Forchheimer Kreistag, Ebermannstadts
Bürgermeister Franz-Josef Kraus, bei der
Jahresschlusssitzung im Gasthof Roppelt in Stiebarlimbach.
Kraus ging dabei nochmals stichpunktartig auf alle
wesentlichen und bestimmenden Themen ein, die die
Kreistagsmitglieder in den vorausgegangenen Sitzungen
diskutiert haben.
Den breitesten Raum nahmen dabei die Beratungen um den
Kreishaushalt 2007 ein. Erfreulich sei in diesem
Zusammenhang festzustellen, dass die Mitglieder der
Fraktionsgemeinschaft ihre Forderung nach einer Senkung der
Kreisumlage von 51,5 Punkten auf 49,5 v.H. realisieren
konnten. Weitere Themen im Frühjahr d.J. betrafen die Hartz
IV-Bedarfsgemeinschaften sowie auch die Berichte zu den
überörtlichen Prüfungen der Jahresrechnungen 2000 bis 2004.
Im Zusammenhang mit der Festlegung gewisser Prioritäten bei
investiven Maßnahmen wurde dem weiteren Ausbau von
Schulräumen Vorrang vor anderen Vorhaben eingeräumt.
Auch der soziale Bereich kam in den Folgemonaten nicht zu
Kurz. Sowohl der Erhalt des Projekts „K.L.A.R.“ als auch die
Situation in allen Alten- und Pflegeheimen wurde mit
Vertretern dieser Einrichtungen eingehend erörtert. In
diesem Zusammenhang sind auch wiederkehrende Beratungen um
die Organisation der beiden Kliniken in Forchheim und in
Ebermannstadt nicht zu vergessen.
Bereits Mitte 2007 war die Fraktionsgemeinschaft dann mit
die nächste Wahlperiode betreffende Schwerpunktthemen
befasst. Entsprechende Vorstellungen zu „Familie, Schule,
Bildung, Jugend und Vereine“, zu „Senioren und Gesundheit“,
„Wirtschaft und Verkehr, Kreisentwicklung“, „Umwelt,
Landwirtschaft“ sowie „Tourismus und Kultur“ wurden
erarbeitet und in einer weiteren Zusammenkunft detailliert
vorgestellt und beraten.
Die Beratungen im Spätsommer waren geprägt von den
Auswirkungen der Unterwetterkatastrophe im Juli, unter der
viele Familien, besonders im südlichen Landkreis, stark zu
leiden hatten. Dabei stellte Kraus u.a. auch fest, dass
hinsichtlich eine finanziellen Unterstützung durch den
Landkreis Landrat Glauber nicht erfüllbare Hoffnungen
geweckt hat. Folge dieses Unwetterereignis war dann auch
eine weitere Diskussion um die Anschaffung einer fahrbaren
und komplett ausgerüsteten Leitzentrale für den
Katastrophenfall. Hierzu, wie auch zu dem von der
Kreisverwaltung eingebrachten Thema zu einem „Floriansdorf“,
sahen die Mitglieder der Fraktionsgemeinschaft in Folge
durchaus vorhandener und vergleichbarer Einrichtungen keine
Notwendigkeit zur Anschaffung.
Natürlich fehlte auch in der 2007-Diskussion nicht die
Abfallwirtschaft, insbesondere führte der „Gelbe Sack“
wiederholt zu kontroversen Meinungen. Notwendig hierzu, so
das einvernehmliche Ergebnis, ist, in der kommenden
Wahlperiode ein in sich schlüssiges Entsorgungskonzept
einzuführen. Auch die „verworrene“ Situation im Zusammenhang
mit der Einführung einer Papiertonne hat, so der
Fraktionschef, infolge fehlender und verspäteter Information
zu großer Verwirrung und Unsicherheit bei der
Kreisbevölkerung geführt.
Alles in allem kam Franz-Josef Kraus zu dem abschließenden
Ergebnis, dass die Arbeit der Mitglieder der
Fraktionsgemeinschaft von Sachlichkeit und Konstruktivität
geprägt war und einiges im Interesse des Landkreises und
seiner Bürgerinnen und Bürger erreicht werden konnte. Kraus
dankte in diesem Zusammenhang auch allen, die durch
Information, Mitarbeit und Unterstützung dazu beigetragen
haben, dass die Union 2007 auf ein erfreuliches Jahr zurück
blicken kann.
Für das kommende Jahr wünschte sich Kraus insbesondere, dass
der CSU-Bewerber um den Landratsposten, Franz Streit, Erfolg
haben und auch der Wahlvorschlag der Union für den Kreistag
ein wieder gutes Ergebnis erreichen möge.
Pressemitteilung vom 12. Dezember 2007
Staatssekretär Heike zu Gast
Auf Einladung der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordneten
Eduard Nöth und Peter Eismann wird Innenstaatssekretär
Jürgen W. Heike am Montag, 17.12.07, den Landkreis Forchheim
besuchen. Mit den Forchheimer Abgeordneten wird Jürgen W.
Heike in den Gemeinden Dormitz und Neunkirchen zu Gast sein
und dort mit Bürgermeister Gerhard Schmitt und 2.
Bürgermeisterin Sigrid Lauer die geplanten Westumgehungen
besprechen. Wie MdL Eduard Nöth mitteilt, bestehen aufgrund
der gestiegenen Steuereinnahmen des Freistaates berechtigte
Chancen, beide Projekte frühzeitiger zu realisieren. Die
Visite des Staatssekretärs, der im Innenministerium für die
Oberste Baubehörde verantwortlich zeichnet, beginnt um 14.00
Uhr im Rathaus von Dormitz.
Pressemitteilung vom 10. Dezember 2007
Kreisrat Michael Hofmann in den Bezirksvorstand gewählt
Beim Sonderbezirksparteitag der CSU in Weißenstadt wurde der
Forchheimer JU-Kreisvorsitzende und Kreisrat Michael Hofmann
in den Bezirksvorstand gewählt. Durch die Wahl des
bisherigen Beisitzers MdL Christian Meißner aus Lichtenfels
zum Schriftführer des Bezirksverbandes, wurde der Sitz im
Vorstand frei. Mit einem deutlichen Vorsprung konnte sich
Michael Hofmann gegen Jens Korn aus Kronach durchsetzen.
CSU-Kreisvorsitzender Eduard Nöth und die anwesenden
Delegierten aus Forchheim gratulierten dem jungen Juristen
aus Neuses. Michael Hofmann wird gemeinsam mit Dr.
Hans-Jürgen Dittmann bis zu den Neuwahlen 2009 die
Interessen des Landkreises Forchheim im CSU-Bezirksvorstand
vertreten.
Pressemitteilung vom 9. Dezember 2007
Otto Ammon 80 Jahre
Forchheim : Der CSU - Kreisverband würdigte seinen
Ehrenvorsitzenden Altlandrat Otto Ammon aus Anlaß des 80.
Geburtstags. CSU - Kreisvorsitzender MdL Eduard Nöth
überbrachte die Glückwünsche der CSU und dankte dem Jubilar
für sein über 60 Jahre währendes Engagement für die
Christlich-Soziale Union. In den verschiedensten Funktionen
als Gemeinderat, Bürgermeister, Kreisrat,
Fraktionsvorsitzender, Landratsstellvertreter und
sclließlich als Landrat des Kreises Forchheim habe Otto
Ammon in erster Linie seiner Heimat und den Menschen
gedient, aber auch Politk aus seinem christlich geprägten
Werteverständnis betrieben. Klare Werte - klarer Kurs, waren
schon immer die Einstellung des geradlinigen
Kommunalpolitikers. Ihm sei es, so Eduard Nöth, auch
gelungen, den im Jahre 1972 aus vier früher selbständigen
Gebietskörperschaften entstandenen Landkreis Forchheim
zusammenzuführen und zu einer eigenen Identität zu
verhelfen. Diese großartige Leistung sei maßgeblich auf die
offene und integrative Amtsführung Otto Ammons
zurückzuführen. Für den Bundeswahlkreis Bamberg-Forchheim
gratulierte MdB Thomas Silberhorn. Die Zusammenarbeit
zwischen Bamberg und Forchheim war stets ein Anliegen von
Otto Ammon. Die beiden Abgeordneten wünschten dem Jubilar
noch viele Jahre bei bester Gesundheit und baten, die
heutige Arbeit der CSU stets kritisch zu begleiten. Aus dem
Abstand, den Otto Ammon genommen hat, lassen sich häufig
gute Ratschläge erteilen.
Pressemitteilung vom 4. Dezember 2007
Kommunaler Finanzausgleich
Forchheim: Die unerwartet hohen Einnahmen des Freistaates
kommen im nächsten Jahr auch den Kommunen zugute. Wie
CSU-Landtagsabgeordneter Eduard Nöth mitteilt, steigt im
kommenden Jahr der kommunale Finanzausgleich um 700 Mio.
Euro auf 6,2 Mrd. Euro. Dies bedeutet eine Steigerung um 12.
%. Mit 12 Prozent werde, so MdL Nöth, der kommunale
Finanzausgleich doppelt so hoch sein wie das Plus des
restlichen Staatshaushaltes. Die Steigerung des FAG geht
großteils auf das Plus bei den sog. Schlüsselzuweisungen
zurück, die v. a. an ärmere Gemeinden fließen. Diese machen
in 2008 2,4 Mrd. Euro aus, ein Plus von 13 %. Eine weitere
Verbesserung werde lt. Mitteilung des CSU-Abgeordneten Nöth
für die Kommunen erreicht. Sie bekommen künftig 50 % (bisher
42,8 %) der Kfz-Steuereinnahmen, d. h. im Jahre 2008 100
Mio. Euro mehr.
Pressemitteilung vom 3. Dezember 2007
Landkreis Forchheim - Heimat mit Zukunft
Wahlprogramm der CSU zur Landrats- und Kreistagswahl
Wiesenthau : Angesichts des demografischen Wandels sei es
notwendig im Landkreis Forchheim vermehrt um qualifizierte
und hoch qualifizierte Arbeitnehmer und Unternehmer zu
werben. Solche Personenkreise legen jedoch meist hohen Wert
auf Freizeitwert in Hinsicht auf Natur und Kultur. Deshalb
forderte der CSU - Landratsbewerber Franz Streit auf der
Programmkonferenz des CSU - Kreisverbandes in Wiesenthau der
Natur und der Kultur als Faktoren der Lebensqualität im
Landkreis eine höhere Priorität einzuräumen. Lebensqualität
ist nach Streit's Ansicht Standortqualität. Als Landrat
werde er sich für die Einrichtung einer Landkreisstiftung
stark machen, die gezielt und unabhängig von den jeweiligen
Haushaltssituationen Natur und Kultur im Landkreis fördert.
Die Erlöse aus dem Verkauf des Pölnitz'schen Erbes seien
daher ein guter Grundstock für eine solche Stiftung.
Bürgermeister und Kreisrat Christl Meier aus Egloffstein,
Vorsitzender des Kuratoriums Schloss Hundshaupten, plädierte
für eine Vernetzung der Kulturangebote im Landkreis. So
sollten die hochwertigen Kulturveranstaltungen, wie sie
derzeit in Hundhaupten, in der Basilika Gößweinstein, im
Schloss Thurn, in der Kaiserpfalz Forchheim und im
Schlosspark Unterleinleiter geboten werden, besser
aufeinander abgestimmt und zentral beworben werden. Ebenso
müsse es mit dem reichhaltigen Museumsangebot im Landkreis
geschehen. Dr. Dieter George sprach sich für die Errichtung
eines Museenverbandes aus, das auch in die Nachbarlandkreise
reichen kann. Die FU - Vorsitzenden Mathilde Hartmann und
Birgit Kaletsch bezeichneten die Verfügbarkeit schneller
Datenanschlüsse vor allem für den ländlichen Raum als
lebensnotwendig. Als Flächenlandkreis hat Forchheim ein
besonderes Interesse daran, dass Unternehmen.
landwirtschaftlichen Betrieben und Bürgern in allen
Landkreisteilen Breitband-Internet-Anschlüsse zur Verfügung
stehen. CSU - Kreisvorsitzender MdL Eduard Nöth konnte
berichten, dass Bayern von 2008 an den Ausbau von schnellen
Internetverbindungen vor allem im ländlichen Raum fördert.
19 Mio. Euro werden hierfür bereit gestellt. Von mehr als
2000 bayerischen Gemeinden haben 533 entsprechenden Bedarf
angemeldet, so der CSU - Stimmkreisabgeordnete Nöth. Weitere
wichtige Eckpunkte bilden die Aussagen der CSU zu den Themen
Wirtschaft und Verkehr, Umwelt und Landwirtschaft sowie
Familie, Schule und Bildung. MdL Peter Eismann betonte, dass
heute nach jüngsten Umfragen zwei Drittel aller Eltern mit
Kindern unter drei Jahren ihre Kinder zuhause selbst
erziehen wollen. Andere wollen oder müssen Familie und Beruf
oder Familie und Ausbildung/Studium miteinander verbinden.
Sie brauchen Betreuungsangebote. Vor allem aber die
Alleinerziehenden, die es vielfach nicht leicht haben,
brauchen diese noch dringender. Landtagsabgeordneter Peter
Eismann sah im Ausbau der Kinderbetreuung und in der
Stärkung der Familie auch eine wichtige kommunale Aufgabe.
Die stv. CSU - Kreisvorsitzende Rosi Ruppert-Liebert
betonte, dass für die CSU auch auf kommunaler Ebene der
Grundsatz gilt "Vorrang für Familie". "Die Kommunalpolitik
ist in der CSU eine gleichberechtigte Säule neben unserer
Politik in Land, Bund und Europa. Die CSU steht für eine
Politik aus einem Guss, das unterscheidet uns von allen
anderen", so die abschließende Bemerkung des CSU -
Kreisvorsitzenden Eduard Nöth in Wiesenthau.
Pressemitteilung vom 29. November 2007
MdL Eduard Nöth : CSU stellt Kommunalfreundlichkeit einmal
mehr unter Beweis
„Staatsregierung und CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
haben ihre Kommunalfreundlichkeit einmal mehr unter Beweis
gestellt“, erklärte MdL Eduard Nöth nach dem erfolgreichen
Abschluss der Verhandlungen über den Kommunalen
Finanzausgleich 2008. Bayerns Kommunen werden im nächsten
Jahr 6,2 Milliarden Euro vom Freistaat erhalten. „Damit sind
die Zuweisungen des Freistaats an die Kommunen deutlich, um
fast 13 Prozent, gestiegen“, stellte der Forchheimer
Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth fest.
Eduard Nöth dankte Finanzminister Erwin Huber für das
„exzellente kommunalfreundliche Ergebnis“, das im Konsens
mit den kommunalen Spitzenverbänden ausgehandelt wurde. „Das
ist eine gute Ausgangsbasis für die Neuordnung des
Kommunalen Finanzausgleichs nach dem gestrigen Urteil des
Bayerischen Verfassungsgerichtshofs“, so MdL Peter Eismann..
Pressemitteilung vom 29. November 2007
MdL Eduard Nöth und MdL Peter Eismann: Wichtige
Verbesserungen für bayerische Feuerwehren beschlossen
Künftig kann der Feuerwehrdienst durch die so genannte
„Pendler-Regelung“ im Neuen Feuerwehrgesetz nicht nur in der
Heimatgemeinde, sondern zusätzlich oder alternativ auch am
Arbeits- oder Ausbildungsort geleistet werden. Ferner sind
künftig Doppelmitgliedschaften möglich. Die
Tagesalarmierbarkeit der Feuerwehren wird durch die neuen
Bestimmungen verbessert. „Wir passen das Feuerwehrgesetz an
die veränderten Lebens- und Arbeitsverhältnisse in einer
modernen und mobilen Gesellschaft an und machen die
Feuerwehren fit für neue Herausforderungen“, betonte der CSU
- Stimmkreisabgeordneter Eduard Nöth.
Gleichzeitig garantiere der Freistaat Bayern weiterhin den
Bestand der Ortsfeuerwehren, die nicht nur für den
Brandschutz, sondern auch für den gesellschaftlichen
Zusammenhalt vor Ort unentbehrlich sind. Freiwillige
Zusammenschlüsse von Ortsfeuerwehren werden ermöglicht,
ergänzte MdL Peter Eismann.
„Die CSU hat wichtige Weichenstellungen vorgenommen. Wir
haben durchgesetzt dass die Personenrettung bei
Verkehrsunfällen künftig kostenfrei ist. Angehörige, die
einen geliebten Menschen verloren haben, sollen nicht länger
zu dem menschlichen Leid auch noch mit den Kosten des
Rettungseinsatzes belastet werden.“ so die beiden
Landtagsabgeordneten aus dem Landkreis Forchheim.
In dem neuen Feuerwehrgesetz wird die Altersgrenze für den
ehrenamtlichen Feuerwehrdienst auf das vollendete 63.
Lebensjahr angehoben. Damit trägt das Gesetz der Tatsache
Rechnung, dass die Menschen heute physisch und psychisch
wesentlich leistungsfähiger sind, als dies noch vor
Jahrzehnten der Fall war. Eine weitere Verbesserung betrifft
volljährige Schüler und Studenten, denen für die Teilnahme
an Feuerwehreinsätzen einen Anspruch auf Freistellung
gewährt wird, so MdL Eduard Nöth.
Pressemitteilung vom 26. November 2007
CSU Forchheim plädiert für Hartmut Koschyk
Der CSU-Kreisverband Forchheim steht in der Frage des
oberfränkischen Parteivorsitzes geschlossen hinter Hartmut
Koschyk. Kreisvorsitzender und MdL Eduard Nöth nahm die
kommunalpolitische Programmkonferenz der CSU am vergangenen
Samstag zum Anlass, über den Stand des innerparteilichen
„Wahlkampfes“ um die Nachfolge von Werner Schnappauf zu
berichten. Nöth und mit ihm zahlreiche Parteitagsdelegierte
verwiesen in ihren Stellungnahmen auf die nicht zu
übersehenden „Schnittmengen“ zwischen dem CSU-Kreisverband
Forchheim und Hartmut Koschyk: So gehört ein großer Teil des
Landkreises Forchheim zum Bayreuther Bundestagswahlkreis von
Hartmut Koschyk, übrigens eines gebürtigen Forchheimers.
Nach Ansicht der Forchheimer CSU verfügt Hartmut Koschyk
zudem über Einfluss genau auf den politischen Ebenen, die
für den Bezirksverband Oberfranken gerade zum jetzigen
Zeitpunkt von ausschlaggebender Bedeutung sind.
Pressemitteilung vom 20. November 2007
Staatsstraßenausbau Geschwand-Gößweinstein
Auf Einladung des Stimmkreisabgeordneten im Bayerischen
Landtag, des CSU-Kreisvorsitzenden Eduard Nöth, besuchte der
Leiter des Staatlichen Bauamtes Bamberg, Herr ltd.
Baudirektor Kurt Schnabel, den Obertrubacher Gemeindeteil
Geschwand. Thema des Gesprächs, an dem MdL Peter Eismann,
CSU-Landratskandidat Franz Streit, 2. Bgm. Gregor Schmitt,
der CSU-Ortsvorsitzende Heinz Egloffstein sowie der
Geschäftsleiter der Gemeinde Obertrubach Peter Helldörfer
teilnahmen, war der Zustand der Staatsstraße 2191 zwischen
Geschwand und Gößweinstein. Dieser Streckenabschnitt
entspricht nach übereinstimmender Einschätzung nicht mehr
den aktuellen Verkehrsbedürfnissen. Aufgrund der
kurvenreichen Streckenführung, der teilweise sehr engen
Fahrbahn und des schlechten Oberflächenzustandes sei eine
Sanierung dieser Staatsstraße dringend erforderlich.
Kurt Schnabel konnte zusagen, dass das Straßenbauamt Bamberg
im kommenden Jahr mit einem ersten Bauabschnitt zwischen
Stadelhofen und Kleingesee beginnen wird. Die ca. 1,5 Mio.
Euro teure und 6 km lange Ausbaustrecke wird nach
derzeitiger Planung in insgesamt 3 Bauabschnitte aufgeteilt.
MdL Eduard Nöth kündigte an, dass der Freistaat Bayern im
Nachtragshaushalt 2008 und im Bayerischen Zukunftsprogramm
Bayern 2020 weitere Mittel in Millionenhöhe für den
zeitgemäßen Staatsstraßenbau zur Verfügung stellen wird. Mit
MdL Peter Eismann werde er sich bemühen, diese sinnvolle,
sowohl für den Fremdenverkehr als auch für den
Schulbusverkehr wichtige Straßenbaumaßnahme möglichst bald
zu verwirklichen. 2. Bgm. Gregor Schmitt und Peter
Helldörfer, der Geschäftsleiter der Gemeinde Obertrubach,
plädierten leidenschaftlich für die Erneuerung des
Streckenabschnittes Geschwand-Gößweinstein, der vor allem im
vergangenen Winter sehr stark unter den
Witterungsverhältnissen gelitten hat. Bgm. Georg Lang aus
Gößweinstein ist mit der Vorgehensweise ebenfalls
einverstanden.
CSU-Ortsvorsitzender und Gemeinderat Heinz Egloffstein bat
Baudirektor Schnabel um notwendige Ausbesserungsarbeiten an
der ausgebauten Staatsstraße im Bereich von Geschwand, aber
auch im Kernort Obertrubach.
CSU-Landratskandidat Franz Streit betonte die Wichtigkeit
gut ausgebauter Staatsstraßen für den ländlichen Raum und
für die Berufspendler. Gute Straßenverbindungen sorgen für
gleichwertige Lebensbedingungen vor allem auf dem Lande.
PS: Die Aufnahme beim Studium der Zustands- und
Bewertungskarte der Staatsstraßen in West-Oberfranken zeigt
v.l. (H. Schnabel, den CSU-Ortsvorsitzenden aus Geschwand
und Gemeinderat Heinz Egloffstein, Peter Eismann, MdL,
Eduard Nöth, MdL, CSU-Landratskandidat Franz Streit und den
2. Bürgermeister der Gemeinde Obertrubach, stv. Landrat
Gregor Schmitt).
Pressemitteilung vom 16. November 2007
Sanierung des Wohnturms der Burgruine Neideck
Wie der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth aus
München mitteilt, wird die Sanierung des Wohnturms der
Burgruine Neideck/Markt Wiesenttal durch die Bayerische
Landesstiftung mit 50.000 Euro bezuschusst. Die Gesamtkosten
sind auf 422.000 Euro veranschlagt. Neben dem Zuschuss aus
Mitteln der Bayerischen Landesstiftung werden aus dem
Entschädigungsfonds des Wissenschaftsministeriums weitere
154.000 Euro beigesteuert. Die Oberfrankenstiftung hat
bereits eine Zusage über 154.000 Euro gegeben, so dass beim
Maßnahmeträger, dem Landkreis Forchheim, lediglich
Eigenmittel von 50.000 Euro verbleiben. MdL Eduard Nöth
freut sich, dass durch gezielte staatliche Förderung die
bedeutendste und bekannteste Burgruine, das Wahrzeichen der
Fränkischen Schweiz, saniert werden kann. Die „Neideck“, wie
sie im Volksmund genannt wird, hat nach Einschätzung des
Landesamts für Denkmalpflege nationale Bedeutung. Eduard
Nöth, der die Antragstellung von Anfang an unterstützend
begleitete, wertet die Zuschussgewährungen auch als
bedeutenden Beitrag des Freistaates und des Bezirkes zur
Stärkung des Fremdenverkehrs in der Fränkischen Schweiz.
Pressemitteilung vom 8. November 2007
Eklatante Versäumnisse in Sachen Papierentsorgung wurden vom
CSU-Arbeitskreis Senioren und Gesundheit dem Landrat
vorgehalten.
Dieser hat es mit seiner Verwaltung versäumt, rechtzeitig in
Sachen Papierentsorgung die Weichen zu stellen und nunmehr
ein „Papierchaos“ sondergleichen ausgelöst. Befürchtet wird
weiter, dass es dadurch beim Landkreis zu Einnahmeausfällen
kommt, die dann in Form höherer Müllgebühren von den
Landkreisbürgern zu tragen sind. Dies, so die Kritiker, ist
ein unhaltbarer Zustand.
Landratskandidat Franz Streit, selbstständiger Unternehmer,
forderte, dass der Landkreis schnellstens tätig wird und die
gesamte Wertstoffentsorgung nicht nur im Interesse der
Senioren auf ein Holsystem umgestellt wird. Der Gelbe Sack
oder die Gelbe Tonne sind deshalb landkreisweit einzuführen,
denn sonst könnte erneut ein privater Anbieter einzelne
Wertstoffe für private Sammlungen herauspicken und
vermarkten.
Ein weiteres Thema des Arbeitskreises, das unter der Leitung
des Vorsitzenden der CSU-Kreistagsfraktion Franz Josef Kraus
stand, war der Erhalt beider Kliniken in Forchheim und
Ebermannstadt mit entsprechender Kooperation sowie
medizinischer Schwerpunktausrichtung.
Auch möchte der CSU-Arbeitskreis eine dezentrale ärztliche
Versorgung im ländlichen Bereich sicherstellen, was durch
Vernetzung der Arztpraxen mit Herausstellung von
Behandlungsschwerpunkten ermöglicht werden könnte.
Die Vorsitzende der Seniorenunion im Landkreis Forchheim,
Heide Geißler, forderte die Weiterführung des Seniorenplanes
unter Berücksichtigung notwendiger Hilfen bei
Behördengängen. Auch sollte die Seniorenarbeit unter
Einbeziehung der Angebote freier Träger vernetzt werden. Die
Wohn- und Pflegeheime sind unter allen Umständen mit ihrem
bisherigen Angebot zu erhalten. Auch die Weiterführung der
bisher hervorragenden Seniorenarbeit durch K.L.A.R. ist zu
gewährleisten.
Die gelungenen Ansätze des Senioren- und
Gesundheitstourismus sind weiterzuführen. Wünschenswert
wären barrierefreie Zugänge zu Gastwirtschaften und zu allen
öffentlichen Einrichtungen.
Der CSU-Arbeitskreis will dies im Wahlprogramm 2008-2014
festgeschrieben wissen.
Pressemitteilung vom 8. November 2007
Chaos mit der Blauen Tonne
Durch Untätigkeit haben Landrat und die Abfallwirtschaft des
Landkreises bei den Landkreisbürgern ein Chaos und totale
Verwirrung ausgelöst. Statt zu agieren und rechtzeitig die
Weichen in Richtung Papiertonne zu stellen, habe man die
Entwicklung schlichtweg verschlafen, so der
CSU-Kreisvorsitzende Eduard Nöth. Da kein Kreisorgan
rechtzeitig über die Entwicklungen am Papiermarkt durch die
Kreisverwaltung informiert war, wäre es eine vorausschauende
Aufgabe des Landrats gewesen, hier Führung zu zeigen. Eine
sachliche Aufklärung der Bürger wäre allemal besser gewesen,
als eine jetzt an den Tag gelegte Drohung auf Erhöhung der
Müllgebühren, wenn dem Vorgehen des Landkreises nicht Folge
geleistet wird. Dieser Aktionismus werde vom Bürger nicht
verstanden und führe zu weiterer Verunsicherung. Nach
Informationen, die dem Abgeordneten vorliegen, wurde dem
Landkreis schon vor langem von der Firma Sulo das Angebot
unterbreitet, die blaue Papiertonne aufzustellen. Statt
darauf einzugehen und eine Entscheidung der Kreisorgane
rechtzeitig herbeizuführen, habe man jedoch am Streckerplatz
das Angebot mit der lapidaren Bemerkung abgelehnt "Wir
machen weiter wie bisher". Dieses Versäumnis provozierte
erst den derzeitigen Papierkrieg und werde wahrscheinlich zu
Lasten der Gebührenzahler, d.h. der privaten Haushalte im
Landkreis, gehen, so MdL Eduard Nöth.
Pressemitteilung vom 25. Oktober 2007
MdL Eduard Nöth: CSU gegen Schulsport als Vorrückungsfach
„Immer mehr Schüler leiden unter Bewegungsmangel. Dieses
Problem kann aber nicht dadurch gelöst werden, indem wir den
Schulsport zum Vorrückungsfach erklären“, sagte der stv.
bildungspolitische Sprecher der CSU - Landtagsfraktion MdL
Eduard Nöth. Die CSU lehnte Forderungen der SPD ab, dass
Kinder auch wegen mangelnder Leistungen im Fach Sport sitzen
bleiben können.
„Auf diese Weise werden wir gerade bei Schülern, die unter
Bewegungsmangel und Übergewicht leiden, nicht die Freude am
Sport wecken können – im Gegenteil: die würden sich
möglicherweise aus vorgeschobenen gesundheitlichen Gründen
vom Schulsport freistellen lassen“, meinte der
CSU-Politiker. Dann würden sie überhaupt keinen Sport mehr
treiben. „Das kann doch keine sinnvolle Lösung sein.“
„Was will die SPD eigentlich?“, fragte sich Eduard Nöth.
„Immerzu predigen die SPD-Politiker gegen den Leistungsdruck
in den Schulen und nun wollen sie, dass mehr Kinder sitzen
bleiben. Das passt doch nicht zusammen.“
„Bewegungsmangel, Übergewicht und mangelnde
Koordinationsfähigkeit werden bei vielen Kindern zunehmend
zu einem ernsthaften Problem“, deshalb muss diese Frage auch
gelöst werden: „Nicht durch unvernünftige Vorschläge, wie
sie von der SPD zu hören sind, sondern durch konstruktive
Anreize.“ Die Attraktivität des Schulsports soll gesteigert,
das sportliche Vereinsleben gefördert werden. „Nur so können
Kinder zum lebenslangen Sporttreiben animiert werden.“
Pressemitteilung vom 26. Oktober 2007
Fleischverarbeitende Betriebe in der EU
Igensdorf : Im Rahmen der CSU - Kreisvorstandssitzung teilte
der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth dem
anwesenden Obermeister der Metzgerinnung Hans Derbfuss mit,
dass er sich nicht nur der politischen Demonstration willen
zur Schlachtschüssel einladen lasse, sondern sich auch im
Bayerischen Landtag für die vielen kleinen Metzgereien und
den Erhalt der traditionellen fränkischen Schlachtschüssel
einsetze. Für Landrat Glauber war das Thema scheinbar mit
dem Verzehr der Schlachtschüssel erledigt, politische
Aktivitäten seien von ihm nicht entwickelt worden. Anlass
für die aktuelle Diskussion ist das neue EU-Hygienepaket,
das für selbstschlachtende und fleischverarbeitende Betriebe
spätestens bis 31. Dezember 2009 eine EU-Zulassung verlangt.
„Für kleine Familienbetriebe, die noch selbst schlachten,
darf die Umsetzung der EU-Vorschriften jedoch nicht zu einem
unlösbaren und existenzgefährdenden Problem werden“, sagte
Eduard Nöth dem Forchheimer Obermeister unter Beifall der
Anwesenden zu . „Es dürfen nicht die gleichen Auflagen wie
bei Großbetrieben angelegt werden.“ Die CSU hat deshalb im
Landtag einen dementsprechenden Dringlichkeitsantrag
eingebracht, der im Ausschuss für Umwelt und
Verbraucherschutz behandelt wurde. Auch in Briefen an
Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer und an den
Vorsitzenden der CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament,
Markus Ferber, hat die CSU-Landtagsfraktion darauf
hingewiesen, dass der Fortbestand der vielen kleinen
Metzgereien, Direktvermarkter und Gastwirte in Bayern und
vor allem im Fränkischen Raum nicht durch die neuen
EU-Regelungen riskiert werden dürfe. Selbstverständlich
müssten die hygienischen Anforderungen auch für
Kleinbetriebe gelten, sagte MdL Eduard Nöth. „Aber manche
der EU-Vorschriften haben nur bei Großbetrieben mit einer
entsprechenden Produktionsmenge Sinn.“ So müsste zum
Beispiel bei kleinen handwerklichen Betrieben die Zerlegung
eines Schlachtviehs auch im Schlachtraum stattfinden können,
wenn die Arbeiten zeitlich getrennt erfolgen. Auch eine so
genannte „Hygieneschleuse“ könne entbehrlich sein, wenn
durch andere Maßnahmen die Verschleppung einer Verschmutzung
vermieden wird. Die CSU forderte daher die Bundesregierung
in diesem Zusammenhang auch auf, von allen bereits
bestehenden Ausnahmemöglichkeiten, die das EU-Recht erlaubt,
umfassend Gebrauch zu machen. „Es gibt keinen Grund für
Deutschland, über die EU-Vorgaben hinauszugehen.“ Eduard
Nöth hält Ausnahmeregelungen für Kleinbetriebe auch deshalb
für gerechtfertigt, weil die Fleischskandale der letzten
Zeit gezeigt hätten, dass die Gefahr von Missständen
vorrangig im Bereich der anonymen Handelsströme besteht und
nicht bei der regionalen Herstellung und Vermarktung vor
Ort.
Pressemitteilung vom 22. Oktober 2007
Preisrätsel auf dem OFRA-Stand
Bei der diesjährigen Ofra hatte sich der CSU-Kreisverband
wieder mit einem Info-Stand beteiligt und dabei ein
Preisrätsel veranstaltet. Es beteiligten sich ca. 600
Personen. 33 Preisträger wurden von Glücksfee Elisabeth,
4-jährige Tochter des zukünftigen MdL’s Peter Eismann,
gezogen. CSU-Kreisvorsitzender Eduard Nöth und
CSU-Landratskandidat Franz Streit konnten viele Gewinner in
der CSU-Geschäftsstelle bei einem kleinen Umtrunk persönlich
begrüßen.
Herr Günter Zimmerer aus Windischgaillenreuth war der
Gewinner der 3-tägigen Reise für 2 Personen nach Berlin,
gestiftet von MdB Hartmut Koschyk
MdB Thomas Silberhorn überreichte persönlich Frau Bianca
Förster aus Effeltrich den Gutschein für eine 3-tägige Fahrt
für 2 Personen in den Deutschen Bundestag nach Berlin.
Frau Angelika Kropfelder aus Unterleinleiter darf sich auf
einen Besuch im Bayerischen Landtag in München auf Einladung
von MdL Eduard Nöth freuen.
Frau Anette Ruhmann aus Pretzfeld und Herr Manfred Heid aus
Hundsboden besichtigen mit Bezirkstagsvizepräsident Hans
Kotschenreuther die Einrichtungen des oberfränkischen
Bezirks.
Landratskandidat Franz Streit überreichte Sachgewinne an
Günter Link aus Kasberg
Simone Soukup aus Egloffstein
Martina Maisner aus Forchheim
Laura Böhm ebenfalls Forchheim
Jana Schmelmer aus Wimmelbach
Nadine Knoll aus Weigelshofen
Alfred Dorsch, Gößweinstein
Hubert Schnabl, Wiesenthau
Monika Rühl, Wimmelbach
Erika Schmid, Geschwand
Rosemarie Putz, Forchheim
Jörg Nützel, Effeltrich
Renate Riedel, Ebermannstadt
Besonders freute sich Kurt Singer aus Langensendelbach über
1 Kasten Greif-Bier, denn die Familie hatte an diesem Tag
eine Baustelle zu versorgen.
CSU-Kreisvorsitzender Eduard Nöth bedankte sich bei allen
Teilnehmern. Landratskandidat Franz Streit lud anschließend
zu einer Rundfahrt mit dem Union-Express durch die
Forchheimer Innenstadt ein.
Pressemitteilung vom 19. Oktober 2007
CSU - Kreisverband Forchheim : EU-Reformvertrag stärkt
Mitsprachemöglichkeiten der Regionen
Als großen Erfolg wertete der CSU - Kreisverband Forchheim
auf seiner Vorstandssitzung in Igensdorf den in Lissabon
erzielten Durchbruch beim EU-Reformvertrag. „Der Vertrag
gibt den Regionen in Europa mehr Mitsprachemöglichkeiten.
Vor allem das Gewicht des Ausschusses der Regionen, in dem
auch Bayern vertreten ist, wird deutlich gestärkt.“ CSU -
Kreisvorsitzender MdL Eduard Nöth wies zudem darauf hin,
dass die nationalen Parlamente künftig acht Wochen vor einem
geplanten Rechtsakt der EU informiert werden und Einspruch
erheben können, wenn sie das Subsidiaritätsprinzip für
verletzt halten. „Die EU muss sich wieder mehr auf das
beschränken, was für ein gemeinsames Europa wirklich nötig
ist. Nur so können die Regionen Europas ihre historischen
und kulturellen Eigenheiten bewahren“, so der einheitliche
Tenor nach eingehender Beratung. Hier ebnen die Beschlüsse
von Lissabon den Weg für weitreichende Reformen, durch die
die EU ihre Zukunftsfähigkeit unter Beweis stellen könne.
„Auch künftig muss unser erstes Ziel sein, europäische
Rechtsetzungsprozesse in einem möglichst frühen Stadium zu
begleiten. Entsprechend unserem bayerischen
Selbstverständnis werden wir in Europa weiterhin ein
gewichtiges Wort mitreden - beispielsweise, wenn es darum
geht, der Brüsseler Bürokratie Grenzen zu setzen“,
bekräftigte der künftige Abgeordnete Peter Eismann.
Pressemitteilung vom 17. Oktober 2007
Vorziehen des Baus der Ortsumfahrungen Neunkirchen
Forchheim : Die im 6. Ausbauplan für Staatsstraßen
beschlossenen Baumaßnahmen sind für den Landkreis Forchheim
abgearbeitet. Dies veranlasste den Forchheimer
Stimmkreisabgeordneten Eduard Nöth sich vehement für ein
Vorziehen des Baus der Ortsumfahrungen Neunkirchen am Brand
und Dormitz der Staatsstraßen 2240 und 2243 einzusetzen. In
einem Schreiben an den neuen Innenminister Joachim Herrmann
forderte daher der Abgeordnete die Einleitung des
Planfeststellungsverfahrens im Bereich Dormitz sowie die
Ausarbeitung des Vorentwurfs in Neunkirchen. Beide Maßnahmen
befinden sich aufgrund der letzten Fortschreibung des
Ausbauplanes für die Staatsstraßen nur in der
Dringlichkeitsstufe 1 R (vorgesehene Realisierung im
Zeitraum 2011 - 2015). Nöth sieht jedoch aufgrund der
besseren Finanzausstattung und der Bereitstellung
zusätzlicher Mittel im Zukunftsinvestitionsprogramm - Bayern
2020 gute Chancen, beide Projekte früher umzusetzen. Die
Notwendigkeit beider Projekte ist nach Einschätzung aller
Beteiligter aufgrund der hohen Verkehrsbelastung
unbestritten. Nöth bat daher den Innenminister und Nachbarn
Joachim Herrmann eindringlich, die Planung für die
Ortsumgehung Dormitz und Neunkirchen am Brand zügig und
konsequent fortzusetzen. In Dormitz müssen die
Vorentwurfsunterlagen nochmals überarbeitet und angepasst
werden. Im kommenden Jahr könnte nach Auffassung des
Landtagsabgeordneten Nöth das Planfeststellungsverfahren
eingeleitet werden. Da in Neunkirchen am Brand die
Staatsstraße 2243 durch den historischen Ortskern verläuft,
hat die Gemeinde eine Ortsstraße als innerörtliche
Entlastungsstrecke mit öffentlicher Förderung errichtet,
damit der Schwerlastverkehr die Stadttore umfahren kann. Es
ist jedoch nach Überzeugung von Eduard Nöth eminent wichtig,
diesen Zustand baldigst zu beseitigen und den Ortskern
dauerhaft vom Durchgangsverkehr zu entlasten. "Als Erlanger
Bürger kennst du die Verhältnisse in Neunkirchen", so Eduard
Nöth in seinem Schreiben an Herrmann. "Deshalb bitte ich
dich herzlich um eine starke und wirksame Unterstützung
deiner Nachbargemeinde." In Neunkirchen müsse nun rasch eine
geeignete, vermittelbare und einvernehmliche Trassenführung
entwickelt werden, auf deren Basis der Vorentwurf
ausgearbeitet werden soll.
Pressemitteilung vom 15. Oktober 2007
Dank für Auflösung von Bahnübergängen in Kirchehrenbach
Forchheim : Der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete Eduard
Nöth bedankte sich v.a. bei der Gemeinde Kirchehrenbach, die
sich in vorbildlicher Weise für die Auflösung der
Bahnübergänge in ihrem Gemeindegebiet eingesetzt hat und
somit einen erheblichen Beitrag zum Abbau der Pfeifsignale
auf der Bahnstrecke Forchheim - Ebermannstadt sorgt. 14
seiner 18 Bahnübergänge sind bereits aufgelöst, 7 sind
bereits zurückgebaut, die restlichen 7 werden nach
Fertigstellung eines zu bauenden Längsweges abgebaut. Das
gute und vorbildliche Zusammenwirken von Bahn und Kommune in
Kirchehrenbach könnte nach Meinung des Forchheimer
Abgeordneten beispielgebend auch für die anderen Kommunen an
der Bahnstrecke sein. Selbstverständlich bedeutet das
Auflassen eines Bahnübergangs auch Umwege für die
Betroffenen. Guter Wille führe jedoch meistens zum Erfolg,
so Nöth. Eine Ortsbesichtigung des Forchheimer Abgeordneten
mit den klagenden Anliegern im Augraben hat zwischenzeitlich
auch dort zu Verbesserungen geführt. So wurde ein
Bahnübergang bereits zurückgebaut, für einen weiteren läuft
die Planfeststellung. Es gibt jedoch auch teilweise
erhebliche Einsprüche und Forderungen nach
Umwegentschädigungen. Die Bahn hat jedoch eine Lösung
angeboten, dass durch Rückschnitt der wild gewachsenen
Büsche und Bäume die erforderlichen Sichtflächen geschaffen
werden können. Damit wäre das Entfernen der Pfeiftafeln
möglich. Wie bereits gemeldet, befinden sich auf der 14,6 km
langen Bahnstrecke Forchheim - Ebermannstadt insgesamt 74
Bahnübergänge, d.h. alle 197 Streckenmeter findet man im
Durchschnitt einen Bahnübergang. 70 Bahnübergänge hiervon
sind nicht durch technische Anlagen gesichert, d.h. es muss
überall dort, wo keine ausreichende Übersicht gewährleistet
ist, nach Gesetzes- und Verordnungslage "gepfiffen" werden.
Diese Pfeiftöne "nerven", wie Eduard Nöth als Bewohner der
Bergstraße in Forchheim persönlich feststellt. und sollten
daher auf ein Mindestmaß reduziert werden. Nach Auffassung
der Bahn könnten 58 der 74 Bahnübergänge aufgelöst werden,
wären also verzichtbar. Die Bahn verhandelt derzeit mit den
Anliegergemeinden über die Auflasung 20 weiterer
Bahnübergänge und sucht nach gemeinsamen Lösungen. Gelingen
die Bemühungen der Bahn, könnten, so der Forhheimer
Abgeordnete, alsbald 50 % der Bahnübergänge aufgelöst
werden. Eduard Nöth dankte der Bahn für ihren Einsatz,
insbesondere Herrn Michael Kredel von der DB Netz AG
Niederlassung Süd in Nürnberg, und ermunterte zur
Fortführung der Bemühungen.
Pressebericht vom 11.10.2007
CSU-Kreistagsfraktion
Forchheim (ör) - Offensichtlich äußerst schwierig scheint
sich die Abwicklung des Haushalts des Landkreises Forchheim
für das laufende Jahr zu gestalten. Der Vorsitzender der
Fraktionsgemeinschaft der Christlich-Sozialen Union und der
Jungen Bürger, Ebermannstadts Bürgermeister Franz-Josef
Kraus, unterrichtete in der kürzlich im Gasthaus Schuhmann
in Gosberg stattgefundenen Sitzung seine Kreistagsmitglieder
über wesentliche Mehrausgaben und Mindereinnahmen.
Insbesondere in den Bereichen Sozialen Sicherung seien im
Jugendhilfebudget rd. 200.000 €, bei den Unterkunftskosten
ca. 100.000 € sowie bei der Grundsicherung ebenfalls rd.
100.00 € Mehrausgaben zu erwarten. Das Defizit im Bereich
ÖPNV wird mit etwa 260.000 € prognostiziert. Eine weitere
Belastung stellt auch die um 100.000 € geringer ausfallende
Bedarfszuweisung dar. Zudem werde, so Kreisrat Heribert
Lipski, die vorgesehene Rücklagenzuführung mit 300.000 €
nicht erreicht. Somit werde das bei der Haushaltsberatung
verabschiedete Ziel eines ausgeglichenen Haushalts nicht
erreicht. Theoretisch fehlen somit rd. 1 Mio. €.
Verschiedene Fraktionsmitglieder sparten angesichts dieser
Entwicklung nicht mit Kritik an der Landkreisführung.
Offensichtlich, so Kreisrat Georg Lang, werde man bei den
Haushalts-beratungen vom Landrat immer „vorgeführt“, werden
doch von diesem gewisse „kosmetische“ Vorschläge
unterbreitet, die im Nachhinein sich als Haltlos erweisen.
Auch der JB-Kreisrat Michael Hofmann monierte, dass der
Kreisbauausschuss erhebliche Aufträge erst in der letzten
Sitzung vergab und keinerlei Information über den
finanziellen Engpass erfolgt ist.
Zusammen fassend kamen nach eingehender Beratung die
Fraktionsmitglieder zu dem Ergebnis, von der
Landkreisführung einen ausgeglichen Jahresabschluss
einzufordern. Man erwarte, dass dazu die erforderlichen
Maßnahmen veranlasst und eingeleitet werden.
Ein weiterer Fehlbetrag kann sich zudem auftun, sollte das
gegenwärtig in der Diskussion stehende Büchergeld
letztendlich tatsächlich nicht eingehoben werden. Im
Kreishaushalt umfasst dieser Einnahmeposten rd. 252.000 €.
Fraktionschef Kraus sieht durchaus die Möglichkeit, auf die
Einhebung zu verzichten, wenn der Einnahmenausfall
anderweitig abgedeckt werden kann, u.a. mit einer
vorhandenen Sonderrücklage im Umfang von 86.000 €.
Allerdings könne hierzu augenblicklich noch keine
abschließende Entscheidung getroffen werden, so Kreisrat und
MdL Eduard Nöth. Vielmehr müsse vorab abgeklärt werden,
welcher Bedarf an Büchermaterial besteht und welche
Einkaufsorter bereits veranlasst sind. In jedem Falle müsse
vermieden werden, dass eine evtl. Nichteinhebung des
Büchergeldes zu Lasten der Schüler/innen gehe. Von der
Landkreisführung werden nun erwartet, dass diese zwingend
erforderlichen Erhebungen zeitnah veranlasst werden.
Das 100-jährige Bestehen der Klinik Fränkische Schweiz in
Ebermannstadt nahm der Bewerber um das Amt des Landrats,
Franz Streit, zum Anlass, ein klares Bekenntnis zum Erhalt
der beiden leistungsfähigen Krankenhäuser in Forchheim und
Ebermannstadt abzugeben, wofür ihm ausdrücklich gedankt
wurde. Kreisrat Dr. Dittmann plädierte in diesem
Zusammenhang nachdrücklich für eine gewisse Kooperation und
Spezialisierung beiden Häuser. Auch sei es notwendig,
endlich vertrauensbildende Maßnahmen zwischen beiden
Kliniken auf den Weg zu bringen und die
Kooperationsbereitschaft zu verstärken.
Eingangs der Sitzung informierte der junge und engagierte
Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Gosberg, Martin Eismann,
in einem Grußwort über die dortigen Vorbereitungen zur
Kommunalwahl.
Pressemitteilung vom 4. Oktober 2007
Scheidender CSU-Bezirksvorsitzender Dr. Werner Schnappauf
Forchheim : Der oberfränkische CSU - Bezirksvorsitzende und
bayerischer Umweltminister Dr. Werner Schnappauf teilte dem
Forchheimer CSU - Kreisvorsitzenden MdL Eduard Nöth mit,
dass er mit seinem Dienstantritt als Hauptgeschäftsführer
beim Bundesverband der Dt. Industrie seine politischen Ämter
niederlegen wird. So wird Werner Schnappauf dem ersten
Kabinett Beckstein, das am 16. Oktober vorgestellt und
vereidigt wird, nicht mehr angehören. Noch in diesem Jahr
wird der CSU - Bezirksverband Oberfranken einen neuen
Vorsitzenden wählen. Am Mittwoch, 7.11.07, wird Dr. Werner
Schnappauf durch Erklärung beim Landtagspräsidenten Alois
Glück auf sein Landtagsmandat verzichten. Somit wird der Weg
frei für den stv. CSU - Kreis- und Fraktionsvorsitzenden
Peter Eismann aus Eggolsheim, der als Nachrücker auf der
oberfränkischen CSU - Wahlkreisliste Werner Schnappauf als
Landtagsabgeordneter beerben wird.
Pressebericht vom 1. Oktober 2007
Evangelische Landjugend Muggendorf
München : Als großes und aufrechtes Dankeschön für ihre
vorbildliche ehrenamtliche Tätigkeit lud der Forchheimer
Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth die evangelische
Landjugend aus Muggendorf in den Bayerischen Landtag ein.
Nach einem Rundgang durch das Maximilianeum diskutierten die
Jugendlichen mit dem Abgeordneten im Plenarsaal. Im
Vordergrund standen dabei bildungspolitische Fragen und die
Zukunft des ländlichen Raumes. Nöth erläuterte die jüngsten
Beschlüsse des Landtags zum Zukunftsprogramm 2020, wonach
die Themen Kinder, Bildung, Arbeitsplätze und Klimaschutz
absolute Priorität haben werden. Da Kinder unsere Zukunft
und das Wertvollste sind, was wir haben, setzt das
Zukunftsprogramm einen politischen Schwerpunkt für unsere
Kinder. Ebenso werden, so MdL Eduard Nöth, die Leistungen
für unsere Kinder und Familien gesteigert. Nöth versicherte
den Jugendlichen, dass die CSU - Fraktion alles dafür tun
werde, dass sich der ländliche Raum in Bayern ebenso gut
entwickelt wie die Ballungsräume. Dabei sind Stadt und Land
Partner und keine Konkurrenten. Beide Seiten profitieren
voneinander. Ein starker ländlicher Raum liegt im Interesse
der Stadt und umgekehrt. Nach einem Mittagessen in der
Landtagsgaststätte dankten die Vorsitzenden Karin Distler
und Manuel Endres dem Abgeordneten für die Einladung und die
Einblicke in den parlamentarischen Betrieb. Ein Besuch des
Olympiageländes, ein Bummel in der Fußgängerzone und eine
Einkehr im legendären Hofbräuhaus rundeten einen gelungenen
Münchenbesuch ab.
Pressemitteilung vom 30. September 2007
Ergebnisse des CSU-Parteitags
Forchheim : Mit drei gewählten Mitgliedern im neuen CSU -
Landesvorstand kehrten die oberfränkischen Delegierten vom
Parteitag der CSU in München zurück. Überzeugend wurden die
Bamberger Landtagsabgeordnete Melanie Huml sowie die
Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn und Dr. Freiherr
von und zu Guttenberg als Beisitzer in den 30 - köpfigen
Landesvorstand gewählt. CSU - Kreisvorsitzender MdL Eduard
Nöth wertete das Ergebnis als hervorragenden Erfolg. Die
Interessen Oberfrankens werden zudem von MdB Hartmut Koschyk
vertreten, der als parlamentarischer Geschäftsführer
ebenfalls dem Landesvorstand angehört. Als weiteren
Höhepunkt des Parteitags, auf dem Erwin Huber mit 58,19 %
der über 1000 Delegierten gewählt wurde, bezeichnete der
Forchheimer CSU - Vorsitzende die einstimmige Verabschiedung
des fortgeschriebenen Grundsatzprogramms der CSU. "Die
tragenden Leitgedanken des neuen Grundsatzprogramms sind das
christliche Menschenbild als Grundorientierung unseres
Handelns, verbunden mit der Konkretisierung des "C"; die
Verbindung von Leistung und Solidarität, die konsequente
Anwendung des Subsidiaritätsprinzips in allen Aufgaben und
Lebensbereichen als Generalsschlüssel zur Revitalisierung
unsers Landes, das Prinzip Nachhaltigkeit und die Bedeutung
der eigenen Kultur und Identität", so Eduard Nöth. Für den
designierten Landtagsabgeordneten und stv. Kreisvorsitzenden
Peter Eismann ist gerade Verbindung von Leistung und
Solidarität, die Betonung von Identität und eigener Kultur
von besonderer Bedeutung für die Zukunft unseres Landes. JU
- Kreisvorsitzender Michael Hofmann zeigte sich erfreut,
dass das neue Grundsatzprogramm nach langer und intensiver
Diskussion auf so breite Zustimmung traf. Gerade der von
Alois Glück eingebrachte Begriff der "solidarischen
Leistungsgesellschaft" umschreibe zutreffend das Leitbild
der CSU im 21. Jahrhundert.
Pressemitteilung vom 28. September 2007
Modernisierung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes
Forchheim : Wie der Forchheimer CSU - Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth mitteilt, wurde der Gesetzentwurf zur
Modernisierung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes dem Landtag
zur Beratung zugeleitet. Kern des Gesetzentwurfs ist nach
Worten des Abgeordneten die grundlegende Überarbeitung des
bisherigen Gesetzes, das vor 25 Jahren verabschiedet wurde.
Nöth . "Seit Erlass des Bayerischen Feuerwehrgesetzes haben
sich die Lebens- und Arbeitsverhältnisse erheblich
gewandelt, das Verkehrsaufkommen ist gestiegen und die
Technik hat sich rasch entwickelt. Die Einsätze haben sich
nahezu verdreifacht und sind komplexer geworden. Mit der
Novellierung des Gesetzes werden die gesetzlichen
Rahmenbedingungen verbessert, damit Gemeinden und Betriebe
ihre Aufgabe, den abwehrenden Brandschutz und den
technischen Hilfsdienst personell und finanziell
sicherzustellen, erfolgreich gerecht werden." In der
Entstehungsphase des Gesetzes hatte Eduard Nöth die
Feuerwehren des Landkreis über das Vorhaben informiert und
eingebunden sowie um Verbesserungsvorschläge gebeten.
Folgende wesentliche Regelungen sind nunmehr vorgesehen :
Künftig können neben den Gemeindeeinwohnern auch Personen,
die in einer Gemeinde einer regelmäßigen Beschäftigung oder
Ausbildung nachgehen, dort zusätzlich oder alternativ zu
ihrer Wohngemeinde Feuerdienst leisten. Die Altersgrenze für
den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst wird auf das vollendete
63. Lebensjahr angehoben. Für volljährige Schüler und
Studenten wird für die Teilnahme an Einsätzen ein
Freistellungsanspruch geschaffen. Gemeinden können künftig
die Aufgabe der Sicherstellung des abwehrenden Brandschutzes
und des technischen Hilfsdienstes auf einen Zweckverband
übertragen. Somit können auch überörtliche Feuerwehren
geschaffen werden. Die Bestandsgarantie für Ortsfeuerwehren
bleibt erhalten. Sie steht künftig jedoch Zusammenschlüssen
von Ortsfeuerwehren auf freiwilliger Basis nicht mehr
entgegen. Die ursprünglich vorgesehene 10-minütige
Hilfsfrist als Planungsgröße wird nun nicht ins Gesetz
aufgenommen, bleibt jedoch wie bisher in der
Vollzugsbekanntmachung zum Feuerwehrgesetz geregelt. MdL
Eduard Nöth bezeichnete die Freiwilligen Feuerwehren als
unverzichtbare Säule in der Gefahrenabwehr und dankte bei
dieser Gelegenheit gerade auch im Hinblick auf die
vorbildliche Arbeit bei den Flutereignissen allen, die sich
im Landkreis Forchheim bei Brandeinsätzen, technischen
Hilfeleistungen und beim Rettungsdienst der Feuerwehren
ehrenamtlich engagieren.
Pressemitteilung vom 27. September 2007
Die CSU forciert den Ausbau gebundener Hauptschulklassen
Forchheim : Wie MdL Eduard Nöth mitteilt, können sich
Hauptschulen um die Aufnahme in das Ganztagesprogramm bis
zum 1.12.07 bei der Regierung von Oberfranken bewerben, wenn
sie im Schuljahr 2008/9 mit einer 5. Klasse beginnen wollen.
Im Landkreis Forchheim besteht bereits ein voll ausgebauter
Ganztageszug von Klasse 5 - 9 an der Ritter von Traitteur -
Schule in Forchheim. Mit Beginn dieses Schuljahres startete
eine Ganztagesklasse an der Adalbert-Stifter - Volksschule
in Forchheim. Zum kommenden Schuljahr wird auch an der
Hauptschule Gräfenberg ein Ganztageszug eröffnet. Der
Forchheimer Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth ermuntert
daher die Hauptschulen des Landkreises die Einrichtung
gebundener Ganztagesklassen bedarfsgerecht zu überprüfen und
sich vom zuständigen Koordinator bei der Regierung von
Oberfranken beraten zu lassen. Die Regierung bietet auch
Hilfestellung bei der Erstellung der notwendigen
Antragsunterlagen. Eduard Nöth weist darauf hin, dass bei
Antragsstellung u.a. ein speziell auf die Schülerschaft
zugeschnittenes pädagogisches Konzept, die
Bereitschaftserklärung des Sachaufwandsträgers, die
Stellungnahme des staatlichen Schulamtes Forchheim sowie
Aussagen zur Situation der Schülerschaft im Hinblick auf
Förderbedarf und sozialen Hintergrund vorzulegen sind.
Notwendig sind auch Aussagen über die Größe der Schule und
die Stabilität der Schülerschaft sowie eine Darstellung der
räumlichen Situation. Das beschlossene Zukunftsprogramm 2020
sichert, so der Abgeordnete, die Aufnahme von jährlich 100
Hauptschulen in den Ganztagesbetrieb.
Pressemitteilung vom 18. September 2007
Doppelter Abiturjahrgang
Kloster Banz : Aktuell von der CSU - Klausur in Banz
informierte der CSU - Landtagsabgeordnete Eduard Nöth die
Landkreisgymnasien über die Entscheidungen zum Doppelten
Abiturjahrgang 2011. Wie bekannt, legen aufgrund der
Schulzeiterkürzung im Jahre 2011 der letzte Jahrgang des
neunjährigen ( G 9 ) und der erste Jahrgang des achtjährigen
Gymnasiums ( G 8 ) die Abiturprüfung ab, d. h. es stehen
35000 zusätzliche Abiturienten an. Um die Bewerbersituation
an den Fachhochschulen und Universitäten zu entzerren,
sollen die Abiturprüfungen im Jahre 2011 zeitversetzt
durchgeführt werden. So wird, wie MdL Eduard Nöth mitteilt,
die Abiturprüfung des letzten G 9 Jahrgangs auf die Zeit vor
Ostern März/April vorgezogen werden, der erste G 8 Jahrgang
wird sich im Mai/Juni vor Beginn der Pfingstferien der
Prüfung unterziehen. Aufgrund langjähriger Erfahrung werden
von den zusätzlichen 35.000 Abiturienten rund 70 % ein
Studium aufnehmen, wovon die Hälfte 2011, weitere 12500 im
Jahre 2012 mit dem Studium beginnen. Um die
Chancengerechtigkeit für die Absolventen des doppelten
Abiturjahrgangs sicherzustellen, müssen natürlich, so Nöth,
die Kapazitäten an den Hochschulen erweitert werden. Bereits
im Juni dieses Jahres wurde beschlossen, bis zum Jahre 2011
38.000 zusätzliche Studienplätze zu errichten. Somit stehen
zum Wintersemester 2011/2012 für beide Abiturjahrgänge die
Kapazitäten im erforderlichen Umfang zur Verfügung. Durch
die vorgezogene Abiturprüfung wird für die letzten G 9
Abiturienten sogar ein Studienbeginn bereits im
Sommersemester 2011 in nicht zulassungsbeschränkten
Studiengängen möglich. Hierfür wird der Semesterbeginn um
einige Wochen verschoben werden. Für Bewerber in Fächern, in
denen eine reguläre Zulassung zum Sommersemester 2011 nicht
möglich ist, werden nach Beschluss der CSU - Fraktion die
Hochschulen geeignete Angebote zur Überbrückung schaffen, z.
B. Vorkurse, Sprachkurse, Propädeutikas, EDV - Kurse sowie
die Organisation von studienbezogenen Praktikas in
Unternehmen.
Pressemitteilung vom 18. September 2007
Staatsstraße 2685
Forchheim :Der Landkreis Forchheim erhält für den Ausbau der
Kreisstraße FO 34 zwischen Windischgailenreuth und der
Staatsstraße 2685 vom Freistaat Bayern eine
Festbetragsförderung in Höhe von 440.000 Euro. Diese
erfreuliche Mitteilung erhielt der Forchheimer
Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth von Innenminister Dr.
Günther Beckstein. Die veranschlagten Gesamtkosten für diese
Straßenverbesserung liegen bei 740.000 Euro, wovon ca.
645.000 Euro zuwendungsfähig sind. Mit dieser Zuwendung nach
dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz fördert der
Freitstaat diese dringend erforderliche Straßenbaumaßnahme
bestmöglich, so MdL Eduard Nöth.
Pressemitteilung vom 3. September 2007
MdL Eduard Nöth : Oberfranken verzeichnet 14,2% mehr
Lehrstellen als 2006
Forchheim : Erfreut zeigte sich heute der CSU -
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth über die positive positive
Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt. In den ersten acht
Monaten ist die Zahl der neu eingetragenen
Ausbildungsverhältnisse im Vergleich zum Vorjahr in
Oberfranken von 5.246 auf 5.993 gestiegen. Dies entspricht
einem Plus von 14,2% bei den drei Kammern in Oberfranken.
Eduard Nöth stellte hierzu fest, dass wir insgesamt auf dem
richtigen Weg sind, jedoch nachwievor auch im Landkreis
Forchheim viele Absolventen vor allem der Hauptschule auf
einen Ausbildungsplatz hoffen. Besonderes Augenmerk sei vor
allem auf die Vermittlung von Altbewerbern zu legen, die
sich schon ein Jahr und länger in der Warteschleife
befinden. Der Landtagsabgeordnete mahnte in diesem
Zusammenhang noch mehr Engagement der Wirtschaft, aber auch
der Eltern an, sich rechtzeitig und verstärkt um die Zukunft
der jungen Menschen anzunehmen. Nöth verwies in diesem
Zusammenhang auch auf den Pakt Hauptschule und Wirtschaft,
in dem sich die Wirtschaft zunächst zu den Abschlüssen der
bayerischen Hauptschule bekennt. Die Bayerische Wirtschaft
verpflichtet sich in diesem Pakt jedoch auch SchülerInnen
sowie deren Lehrkräften die Möglichkeit zur Durchführung von
Betriebserkundungen und Praktikas anzubieten. Auch in
Zukunft soll die Kooperation zwischen Hauptschule und
Wirtschaft vom festen Willen getragen sein sich für die
SchülerInnen der Hauptschule einzusetzen. MdL Eduard Nöth
appellierte daher an die Organisationen der Unterzeichner
des Pakts vor Ort, nämlich an die Kreishandwerkerschaft und
die Innungen sowie das Forchheimer Industrie- und
Handelsgremium mit allen angeschlossenen Betrieben, die
Zielsetzung des Pakts im Landkreis Forchheim umzusetzen und
v.a. den Hauptschulabsolventen Hoffnung und
Lebensperspektive zu geben. Trotz der bereits positiven
Zahlen zu den aktuellen Ausbildungsverhältnissen ist der
Ausbildungsmarkt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gelaufen,
so Eduard Nöth. Wer bis heute noch keinen Ausbildungsplatz
gefunden hat, möge bitte nicht verzweifeln. Traditionell
geht das Vermittlungsspiel jetzt erst richtig los.
Unversorgte Jugendliche sollten daher in jedem Fall aktiv
und am Ball bleiben. Im Rahmen der Nachvermittlungsaktionen
werden bis Jahresende noch viele interessante Stellen
vermittelt.
Pressemitteilung vom 3. September 2007
Landtagsabgeordneter Eduard Nöth ruft zum Mitmachen bei
großer Image-Kampagne auf
Forchheim : „In meinem Stimmkreis gibt es viele innovative
Ideen, die die Menschen mit großer Leidenschaft umsetzen.
Diese Innovationskraft soll nun auch bundesweit bekannt
gemacht werden“, meint Landtagsabgeordneter Eduard Nöth. Er
möchte private und kommunale Einrichtungen, Unternehmen,
Verbände oder Initiativen aus Wirtschaft, Kultur, Sport
sowie Bildung und Sozialwesen für die bundesweite
Image-Kampagne „Deutschland, Land der Ideen“ gewinnen. Die
Werbekampagne unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident
Horst Köhler war im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft im
vergangenen Jahr gestartet worden, um die Vorzüge des
Standorts Deutschland zu unterstreichen. „Die Kampagne war
ein großartiger Erfolg, durch den Wirtschaftsaufschwung in
den vergangenen Monaten wurde sie bestätigt“, so MdL Nöth.
„Ich würde mich freuen, wenn bei der Fortsetzung im nächsten
Jahr auch der Landkreis Forchheim mit seinen zukunftsfähigen
Ideen und seinen engagierten Menschen vertreten wäre.“ Noch
bis 1. Oktober können sich Orte, Institutionen und
Initiativen im Internet bewerben, eine Jury wählt dann 365
Orte aus. An jedem Tag des Jahres darf sich ein ausgewählter
Ort bei einer Veranstaltung der Presse und Öffentlichkeit
präsentieren und so die Innovationskraft der Region zeigen.
Nöth: „Gerne werde ich die Bewerber aus meinem Stimmkreis
unterstützen.“ www.365-orte.land-der-ideen.de
Pressemitteilung vom 23. August 2007
Staatsstraßenbau
Forchheim : Aufgrund der Aufhebung von Haushaltssperren im
Bereich des Staatsstraßenbaus, für die sich der Forchheimer
Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth sehr stark engagierte,
kommt nun endlich auch Bewegung in die Verbesserung der
Staatsstsraßen im Landkreis Forchheim. Wie gemeldet, wird
nach der Sommerpause mit dem längst geforderten und
notwendigen Ausbau der Staatsstraße zwischen Dobenreuth und
Kunreuth begonnen. Für das Bauprogramm 2008 ist, wie MdL
Eduard Nöth mit dem ltd. Baudirektor Kurt Schnabel vom
Staatlichen Bauamt Bamberg besprach, vorrangig die
Staatsstraße von Gößweinstein nach Geschwand vorgemerkt.
Noch 2007 soll im Zusammenhang mit einem Kanalbau des
Marktes Gößweinstein die Fahrbahndecke im Bereich der
Ortsdurchfahrt Stadelhofen saniert werden. Im Jahre 2008
wäre der Deckenbau des Abschnitts zwischen Stadelhofen und
Kleingesee an der Reihe. Diese Maßnahme mit Baukosten von
rund 600.000 Euro ist nicht zuletzt auch aufgrund der
Schulwegsicherheit dringend erforderlich, wovon sich MdL
Eduard Nöth bei einer Ortsschau mit Bgm. Georg Lang bereits
im letzten Jahr überzeugen konnte. In weiteren
Bauabschnitten soll dann die Staatsstraße 2191 zwischen
Kleingesee und Geschwand und von Gößweinstein bis
Stadelhofen erneuert werden. Hierfür sind nach Auskunft der
Straßenbaubehörde nochmals rund 800.000 Euro erforderlich.
Eduard Nöth, der in diesem Bereich zwischen Obertrubach und
Gößweinstein auch die Anlegung eines Radweges für
erforderlich hält und somit dem Wunsch der Gemeinden
Obertrubach und Gößweinstein unterstützt, sieht in den
staatlichen Straßeninvestitionen einen wichtigen Beitrag zur
Stärkung des Fremdenverkehrs.
Pressemitteilung vom 10. August 2007
Stellungnahme zum Gedanken eines Feuerwehrdorfes
Forchheim : Als völlig deplatziert zum jetzigen Zeitpunkt
hält der CSU - Landtagsabgeordnete Eduard Nöth die
Überlegungen des Landrats und des Kreisbrandrats nach
Errichtung eines Feuerwehr-Dorfes im Landkreis. Angesichts
der Sorgen und Nöte vieler geschädigter Bürger im Landkreis
Forchheim muss es mehr als verwundern, dass man im
Landratsamt derzeit keine anderen Sorgen hat, als über ein
ca. 2 Mio - Euro teure Investition nachzudenken. Selbst wenn
eine solche Einrichtung mit Spenden- bzw. Fremdgeldern
entstehen sollte, stellt sich nach Meinung des CSU -
Abgeordneten momentan die Frage der politischen
Schwerpunktsetzung. Für ihn stehe zunächst einmal die
Klärung der Frage im Vordergrund, wie den vielen Menschen,
denen in der Nacht vom 21. zum 22.7.07 teilweise die
Lebensexistenz geraubt wurde, geholfen werden kann. Bevor
also Diskussionen über ein "Florians-Dorf" im Landkreis
geführt und öffentlich thematisiert werden, sollte erst
einmal das Unwettergeschehen mit all seinen Folgen
aufgearbeitet werden. So ist es nach Auffassung von Eduard
Nöth dringend geboten, das Schadensereignis schonungslos zu
bilanzieren. Noch fehlt im Landkreis ein Bericht in den
zuständigen Kreisgremien, welche Schadenshöhe im Landkreis
vorliegt, welche Schadenshöhen in Privaten Haushalten, in
Betrieben und an kommunalen Einrichtungen entstanden sind,
wie den Bürgern aus Spendengeldern und staatlichen Mitteln
geholfen werden kann und welche Konsequenzen in den
geschädigten Kommunen und im Landkreis aus dieser
Naturkatastrophe gezogen werden. Solange diese Fragen nicht
abgearbeitet sind, hält Eduard Nöth die Schwärmerei für ein
Florinas-Dorf für abwegig. MdL Eduard Nöth fordert daher
Landrat Glauber und die Bürgermeister der geschädigten
Kommunen auf, sobald als möglich über die geschätzten
Schadenssummen zu berichten und in den zuständigen Gremien
zu diskutieren, was unmittelbar , mittel- und langfristig in
der Bauleitplanung sowie im Bereich der
Abwasserbeseitigungsanlagen verändert bzw. eingeleitet
werden muss. Statt sich jetzt mit Wunschvorstellungen zu
beschäftigen, muss darüber hinaus zunächst einmal
festgestellt werden, welche unabdingbaren Nachrüstungen bei
den Rettungsverbänden, wie Feuerwehren, THW, BRK, DLRG usw.
erforderlich sind und welche Sofortinvestitionen in den
Infrastruktureinrichtungen der geschädigten Kommunen
notwendig sind. Eduard Nöth erhofft sich von den anstehenden
Nachbesprechungen der Einsatzgruppen entsprechende
Auswertungen und Vorschläge. Selbst wenn wir uns nicht für
alle Unwillen der Natur rüsten können, müssen wir die
Erfahrungen bei dieser Katastrophe auswerten und nachhaltig
in Verbesserungen umsetzen.
Pressemitteilung vom 10. August 2007
CSU Kreistagsfraktion
Forchheim (ör) - In Vorbereitung der letzten
Kreistagssitzung referierte vor den Mitgliedern der
Fraktionsgemeinschaft der Christlich Sozialen Union und der
Jungen Bürger der stv. Fraktionsvorsitzende Edwin Dippacher
zum Nahverkehrsplan, konkret zu dessen zweiten
Teilabschnitt. Dessen Inhalt zeigt die derzeitige Situation
auf und schlägt Änderungsmaßnahmen vor. Leider bezieht sich
besonders die Abschätzung der ÖPNV-Nutzer auf ältere
Erhebung und nun neu prognostizierten Zahlen. Diese
Schätzzahlen sind gerade für Fahrgastpotentiale und Erlöse
äußerst unsicher.
Diese Unsicherheit bleibt auch deswegen hoch, weil immer
noch die Gesamtverkehrsdatenbasis DIVAN fehlt. Diese Daten
wird der Zweckverband Verkehrsverbund Großraum Nürnberg erst
2008 vorlegen. Trotz dieser noch offenen Punkte schlug Edwin
Dippacher seinen Fraktionsmitgliedern vor, dem
Nahverkehrsplan in der Kreistagssitzung zuzustimmen, da
derselbe doch von gewisser Wichtigkeit ist. Diese aktuellen
Verkehrsdaten, die 2008 erwartet werden, müssen in die
Überprüfung und Fortschreibung des Nahverkehrsplanes
eingearbeitet werden.
Der stv. Fraktionschef führte weiter aus, dass mit der
Verabschiedung aber kein Abschluss des Nahverkehrsplanes
eintritt. Da in kurzen Zeiträumen Änderungen und
Notwendigkeiten sich ergeben werden, ist die Fortschreibung
einerseits wichtig, andererseits werden auch bei der
Umsetzung einzelner Maßnahmen schon Korrekturen erforderlich
werden. Diesbezüglich verwies er auf künftige Änderungen
beim Nachmittagsunterricht oder bei Schulsprengeländerungen.
Erfreulicherweise enthält dieser Plan auch viele konkrete
Angaben. Wegen der gemeindlichen Interessenlage an einem gut
funktionierenden ÖPNV empfahl Dippacher deshalb den
Gemeindeverwaltungen, dies Plan genau „unter die Lupe“ zu
nehmen, um zweckmäßige und sachdienliche Hinweise mit
einbringen zu können. Die Damen und Herren Bürgermeister
forderte er auf, sich für die Umsetzungen der konkreten
Maßnahmen einzusetzen. Eine Zusammenarbeit der Gemeinden und
des Landkreises ist in manchen Fällen nicht nur notwendig,
sondern unerlässlich.
Pressemitteilung vom 9. August 2007
MdL Eduard Nöth : Kinderbetreuungsgesetz ist ein
Erfolgsmodell
„Das Bayerische Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz ist
ein Erfolgsmodell.“ Das hat der Forchheimer
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth in einem Schreiben an die
KindergartenleiterInnen des Landkreises betont, die sich in
den vergangenen Wochen an ihn gewandt hatten. So sei der
Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren in
vielen Landkreisgemeinden sowie in der Stadt Forchheim enorm
beschleunigt worden. „Allein seit 2005 haben wir eine
Steigerung um 70 Prozent und damit nunmehr einen
bayernweiten Versorgungsgrad von 10,1 Prozent bei den Unter
-Dreijärigen erreicht“, schrieb Eduard Nöth.
„Besonders wichtig beim weiteren Ausbau ist aber auch die
Verbesserung der Qualität in den Kindertageseinrichtungen“,
meinte MdL Nöth. Auch hier habe das Bayerische
Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) wichtige
Schritte angestoßen. So hätten zum Beispiel allein im ersten
Jahr nach In-Kraft-Treten des Gesetzes 786 Einrichtungen
erstmals eine pädagogische Konzeption erarbeitet, die
Grundlage für eine systematische Bildungs- und
Erziehungsarbeit in den Kindertageseinrichtungen ist. „Wir
möchten aber auch weitere Verbesserungen der pädagogischen
Rahmenbedingungen erzielen, insbesondere bei der
Sprachförderung“, hob der CSU-Politiker hervor. „Deswegen
haben wir uns auch erfolgreich beim Zukunftsprogramm Bayern
2020 dafür eingesetzt, dass 140 Millionen Euro für den
Ausbau der Kinderbetreuung und für Maßnahmen der
Qualitätsverbesserung zur Verfügung gestellt werden.“
Dass bei einem neuen Gesetz, das eine umfassende
Neugestaltung der Förderung vornimmt, gewisse
Umstellungsschwierigkeiten bestehen, hält der Forchheimer
Stimmkreisabgeordnete für normal. Er nennt hier das Beispiel
der Gastkinderproblematik. Dabei geht es um Kinder, die
außerhalb der Wohnortgemeinde Kindertageseinrichtungen
besuchen. Viele der Wohnortgemeinden verfahren
elternfreundlich und pragmatisch, bei einigen Gemeinden gebe
es noch Probleme. Für den Forchheimer Abgeordneten Nöth
werde eine familienfreundliche Politik auch zunehmend zu
einem echten Standortfaktor für die Kommunen.
Für die integrative Betreuung von Kindern in
Kindertageseinrichtungen hat es in den letzten Tagen
zwischen allen Beteiligten eine erfreuliche Einigung über
die zusätzliche Förderung durch die Kommunen gegeben. Auch
der oft im Zusammenhang mit der neuen kindbezogenen
Förderung beklagte erhöhte Verwaltungsaufwand wird sich
durch die mit den Jahren gewonnene Routine deutlich
verringern. Einen Tipp hat Eduard Nöth noch für die
Kindertageseinrichtungen: „Man sollte die Eltern am besten
für ein Jahr im Voraus fix buchen lassen und Änderungen im
Kindergartenjahr nur bei gegenseitigem Einverständnis oder
wichtigem Grund zulassen – das gibt dem Träger
Planungssicherheit und stellt für die Eltern auch einen
überschaubaren Zeitraum dar.“
Pressebericht vom 8. August 2007
CSU Kreistagsfraktion
Forchheim (ör) - Thema der jüngsten Sitzung der Mitglieder
der Fraktionsgemeinschaft der Christlich-Sozialen Union und
der Jungen Bürger im Forchheimer Kreistag war u.a. die
Folgen des katastrophalen Hochwassers am 20./21. Juli d.J.
Der Fraktionsvorsitzende bekundet dabei den von der
Flutkatastrophe Betroffenen die uneingeschränkte
Solidarität, aber auch tiefstes Mitfühlen. Er dankt allen
freiwilligen Helferinnen und Helfern, die zur
Schadensbeseitigung beigetragen haben.
Die Geschädigten brauchen Hilfe. Die Fraktionsgemeinschaft
von CSU und Junge Bürger fordert deshalb den Freistaat auf,
dort wo Menschen in ihren Existenzen bedroht sind, ob privat
oder geschäftlich, unbürokratisch zu helfen. Dem Landkreis
selber sind auf Grund rechtlicher Vorschriften enge Grenzen
gesetzt.
Landrat Glauber, so Fraktionschef Franz-Josef Kraus, hat
durch seinen Presseartikel am 30.7.2007 im FT falsche
Hoffnungen geweckt, da Landkreis und Kommunen keine
Zuschüsse an Private gewähren dürfen.
Der Fraktionsvorsitzende appellierte an die
Kreistagsmitglieder, aber auch an Stadt- und Gemeinderäte,
auf die Straße zu gehen, um für von der Flut Betroffene zu
sammeln. Und wenn dann auch noch die jeweilige Kommune etwas
dazu beitragen könnte, z. B. durch eine Erhöhung des
privaten Sammelergebnisses, würde eine echte
Solidargemeinschaft bekundet.
MdL Eduard Nöth hielt es für notwendig, einen umfassenden
Bericht über die festgestellten Schäden im Kreisausschuss
vorzulegen; ebenso eine Übersicht über die Höhe der
einzelnen Schäden und über eine gezielte Vorgehensweise, wie
die staatlichen Hilfen und die privaten Spenden verteilt
werden. Unbedingt erforderlich ist ein abgestimmtes und
koordiniertes Vorgehen mit dem Nachbarlandkreis
Erlangen-Höchstadt und allen betroffenen Kommunen, so Nöth.
Benedikt Graf von Bentzel regte an, dass alle
Fraktionsmitglieder das Sitzungsgeld zur Kreistagssitzung
den von der Flut Geschädigten zur Verfügung stellen. Dies
wurde von den Mitgliedern der Fraktionsgemeinschaft CSU/JB
ohne zu zögern akzeptiert.
Pressemitteilung vom 31. Juli 2007
MdL Eduard Nöth: Marktgerechte Preise für Bayerns Bauern
lebenswichtig – Milch- und Fleischpreise existenzgefährdend
„Die Rindfleischpreise sind im Keller, der Milchpreis ist
seit geraumer Zeit existenzgefährdend. Deshalb ist dringend
ein marktgerechter Preis erforderlich.“ Darauf hat der
Forchheimer CSU - Landtagsabgeordnete Eduard Nöth
hingewiesen. Für die aktuell geführte Diskussion über
massive Preissteigerungen bis zu 50 Prozent habe er aber
wenig Verständnis, sagte Nöth. Zumal diese nicht durch die
aktuellen Erzeugerpreise begründet werden könnten. Auch die
sich bei manchen Produkten abzeichnende Versorgungsknappheit
könne nicht zu solchen exorbitanten Preissteigerungen
führen.
Nöth betonte, dass der Rohstoff Milch nur rund die Hälfte
des Endpreises ausmache: „Preiserhöhungen um bis zu 50
Prozent sind daher nicht mit der Erhöhung des Milchpreises
zu rechtfertigen.“ Im vergangenen Jahr lag der Preis für
einen Liter Vollmilch im Ladenregal nach Angaben der
Zentralen Markt- und Preisberichtsstelle (ZMP) in Bonn bei
durchschnittlich 55 Cent. Bei den Landwirten seien jedoch
nur 27 bis 29 Cent pro Liter angekommen.
Ein anderes Beispiel dafür, dass der Rohstoffpreis nur einen
Bruchteil des Endverkaufspreises ausmache, sei das Bier. Für
die Braugerste, die für einen Liter Bier benötigt wird,
erhalte ein Landwirt gerade einmal 4,1 Cent. „Wenn man
bedenkt, was ein Liter Bier kostet, dann sind auch beim
bayerischen Volksgetränk die Preissteigerungen nicht mit der
Veränderung der Rohstoffpreise zu erklären“, meinte der
CSU-Politiker.
MdL Nöth sagte, in Deutschland gebe es die preisgünstigsten
Lebensmittel in der Europäischen Union. 250 g Butter
kosteten Anfang dieses Jahres durchschnittlich 79 Cent, und
jetzt 1,19 Euro. Interessant sei jedoch der Vergleich mit
1982: Vor 25 Jahren habe der Butterpreis umgerechnet noch
1,32 Euro betragen. Höhere, angemessene Erzeugerpreise seien
für die bayerische Milchwirtschaft existenziell wichtig,
zumal auch die Kosten für Kraftstoff und Energie stark
gestiegen seien, so der Abgeordnete.
Pressemitteilung vom 28. Juli 2007
Zuweisungen nach Art. 10 FAG für kommunale Hochbaumaßnahmen
im Haushaltsjahr 2007
Forchheim : Für die Förderung kommunaler Hochbaumaßnahmen (
insbesondere für Schulen, Schulsportanlagen sowie
Kindertageseinrichtungen ) können auf der Grundlage des
beschlossenen Haushalts 2007/8 dem Regierungsbezirk
Oberfranken insgesamt 20 Mio. Euro aus Mitteln des Artikels
10 Finanzausgleichsgesetz zugewiesen werden. Erfreut stellt
der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth ( CSU )
fest, dass der Landkreis Forchheim mit seinen Städten und
Gemeinden dabei bestens bedient werden kann. Für das
Kalenderjahr 2007 wird die Regierung von Oberfranken nach
Abschluss der fachlichen Prüfung die Bewilligungsbescheide
für folgende Maßnahmen im Landkreis Forchheim erteilen. Für
die Erweiterung des Fränkische-Schweiz Gymnasiums um drei
Klassenräume erhält der Landkreis eine Teilbewilligung von
97.000 Euro. Für die Errichtung der Dreifachsporthalle wird
der Stadt Ebermannstadt der Rest in Höhe von 43.000 Euro
bewilligt. Die größte Förderung im Jahre 2007 erhält der
Schulverband Ebermannstadt für die Generalsanierung der
Verbandsschule mit Sport- und Schwimmhalle. Es werden, so
MdL Eduard Nöth, 1,5 Mio. Euro teilbewilligt. Der
Marktgemeinde Eggolsheim können für den Neubau der
Dreifachsporthalle ( 2 Halleneinheiten sind schulisch
notwendig ) 2007 980.000 Euro teilbewilligt werden. Ein
überaus positive Nachricht, wie Abgeordneter Eduard Nöth
formuliert. Für den Neubau der Doppelsporthalle in
Hallerndorf erfolgt die Restzahlung in Höhe von 201.000
Euro. Eduard Nöth, der sich nachhaltig für die Einrichtung
gebundenen Ganztagesklassen an der Hauptschule Gräfenberg
zum Beginn des Schuljahres 2008/9 einsetzte, kann der Stadt
Gräfenberg die erfreuliche Mitteilung machen, dass die
hierfür notwendigen Umbaumaßnahmen zur Schaffung von Räumen
für die Ganztagesbetreuung 2007 bereits mit 145.000 Euro
anfinanziert werden. Einen Restbetrag von 18.000 Euro erhält
die Gemeinde Effeltrich für den Neubau der Freisportanlagen.
Insgesamt 759.000 Euro erhält laut Mitteilung des
Abgeordneten Nöth die Stadt Forchheim für ihre Investitionen
im schulischen Bereich. Für die Erweiterung und
Generalsanierung der Adalbert-Stifter-Schule werden 600.000
Euro teilbewilligt. Für den Kindergarten Kersbach, der
erweitert und saniert wird, stehen einstweilen 70.000 Euro
staatliche Mittel zur Verfügung. Die Restbewilligung für die
Sporthalle an der Ritter von Traitteur - Schule beträgt
29.000 Euro, die Generalsanierung der Sporthalle an der
Anna-Schule in Forchheim wird heuer mit 60.000 Euro
gefördert. Wie MdL Eduard Nöth weiter mitteilt, kann der
Freistaat Bayern mit den verfügbaren Mitteln den gesamten,
bis zum Jahresende 2006 angemeldeten Bedarf decken. Im
Schulbaubereich, so Eduard Nöth, wird damit erstmals seit
Jahren eine bauzeitnahe Mitfinanzierung der Förderprojekte
möglich.
Pressemitteilung vom 27. Juli 2007
Pakt zwischen Hauptschule und Wirtschaft
Forchheim: Der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordnete Eduard
Nöth begrüßte den unterzeichneten Pakt zwischen Hauptschule
und Wirtschaft und die darin enthaltende Zusage, alles zu
tun, um den jugendlichen Hauptschulabsolventen faire Chancen
auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen. Die in München geleisteten
Unterschriften müssen jedoch, so MdL Eduard Nöth, in den
Regionen und Landkreisen ankommen. Er appellierte daher an
die örtlichen Industrie- und Handelsgremien sowie die
Handwerkskammern mit ihren Innungen, sich diesem Pakt
anzuschließen und ihn vor Ort umzusetzen. Auch im Landkreis
Forchheim sind mit Schulabschluss noch sehr viele junge
Menschen ohne Ausbildungsplatz. Da der Arbeitsmarkt heute
immer höhere Qualifikationen fordert, ist es unabdingbar
notwendig, die Hauptschule zu einer berufsvorbereitenden
Schule zu entwickeln. Die Initiative der Bayerischen
Staatsregierung zur Stärkung der Hauptschule sei daher, so
der Forchheimer Bildungspolitiker, der richtige Ansatz. Die
Hauptschule muss die Schüler an ihrem Leistungsstand abholen
und mit den Kindern vermehrt handlungs- und
projektorientiert an berufsbezogenen Inhalten arbeiten. Die
Vermittlung von Grundkompetenzen, wie Lesen, Rechnen und
Schreiben sowie die Einforderung von Disziplin,
Pünktlichkeit, Höflichkeit spielen dabei eine besondere
Rolle.
Pressemitteilung vom 27. Juli 2007
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich darf Ihnen mitteilen, dass ich bereits am Sonntag nach
der Unwetterkatastrophe die Minister Faltlhauser, Beckstein
und Schnappauf gewandt habe mit der Bitte um rasche und
unbürokratische Hilfe für die Geschädigten. Der mir von der
Pressestelle des Staatsministeriums des Innern am 24.07.
zugegangene Bericht aus der Kabinettssitzung hat mich dann
weniger erfreut. Vor allem die unter Ziffer 1 genannten
Soforthilfen, deren Ziel es sein soll direkte Zuwendungen an
die betroffenen Privathaushalte für nicht versicherbare
Schäden zu leisten, konnte mich jedoch absolut nicht
zufrieden stellen, weil sie im Grunde genommen fast niemand
erreichen. Wer über eine Elementarversicherung verfügt,
bekommt eine Entschädigung der Versicherung, wer keine
Versicherung abgeschlossen hat, würde in die Röhre gucken.
Dem Geschädigten nützt auch die aufgeführte Detailregelung
nichts. Die Programme, die durch die Gemeinden abgewickelt
werden sollen, greifen so gut wie nicht. Diese Analyse hat
mich veranlasst mich erneut an die 3 Minister zu wenden.
Ergebnis ist, dass der Ministerrat sich am kommenden
Dienstag erneut mit diesem Thema beschäftigt. Warten wir
also bis Dienstag. Erfreut bin ich über die angelaufenen
Hilfsaktionen und die Solidarität der Mitbürger. Mein
besonderer Dank gilt den freiwilligen, ehrenamtlichen und
hauptberuflichen Helferinnen und Helfer. Unter Inkaufnahme
großer Gefahren für das eigene Leben haben sich Tausende
Helfer bereitwillig gezeigt, ihren Mitmenschen in dieser
verzweifelten Lage zur Seite zu stehen. Erfreut bin ich
auch, dass der Landkreis meine Anregung aufgenommen hat ein
Spendenkonto bei den Forchheimer Banken einzurichten. Ich
würde Sie im Interesse einer erfolgreichen Spenden- und
Hilfsaktion bitten, die Kontonummern täglich gerahmt in
Ihrer Zeitung zu veröffentlichen und wenn möglich auch den
jeweiligen Stand des Spendeneingangs anzugeben. Aus
vergangenen Aktionen weiß ich, dass dies motivieren kann.
Unabhängig von der staatlichen Hilfe, sind wir auch auf die
Spenden der Mitbürger, von Unternehmen und auch der
Gemeinden angewiesen, wenn wir das Schicksal zumindest
teilweise abfedern wollen.
Pressemitteilung des CSU – Abgeordneten Eduard Nöth vom 24.
Juli 2007
Bayern investiert zum kommenden Schuljahr zusätzliche 33
Millionen Euro in 600 neue Lehrerstellen
MdL Eduard Nöth: „Bildung hat in Bayern Priorität - Große
Anstrengungen für eine gute schulische Bildung unserer
Kinder“
Wie der Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete Eduard Nöth
mitteilt, investiert Bayern für das kommende Schuljahr
2007/2008 zusätzliche 33 Millionen Euro in die Verbesserung
der Unterrichtsversorgung. Die Bayerische Staatsregierung
beschloss in ihrer heutigen Sitzung, dass diese zusätzlichen
Mittel für insgesamt 600 weitere Lehrerstellen an Gymnasien,
Realschulen und beruflichen Schulen zur Verfügung gestellt
werden, um eine gute Unterrichtsversorgung für die
Schülerinnen und Schüler sicherzustellen. Außerdem werden
nach einem Kabinettsbeschluss vom 17. April 2007 die Mobilen
Reserven an den Volksschulen im kommenden Schuljahr
aufgestockt. Hierzu betonte MdL Eduard Nöth betonte: „Das
Ziel bayerischer Bildungspolitik ist: Beste Bildung für
unsere Kinder. Mit unserer kontinuierlichen und konsequenten
Bildungspolitik liegen wir, wie PISA gezeigt hat, an der
Spitze in Deutschland und das soll auch in Zukunft so
bleiben.“ Kultusminister Siegfried Schneider stellte fest,
dass die jetzt beschlossenen zusätzlichen 33 Millionen Euro
für 600 weitere Lehrerstellen ein weiterer wichtiger Schritt
bei den Anstrengungen der Staatsregierung sind, um die hohe
Qualität der schulischen Ausbildung in Bayern für die
Zukunft zu sichern und auszubauen.
Wie der Forchheimer Bildungspolitiker Eduard Nöth
erläuterte, waren im Doppelhaushalt 2007/2008 bereits bisher
insgesamt 600 zusätzliche neue Lehrerstellen ausgewiesen
worden. Mit dem heutigen Beschluss des Kabinetts verdoppelt
sich diese Zahl jetzt auf 1.200. Nöth „In Bayern hat die
Bildung unserer Kinder Priorität. Bildung ist der Schlüssel
zu Wohlstand und Zukunft. Deswegen unternehmen wir große
Anstrengungen, um den Unterricht im kommenden Schuljahr auf
einem guten Niveau sicherzustellen und große Klassen
abzubauen. Das stellen wir mit den neuen Mitteln für
Lehrerstellen ganz deutlich unter Beweis.“
Die vom Kabinett beschlossenen zusätzlichen Maßnahmen zur
Verbesserung der Unterrichtsversorgung lassen sich wie folgt
zusammenfassen:
· Durch zusätzliche Mittel im Umfang von 240 Planstellen
wird der stundenplanmäßige Unterricht an den Gymnasien
sichergestellt.
· Zusätzliche Mittel in Höhe von 206 Lehrerstellen werden
für die Vertretungspools bereit gestellt, die die Schulen
aufgebaut haben. Mit den Vertretungspools soll gewährleistet
werden, dass auch bei Grippewellen und ähnlichen
unvorhersehbaren Ereignissen qualifizierte Vertretungskräfte
zur Verfügung stehen, um den Unterricht zu halten. Als
mögliche Vertretungskräfte können die Schulen beispielsweise
pensionierte Lehrkräfte oder Lehrkräfte in Teilzeit
gewinnen, aber etwa auch Lehramtsstudenten höherer Semester
oder Meister und Techniker für den fachpraktischen
Unterricht an beruflichen Schulen.
· Mit weiteren Mitteln in Höhe von insgesamt 154 Stellen
soll an den vier Schularten Realschulen, Gymnasien sowie
Fach- und Berufsoberschulen dafür gesorgt werden, dass im
kommenden Schuljahr keine Klasse mehr als 34 Schüler hat.
Darüber hinaus wird das Ziel verfolgt, die Zahl der großen
Klassen weiter zu senken. Über die weitere Absenkung der
Klassenstärke wird im Rahmen der Verhandlungen zum
Nachtragshaushalt 2008 entschieden.
· Zur Verbesserung der Unterrichtssituation kündigte
Kultusminister Schneider an, dass die Mobile Reserve an den
Volksschulen trotz des Rückgangs der Schülerzahlen erhöht
und durch ein Modell ergänzt wird, das einen flexibleren
Einsatz von Lehrkräften ermöglicht und sich stärker an
Ausfallzeiten orientiert. Zum Schuljahresbeginn werden 1.900
Lehrer als Mobile Reserven zur Verfügung gestellt. Diese
Zahl wird im November 2007 um 150 erhöht. Eine weitere
Aufstockung ist im Januar 2008 um 80 und im Februar um 50
Stellen geplant. Damit werden ab Februar 2008 insgesamt
2.180 Lehrer als Mobile Reserve eingesetzt.
Pressemitteilung vom 23. Juli 2007
Hilfe bei Unwetterschäden
Der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete im Bayerischen Landtag
Eduard Nöth hat sich noch am Sonntag, als das Ausmaß der
Unwetterschäden in den Landkreisgemeinden sichtlich geworden
ist, an Finanzminister Prof. Kurt Faltlhauser gewandt und
ihn gebeten, für die geschädigten Hauseigentümer und
Gemeinden rasche Finanzhilfen des Freistattes zur Verfügung
zu stellen. Vor allem in den Gemeinden Pinzberg, Poxdorf,
Langensendelbach und in der Stadt Forchheim ( hier
insbesondere im Stadtteil Kersbach ) seien die privaten und
öffentlichen Schäden so immens, dass ohne die unkomplizierte
Mithilfe des Freistaates Bayern viele Mitbürger an den Rand
des Ruins getrieben würden, so MdL Eduard Nöth. Der
Abgeordnete bat den Finanzminister, bereits am Dienstag in
der Sitzung des Ministerrates ein Zeichen der Solidarität
mit den Bürgern in den geschädigten Regionen Ober- und
Mittelfrankens zu setzen. Desweiteren ging Eduard Nöth auch
den bayerischen Innenminister Dr. Beckstein und den
oberfränkischen Minister Dr. Schnappauf um Unterstützung an.
Pressemitteilung vom 21. Juli 2007
Bezirksparteitag in Hof
Forchheim : Der CSU - Kreisverband wird in den kommenden
zwei Jahren von Dr. Hans-Jürgen Dittmann, von
Bezirkstagsvizepräsident Hans Kotschenreuther und von MdL
Eduard Nöth im CSU - Bezirksverband vertreten. Bei den
Neuwahlen zum Bezirksvorstand in Hof wurde Hans
Kotschenreuther erneut zum Schatzmeister und Dr. Dittmann
zum Beisitzer gewählt. Der CSU - Kreisvorsitzende MdL Eduard
Nöth gehört kraft Amtes dem Bezirksvorstand an. Benedikt
Graf von Bentzel wurde als Vertreter Oberfrankens zum
Delegierten in den Landesparteitag gewählt. Die CSU -
Kreisgeschäftsführerin Renate Reichelt vertritt mit den
Bundestagsabgeordneten Hartmut Koschyk und Thomas Silberhorn
den Kreisverband auf dem kleinen Parteitag. Eindrucksvoll
wurde auf dem Bezirksparteitag in Hof die oberfränkische CSU
- Spitze in ihren Ämtern bestätigt. Staatsminister Dr.
Werner Schnappauf führt als Bezirksvorsitzender weiterhin
den oberfränkischen CSU - Verband. Ihm zur Seite stehen als
Stellvertreter MdB Hartmut Koschyk und Thomas Silberhorn
sowie Frau Elke Protzmann und MdB Dr. Friedrich.
Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber verabschiedete sich als
CSU - Landesvorsitzender mit einer leidenschaftlichen Rede
von den CSU - Delegierten, die ihm zum Dank stehend
minutenlangen Beifall spendeten.
Pressemitteilung vom 20. Juli 2007
MdL Eduard Nöth : CSU-Fraktion und Staatsregierung wollen
doppelten Abiturjahrgang 2011 entzerren
Die CSU-Fraktion unterstützt und begrüßt die Pläne der
bayerischen Staatsregierung, das Abitur im Jahr 2011
deutlich zu entzerren. In diesem Jahr legen der letzte
Jahrgang des neunjährigen Gymnasiums und der erste Jahrgang
des achtjährigen Gymnasiums die Abiturprüfung ab. Die
Überlegungen in Fraktion und Staatsregierung gehen dahin,
die Prüfungen im Jahr 2011 zeitversetzt anzusetzen. So soll
die Abiturprüfung im G9 schon ab März stattfinden, für die
Absolventen des G8 erst im Mai, teilte Eduard Nöth, stv.
Vorsitzender des Arbeitskreises für Bildung, Jugend und
Sport, mit.
Darüber hinaus ist geplant, in Studienfächern ohne
Zulassungsbeschränkung für die G9-Abiturienten den
Studienbeginn schon im Sommersemester 2011 zu ermöglichen.
Dafür sollte das Sommersemester an den Hochschulen um einige
Wochen nach hinten verschoben werden. Schließlich wollen
CSU-Fraktion und Staatsregierung für Bewerber in Fächern mit
Zulassungsbeschränkungen oder
Eignungsfeststellungsverfahren, wo eine reguläre Zulassung
zum Sommersemester 2011 nicht möglich ist, Angebote zur
Überbrückung der zusätzlichen Wartezeit machen. So sollen
Vor-, Sprach- und EDV-Kurse, Propädeutika und
studienbezogene Praktika angeboten werden.
Eduard Nöth sagte: „Der doppelte Abiturientenjahrgang wird
gut mit Studienplätzen versorgt sein. Es stehen nicht nur
genügend Studienplätze zur Verfügung - wir werden Dank
unseres Programms „Zukunft Bayern 2020“ bis 2011 38.000
zusätzliche Studienplätze geschaffen haben. Durch die
Entzerrung der beiden Jahrgänge wird außerdem kein
Abiturient unnötig Zeit verlieren.“ Zudem sind keine
Einschnitte in den Lehrplan des letzten G9-Jahrgangs
erforderlich , um diese Herausforderung zu meistern.
Pressemitteilung vom 20. Juli 2007
Radweg zwischen Pettensiedel und Brand
Forchheim. Der Forchheimer CSU-Stimmkreisabgeordnete Eduard
Nöth hat sich bei Staatsminister Dr. Günther Beckstein
erneut für den Bau des straßenbegleitenden Radweges zwischen
Pettensiedel und Brand eingesetzt. Das Innenministerium
teilt die Meinung des Abgeordneten und der antragstellenden
Gemeinde Igensdorf, dass der Bau dieses Radweges an der
Staatsstraße 2740 Forth-Steinbach einen wichtigen
Lückenschluss darstellt. Deshalb hat auch dass Staatliche
Bauamt Bamberg die Planung für diesen ca. 1,7 km langen und
250.000 Euro teuren Weg im wesentlichen abgeschlossen. Dr.
Günther Beckstein sieht jedoch derzeit keine Chance diesen
Radweg aus Staatsstraßenmitteln zu finanzieren. Er schlägt
vielmehr vor, dass der Markt Igensdorf diesen in eigener
Zuständigkeit mit staatlicher Förderung baut. Dr. Beckstein
versichert, dass die Gemeinde Igensdorf hierzu mit best
möglichen staatlichen Zuschüssen rechnen könnte. Zudem
könnte der Markt auf die abgeschlossene Planung und die
Unterstützung des Staatlichen Bauamtes Bamberg bei der
Bauleitung zurückgreifen. MdL Eduard Nöth empfahl deshalb
Bürgermeister Zeiß, diesen Vorschlag ernsthaft zu prüfen und
im Gemeinderat zu diskutieren. Dies wäre derzeit die beste
Chance, den Geh- und Radweg zeitnah zu realisieren. Der
Abgeordnete sicherte der Marktgemeinde Igensdorf volle
Unterstützung bei der Beschaffung staatlicher Fördermittel
zu.
Pressemitteilung vom 19. Juli 2007
Hauptschule in Poxdorf
Der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordnete und
Bildungspolitiker Eduard Nöth bedauert, dass die Errichtung
einer modellhaften Hauptschule in Poxdorf für die Kinder aus
den Gemeinden Langensendelbach, Marloffstein, Poxdorf,
Effeltrich und Kersbach in den Strudel der Kommunalwahl, vor
allem im benachbarten Baiersdorf, geraten ist. Nach seinen
Aussagen hat deshalb Kultusminister Schneider nunmehr die
Notbremse gezogen und angeordnet, dass die Beschulung der
Hauptschüler in diesem Raum bis 2009 unverändert bleiben
soll, d. h. dass die Jahrgangsstufen 5 und 6 für weitere 2
Jahre in Effeltrich verbleiben, Klassen der Jahrgangsstufen
7 bis 9 – soweit ausreichende Schülerzahlen vorhanden sind –
in Poxdorf beschult werden. MdL Eduard Nöth begrüßt deshalb
das Moratorium, weil somit noch 2 Jahre verbleiben, um die
Entwicklung in diesem Raum genauer zu beobachten. Spätestens
zum Schuljahr 2009/2010 soll bzw. muss eine zukunfts- und
tragfähige Lösung angegangen werden. Gerhard Koller, der
Leiter des Staatlichen Schulamtes Forchheim, bedauert
ebenfalls diese Entwicklung, zumal in den vergangenen Jahren
stets ein gut nachbarschaftliches Miteinander mit der Stadt
Baiersdorf gepflegt wurde. Für ihn ist es unverständlich,
dass im Interesse der Schüler, kurzer Schulwege und des
Erhalts bestehender Strukturen sowie zukunftsweisender
Konzepte keine gemeinsame Lösung gesucht wurde. Aus Sicht
der Schulverbandsvorsitzenden und Bürgermeisterin Gunhild
Wiegner aus Poxdorf wäre es jetzt eine große Chance gewesen,
die angedachte Modellschule in Poxdorf anwachsen zu lassen.
Sie kritisierte, dass die Erlanger Landtagsabgeordnete
Christa Matschl sich über die Räumlichkeiten in Poxdorf
auslässt und Unwahrheiten verbreitet, dass hier ausgebaut
werden müsse, obwohl sie die Schule überhaupt nicht kenne.
Frau Wiegner gibt zu bedenken, dass in Baiersdorf seit
Jahren der mittlere Reifezug mit Schülern aus dem
Schulverband Poxdorf gesichert wird. Dabei wird nicht
hinterfragt, wie viele Schüler aus dem Schulverband
Baiersdorf nach Erlangen abwandern. Gunhild Wiegner verhehlt
nicht ihre Enttäuschung über das Moratorium. Vor allem seien
es Eltern und die Lehrer, die sich mit großem Einsatz auf
die Modellschule im Ganztagesbetrieb vorbereiteten. MdL
Eduard Nöth betonte, dass alle schulpolitischen
Entscheidungen im Landkreis Forchheim zunächst vom
Staatlichen Schulamt Forchheim angegangen werden müssen. Es
kann daher nicht Aufgabe der Abgeordneten, des Landrates und
der Bürgermeister aus dem Nachbarlandkreis
Erlangen-Höchstadt sein, einseitig ihren Willen
durchzusetzen. Es sei schade, dass wegen mangelhafter
Gesprächsbereitschaft und kommunaler Eifersüchteleien
Chancen für unsere Kinder vertan werden. Für ihn stehe
zunächst das Wohl des Kindes und nicht das Interesse einer
Kommune im Vordergrund. Dies scheint bei der derzeitigen
Diskussion nicht ausreichend gewürdigt zu werden. Auch
Schulamtsdirektor Koller lobte das hohe Engagement von
Eltern, Lehrkräften und der Gemeinde Poxdorf, die über ein
Schulhaus mit 16 Klassen- und sämtlichen Fachräumen verfügt.
Mit der Umformung zur Tagesschule hat sich in Poxdorf
Begeisterung und Hoffnung für einen zukunftsfähigen
Schultypus gezeigt.
Pressemitteilung vom 11. Juli 2007
MdL Eduard Nöth : Neuer Ansatz für den ländlichen Raum -
erst Eigeninitiative, dann Förderung - Positionspapier
verabschiedet
Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat auf ihrer
Sitzung vom Mittwoch dieser Woche ein Positionspapier zur
Entwicklung der ländlichen Räume in Bayern verabschiedet.
"Wir sehen in unserem Konzept einen völlig neuen Ansatz, die
Entwicklung des ländlichen Raums zu stärken", so der
Forchheimer Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth. Der
Unterschied zur bisherigen Förderpraxis für den ländlichen
Raum liege darin, zunächst die Städte und Gemeinden zu einer
stärkeren Eigenverantwortung zu motivieren. Auf der
Grundlage von regionalen Handlungskonzepten mit einer
Analyse der regionalen Wertschöpfungspotenziale werden
Umsetzungsmaßnahmen zielgerichtet gefördert. "Nicht der
Fördertopf darf den Bedarf wecken, sondern die tatsächlichen
regionalen Herausforderungen. Das heißt", so Eduard Nöth,
"wir sehen in der interkommunalen Zusammenarbeit und in
regionalen Handlungsansätzen den Schlüssel zum Erfolg. Denn
erst, wenn die Regionen sich auf ihre Stärken und
Fähigkeiten besinnen, ist auch eine staatliche Unterstützung
wirksam und besonders sinnvoll." Die Regionen müssten sich
deshalb aktiv darüber bewusst werden, wo ihre besonderen
Qualitäten und regionalspezifischen Vorteile liegen. Wenn
die Kommunen auf dieser Grundlage Konzepte entwickelt haben,
könne man die Regionen über eine begleitende Unterstützung
des Freistaats wesentlich zielorientierter und punktgenauer
stärken.
Der Entwurf dieses Positionspapier ist in den vergangenen
Monaten mit mehr als 1200 Kommunalpolitikern und Experten in
insgesamt fünf Regionalkonferenzen ausführlich diskutiert
worden. Zahlreiche Zusendungen und Gespräche mit Politik,
Gesellschaft, Interessensvertretern, Handwerk, Mittelstand
und Bürgern sind in dem Positionspapier gebündelt. Die
Umsetzung, die jetzt erfolgen soll, wird in einer
Bilanzkonferenz am Anfang des Jahres 2008 diskutiert werden,
kündigte Nöth an.
Die CSU-Fraktion hat mit ihrem Positionspapier zum
ländlichen Raum untermauert, dass der ländliche Raum auch in
finanzieller Hinsicht ein unmittelbarer Schwerpunkt der
Landespolitik ist. Die Haushaltskonsolidierung komme den
ländlichen Räumen jetzt zugute. So würden im
Haushaltsvollzug bereits jetzt 100 Millionen Euro zur
Abfinanzierung verschiedener Projekte zur Verfügung
gestellt, darunter auch für die zügige Abfinanzierung von
Maßnahmen im Wasser- und Abwasserbereich. Für den Ausbau von
Staatsstraßen, den Tourismus, die Dorferneuerung und die
Städtebauförderung werden zusätzliche Mittel im Programm
"Zukunft Bayern 2020" zur Verfügung gestellt. Eduard Nöth
betonte, dies sei dann ein gewaltiger Schritt für den
ländlichen Raum, der das Konzept der CSU-Fraktion sinnvoll
ergänze.
Pressemitteilung vom 5. Juli 2007
Übernachtungszahlen in den Jugendherbergen im Landkreis
Forchheim
Wie MdL Eduard Nöth, Mitglied im Ausschuss für Jugend,
Bildung und Sport des Bayerischen Landtags, mitteilt, sind
die Übernachtungszahlen in den 74 Jugendherbergen des
Freistaats von 1.317.973 im Jahr 2005 auf 1.331.533 in 2006
angestiegen. Bei den Jugendherbergen im Landkreis Forchheim
stellen sich die Zahlen wie folgt dar. Bei 83 Betten zählte
die Jugendherberge Don Bosco Forchheim in 2005 11.210
Übernachtungen. 2006 ging die Anzahl auf 10.136 bei 4568
Gästen zurück, ein Minus von 9,5 %. Die Jugendherberge
Streitberg konnte die Übernachtungszahlen in 2006
geringfügig von 10.223 auf 10.321 steigern. Die
Jugendherberge Streitberg verfügt über 122 Betten und hatte
2006 3.423 Gäste. Oberfrankenweit gibt es 12
Jugendherbergen, die 2006 57.370 Gäste beherbergen konnte.
Spitzenreiter und damit beliebtester Standort ist die
Jugendherberge Pottenstein mit über 25.000 Übernachtungen.
Feststellbar bleibt, so der Forchheim Landtagsabgeordnete
Nöth, dass Jugendherbergen bei Familien immer beliebter
werden. Sie sind die zweitgrößte Gästegruppe in den
bayerischen Jugendherbergen. Der Forchheimer
Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth bat Oberbürgermeister
Franz Stumpf und Landrat Reinhardt Glauber über die
Tourismusbüros vor allem auf die Don Bosco Jugendherberge
Forchheim stärker aufmerksam zu machen und für den Standort
massiv zu werben.
Pressemitteilung vom 3. Juli 2007
Neubau der Caritas Tagespflege und Sozialstation in
Neunkirchen am Brand, Landkreis Forchheim
Der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth
besichtigte den Neubau der Caritas Tagespflege und
Sozialstation in Neunkirchen am Brand, der am 03. Juli
feierlich eingeweiht wird. Bei dieser Gelegenheit konnte er
dem Geschäftsführer des Kreiscaritasverbandes Forchheim,
Herrn Peter Ehmann, erfreut mitteilen, dass das
Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung das dem
Bauvorhaben zugrunde liegende Konzept „Ein Leben lang in der
Heimat wohnen“ als modellhaft bewertet hat. Im Hinblick auf
diese Beurteilung hat der Vorstand der Bayerischen
Landesstiftung heute beschlossen, dass das Projekt mit
100.000 Euro bezuschusst wird. Wie MdL Eduard Nöth, der den
Förderantrag an die Bayerische Landesstiftung begleitete und
nachhaltig unterstützte, mitteilte, setzt das Neunkirchener
Modell auf eine umfassende ambulante Pflege und Betreuung.
In Neunkirchen entsteht ein Neubau für die Tagespflege mit
insgesamt 10 Plätzen sowie eine Sozialstation. Dieser Neubau
liegt in unmittelbarer Nähe eines Gebäudekomplexes mit
altengerechten Mietwohnungen und gegenüber dem Haus Jakobus,
in dem eine Reihe von Betreuungsangeboten, wie gemeinsamer
Mittagstisch, betreute Nachmittage, Kurse, Gruppen- und
Infoveranstaltungen, Vermittlung von Fahrdiensten,
Einsatzstelle eines generationenübergreifenden
Freiwilligendienstes und vieles andere mehr, geplant ist.
Somit kann, so Eduard Nöth, ein integratives
Betreuungskonzept umgesetzt werden, d. h. dass älteren,
pflegebedürftigen Menschen ermöglicht wird, möglichst lange
in der eigenen Wohnung zu verbleiben. Die angebotene
Tagespflege unterstützt und entlastet pflegende Angehörige
bei der Bewältigung ihrer oft schwierigen Pflegearbeit. Zu
den Gesamtkosten der Einrichtung in Höhe von 737.400 Euro
gewährt die Landesstiftung einen überdurchschnittlich hohen
Zuschuss (13,6 %). Der Caritasverband erbringt zusammen mit
dem örtlichen Elisabethenverein 55,5 % der Gesamtkosten aus
Eigenmitteln. Durch den Zuschuss der Landesstiftung werden
letztlich auch die Pflegesätze im Rahmen gehalten.
Pressemitteilung vom 30. Juni 2007
Förderung der Sportvereine im Jahre 2007
Forchheim : Das pauschalierte Verfahren zur Förderung der
Sportvereine ist im Jahre 2007 nun zum zweiten Mal
durchgeführt worden. MdL Eduard Nöth, Mitglied im Ausschuss
für Jugend, Bildung und Sport des Bayerischen Landtags,
freut sich, dass eine positive Bilanz zur Akzeptanz und
Effektivität des neuen Verfahrens gezogen werden kann. Im
zweiten Jahr des Vollzugs der neuen Richtlinien, der
Vereinspauschale 2007, fand eine deutliche Verbesserung bei
der Abwicklung des Antragsverfahrens statt. Bereits Anfang
Mai lagen diesmal die Meldungen der Regierungen für die
Mitgliedereinheiten aller Regierungsbezirke vor. Somit
konnte des Kultusministerium bereits Anfang Mai die
erforderlichen Mittel für die Auszahlung der
Vereinspauschale den Regierungen zuweisen. Insgesamt wurden
52,32 Mitgliedereinheiten gemeldet. Somit ergibt sich der
Wert von 28 Cent pro Fördereinheit. Trotz leichter
Verschiebungen ist damit praktisch das gleiche Ergebnis wie
2006 erreicht worden. Das Ziel, die Fördermittel früher als
in 2006 auszuzahlen, ist damit erreicht. Der Forchheimer
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth bezeichnet die Umstellung
auf ein pauschaliertes Fördersystem unserer Sportvereine
durchaus als positiv und gelungen.
Pressemitteilung vom 27. Juni 2007
40. Gründungsfest der CSU Wichsenstein
Wichsenstein : Als Freund und Kenner der Fränkischen Schweiz
und des Landkreises Forchheim erwies sich der Erlanger
Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis, der im Festzelt des
1. FC Wichsenstein als Festredner beim CSU–Abend auftrat.
Für den CSU–Ortsverband Wichsenstein begrüßte Heinz Maier
die rund 200 Zuhörer, unter ihnen den CSU–Kreisvorsitzenden
MdL Eduard Nöth, den CSU–Landratsbewerber Franz Streit sowie
die Bürgermeister Willi Müller, Christian Meier und Georg
Lang. Für die große anwesende CSU–Familie gratulierte MdL
Eduard Nöth dem 1. FC Wichsenstein zum 40. Gründungsfest und
dankte allen Verantwortlichen für ihren hervorragenden
Einsatz. Eloquent, überzeugend und engagiert zeigte sich der
Erlanger OB bei seinem Vortrag. Er beleuchtete umfangreich
die Entwicklung der Metropolregion Nürnberg und pries die
Vorteile dieses überregionalen Zusammenschlusses der Städte
und Landkreise um die Stadt Nürnberg. Der Landkreis
Forchheim nehme dabei eine besondere Rolle ein. „Wer ständig
nur jammert, wird nicht ernst genommen“, so Dr. Balleis.
Deshalb sei die Bündelung der Kräfte, das Herausstellen der
Stärken sowie ein höheres Selbstbewusstsein nötig gewesen,
um mit der Metropolregion München bayernweit in der 1. Liga
zu spielen. Der Erlanger Oberbürgermeister lobte die
politische Unterstützung dieses Projekts durch den
bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, die
schließlich zur Unterzeichnung der Charta der europäischen
Metropolregionen am 12.5.2005 geführt habe. Die
Metropolregion Nürnberg umfasst
regierungsbezirksübergreifend einen Raum mit 3,3 Mio.
Einwohnern und 1,7 Mio. Erwerbstätigen. Die wirtschaftliche
Gesamtleistung dieser Region beträgt rund 96 Mrd. Euro, dem
Bruttoinlandsprodukt von Ungarn gleich. OB Balleis nannte
als Stärken dieser Region die Wissenschaft, die Kultur, die
optimale Verkehrslage. In der Region spielt die Musik im
Bereich Gesundheit und Medizin, bei Transport und Logistik,
bei Energie und Umwelt. Aber auch die weichen
Standortfaktoren, wie sie beispielhaft durch die
landschaftlichen Reize der Fränkischen Schweiz eingebracht
werden, zählen zu den Stärken. Landschaft, Kultur und
Tourismus sind absolute High–Light’s. „Unsere Metropolregion
hat viel zu bieten, sind wir darauf stolz“, so der glühende
Verfechter dieser Metropolregion Siegfried Balleis. Da
Werbebotschaften einen kurzen Nenner brauchen, zudem in
einer globalisierten Welt kleine Gebietskörperschaften
allein nicht mehr bestehen können, war es richtig sich unter
dem Dach der alten Handelsstadt Nürnberg zu sammeln. Dr.
Balleis zeigte sich zuversichtlich, dass alle Städte und
Landkreise von dieser Bewegung, die auch den Zusammenhalt
der Franken stärken, profitieren werden. Abschließend ging
Dr. Balleis auf das wichtige Wahljahr 2008 ein, das mit den
Kommunalwahlen am 2. März und den Landtagswahlen im
September große Herausforderungen bringe. Stark geißelte Dr.
Balleis angesichts des drohenden Klimawandels den
Ausstiegsbeschluss von Rot-Grün aus der Kernenergie. Als
Mitglied des CSU–Landesvorstandes bezeichnete er Bayern als
Land für Familien und Kinder. Die CSU müsse in den kommenden
Monaten ihre politischen Positionen deutlich machen und sich
klar vom politischen Gegner abgrenzen. Bayern steht durch
einen klaren politischen Kurs der CSU in allen
Politikbereichen deutlich an der Spitze im Ländervergleich.
Pressemitteilung vom 24. Juni 2007
Stand der Finanzierung für den Ersatzbau des Klinikums
Forchheim
Forchheim : Der Forchheimer Landtagsabgeordnete Eduard Nöth
hat sich beim Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und
Sozialordnung nach dem Stand der Finanzierung für den
Ersatzbau des Klinikums Forchheim erkundigt und gebeten,
Möglichkeiten auszuloten, wie die noch nicht ausgezahlten
Restmittel auf das Bauvorhaben schneller abfinaziert werden
könnten. Staatssekretär Jürgen W. Heike hat dem Forchheimer
Stimmkreisabgeordneten Nöth inzwischen mitgeteilt, dass das
Forchheimer Neunbauprojekt, das jetzt seit einem Jahr in
Betrieb ist, im aktuellen Jahreskrankenhausbauprogramm 2007
mit förderfähigen Gesamtkosten von 55,81 Mio. Euro
veranschlagt ist. Bis zum Jahresende 2006 waren davon 41,47
Mio. Euro ausbezahlt. Die für das Jahr 2007 vorgesehene
Förderrate von 6,02 Mio. Euro wurde ebenfalls bereits in
voller Höhe an die Stiftung, den Krankenhausträger,
ausbezahlt. Der Freistaat Bayern schuldet somit dem
Forchheimer Haus noch 8,32 Mio. Euro, die es für die
kommenden Jahre noch zu finanzieren gilt. Auf die Frage und
den Wunsch nach einer früheren Abfinanzierung antwortete
Staatssekretär Heike, dass noch nicht absehbar ist, ob und
inwieweit im Herbst 2007 im Rahmen des
Krankenhausfinanzierungs-Etats nicht abgerufene und
ausgezahlte Restmittel auf Bauvorhaben umgeschichtet werden
können. Staatssekretär Heike sicherte MdL Nöth jedoch zu,
dass er sich für eine möglichst schnelle Abfinanzierung des
Forchheimer Neubauvorhabens einsetzen werde. Aufgrund der
engen finanziellen Grenzen wird sich der Krankenhausträger
jedoch auf eine weitere Finanzierungsdauer von etwa drei
Jahren einstellen müssen.
Pressemitteilung vom 21. Juni 2007
Erneuerungsmaßnahmen der Staatsstraße 2236 zwischen
Dobenreuth und Kunreuth
Forchheim: Erfreut kann CSU-Landtagsabgeordneter Eduard Nöth
den Bürgermeistern von Pinzberg und Dobenreuth, den Herren
Seeber und Ulm, mitteilen, dass mit den Erneuerungsmaßnahmen
der Staatsstraße 2236 zwischen Dobenreuth und Kunreuth
voraussichtlich nach den Sommerferien begonnen werden kann.
Aufgrund des schlechten Fahrbahnzustandes dieses
Straßenabschnittes bemühten sich seit längerem die
betroffenen Gemeinden mit dem Forchheimer
Stimmkreisabgeordneten um eine Lösung. Nöth dankte in diesem
Zusammenhang auch dem JU-Ortsverband Weingarts mit seiner
rührigen Vorsitzenden Sandra Schmitt, der ebenfalls in
dieser Angelegenheit aktiv wurde. Die marode Straße zwischen
Dobenreuth und Kunreuth wird nunmehr im Rahmen der
Bestandserhaltung saniert. Dabei wird die komplette Fahrbahn
erneuert und auf 6 m verbreitert. Die Maßnahme ist mit
Kosten von rd. 400.000 Euro veranschlagt. Innenminister Dr.
Beckstein bietet den Gemeinden eine staatliche Förderung aus
dem Härtefonds für die Errichtung eines Geh- und Radweges
allerdings nur für den Fall an, wenn sie Baulast übernehmen
und eine zeitnahe Realisierung für erforderlich halten. Das
Staatliche Bauamt Bamberg berät, so MdL Nöth, die Gemeinden
in diesen Förderangelegenheiten gerne.
Wie Edurad Nöth, MdL, weiter mitteilte, kann der Ausbau
dieser dringend notwendigen Maßnahme deshalb heuer erfolgen,
weil gesperrte Haushaltsmittel freigegeben werden. Dies geht
auf eine Initiative des Forchheimer Abgeordneten zurück, der
in der CSU-Fraktion diese Entsperrung vehement einforderte.
Pressemitteilung zur Pressekonferenz am 18.06.2007 in der
Staatlichen Realschule Forchheim
Sauberes Internet für die Staatliche Realschule Forchheim
Im Rahmen des Pilotschulen-Programms „Kinder- und
Jugendschutz im Internet“ wurde die Staatliche Realschule
Forchheim mit einem wirksamen Schulfilter ausgestattet. Das
Pilotschulen-Programm wird in allen bayerischen Landkreisen
und kreisfreien Städten durchgeführt. Wie wichtig die
Öffentlichkeitsarbeit zum Thema ist, zeigen aktuelle
Forschungsprojekte, wie etwa „EU Kids Online“. Eine vom
Projekt herausgegebene Studie kommt unter anderem zum
Ergebnis, dass sechs von zehn Kindern regelmäßig
Pornographie im Internet ausgesetzt sind.
Der Landtagsabgeordnete Eduard Nöth, der die Patenschaft für
die Pilotschule im Landkreis Forchheim übernommen hat, setzt
sich für einen verantwortlichen Umgang mit dem Internet in
allen Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Zuhause
in den Familien ein. „Es ist wichtig, dass unsere Kinder und
Jugendlichen mit dem Medium Internet umgehen lernen, aber
altersspezifisch vor Gefahren wie Gewalt, Drogen und
Pornografie geschützt werden. Medienerziehung sollte positiv
sein. Wenn wir ihnen grundlegende Werte vermitteln und
vorleben, werden wir auch ihr Urteilsvermögen fördern“, so
Nöth.
Mit dem Schulfilter von TIME for kids haben unsere
Lehrkräfte die Möglichkeit, gezielt Internetinhalte für den
Unterricht bereitzustellen und störende Inhalte
fernzuhalten, so Günter Maier, Schulleiter der Pilotschule.
Nur ca. 25% der Internetinhalte seien bildungsrelevant.
Konrektor Michael Schmidt, der als
Medienpädagogisch-Informationstechnischer Berater (MIB)
zugleich für die Lehrerfortbildung in diesem Bereich
zuständig ist, meint, dass Lehrkräfte durch Internetfilter
in ihrer Aufsichtspflicht erheblich entlastet werden.
„Schüler kommen so erst gar nicht in Versuchung, sich
während des Unterrichts im Internet über die neuesten
Sportergebnisse, Musikgruppen oder Handys zu informieren
oder einfach nur mit Mitschülern in Chats Mitteilungen
auszutauschen.“
Zielstellung des Pilotschulen-Programms ist es, den Kinder-
und Jugendschutz in Schulen praktisch zu erproben. Ein
Schulfilter ist aber nur ein Baustein eines ganzheitlichen
Kinder- und Jugendschutzes im Internet. „Der Vermittlung der
Medienkompetenz nach Altersstufen und die Nutzung
altersgerechter Suchmaschinen und Portalseiten kommt daher
eine besondere Bedeutung zu“, so Johannes Karl,
Geschäftsführer der gemeinnützigen TIME for kids Foundation.
Darüber hinaus spricht sich Nöth für eine Stärkung der
Lehrerfortbildung zum Jugendmedienschutz aus. Die
Lehrerakademie Dillingen und die
Medienpädagogisch-Informationstechnischen Fachberater vor
Ort würden hierzu im Freistaat Bayern seit Jahren eine
hervorragende Arbeit leisten. Aber auch auf Elternabenden
sollte über den Kinder- und Jugendschutz in den Familien
gesprochen werden. „Wir haben ein Problem“, so der Pate.
„Unsere Kinder können oft viel besser mit dem Computer und
dem Internet umgehen als ihre Eltern. Leider gibt es immer
noch zu viele Eltern, die ihren Kindern bei der
verantwortungsvollen Nutzung des Internets gar nicht helfen
können. Hier bedarf es der Aufklärung und Unterstützung der
Familien. Kinder- und Jugendschutz im Internet ist eine
Aufgabe, die gesamtgesellschaftlich angegangen werden muss.“
Auch der stellvertretende Landrat für den Landkreis
Forchheim, Gregor Schmidt, in deren Trägerschaft die
Pilotschule fällt, meint, dass es bezogen auf die Sicherheit
der Kinder und Jugendlichen beim Surfen noch viel
Aufklärungsarbeit zu leisten gibt. Lassen Sie uns gemeinsam
den Kinder- und Jugendschutz im Internet verbessern“,
fordert Schmidt. Zudem vertritt Manfred Egner,
Ministerialbeauftragter für die Realschulen in Oberfranken,
die Meinung, dass die Vorsorge in den Schulen nur die halbe
Miete ist. „Neben Schulen und Jugendeinrichtungen muss auch
das Elternhaus mitziehen, wenn ein umfassender Schutz
gewährleistet sein soll,“ so Egner.
Pressemitteilung vom 14. Juni 2007
Ortsumgehung von Dormitz
Forchheim : CSU - Landtagsabgeordneter Eduard Nöth
unterstützt nachhaltig die Forderung der Gemeinde Dormitz
und seines 1. Bürgermeisters Gerhard Schmitt, den Bau der
Ortsumgehung von Dormitz entschieden anzugehen. Bgm. Gerhard
Schmitt und MdL Eduard Nöth stimmen überein, dass bei der
hohen Verkehrsbelastung von fast 10.000 Fahrzeugen am Tag
der Bau dieser Staatstraße unbestritten und unabdingbar
notwendig ist. Beide Politiker fordern daher die Planung für
die Ortsumgehung Dormitz zeitnah und konsequent
weiterzuführen. Die aus dem Jahre 2001 stammenden
Vorentwürfe müssen hierzu nochmals überarbeitet und
angepasst werden, wie Ministerialrat Manfred Jung von der
Obersten Baubehörde hierzu mitteilt. MdL Eduard Nöth hat
deshalb Innenminister Dr. Günther Beckstein von der
Notwendigkeit dieser Maßnahme überzeugt und ihn gebeten,
alles zu unternehmen, dass spätestens im kommenden Jahr das
Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden kann. Der
künftige Ministerpräsident Dr. Beckstein versichert, dass
nach Vorlage eines bestandskräftigen
Planfeststellungsbeschlusses und der erforderlichen
Bauerlaubnis diese Straßenbaumaßnahme zeitnah umgesetzt
werden kann.
Pressemitteilung vom 11. Juni 2007
Ortumgehung Neunkirchen
Forchheim : Mit dem Bayerischen Innenminister Dr. Günther
Beckstein ist sich nach einem ausführlichen Gespräch der
Forchheimer CSU - Landtagsabgeordnete Eduard Nöth einig,
dass die Planung für die Westumgehung Neunkirchen am Brand
der Staatsstraße 2243 zielgerichtet und nachhaltig
fortgeführt werden muss. Diese Ortsumgehung ist wohl im
Flächennutzungsplan der Marktgemeinde enthalten, es gibt
jedoch dazu weitere alternative Trassenvorstellungen. Die
Oberste Baubehörde hat daher, wie MdL Eduard Nöth mitteilt,
das Staatliche Bauamt beauftragt, in der nächsten Zeit die
Voruntersuchungen mit dem Ziel aufzunehmen, eine geeignete
Trassenführung zu entwickeln. Mitte des Jahres werden die
Ergebnisse einer derzeit laufenden Verkehrsuntersuchung
vorliegen, die dann mit dem Markt Neunkirchen besprochen
werden sollen. Innenminister Beckstein betonte, dass
gemeinsam und einvernehmlich mit der Marktgemeinde eine
Linienführung entwickelt werden soll. Beckstein sicherte dem
Abgeordneten Nöth zu, dass in 2008 der Vorentwurf
ausgearbeitet wird. Wie MdL Nöth ausführte, ist die
Staatsstraße 2243 mit rund 6.200 KfZ/24h sehr stark
belastet, ist jedoch im aktuellen Ausbauplan für die
Staatstraßen nur in Dringlichkeit 1 R zu geordnet. Dies
bedeutet eine Realisierung im Zeitraum 2011 - 2015. Der
Abgeordnete sieht jedoch mit MR Jung von der Obersten
Baubehörde aufgrund des im kommenden Jahres beginnenden
Zukunftsinvestitionsprogramms "Bayern 2020" gute Chancen, zu
einer früheren Realisierung zu kommen. Wie bekannt, verläuft
die Staatsstraße derzeit noch durch den historischen
Ortskern. Da jedoch der Schwerlastverkehr die Tore nicht
durchfahren kann, wurde eine Ortstraße an der Stadtmauer
entlang als innerörtliche Entlastungsstrecke ausgebaut.
Diese Lösung ist jedoch nach Meinung des Abgeordneten Nöth
nicht mehr tragbar, weil sie den Ortskern nicht dauerhaft
entlastet.
Pressemitteilung vom 8. Juni 2007
Ab 2008 keine Gymnasial- und Realschulklasse mit mehr als 33
Schülern
Spätestens ab dem Schuljahr 2008/2009 soll es nach dem
Willen der CSU-Fraktion, des bayerischen
Realschullehrerverbandes und des Landeselternverbandes
bayerischer Realschulen keine Klasse in der Realschule mehr
geben, in der mehr als 33 Schüler sitzen. Das ist das
Ergebnis eines langjährigen Kampfes des realschulpolitischen
Sprechers der CSU - Landtagsfraktion Eduard Nöth, der sich
unabdingbar und nachhaltigst für die Verbesserung der
Rahmenbedingungen an den Bayersichen Realschulen einsetzte.
In einem Gespräch mit dem Bayerischen Realschullehrerverband
und dem Landeselternverband bayerischer Realschulen und der
CSU im Bayerischen Landtag wurde nunmehr diese positive
Ergebnis festgezurrt.
MdL Eduard Nöth sagte, die CSU-Fraktion habe auf seine
Initiative hin bereits einen Antrag auf den Weg gebracht, in
dem die Staatsregierung aufgefordert wird, einen
entsprechenden Maßnahmenkatalog zu entwickeln. Der Katalog
soll bis zur Sommerpause vorliegen und soll darlegen, wie
Klassengrößen mit mehr als 33 Schülern an staatlichen
Realschulen, aber auch an Gymnasien möglichst bereits zum
kommenden Schuljahr 2007/2008 abgebaut werden können.
Nöth „Klassen mit mehr als 33 Schülern sind eine hohe
Belastung für Lehrkräfte und Schüler. Gerade wenn wir unsere
Kinder individueller fördern wollen, müssen wir als erstes
bei der Reduzierung der Klassengrößen ansetzen.“ Gegenwärtig
gebe es in Bayern circa 280 Realschulklassen mit mehr als 33
Schülern. Die durchschnittliche Klassenstärke an den
Realschulen betrage 28,82 Schüler, so hoch wie in keiner
anderen Schulart. Der große Erfolg der sechsstufigen
Realschule habe zu einer deutlichen Zunahme der
Schülerzahlen geführt. Dem müssten, so die
Gesprächsteilnehmer übereinstimmend, jetzt auch höhere
Lehrerzahlen folgen. Während in den letzten Jahren hierfür
gar nicht genügend Lehramtsbewerber zur Verfügung standen,
werde sich die Situation in den Jahren 2008, 2009 und 2010
deutlich verbessern.
Pressebericht vom 18. Mai 2007von der Fraktionssitzung
Fraktionssitzung wegen Pflegebedarf
Forchheim (ör) - Zur Mai-Sitzung lud der Vorsitzende der
Fraktionsgemeinschaft der Christlich-Sozialen Union und der
Jungen Bürger im Forchheimer Kreistag, Ebermannstadts
Bürgermeister Franz-Josef Kraus in den Berggasthof Hötzelein
nach Regensberg ein. Einziger Beratungspunkt war die Alten-
und Pflegeheimsituation im Landkreis Forchheim, wozu mit
Frau Dr. Birgit Kastura-Koch und Herrn Hartmut Riedel vom
Bayerischen Roten Kreuz, Herrn Wolfgang Streit von der
Diakonie und Herrn Paul Schlund von der Caritas auch
Vertreter der sog. freien Träger solcher Einrichtungen
eingeladen waren. Ebenfalls präsent war die Klinik
Fränkische Schweiz Ebermannstadt mit Geschäftsführer Herrn
Thilo Penzhorn, deren zwischenzeitlich durch den
Aufsichtsrat beschlossenen Vorhabens, eine Alten- und
Pflegestation mit 60 Plätzen an der Klinik anzugliedern, die
fraktionsinterne Beratung auslöste. Eingangs der Sitzung
entbot der CSU-Ortsvorsitzende von Weingarts / Kunreuth,
Roland Hollfelder den Anwesenden einen Willkommensgruß.
Fraktionschef Franz-Josef Kraus erinnerte zunächst an die
bereits im Frühjahr 2003 erfolgte Festlegung, als weiteres
Standbein der Klinik eine Alten- und Pflegestation
anzugliedern. In Auftrag gegebene Gutachten bestätigten die
Richtigkeit dieses Vorhabens, so dass der Kreistag im Herbst
2003 „grünes Licht“ hierzu gab. Kraus informierte auch über
prognostizierte Sollzahlen von Alten- und Pflegeheimplätzen
im Landkreis Forchheim, wobei allerdings infolge der
Auswirkungen der Kriegsjahre augenblicklich keine optimale
Auslastung bei den Einrichtungen freier Träger zu
verzeichnen sei. Eine bessere Frequentierung sei, so die
Prognosezahlen, ab etwa 2015 zu erwarten.
Wolfgang Streit von der Diakonie, der das Ergebnis einer
aktuellen Erhebung vortrug, machte darauf aufmerksam, dass
zum Erhalt der Wirtschaftlichkeit eine Auslastung von 97,5 %
erforder-lich sei. Die durchschnittliche Belegung der
Einrichtungen der freien Träger liegt derzeit allerdings bei
nur knapp über 93 %; verschiedene Häuser verzeichnen dabei
auch eine Minder-auslastung von fast 10 %. Der Vertreter der
Diakonie wünschte sich deshalb, dass es auch trotz des
Wettbewerbsvorteils der Klinik zu einem fairen Wettbewerb
komme.
Dr. Birgit Kastura-Koch vom BRK erwartet, dass die Schaffung
von weiteren Alten- und Pflegeplätzen an der Klinik in
Ebermannstadt diese Situation weiter erschwert und sieht
diese Landkreiseinrichtung durchaus als Konkurrenz an.
Konkurrenz komme auch aus neuen Heimen in den
Nachbarlandkreisen. Aber auch neue Wohnformen und die noch
nicht feststehen-den Änderungen der Reform der
Pflegeversicherung tragen zu einer gewissen Unsicherheit
bei, so Paul Schlund von der Caritas, der für drei
Einrichtungen im Landkreis verantwortlich zeichnet.
Über die Gründe, die zur Entscheidung, an der Klinik in
Ebermannstadt eine Alten- und Pflegestation anzudocken,
führten, unterrichtete der dortige Geschäftsführer Thilo
Penzhorn. Das Ziel der Klinikverantwortlichen sei, dort ein
Zentrum für Altenmedizin aufzubauen, von dem aus durch
entsprechende Vernetzungen die Einrichtungen anderer Träger
durchaus profitieren können.
In der anschließenden Diskussion erinnerte Kreisrätin Maria
Wagner an die Grundsätze der Subsidiarität und machte darauf
aufmerksam, dass gerade zu Zeiten einer erheblichen Arbeits-losigkeit
die häusliche Pflege hilfsbedürftiger Menschen zunehmen
werde, nicht zuletzt auch aus Kostengründen.
Kreisrat Michael Hofmann vertrat die Auffassung, dass eine
Entscheidung über das Klinikvorhaben leichter fallen würde,
würde bereits eine Kooperation zwischen den Krankenhäusern
in Forchheim und Ebermannstadt funktionieren. Auf seinen
Antrag hin soll deshalb in den nächsten Wochen dieses Thema
unter Beiziehung der Klinikverantwortlichen erörtert werden.
Als einen Schritt in die richtige Richtung bezeichnet
Kreisrat Dr. Dittmann die geplante Eber-mannstädter
Investition, die, so Dormitz Bürgermeister Gerhard Schmitt
eine Chance zur Ent-wicklung des dortigen Raumes darstellt.
Auch müsse man die Alten- und Pflegheimplatzsituation
bereits heute über das Jahr 2015 hinaus betrachten, so die
Meinung von Fraktionsvize Edwin Dippacher.
Abschließend bezeichneten sowohl Fraktionschef Franz-Josef
Kraus als auch CSU-Kreisvor-sitzender Eduard Nöth, MdL, die
Diskussionsrunde als äußerst positiv und nützlich, konnte
doch die Belange und Interessen beider Seiten deutlich
gemacht werden. Franz-Josef Kraus würdigte dabei
ausdrücklich auch die Leistungen der sog. freien Träger, die
auch künftig Aufgeschlossenheit seitens der Union erwarten
können.
Pressemitteilung vom 17. Mai 2007
Fahrkartenverkaufs in Regionalzügen
Forchheim : Der Protest des Forchheimer CSU -
Landtagsabgeordneten Eduard Nöth bei der DB - Regio AG
Bayern bezüglich des zum 1.4. dieses Jahres eingestellten
Fahrkartenverkaufs in Regionalzügen und die Bitte, diese
Service - Leistung wieder aufzunehmen, stießen bei den
Bahnverantwortlichen zunächst auf taube Ohren. In
ausführlichen und ähnlich lautenden Antwortschreiben
unterstreichen sowohl der bayerische Regionalleiter
Marketing der DB Regio AG Dr. Bernd Rosenbusch als auch der
Geschäftsleiter der Regio Oberfranken Uwe Domke die
Richtigkeit ihrer Entscheidung. Es wird ausgeführt, dass
damit den Kundenbetreuern in den Zügen mehr Zeit für das
gegeben wird, was sich der Kunde wirklich wünscht, nämlich
Information und ein Gefühl von Sicherheit. Sie versichern,
dass ein Abbau von Kundenbetreuern in den Zügen nicht
vorgesehen sei. Als weitere Argumente werden angeführt, dass
die Bahn dabei sei, einen neuen an den Bahnhöfen
stationierten Fahrscheinautomaten zu entwickeln, der
Vorteile gegenüber den zur Zeit eingesetzten Automaten
besitze. Gleichzeitig soll mit der Einstellung des Verkaufs
in den Zügen die "Graufahrerthematik, die unterschiedliche
Ursachen hat und unfair gegenüber den ehrlichen Künden ist",
gelöst werden. MdL Eduard Nöth, den die vorgetragenen
Argumente nicht überzeugen, hat deswegen nun eine
parlamentarische Initiative ergriffen und in einem Antrag
die Staatsregierung aufgefordert, bei der DB Regio AG Bayern
darauf hinzuwirken, "dass der zum 1.4.07 eingestellte
Fahrkartenverkauf in den Regionalzügen als unverzichtbare
Service-Leistung der Bahn wieder aufgenommen wird".
Unterstützung erhielt Eduard Nöth bereits aus dem
Wirtschafts- und Verkehrsministerium, das den Antrag
unterstützt. In der Stellungnahme des Ministeriums wird u.a.
ausgeführt, dass der Mehraufwand für den Verkauf von
Fahrkarten überschaubar sei. Desweiteren muss auch künftig
sichergestellt werden, dass behinderte, alte, in der
Mobilität und Agilität eingeschränkte Mitmenschen weiterhin
Fahrkarten im Zug erwerben können. Bei fehlenden oder
defekten Automaten muss ebenfalls der Erwerb einer Fahrkarte
ohne Aufpreis möglich sein. Der Fahrgast darf, dies war ja
ein Hauptangriffspunkt des Stimmkreisabgeordneten Eduard
Nöth, nicht unter den Generalverdacht des Schwarzfahrens
gestellt werden, wenn er ohne Fahrkarte in den Zug steigt.
Gerade im ländlichen Raum ist es bei knappen Umsteigezeiten
von Bussen in die Bahn oft nicht mehr möglich, eine
Fahrkarte zu kaufen. MdL Eduard Nöth hofft nun, dass über
den Einfluss des bayerischen Wirtschaftsministers Erwin
Huber die Bahn zu einem Einlenken bewegt werden kann.
Pressemitteilung vom 9. Mai 2007
Sporthalle in Eggolsheim
Die Fertigstellung der 3-fach-Sporthalle in Eggolsheim ist
für Oktober 2007 geplant. Der Markt Eggolsheim erhält, wie
der CSU-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth hierzu mitteilt,
gemäß Art. 10 FAG (Finanzausgleichsgesetz) vom Freistaat
Bayern Zuweisungen in Höhe von 1.228.000 Euro. Davon werden
80 % (ca. 980.000 Euro) im Jahr 2007 in Form von
Verpflichtungsermächtigungen bewilligt. Nach heutigem Stand
kann nach Auskunft des Finanzministeriums Anfang 2008 die
Auszahlung der Mittel erfolgen. MdL Eduard Nöth hat am
Montag, 7.5.07, bei einem Gespräch in Bayreuth den
Regierungspräsidenten Wilhelm Wenning gebeten, die
Angelegenheit erneut zu prüfen und gegebenenfalls einen Teil
der Zuweisung bereits 2007 auszuzahlen. Die restlichen 20 %
der FAG-Mittel werden erst nach Abrechnung der Maßnahme
ausgezahlt. Dem Forchheimer Abgeordneten, der dem Ausschuss
für Jugend, Bildung und Sport angehört, liegt besonders
daran, die Möglichkeiten für den Schul-, Breiten- und
Vereinssport vor allem auch im ländlichen Raum durch den Bau
von Sporthallen zu erweitern.
Pressemitteilung vom 9. Mai 2007
CSU-Kreistagsfraktion
Forchheim (ör) – Ein Grußwort entbot der neu gewählte
Vorsitzende des Ortsverbandes der Christlich-Sozialen Union
Gräfenberg, Hans Derfuß, den Mitgliedern der
Fraktionsgemeinschaft von CSU und Junge Bürger im
Forchheimer Kreistag eingangs der letzten Sitzung in der
Probierstube der Familie Pingold in Lilling und informierte
dabei in kurzen Zügen über Gräfenberg und den dortigen
Unionsortsverband.
Fraktionsvorsitzender Franz-Josef Kraus ging eingangs der
Beratungen auf die Verabschiedung des diesjährigen
Kreishaushalts ein und bezeichnete das Ergebnis, die
Kreisumlage mit 49,5 Punkten festzusetzen, als akzeptabel.
Mit Blick in Zukunft gerichtet vertraten mehrere Diskutanten
die Auffassung, künftig nicht die Punktezahl in den
Mittelpunkt der Diskussion zu stellen, sondern vermehrt den
Gesamtbetrag dieser Umlage als wesentlichen
Finanzierungsteil des Kreisetats zu sehen. Nur dadurch könne
auch eine nachhaltige Finanzierungssicherheit sowohl für den
Landkreis als auch den Gemeinden erreicht werden.
Kraus informierte auch über den geplanten Neubau eines
60-Betten-Traktes an der Klinik Fränkische Schweiz in
Ebermannstadt. Mit dieser rund 4,65 Mio. € teuren
Investition, die der Schaffung eines Pflegeheimes dienen
soll, haben sich die zuständigen Kreisgremien noch zu
befassen. Forchheims Oberbürgermeister und Kreisrat Franz
Stumpf sieht mit der Realisierung dieses Vorhabens eine
Konkurrenz zu verschiedenen freien Trägern, die wohl auf
Grund freier Plätze in verschiedenen Heimen Widerstand gegen
diese Investition leisten werden.
Vereinbart wurde deshalb, dass zur nächsten Fraktionssitzung
Vertreter der sog. freien Träger, wie Caritas, Diakonie und
BRK sowie auch eine Vertreter der Ebermannstädter Klinik
eingeladen werden.
Das Pilotprojekt K.L.A.R., das in Kürze ausläuft, hat sich
in den zurück liegenden Monaten insbesondere der
organisatorischen Vernetzung von Pflegeeinrichtungen
angenommen. Die dabei notwendigen Mitfinanzierungsmittel
wurden mit 20.000 € vom Landkreis sowie mit je 4.000 € von
den Städten Ebermannstadt und Gräfenberg aufgebracht. Nun
sei zu diskutieren, ob diese Einrichtung weiter geführt wird
und ggf. in welcher Form. Gößweinsteins Bürgermeister und
Kreisrat Georg Lang sieht in K.L.A.R. keine Kreisaufgabe,
weshalb er anregte, dass diejenigen Kommunen, die diese
Einrichtung haben wollen, einen Finanzierungsvorschlag
erarbeiten sollten. Kreisrat Edwin Dippacher stellte heraus,
dass sich die Union der ambulanten Pflege annehme. Es solle
deshalb auch geprüft werden, ob die organisatorischen
Aufgaben von K.L.A.R. künftig evtl. im Landratsamt ,
allerdings ohne Personalmehrung, mit erledigt werden können.
Pressemitteilung vom 7. Mai 2007
Sitzung des CSU-Arbeitskreises Umwelt und Kreisentwicklung
Die Verschlammung der Wiesent und ihre Sanierung stand im
Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Arbeitskreises Umwelt
und Kreisentwicklung des CSU-Kreisverbandes.
Unter Leitung des ehemaligen Präsidenten des
Bezirksfischereiverbandes Albert Schütze konnten sich die
Mitglieder des Arbeitskreises ein Bild davon machen, wie der
Flusscharakter vor und nach der Sanierung aussieht. Während
die Wiesent nach der Sanierung einen vitalen und
erfrischenden Eindruck beim Betrachter hinterlässt, ist der
unsanierte Abschnitt eine lebensfeindliche Welt für Mensch
und Tier. In oft mehr als einen Meter dicken Ablagerungen
von Schlamm ist ein Ablaichen und eine Aufzucht von
Jungfischen, wie Bachforelle und Bachneunauge, unmöglich.
Aus eigener Erfahrung sprach Albert Schütze von einer
lebensgefährlichen Situation, als eine Person im Schlamm zu
laufen versuchte. Hier bedurfte es der Hilfe mehrerer am
Ufer stehender Passanten, um den bis auf die Hüfte
eingesunkenen zu „retten“. Alleine durch die Schlammbänke zu
laufen, ist lebensgefährlich, warnte Schütze.
Im Rückblick auf die ersten Bauabschnitte stellte Albert
Schütze die sehr gute Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft
heraus, die den rückstandskontrollierten Schlamm der
ackerbaulichen Verwertung zuführte.
Die Finanzierung der Entschlammung der Wiesent bis Doos, die
im Zuständigkeitsbereich des Bezirks liegt, ist gesichert.
Ab Doos geht die Zuständigkeit auf den Freistaat Bayern
über. Hier, so der Vorsitzende Heinz Marquart, wird man
alles daran setzen, dem Ökosystem Wiesent durch eine
Weiterführung der Sanierung auf die „Füsse“ zu helfen.
Stimmkreisabgeordneter Eduard Nöth wird gebeten, sich im
Umweltministerium für diese Maßnahme einzusetzen.
Pressemitteilung vom 5. Mai 2007
Hauptschulkongress in Ingolstadt
Forchheim : Aus dem Schulamtsbezirk Forchheim nahmen
Schulamtsdirektor Günther Heinemann sowie die
Hauptschulrektoren Dieter Weinsheimer ( Ritter von Traitteur
- Schule ) und Wolfgang Blos ( Adalbert -Stifter - Schule )
mit MdL Eduard Nöth am Hauptschulkongress in Ingolstadt
teil. Unter dem Motto "Die Bayerische Hauptschule - Stark
machen für die Zukunft, alle Talente fördern" trafen sich
Vertreter der Wirtschaft, der Politik, der Hauptschulen, der
Eltern und der Schülerschaft, um die Konzepte für eine
Weiterentwicklung und Stärkung der Hauptschule zu
diskutieren. Der Fachkongress fand im Rahmen der umfassenden
Hauptschulinitiative statt, die in den Monaten Mai und Juni
in Regionaltagungen ihre Fortsetzung erfährt. Moderiert von
Tilman Schöberl vom BR diskutierten zunächst Hauptschüler,
Auszubildende, Lehrer und Eltern über die Situation der
Hauptschule, ehe Vertreter der Industrie- und Handelskammer,
der Handwerkskammer, der Audi AG und der Präsident des
Bayerischen Gemeindetags Dr. Uwe Brandl erläuterten, was sie
von den Hauptschülern erwarten und welchen Beitrag die
Wirtschaft für die Hauptschule leisten kann. In einem
leidenschaftlichen Referat skizzierte der Bayerische
Kultusminister Siegfried Schneider die ehrgeizigen Ziele
seiner Hauptschulinitiative. Er betonte, dass es uns nicht
ruhen lassen darf, wenn bezogen auf alle Schularten 15 - 20
% der Abgänger die Schule ohne Abschluss verlassen. Siegried
Schneider möchte erreichen, dass in 5 Jahren die Zahl der
erfolglosen Hauptschulabgänger halbiert wird. Am Ende müsse
erreicht werden, dass jeder Schüler mit entsprechender
Ausbildungsreife die Schule verlasse und eine berufliche
Perspektive erhalte. Dabei sei der Ausbau der Hauptschule
zur Ganztagesschule ein wichtiger Schritt. "Es müssen alle
Talente gefördert werden und es dürfe keinen Abschluss ohne
Anschluss geben", so der Minister. Jede Hauptschule müsse in
ihrer wirtschaftlichen und sozialen Umgebung ihren Weg
finden. Dabei sei der Lehrplan der Handlungsrahmen.
Entscheidend sei jedoch, was ein Schüler können muss. Dabei
sei der modulare Unterricht eine wichtige Stütze. Jeder
Hauptschüler muss die grundlegenden Kulturtechniken,
besonders in den Fächern Mathematik und Deutsch beherrschen
und ein verbessertes Arbeits- und Sozialverhalten
nachweisen. In der Hauptschule sollen die Schüler frühzeitig
Informationen und Erfahrungen zur Berufsorientierung
sammeln. Daher können die Schüler künftig einen
Profilbereich wählen, die die drei wesentlichen Berufsfelder
abbilden : Technik und Handwerk, Wirtschaft, Handel und
Dienstleistung sowie Gesundheit, Soziales und
Hauswirtschaft. Für erforderlich hielt der Minister dabei
auch den Ausbau des Praxisbezugs unserer Hauptschulen durch
Erhöhung des Praxisanteils im Unterricht und Schulleben,
durch verstärkte Kooperation mit der Wirtschaft und
außerschulischen Bildungseinrichtungen und die Gründung von
Schüler- und Übungsfirmen. Zwischenzeitlich wurde, so
Siegfried Schneider, der Finanzbedarf für die
Hauptschulreform ermittelt und von der Staatsregierung
gebilligt, jetzt sei der Gesetzgeber, der Bayerische Landtag
am Zug. So sind im Endausbau 1300 zusätzliche Lehrkräfte
sowie weitere externe Experten wie Meister, Techniker und
Sozialarbeiter erforderlich. "Die Bayerische Hauptschule sei
keine Sackgasse, sondern ein wichtiger leistungsorientierter
Bestandteil des Bayerischen Schulsystems", so Schneider.
Unter Bildungserfolg verstehe er mehr als den Weg aufs
Gymnasium. Viele Weg und Zwischenschritte ermöglichen bei
der noch zu verstärkenden Durchlässigkeit des Systems alle
Chancen. Unter dem Motto "Loslassen und zulassen" wird das
Kultusministerium mehr Verantwortung auf die Schulen
übertagen und somit die Kreativität und Verantwortlichkeit
vor Ort stärken. Zwei- und mehrzügige Hauptschulen werden
künftig alle drei Profilbereiche anbieten können, die
einzügige Hauptschule wird sich mit benachbarten Schulen
ergänzen und absprechen müssen. Hierzu sei auch eine
verstärkte Kooperation der Städte und Gemeinden
erforderlich. Dies sichert jedoch die Zukunft der
wohnortnahen Hauptschule. Wie MdL Eduard Nöth weiter
mitteilt, wird die Hauptschulinitiative zwischenzeitlich von
der evangelischen Landeskirche, vom Landeskomitee der
Bayerischen Katholiken, von den Kammern und der Vereinigung
der Bayerischen Wirtschaft, aber auch vom Bayersichen
Gemeinde- und Städtetag unterstützt. Entscheidend für die
Akzeptanz dieser leistungsorientierten Hauptschule bei
Schülern und Eltern wird jedoch sein, wie künftig die
Wirtschaft den Hauptschulabschluss akzeptiert. Nur wenn
Hauptschüler am Ausbildungsmarkt Perspektiven erhalten, wird
auch dieser Schultyp in der neuen Form in der Bayerischen
Schullandschaft seine Chance haben. Eltern akzeptieren nur
Schulen, die auch von der Wirtschaft akzeptiert sind.
Besonders beeindruckend war für den Forchheimer
Landtagsabgeordneten der Vortrag des Personalvorstands der
Audi AG Dr. Widuckel, in dem er der Bayerischen Hauptschule
ein Kompliment aussprach und berichtete, dass sein
Unternehmen 58 % der Ausbildungsplätze an Hauptschüler
vergebe. Dies, so MdL Eduard Nöth, sollte auch für
Unternehmen in unserem Raum beispielgebend sein.
Pressemitteilung von 19. April 2007
Fahrkartenverkauf
Forchheim : Ab dem 1. April verkauft die Bahn keine
Fahrkarten mehr in Regionalzügen. D.H. die Bahnkunden
brauchen vor Reiseantritt auf allen Stecken eine gültige
Fahrkarte. Ein Nachlösen im Zug ist grundsätzlich nicht mehr
möglich. Angeblich spielte der Verkauf nur mehr eine
untergeordnete Rolle. Die Bahn wolle durch die Einstellung
des Verkaufs im Zug mehr Zeit für den sonstigen Service
schaffen, so die Mitteilung der Bahn. Der Forchheimer CSU -
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth, selbst häufiger
Bahnbenutzer zwischen Forchheim und München, protestierte
nun mit einem Beschwerdebrief an den Konzernbeauftragten der
Bahn in Bayern, Klaus-Dieter Josel. Die Streichung des
Fahrkartenverkaufs stehe, so MdL Eduard Nöth, "in absolutem
Widerspruch zum propagierten Service-Gedanken der Bahn". Am
Bahnhof und im Zug erlebe er ständig die negativen Meinungen
und Stimmungen sowie den Unmut der Bahnbenutzer über diesen
Service-Abbau. Nöth äußert in seinem Schreiben die
Befürchtung, diese Maßnahme sei der Einstieg in einen
weiteren Personalabbau bei den Zugbegleitern. Alles in allem
hält MdL Eduard Nöth jedoch die Entscheidung der DB - Regio
AG - Bayern für falsch. Alle Bahnfahrer, die ohne Fahrschein
den Zug betreten, werden unter Generalverdacht als
Schwarzfahrer gestellt und müssen sich rechtfertigen. "Dies
halte ich für mehr als eine fragwürdige Haltung", so Eduard
Nöth. Für viele Menschen, vor allem auch für ältere
Mitbürger sei die Bedienung der Fahrkartenautomaten nicht
einfach. Desweiteren sei durch die kurze zeitliche Anbindung
des Busverkehrs kaum Zeit, sich eine Fahrkarte zu besorgen.
Nöth forderte daher, diese bis dato gültige Service-Leistung
wieder einzuführen. Die Argumente der Bahn, wonach die
dadurch gewonnene Zeit für mehr Information, Sicherheit und
Sauberkeit einzusetzen, kann er nur schlecht nachvollziehen.
Pressemitteilung vom 19. April 2007
Jahreshauptversammlung Langensendelbach
Jochen Düsel ist im Rahmen der Jahreshauptversammlung des
CSU-Ortsverbandes Langensendelbach für zwei weitere Jahre im
Amt des Ortsvorsitzenden bestätigt worden.
Zu dieser Veranstaltung konnte er sowohl die neu gewählte
FU-Ortsvorsitzende Elisabeth Krems als auch den
stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden Peter Eismann
begrüßen.
Wesentliche Punkte seines Rückblicks auf die Gemeindepolitik
waren die Themen Abwasser und Wasserversorgung, sowie die
Ausweisung neuer Baugebiete.
So wurde durch die CSU darauf gedrängt, dass bei der
Ausweisung von kleineren Baugebieten in Form von
Einbeziehungssatzungen trotzdem eine Baumöglichkeit für den
Fall einer späteren Erweiterung gewährleistet ist.
Bei der Kanalsanierung sorgten die veranschlagten Kosten für
Beunruhigung. Auf Initiative der CSU wurde deshalb eine
Überprüfung durch das Ingenieurbüro des
Abwasser-Zweckverbandes angeregt. Diese ergab eine
alternative Lösungsmöglichkeit, die eine deutlich niedrigere
Investitionssumme veranschlagt. Zu klären sind in diesem
Zusammenhang allerdings noch die Ausbaumöglichkeiten des
Schlangenbaches und die Machbarkeit der Retentionsflächen im
Außenbereich Langensendelbachs.
Der Rechtsstreit der Gemeinde bezüglich des alten Konzepts
mit der Folge der Eintragung von Zwangsgrunddienstbarkeiten
sei unnötig und erfolglos gewesen. Dies hat vielmehr für
erhebliche Unruhe innerhalb der Bevölkerung gesorgt.
Insbesondere deshalb, da es das erste Mal der Fall war, dass
die Gemeinde nicht auf weitere Verhandlungen und
einvernehmliche Lösungen, sondern auf Zwangsmaßnahmen gegen
ihre Bürger gesetzt hat. Die CSU Langensendelbach lehnt eine
derartige Vorgehensweise ab.
In Sachen Wasserversorgung werden im Jahr 2007 weitere
Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, es stehen jedoch auch hier
noch erhebliche Investitionen an. Die CSU fordert sowohl in
diesem Bereich, als auch im Bezug der Kanalsanierung von der
Gemeindeführung die Vorlage eines umfassenden Konzeptes
bezüglich Zeitpunkt und der Finanzierung aller Maßnahmen.
Dies sei in Anbetracht der in den letzten Jahren deutlich
verschlechterten finanziellen Situation absolut
unumgänglich.
Die Vorlage eines solchen Maßnahmen- und Finanzierungsplanes
erlaube dann auch die Überarbeitung der Kalkulation für die
Wasser- und Abwassergebühren. Wichtig sei jedoch, den Bürger
rechtzeitig über mögliche Belastungen zu informieren.
In Sachen Schulbusverbindung in die Kreisstadt Forchheim
wurden Gespräche mit der CSU- Kreistagsfraktion und dem
Sprecher der CSU im Verkehrsausschuss des Kreistages, Edwin
Dippacher, geführt. Das Drängen auf eine Verbesserung führte
nicht zuletzt auch unter Mithilfe weiterer Fraktionen im
Kreistag zu einer Verbesserung.
Bei den Neuwahlen wurden Hans Böhmer, Werner Nägel und Hans
Daut zu Stellvertretern von Jochen Düsel gewählt. Die Kasse
wird weiterhin von Stefan Eger geführt. Als Beisitzer
ergänzen Manfred Güthlein, Ralf Jung, Ingrid Nägel, Manfred
Belke und Hans Schorr die Vorstandschaft. Im Anschluss an
die Neuwahlen konnte Hans Güthlein für seine 30-jährige
Mitgliedschaft durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden
Peter Eismann geehrt werden.
Pressemitteilung vom 17. April 2007
Eduard Nöth: Ausstellung „WeibsBilder„ fördert Künstlerinnen
Forchheim. Frauen, die in Bayern mitreden und gestalten
wollen sind gefragt. Die CSU-Landtagsfraktion veranstaltet
vom 3. bis 28. Juli 2007 eine Ausstellung im Bayerischen
Landtag mit dem Titel „WeibsBilder“. Künstlerinnen aus dem
Freistaat sind eingeladen, Kunstwerke einzureichen, die das
veränderte Bild der Frau in der Gesellschaft zum Ausdruck
bringen. Landtagsabgeordneter Eduard Nöth: „Wir wollen mit
dieser Ausstellung Künstlerinnen fördern und gleichzeitig
eine Verbindung zwischen Politik und Kunst aufzeigen.“
Für die Ausstellung können sich im Freistaat wohnhafte
Künstlerinnen mit Werken aus den Bereichen Plastiken, Fotos,
Grafiken oder Gemälde bis zum 31. Mai 2007 bewerben. Die
Wettbewerbsarbeiten müssen in Form von ein bis zwei
digitalen Bilddateien bei der CSU-Fraktion im Bayerischen
Landtag, Frau Ulrike Grzimek, Max-Planck-Str. 1, 81275
München eingereicht werden. Die Qualität der Dateien muss
eine erschöpfende Beurteilung der Arbeiten ermöglichen. Die
Bilddateien sind auf beschrifteten CD-ROMs einzureichen und
müssen das Format .jpg oder .jpeg haben. Die CDs verbleiben
bei der CSU-Landtagsfraktion. Die Teilnehmerinnen können
sich nur mit einer Arbeit am Wettbewerb beteiligen. Zu jeder
Wettbewerbsarbeit ist eine begleitende schriftliche
Erläuterung einzureichen, die auch über die Maße des Werks
Auskunft gibt. Außerdem soll sich jede Künstlerin mit Foto
und Lebenslauf vorstellen.
Bewertet werden die Werke von einer fachkundigen Jury. „Wir
planen auch einen Ausstellungskatalog, in dem die Kunstwerke
präsentiert werden.“ Nöth lädt alle Künstlerinnen aus dem
Landkreis Forchheim ein, sich an dem Wettbewerb zu
beteiligen. „Die beste Arbeit wird auf der Vernissage am 3.
Juli 2007 mit einem Preis in Höhe von 3000 Euro prämiert“,
so Eduard Nöth. Die Künstlerinnen sollen ihre ganze
Kreativität einbringen. „Wir freuen uns auch auf
unkonventionelle oder freche Arbeiten“, betonte Nöth.
Entstanden sei die Idee einer Kunstschau auf einem Treffen
der Arbeitsgruppe Frauen mit Künstlerinnen aus Bayern. Das
damalige Gespräch habe gezeigt, dass viele Künstlerinnen
Schwierigkeiten haben, auf Ausstellungen Präsent zu sein.
Nöth: „Wir sollen unseren Beitrag leisten, um weniger
prominenten Künstlerinnen eine Plattform für ihre Leistungen
zu bieten.“
Weitere Informationen zu der Ausstellung sind auf der
Homepage www.csu-landtag.de zu finden.
Pressemitteilung vom 4. April 2007
Neuwahlen in Pinzberg
Pinzberg : Unter der Leitung des CSU - Kreisvorsitzenden ML
Eduard Nöth fanden im CSU - Ortsverband Pinzberg die
satzungsmäßigen Neuwahlen statt. Zum 1. Vorsitzenden wurde
erneut Hans Scheuter gewählt, ihm stehen als Stellvertreter
Bgm. Reinhardt Seeber und Hermann Greif zur Seite. Für die
Finanzen ist künftig Peter Weisel aus Dobenreuth
verantwortlich. Im Beirat arbeiten zudem Xaver Helmprobst,
Helmut Eger und Richard Hack mit. Als Delegierte im
Kreisverband fungieren künftig Hermann Greif und Reinhardt
Seeber. Der Forchheimer Kreisobmann erklärte sich auch
bereit, für den Kreistag von Forchheim zu kandidieren. Nach
dem Rechenschafts- und Kassenbericht ehrte der
Kreisvorsitzende Nöth den langjährigen Vorsitzenden Hans
Scheuter für 25-jährige Mitgliedschaft in der CSU. Dabei
bedankte sich MdL Nöth bei allen Mitgliedern und Freunden,
die sich treu zur CSU bekennen und auch im kommunalen
Bereich die Grundsätze de Partei vertreten. Hauptaufgabe
werde es, so Hans Scheuter in seiner Replik, jetzt sein, die
Kommunalwahlen am 2. März 2008 vorzubereiten. Er stehe für
die kommenden 2 Jahre zur Verfügung. Bürgermeister Seeber
berichtete, dass bereits Vorgespräche zur Kommunalwahl
laufen. Im Rahmen der Aussprache wurden auch kommunale
Themen andiskutiert. MdL Eduard Nöth forderte vor den CSU -
Freunden die Planungen für die Osttangente der B 470
Südumgehung Forchheim konsequent anzugehen. Schließlich
gelte es auch, die Bügrer bzw. Anwohner in Gosberg zu
entlasten. Aufgrund der ökologischen Problematik werde dies
jedoch keine einfache Aufgabe des Straßenbauamtes Bamberg
als planende Behörde. Erfreulicherweise könne aufgrund des
finanziellen Engagements des Kreises und der Gemeinde
Wiesenthau mit der Streckenertüchtigung der Bahnlinie, die
derzeit durchgeführt wird, auch der Bahnhalt Wiesenthau
verkehrssicherer umgbeaut werden. Eduard Nöth bat Bgm.
Seeber auch um Unterstützung der Bahninitiative überflüssige
Bahnübergänge aufzulassen. Wie gemeldet werden die
Pfeiftöne, die von Forchheim bis Ebermannstadt über 60 mal
ertönen, von vielen Bürgern beanstandet.
Pressemitteilung vom 28. März 2007
Doppelter Abiturjahrgang 2011
Forchheim: Wie der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete Eduard
Nöth mitteilt, bemüht sich die CSU-Landtagsfraktion intensiv
um Lösungen, wie der doppelte Abiturjahrgang 2011 zu
bewältigen ist. Im Schuljahr 2010/2011 verlassen nämlich die
letzten SchülerInnen das 9-jährige Gymnasium, zusätzlich
beenden auch die ersten SchülerInnen aus dem G 8 das
Gymnasium. Derzeitig wird auf Antrag der CSU geprüft,
inwieweit die letzten G 9-Abiturienten vorzeitig entlassen
werden können, damit sie bereits zum Sommersemester 2011 mit
dem Studium beginnen können. Die Abiturprüfung für die
ersten G 8-Absolventen soll hingegen etwas nach hinten
geschoben werden. Die vorgezogene Entlassung des letzten
Jahrgangs aus dem G 9 muss so rechtzeitig erfolgen, dass die
Bewerbung für Studiengänge, die in das Verfahren der
Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS)
einbezogen sind sowie für örtliche Zulassungsverfahren
möglich ist. Demnach wird aller Voraussicht der letzte
Abiturjahrgang bereits Mitte Februar 2011 seine Zeugnisse
erhalten. Da im Jahre 2011 ein doppelter Abiturjahrgang auf
die Hochschulen bzw. Universitäten drängt, müssen, so MdL
Eduard Nöth, auch dort entsprechende zusätzliche
Studienkapazitäten bereit gestellt werden.
Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel möchte vor allem an
den Hochschulen mit Studiengängen,
die im Sommersemester beginnen, eine Erweiterung vornehmen.
Es sollen bis zu 38.000 zusätzliche Studienplätze geschaffen
werden. Der Bayerische Landtag wird sich, wie MdL Eduard
Nöth berichtet, in Kürze mit dieser Problematik
beschäftigen.
Pressemitteilung vom 26. März 2007
Neuwahl des FU-Ortsverbandes Langensendelbach
Die Neuwahl der Vorstandschaft stand im Mittelpunkt der
Jahreshauptversammlung der Frauen-Union Langensendelbach.
Vorsitzende Angela Nützel, die nicht wieder für dieses Amt
kandidierte lies in ihrem Jahresrückblick die Aktivitäten
des Ortsverbandes Revue passieren. Die positive Entwicklung
der Kasse erläuterte Ingrid Nägel. Besonders erfreute, dass
an diesem Abend gleich zwei neue Mitglieder in den
Ortsverband aufgenommen werden konnten.
Die anschließenden Neuwahlen ergaben folgendes Ergebnis:
Zur neuen Vorsitzenden wurde Elisabeth Krems gewählt.
Stellvertreterin ist Ingrid Nägel, als neue Schatzmeisterin
fungiert zukünftig Manuela Jung. Das Amt der Schriftführerin
übernahm wieder Irmgard Wagner.
CSU-Ortsvorsitzender Jochen Düsel bedankte sich bei der
scheidenden Vorsitzenden für die geleistete Arbeit und sagte
der neuen Führung Unterstützung zu. Seitens der
Kreis-Frauen-Union wohnte die Vorsitzende Mathilde Hartmann
der Versammlung bei, die auch die Neuwahlen leitete.
Pressemitteilung vom 25. März 2007
Kreisverbandssitzung
Dietzhof : Der CSU - Kreisverband nimmt Kurs auf das
Wahljahr 2008. Im Brauergasthof Alt in Dietzhof bereitete
die Vorstandschaft die Kreisvertreterversammlung mit
Neuwahlen vor, die am 20.4.07 in Langensendelbach
stattfindet. Kreisvorsitzender Eduard Nöth berichtete, dass
die Neuwahlen in den 40 Ortsverbänden zügig abgewickelt
werden. Erfreut konnte er mitteilen, dass sich in den
Ortsverbänden gerade vor den Kommunalwahlen sehr viel
Interesse und Engagement gerade bei jüngeren Mitgliedern und
Frauen zeige. Der Kreisvorstand legte in Dietzhof auch den
Fahrplan bis zur Sommerpause fest. Bis dahin sollen nämlich
der Landratsbewerber der CSU sowie die CSU - Kreistagsliste
nominiert sein. Die Vorbereitungen hierzu laufen auf
Hochtouren. Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen,
sich einzubringen und für die CSU zu kämpfen, sei so groß
wie nie, betonte der CSU - Kreisvorsitzende. Der
Kreisvorstand diskutierte auch ausführlich die Lage der CSU
vor der Neuwahl eines neuen Landesvorsitzenden. Wenngleich
Tendenzen in der Präferenz der beiden potentiellen Bewerber
deutlich wurden, verzichtete der Parteivorstand darauf, ein
öffentliches Votum abzugeben. Es sei allein Aufgabe der
Parteitagsdelegierten, diese Frage zu entscheiden.
Grundsätzlich wurde es vom Forchheimer CSU - Kreisvorstand
als positiv gesehen, dass sich zwei renommierte Personen um
den Parteivorsitz bewerben. Wenngleich mit einem solchen
Vorgehen CSU-intern Neuland betreten wird, sieht die
Forchheimer CSU darin ein Stück Normalität und auch eine
große Chance. MdL Eduard Nöth teilte mit, dass
Staatsminister Erwin Huber gebeten hat in den Kreisverband
zu kommen. Am 16.August um 17.00 Uhr wird er nach
Ebermannstadt kommen, um mit den Mitgliedern des CSU -
Kreisverbandes über die Zukunft der Partei zu diskutieren.
Anschließend um 19.00 Uhr wird Erwin Huber die traditionelle
Kundgebung des CSU - Ortsverbandes Ebermannstadt am Tag nach
dem Altstadtfest bestreiten. Kreiskassier Peter Helldorfer
konnte dem Parteivorstand von geordneten Finanzen im CSU -
Kreisverband berichten. Er dankte allen Ortverbänden und
Mandatsträgern für die zügige Abwicklung der
Beitragszahlung. Ordentliche Finanzen seien, so Peter
Helldorfer, eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg
anstehender Wahlen. Einhellig begrüßte der CSU -
Kreisvorstand die Initiative des Bayerischen
Ministerpräsidenten "Bayern 2020 - Kinder, Bildung,
Arbeitsplätze". Es gelte jetzt, Weichen für die Zukunft
unserer Kinder zu stellen. Dr. Edmund Stoiber wird noch vor
der Sommerpause das Konzept dieser groß angelegten und
milliardenschweren Initiative vorstellen. Der künftige
Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein wird dann im Oktober
im Rahmen seiner Regierungserklärung die Umsetzung dieser
Initiative verkünden. Entscheidend sei, so der CSU -
Kreisvorsitzende Nöth, dass dieses Projekt unter
Beibehaltung eines ausgeglichenen bzw. schuldenfreien
Haushalts läuft. Einen Rückfall in neue Schulden werde es
mit der CSU nicht geben, hier sei die Verantwortung vor
unseren Kindern und deren Zukunft zu beachten. Gerade die
Frauen in der CSU - Vorstandsschaft, Mathilde Hartmann, Rosi
Ruppert Lieberth und Birgit Kaltsch, freuten sich, dass die
angekündigte "Vorfahrt für Bildung" in dieser
Zukunftsinitiative einen so hohen Stellenwert erhält. Der
Abbau der großen Klassen an Realschulen und Gymnasien und
die Stärkung der Hauptschule seien hierbei vorrangige Ziele.
Zu teilweise unterschiedlichen Kommentierungen führten die
Vorstellungen der Eckpunkte für ein bayerisches
Nichtraucher-Schutz-Gesetz. Den meisten Diskussionsrednern
gingen die vorgesehenen Ausnahmen zu weit, sie befürworteten
klare Regelungen ohne jegliche Ausnahme. Andere plädierten
in dieser Frage für weniger Staat und betonten ein Mehr an
Eigenverantwortung der Bürger. Nöth berichtete, dass der
Gesetzentwurf der Staatsregierung nunmehr dem Parlament zur
Beratung zugeleitet werde. Die Bürger erwarten eine schnelle
und wirksame Lösung, die zum 1.1.08 in Kraft treten soll.
Die Kommunalpolitiker im Parteivorstand konnten erfreut
feststellen, dass die Steuermehreinnahmen für die Städte und
Gemeinden als warmer Regen empfunden werden. Wenngleich
nicht alle Kommunen in gleichem Maße davon profitieren, sei
die Entwicklung positiv zu sehen. Eduard Nöth berichtete,
dass sich nach jahrelanger Finanznot und Schuldenrekorden
seit 2004 die Finanzsituation der Kreise, Städte und
Gemeinden gebessert habe. In 2006 übertrafen die Einnahmen
bayerischer Kommunen die Ausgaben um 1,4 Mrd. Euro.
Pressemitteilung vom 25. März 2007
MdL Eduard Nöth : 50 Jahre EU - einmalige Erfolgsgeschichte
und Herausforderung für die Zukunft
Als einmalige Erfolgsgeschichte und gleichzeitig große
Herausforderung für die Zukunft bezeichnete der
CSU-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth die Entwicklung der
Europäischen Union. „50 Jahre nach der Unterzeichnung der
Römischen Verträge können wir feststellen: Die Europäische
Union hat einen unschätzbaren Beitrag zu Frieden, Freiheit,
Demokratie und Wohlstand geleistet - für Europa insgesamt,
für Deutschland, aber auch für Bayern“, so der CSU -
Kreisvorsitzende anlässlich des Jahrestages an diesem
Sonntag (25. März 2007). Für Vieles, was heute
selbstverständlich ist, wurde Nöth zufolge 1957 mit der
Unterzeichnung des EWG-Vertrags und des Euratom-Vertrags in
Rom der Grundstein gelegt. Ob dies die einheitliche Währung,
der Wegfall der Grenzkontrollen oder der Binnenmarkt ist.
Bayern profitiere enorm vom geeinten Europa. Allein in den
letzten zehn Jahren seien die Exporte der bayerischen
Wirtschaft in die Länder der „alten“ EU um rund 6,5
Milliarden Euro oder 11 Prozent gestiegen. Die neu
hinzugekommenen osteuropäischen Mitgliedstaaten böten
weitere positive Effekte und Chancen.
MdL Eduard Nöth wies darauf hin, dass die EU mittlerweile 27
Mitgliedstaaten mit über 480 Millionen Einwohnern umfasse.
„Der heutige Zuschnitt der EU kann natürlich nicht ohne
Folgen für die weitere Entwicklung bleiben. Klares Ziel muss
es sein, die EU handlungsfähig zu erhalten. Je größer sie
wird, desto mehr muss sie sich auf ihre Kernaufgaben
konzentrieren. Nur so können auch die Regionen Europas ihre
historischen und kulturellen Eigenheiten bewahren“, betonte
Herrmann.
Der CSU - Kreisvorsitzende begrüßte, dass sich die
EU-Kommission bereit erklärt hat, alle neuen Vorschläge den
Parlamenten der Mitgliedsstaaten zur Stellungnahme
zuzuleiten. In der konkreten Umsetzung seien dann über den
Bundesrat und die Landesregierungen auch die Landtage
eingebunden. „Auf diese Weise entsteht eine Art
Frühwarnsystem, mit dem wir frühzeitig auf die vor Ort
spürbaren Folgen und Auswirkungen der Brüsseler
Rechtssetzung hinweisen können", so Eduard Nöth. Und weiter:
„Europa muss den Bürgerinnen und Bürgern auch wieder näher
gebracht werden, damit die ‚Europäische Idee’ die
Begeisterung erfährt, die sie verdient.“
Abschließend hob der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete die
wichtige Rolle der EU in der Weltpolitik hervor: „Unsere
gemeinsamen Werte können wir nur durch ein geschlossenes
Auftreten nach Außen vermitteln. Das gilt vor allem für die
unantastbare Würde des Menschen, eine gesunde Umwelt, humane
Arbeitsbedingungen oder den Schutz geistigen Eigentums.“
Pressemitteilung vom 23. März 2007
MdL Nöth : Berufsabschluss der Polizeibeamten im mittleren
Dienst wird aufgewertet – Neue Bezeichnung
„Verwaltungsfachwirt Polizei“
Die Berufsausbildung der Polizeibeamtinnen und –beamten im
mittleren Vollzugsdienst wird aufgewertet. Nach bestandener
Anstellungsprüfung dürfen diese künftig die
Berufsbezeichnung „Verwaltungsfachwirt/in Polizei“ führen.
Darauf hat jetzt der Forchheimer CSU - Landtagsabgeordnete
hingewiesen.
„Damit erhalten die Polizeibeamten eine Berufsbezeichnung,
die auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft anerkannt
ist. Das gibt den Betroffenen mehr Sicherheit, Freiheit und
Zukunftschancen“, so Nöth.
Die Änderung geht auf eine Initiative der CSU - Fraktion
zurück, die sich der Bayerische Landtag in einem Beschluss
von 2003 zu Eigen gemacht hat. Wie jetzt der Bayerische
Staatsminister des Innern, Dr. Günther Beckstein, in einem
Schreiben mitgeteilt hat, soll die Prüfungsordnung für den
mittleren Polizeivollzugsdienst entsprechend geändert
werden. Beckstein geht davon aus, dass die Änderung bis zum
Sommer dieses Jahres abgeschlossen werden kann. Gleichzeitig
wird diese Berufsbezeichnung auch rückwirkend allen
Polizeibeamtinnen und -beamten des mittleren Dienstes
zuerkannt.
Im Polizeidienst werde damit nunmehr umgesetzt, was im
Justizdienst mit der Bezeichnung Justizfachwirt und in der
allgemeinen inneren Verwaltung mit dem Verwaltungswirt
bereits zum Berufsalltag gehört. „Es war nur logisch, die
mehrjährige hoch qualifizierte Ausbildung im
Polizeivollzugsdienst mit der Berufsbezeichnung nicht nur zu
sichern, sonder auch entsprechend zu würdigen“, sagte der
CSU-Abgeordnete Nöth.
Pressemitteilung vom 10. März 2007
Heribert Lipski wurde 65.
Der städt. Oberamtsrat i.R. Heribert Lipski feierte am
Wochenende in seinem Eigenheim in der Paul - Keith - Straße
am Wochenende seinen 65. Geburtstag. Zahlreiche Gratulanten
gaben sich die Hand und würdigten die großen ehrenamtlichen
Verdienste des Jubilars. Für die CSU sprachen der
Kreisvorsitzende MdL Eduard Nöth, der Fraktionsvorsitzende
im Kreistag, Bgm. Franz-Josef Kraus und der CSU -
Ortsvorsitzende Udo Schönfelder Worte des Dankes und der
Anerkennung. Sie betonten dabei die Zuverlässigkeit und hohe
fachliche Kompetenz des gelernten Verwaltungsfachmanns
Heribert Lipski, der stets um Ausgleich, sachliche Lösungen
für die Kreisbürger und um freundschaftlichen Zusammenhalt
bemüht war. Zwei Jahrzehnte führte Heribert Lipski
erfolgreich die CSU - Kreistagsfraktion und gab dabei
wichtige Impulse für die Kreisentwicklung, so Franz-Josef
Kraus. Stv. Landrat Gregor Schmitt überbrachte die
Glückwünsche des Kreistages, Chefarzt Dr. Georg Obenauf
gratulierte für die Klinik Fränkische Schweiz, in dessen
Aufsichtsrat Heribert Lipski seit Jahren sitzt. Für die
Kommunalgewerkschaft Komba waren Karlheinz Fleckenstein und
Dieter Walda erschienen, die den Einsatz des Jubilars für
den Berufsstand würdigten. Peter Greif verband mit seinem
Glückwunsch den Dank und die Anerkennung der Spvgg. Jahn
Forchheim für langjähriges und verdienstvolles Wirken von
Heribert Lipski im Verein. "Auf Heri Lispski war und ist
Verlass ", so der Jahn-Vorsitzende. Der Jubilar gehörte dem
engeren Vorstand des größten Forchheimer Sportvereins über 2
Jahrzehnte an. Vor allem den Umbau des Jahnhalle zur
Kulturhalle steuerte Heribert Lipski mit großem Können und
Geschick.
Pressemitteilung vom 8. März 2007
„Die Schule im Dorf lassen!" Politischer Frühschoppen der
CSU Hausen mit MdL Nöth / Bildungspolitik
Am Sonntag, den 04.03.2007, war der Forchheimer
Landtagsabgeordnete Eduard Nöth (CSU) zu Gast beim
politischen Frühschoppen des CSU Ortsverbandes Hausen, wo er
über Aktuelles aus der Bildungspolitik referierte. MdL Nöth
ist Mitglied des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport
im Bayerischen Landtag.
Die Grundschule – soziales Grundelement in der Gemeinde
In seinen einleitenden Worten sprach der CSU
Ortsvorsitzenden von Hausen, Hans-Jürgen Saam die Zukunft
der Grundschule Hausen an. Wird es die Grundschule auch
zukünftig in der jetzigen Form geben, oder wird sich die
Schule mit anderen Schulen zusammenschließen müssen.
Der Landtagsabgeordnete plädiert ausdrücklich dafür, „die
Schule im Dorf zu lassen.“ Sowohl der Kindergarten, wie auch
die Grundschule sind soziale Grundelemente der Gemeinden.
Auch zukünftig sollen „die mit den kürzesten Beinen, die
kürzesten Wege haben“. Im Moment sei für keine der
Grundschulen im Landkreis eine akute Gefahr in dieser
Hinsicht erkennbar. An Grundschulen, deren Schülerzahl zu
niedrig ist, müsste über die Bildung einer
Verwaltungsgemeinschaft mehrerer Schulen nachgedacht werden.
Das würde bedeuten dass die Schulen am Ort zwar erhalten
bleiben, sich aber eine Verwaltung teilen. Das bestehende
Schulnetz soll in jedem Fall bestehen bleiben.
Wo eine Mindestgröße von 15 Schülern pro Klasse nicht
erreicht werden kann, besteht die Möglichkeit
Jahrgangsübergreifende Klassen zu bilden. In solchen Klassen
würden die 1. und 2. Klasse sowie die 3. und 4. Klasse
zusammengefasst. Untersuchungen haben gezeigt, dass solche
Klassenverbände häufig das soziale Miteinander und das
Lernverhalten der Schüler fördert. So ist zu beobachten,
dass sowohl die älteren Schüler die Jüngeren unterstützen
und gleichzeitig die Kleinen den Großen helfen.
Die Hauptschule ist keine Restschule
Die Hauptschule wird auch in Zukunft die Schule mit den
größten Schülerzahlen bleiben. Im Jahr 2006 (gemessen an den
8. Klassen) hatte die Hauptschule einen Schüleranteil von
35,9%, die Realschule kam auf 26,2%, Eine Wirtschaftsschule
besuchten 3,4% der Schüler und 29,7% waren Schüler auf einem
Gymnasium. Der Rest der Schüler verteilte sich auf sonstige
Schulen. Angesichts dieser Zahlen kann man im Zusammenhang
mit der Hauptschule nicht von einer Restschule sprechen. Mit
Blick auf die Schülerzahlen wird an einer Reform der
Hauptschule gearbeitet. Zukünftig werden an der Hauptschule
drei Ausbildungsschwerpunkte gesetzt werden. Die Schüler
können sich dann für die Richtungen „Technik und Handwerk“,
„Wirtschaft, Handel und Dienstleistung“ oder „Gesundheit,
Soziales und Hauswirtschaft“ entscheiden. Im Zuge der
Neustrukturierung soll die Individuelle Förderung verbessert
werden. Der Unterricht soll praxisorientiert ausgestaltet
werden und ein Schwerpunkt auf mehr Sozialkompetenz setzen.
Entscheidend bei der Neugestaltung der Hauptschule ist die
Vermittlung von Kenntnissen, die der Wirtschaft und dem
Schüler nutzen. Die Wirtschaft muss den Hauptschulabschluss
anerkennen und damit die Akzeptanz dieser Schulform fördern.
Den Hauptschülern soll das nötige Rüstzeug gegeben werden um
auf dem Arbeitsmarkt neben der Vielzahl von anderen
Mitbewerben zu bestehen. Gerade die Eltern müssen besser
über die Zukunftschancen eines Hauptschulabschlusses
informiert werden. Die Kinder sollen eignungs- und
leistungsgerecht eingestuft werden um dann die vielfältigen
Möglichkeiten des jeweiligen Abschlusses nutzen zu können.
Ganztagsschulen nach Bedarf
Zukünftig wird die Möglichkeit geschaffen, bei Bedarf eine
Ganztagesbetreuung an der Schule anzubieten. Dabei muss
zwischen der gebunden und der ungebundenen Ganztageschule
unterschieden werden. Bei der gebundenen Ganztagsschule
verteilt sich der Unterricht auf den Vor- und Nachmittag,
wohingegen bei der ungebundenen Form der Unterricht
vormittags stattfindet und am Nachmittag ein entsprechendes
Programm für die Schüler angeboten wird. Dabei können auch
Vereine eingebunden werden.
Eduard Nöth erklärt dass diese Möglichkeit freiwillig
besteht und nach Bedarf angeboten wird. Eine entsprechende
Anfrage an die Schulen im Landkreis Forchheim wurde
gestellt.
Pressemitteilung vom 5. März 2007
Hochwasserschutz an der unteren Aisch
Die weitere Baumaßnahme zum vorbeugenden Hochwasserschutz an
der unteren Aisch von Schlammersdorf bis zur Landkreisgrenze
an der Laufer Mühle soll bis 2009 planfestgestellt werden.
Dies ist das Ergebnis einer Unterredung zwischen dem Leiter
des Wasserwirtschaftsamtes Kronach, Hans Hemmerlein,
Bürgermeister Heribert Weber, Hermann Seebauer und Albert
Schütze vom Fischereiverband Oberfranken. Eingeladen zu
dieser Sitzung hatte der umweltpolitische Arbeitskreis des
CSU-Kreisverbandes, der durch seinen Vorsitzenden Heinz
Marquart vertreten war. Anlass waren die Befürchtungen von
Bürgermeister Heribert Weber, dass nach den Verhandlungen
mit der Landwirtschaft nunmehr Funkstille von Seiten der
Wasserwirtschaft herrsche. Hans Hemmerlein erläuterte, dass
aufgrund der vielen Hochwasser in Südbayern der Bayerische
Landtag dem technischen Hochwasserschutz zum Schutz von
Wohnsiedlungen bis 2009 Vorrang einräume. Derzeit stehen
jährlich ca. 150 Mio. Euro zur Verfügung um den
Hochwasserschutz zu verbessern. Vorbehaltlich der Zustimmung
der Regierung von Oberfranken wird das Wasserwirtschaftsamt
Kronach für 2009 eine Planung erstellen und das
wasserrechtliche Verfahren durchführen. Bis dorthin ist
besonders von der Gemeinde die Frage der
landwirtschaftlichen Nutzung auf den benötigten Flächen
abzuklären. Ab 2009 würde dann die Dringlichkeitsliste
darüber entscheiden wie schnell die Bauarbeiten beginnen
können. Derzeit stehen in Bayern Hochwasserschutz-maßnahmen
von rd. 450 Mio. Euro zur Umsetzung an. Bedauert wurde von
Bgm. Weber der Verlust von Retentionsflächen im Raum
Höchstadt/Aisch durch großflächige Auffüllungen mit
anschließender Industrienutzung. Dem gegenüber im
Widerspruch stehe eine Grundhaltung des
Wasserwirtschaftsamtes Nürnberg, welche keinerlei
Ausbaumaßnahmen für den Hochwasserschutz für sinnvoll
erachtet. Eine bessere Zusammenarbeit mit dem Wasser- und
Schifffahrtsamt will die Gemeinde und der Arbeitskreis in
einem eigenen Gespräch nutzen, um für die Belange der Bürger
im unteren Aischtal zu werben.
Pressemitteilung vom 3. März 2007
Ausgaben für Landeserziehungsgeld Eduard Nöth : Bayern ist
das Land der echten Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung –
doppelt so hoch wie für die stark zunehmenden Krippen
„Bayern bietet Eltern echte Wahlfreiheit zwischen einer
Erziehung zu Hause und einer Ergänzung durch Angebote der
Kinderbetreuung.“ Als Beleg dafür führt der Forchheimer CSU
- Landtagsabgeordnete Eduard Nöth die Ausgaben für das
Landeserziehungsgeld und die Kinderbetreuung an: Nur vier
Länder in Deutschland zahlten überhaupt ein
Landeserziehungsgeld aus, so der Stimmkreisabgeordnete,
nämlich Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen.
„Wir gewähren damit Eltern eine entsprechende Unterstützung
für die Erziehung und Betreuung zu Hause“, sagte Nöth. Im
Haushalt stehen im Jahr 2008 für das Landeserziehungsgeld
rund 115 Millionen Euro zur Verfügung. Zudem werde Bayern im
Jahr 2008 im Staatshaushalt die Mittel für die Betreuung von
Kleinkindern unter drei Jahren im Vergleich zum Jahr 2002
verzehnfachen. Während im Haushalt 2002 noch 4,8 Millionen
Euro für Kinderkrippen zur Verfügung standen, sind im
Haushalt 2008 46,6 Millionen Euro für Betreuungsangebote für
Kinder unter drei Jahren veranschlagt. Dass für das
Landeserziehungsgeld mehr als doppelt so viel ausgegeben
werde wie für die Krippen, widerlege alle Kritiker und
Bedenkenträger, so Eduard Nöth. „Insgesamt ist das nicht nur
echte Wahlfreiheit, sondern auch der große Unterschied zur
bayerischen SPD, die in der Fremdbetreuung ein Allheilmittel
sieht.“ Wobei der nordrhein-westfälische Jugend- und
Integrationsminister Armin Laschet darauf hingewiesen habe,
dass sich auch die SPD hier nicht mit Ruhm bekleckert hat.
Nöth zitiert Laschet aus einem Beitrag bei Sabine
Christiansen am vergangenen Sonntag: „Bayern als klassisches
CSU-Land hat eine relativ gute Ausstattung mit
Betreuungseinrichtungen, während Nordrhein-Westfalen als
traditionelles SPD-Land das Schlusslicht der Bundesländer
bildet.“ „Wir müssen uns vor keinem Bundesland verstecken“,
ist der CSU - Kreisvorsitzende überzeugt. „Das gilt für die
Unterstützung zu Hause erziehender Eltern genauso wie für
Eltern, die ihre Kinder unterstützend und ergänzend in
Kindertageseinrichtungen oder Tagespflege betreuen lassen.“
Nicht von ungefähr habe Bayern auch den höchsten Anteil an
Frauen, die Kinder und Berufstätigkeit vereinbaren.
Pressemitteilung vom 1. März 2007
Förderung Abwasserentsorgung sowie Wasserversorgung
Forchheim: Nach Verabschiedung des Staatshaushaltes können
nunmehr nach Mitteilung des Forchheimer
CSU-Landtagsabgeordneten Eduard Nöth Ende März die ersten
Auszahlungen von Mittelanforderungen der vom Freistaat
Bayern geförderten kommunalen Maßnahmen in der
Abwasserentsorgung sowie der Wasserversorgung im Landkreis
Forchheim erfolgen. So werden insgesamt 1,132 Mio. in
verschiedene Projekte der Abwasserbeseitigung im Landkreis
Forchheim fließen, 636.000 Euro werden für Maßnahmen der
Wasserversorgung ausbezahlt.
Den höchsten Zuschuss erhält der Zweckverband zur
Abwasserbeseitigung im Trubachtal. Für die Hauptsammler
Schweinthal, Hundsboden, Egloffsteinerhüll und Hammerbühl
werden 535.000 Euro überwiesen. Der Markt Gößweinstein
erhält für den Ortskanal und Hauptsammler in Leutzdorf, für
die Abwasserentsorgung Hühnerloh und Sachsendorf insgesamt
521.000 Euro. Das Regenüberlaufbecken Heroldsbach-Ost wird
mit 76.000 Euro gefördert.
Im Wasserversorgungsbereich erhalten der Zweckverband
Wiesentgruppe nach Auskunft von MdL Eduard Nöth für
Restmaßnahmen 107.000 Euro, die Marktgemeinde Igensdorf für
die Sanierung der Wasserversorgung im Letten 86.000 Euro und
die Gemeinde Pinzberg für die Sanierung des Ortsnetzes
99.000 Euro.
Für Teil 2 der Sanierung der Wasserversorgungsanlage stehen
für den Zweckverband Aufseßgruppe 344.000 Euro zur
Verfügung.
Die Auszahlungen gehen auf eingereichte Baustandsberichte
und Verwendungsnachweise der Vorhabensträger zurück. Im
Haushalt des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt,
Gesundheit und Verbraucherschutz stehen für Maßnahmen der
Abwasserentsorgung sowie der Wasserversorgung bayernweit 120
Mio. Euro zur Verfügung, die in den nächsten Wochen zur
Auszahlung gelangen. Durch diese Mittelbereitstellung wird
nach Meinung des Forchheimer Abgeordneten der Ausbaugrad im
Wasser- und Abwasserbereich weiter vorangetrieben und somit
ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz im Freistaat
geleistet.
Pressemitteilung vom 28. Februar 2007
Staus auf der A73
Forchheim : Erneut hatte sich der Forchheimer
CSU-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth an Innenminister Dr.
Günther Beckstein gewandt und sich für geeignete Maßnahmen
eingesetzt, den morgend- und abendlichen Stau auf der A 73
zwischen der Anschlussstelle Forchheim-Süd und
Erlangen-Zentrum zu reduzieren. "Wenngleich die mehrmalige
tägliche Nennung Forchheims im Verkehrsfunk den
Bekanntheitsgrad unserer Stadt steigert, so ärgerlich sind
die damit verbundenen Staumeldungen für unsere Bürger, die
täglich in den Ballungsraum Erlangen-Fürth-Nürnberg zur
Arbeit und abends zurück fahren müssen", so MdL Eduard Nöth.
Staatsminister Dr. Beckstein hat nun dem Forchheimer
Stimmkreisabgeordneten mitgeteilt, dass 2002 in
Teilschritten mit dem Umbau der Seitenstreifen als überlange
Verflechtungsstreifen zwischen dem Autobahnkreuz
Fürth/Erlangen und der Anschlussstelle Erlangen-Zentrum in
beiden Fahrtrichtungen begonnen wurde. Beckstein folgert,
dass erste gute Erfolge zur Verbesserung der angespannten
Verkehrsverhältnisse im Raum Erlangen bereits erzielt
wurden. Geplant sei nun eine weitere Ausbaustufe. Zwischen
den Anschlussstellen Baiersdorf-Nord und Erlangen-Nord ist
die zeitweise Nutzung des Seitenstreifens als dritter
Fahrstreifen in Vorbereitung. Ab der Anschlussstelle
Erlangen-Nord geht dann die zukünftige, zeitweise
geschaltete Seitenstreifenfreigabe in einen überlangen
Verflechtungsstreifen bis Erlangen-Zentrum über. Der
Innenminister weist in seinem Schreiben an MdL Eduard Nöth
jedoch darauf hin, dass diese Umsetzung mehrere
straßenbauliche und verkehrstechnische Maßnahmen
voraussetzt. Im Jahre 2007 ist vorbehaltlich der
Mittelbereitstellung durch den Bund beabsichtigt, im Bereich
der AS Möhrendorf und Erlangen-Nord zusätzliche
Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen seitlich
anzubauen, damit der Verkehr dann dort durchgehend auf drei
Fahrstreifen geführt werden kann, wenn der Seitenstreifen
zeitweise freigegeben wird. Neben Ertüchtigungsmaßnahmen im
bisherigen Seitenstreifenbereich sind auch die Errichtung
einer Verkehrsbeeinflussungs- und Videoüberwachungsanlage
erforderlich. Ziel der Autobahnbehörde ist es jedenfalls,
zumindest abschnittsweise noch 2008 die
Seitenstreifenfreigabe in Betrieb zu nehmen, die vor allem
in den Morgenstunden geschaltet werde. Dr. Beckstein : "Die
Autobahndirektion Nordbayern erwartet sich mit der
Verwirklichung dieser Planung eine deutliche Verbesserung
der Leistungsfähigkeit der Autobahn in den Morgenstunden und
damit verbunden eine deutliche Verringerung der
morgendlichen Staus".
Pressemitteilung vom 23. Februar 2007
Ortshauptversammlung Leutenbach
Leutenbach: Die CSU will Vereine und ehrenamtlich engagierte
Bürgerinnen und Bürger noch besser fördern, als es die Pläne
der Bundesregierung vorsehen. Dies teilte
CSU-Kreisvorsitzender, MdL Eduard Nöth bei der
Hauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Leutenbach mit. Das
bürgerschaftliche Miteinander in Vereinen und das Ehrenamt
insgesamt bekommen in einer Welt der Globalisierung eine
immer größere Bedeutung, deshalb müssen wir Vereine und
Verbände noch mehr unterstützen, so der Abgeordnete. In
unseren Vereinen und Verbänden wird Menschen Halt und
Jugendlichen Orientierung gegeben, außerdem sind sie
wichtige Stätten der Traditionspflege. Die Steuerpflicht für
ehrenamtlich Tätige muss auf ein Mindestmaß beschränkt
werden und bürokratische Hemmnisse für Fördervereine
abgebaut werden. In seinen Ausführungen ging der
CSU-Landtagsabgeordnete auch auf den Diskussionsprozess der
CSU zum neuen Grundsatzprogramm ein. Leitbild für einen
Gesellschaftsentwurf für Morgen und Übermorgen ist dabei die
solidarische Leistungsgesellschaft. Die CSU, so Nöth,
bekenne sich dazu, dass die Leistungskraft in unserem Land
neu entfaltet werden müsse, denn nur so sei ein neuer
Aufbruch möglich. Mit dem Zeitgeist gehen kann jeder. Aber
die CSU erhebt den Anspruch, den Zeitgeist zu prägen und
seine Richtung mit zu bestimmen. Nöth verwies darauf, dass
der vorliegende Entwurf des neuen Grundsatzprogramms bis zum
Sommer breit in allen Gliederungen der Partei diskutiert
werde und auf dem Landesparteitag im September verabschiedet
werden soll. Auf die aktuellen politischen Herausforderungen
eingehend nannte der Landtagsabgeordnete Nöth die
Umweltpolitik. Ein ganz wichtiger Beitrag zum Klimaschutz
ist die Reduzierung des CO2-Ausstosses. Dabei dürfe nach
Meinung des Abgeordneten nicht nur über die Autos geredet
werden, vor allem seien die CO2-Ausstösse der Kohle- und
Gaskraftwerke als Hauptverursacher ins Visier zu nehmen.
Riesige Einsparpotentiale lassen sich auch durch
Wärmedämmung der Gebäude in Deutschland erreichen. Die CSU
setze natürlich auch auf umweltfreundliche Kraftfahrzeuge.
Nöth anerkannte wohl die Bemühungen der deutschen
Fahrzeughersteller, jedoch müssen auch diese sich noch mehr
anstrengen und umweltfreundliche Technik zu bezahlbaren
Preisen möglich machen. Wer hier den Trend verschläft
verpasst die Zukunft. Im Zusammenhang mit der Diskussion um
die Ausweitung der Kinderbetreuungseinrichtungen betonte der
CSU-Kreisvorsitzende, dass die Eltern frei entscheiden
sollen, ob sie ihre Kinder selber zuhause erziehen oder sie
in Krippen und Horte geben. Die veränderten
Lebensverhältnisse der Familien dürfen der CSU natürlich
nicht egal sein, hierauf müssen Antworten gegeben werden.
Die CSU schätze natürlich auch die Leistung, die Millionen
von Hausfrauen und Müttern Tag für Tag in der häuslichen
Erziehung erbringen, deshalb habe sie sich auch dafür
eingesetzt, dass alle Eltern vom Elterngeld profitieren,
nicht nur die Berufstätigen. Abschließend ging Eduard Nöth
auf das Zukunftsprogramm „Bayern 2020“ ein, das einen
politischen Schwerpunkt für Kinder setzt. Mit unseren
Kindern entscheidet sich, wie unser Land 2020 aussieht. Wir
werden daran gemessen, welche Chancen wir unseren Kindern
bieten und wie diese von ihnen genutzt werden. Der
CSU-Kreisvorsitzende dankte den Mitgliedern des
CSU-Ortsverbandes Leutenbach, an der Spitze dem
Ortsvorsitzenden Reinhardt Weber, für die gute Basisarbeit
in der Gemeinde Leutenbach. Die CSU setze auch weiterhin auf
starke Wahlergebnisse in diesem Ort.
Pressemitteilung vom 22. Februar 2007
MdL Eduard Nöth : Übertrittsverfahren an weiterführenden
Schulen verbessern
Der Forchheimer CSU - Landtagsabgeordnete und
Bildungspolitiker Eduard Nöth will das Übertrittsverfahren
von der Grundschule an die weiterführenden Schulen
verbessern. „Nicht das Übertrittsverfahren selbst ändern,
aber die ,Begleitmusik verbessern', lautet die Absicht des
CSU-Politikers. In einem Antrag fordert Nöth mit dem
Arbeitskreis Bildung der CSU - Fraktion die Staatsregierung
auf, mehrere Maßnahmen zu prüfen, die vor allem darauf
abzielen, den Druck auf Grundschulkinder zu vermindern, dass
ein Übertritt nach der vierten Jahrgangsstufe nicht
unbedingt an ein Gymnasium oder an eine Realschule erfolgen
muss. Dodell: „In der Grundschule ist festzustellen, dass
von Seiten der Eltern zunehmend Druck ausgeübt wird. Das ist
oft darauf zurückzuführen, dass viele Eltern und Schüler
glauben, der Übertritt von der Grundschule an eine dieser
höheren Schulen sei die einzige und beste Möglichkeit, um
einen weiterführenden Bildungsabschluss zu erreichen.“
Eduard Nöthl will der Meinung entgegenwirken, dass nach der
vierten Klasse Grundschule bereits endgültig die Weichen für
den weiteren Bildungsweg gestellt seien. „Wir müssen deshalb
alle am Übertrittsverfahren Beteiligten eingehend und
rechtzeitig über die Möglichkeiten informieren, die unser
durchlässiges und vielgliedriges Bildungssystem bietet.“ Die
Leistungsfähigkeit der Hauptschule als echte weiterführende
Schule und die Bedeutung des beruflichen Bildungsweges
müssten dabei besonders in den Vordergrund gerückt werden.
Der CSU - Arbeitskreis Bildung fordert die Staatsregierung
unter anderem auch auf, zu prüfen, wie eine noch stärkere
Kooperation der am Übertritt beteiligten Schulen vor Ort
gefördert und sichergestellt werden kann. Darüber hinaus
will Nöth die Frage klären lassen, ob Orientierungsarbeiten
in der vierten Jahrgangsstufe zusätzlich als Maßstab für die
Übertrittskriterien herangezogen werden können. Außerdem
fordert der Antrag, das Zwischenzeugnis und das
Übertrittszeugnis zu einem Gutachten zusammenzuführen, das
über Leistung, Verhalten und Entwicklung eines Schülers
Auskunft gibt. Dabei soll die Staatsregierung auch prüfen,
ob ergänzend ein verpflichtendes Elterngespräch sinnvoll
ist.
Schließlich spricht sich der CSU-Antrag dafür aus, in der
fünften Jahrgangsstufe die Entwicklung des Schülers mit
Blick auf die getroffene Entscheidung für seine
Schullaufbahn noch einmal zu beurteilen und gegebenenfalls
Fehlentscheidungen am Ende der fünften Jahrgangsstufe mit
einer entsprechenden Empfehlung an die Eltern frühzeitig zu
korrigieren. „Unser Ziel ist, durch eine besserer
Kooperation, Beratung und Vernetzung während des
Übertrittsverfahrens den Druck auf die Kinder soweit wie es
geht zu vermindern.“
Pressemitteilung vom 22. Februar 2007
Sitzung der CSU-Kreistagsfraktion
Forchheim (ör) – Zur Vorberatung des Haushaltsentwurfes 2007
fanden sich die Mitglieder der Fraktionsgemeinschaft der
Christlich-Sozialen Union und der Jungen Bürger im
Forchheimer Kreistag im Ebermannstädter Gasthof Resengörg
zusammen. Fraktionschef Franz-Josef Kraus konnte hierzu auch
Kreiskämmerer Gerhard Kellermann begrüßen, der den
Etatentwurf vorstellte. Trotz einer erheblichen Steigerung
der Umlagekraft des Landkreises mit rd. 8,2 % kann nach dem
derzeitigen Planungsstand nur einen Kreisumlagensenkung von
1,5 Punkte auf 50 Punkte vorgeschlagen werden, was eine
Umlagenmehrung von rd. 1,6 Mio. € bedeutet. Die relativ
geringe Absenkung ist, so Kellermann, darauf zurück zu
führen, dass ein im Jahre 2005 entstandener Fehlbetrag von
rd. 702.000 € 2007 auszugleichen ist. Eine weitere Hypothek
stellen auch die erheblich gestiegenen Aufwendungen im
Bereich der Sozialen Sicherung dar. Die eingeplanten Mittel
reichten auch 2006 für diesen Teilbereich bei weitem nicht
aus, sodass der Haushalt 2008 mit einem Fehlbetrag von über
1 Mio. € aus 2006 „vorbelastet“ ist. Auf Rücklagen kann, so
der Kreiskämmerer, ebenfalls nicht mehr zurück gegriffen
werden, sind doch diese zwischenzeitlich fast vollständig
aufgebraucht. Zudem fehlen im Vermögenshaushalt bei
Realisierung aller vorgesehenen Investitionen zur Vermeidung
einer Nettomehrverschuldung rd. 900.000 €. Kellermann machte
auch darauf aufmerksam, dass eine ganze Reihe von Anträgen,
die eine finanzielle Förderung seitens des Landkreises zum
Inhalt haben, im Etatentwurf bisher keinerlei
Berücksichtigung fanden. Dies gilt auch für die notwendige
Erweiterung der Realschule Ebermannstadt.
Im Rahmen der Diskussion regten die Kreisräte Peter Eismann
und Peter Helldörfer an, was die erheblichen Steigerungen im
Bereich der Jugendhilfe (lt. KR Lipski seit 1990 + 300 %),
eine externe Überprüfung anzudenken. Kreisrat Georg Lang
vermisste nach wie vor entsprechende Einsparungsvorschläge
seitens des Landratsamtes. Monika Bedernik hinterfragte die
Aufstellung einer Prioritätenliste für Investitionen.
Diesbezüglich soll die im Investitionsplan enthaltene
Umgehung von Gräfenberg gesondert auf den Prüfstand.
Kreisrat Karl-Heinz Fleckenstein war der Ansicht, die Höhe
der Kreisumlage nicht an einer Punktezahl festzumachen,
sondern die erheblichen Mehreinnahmen in diesem Jahr als
Bemessungsgrundlage heran zu ziehen. Der nach wie vor
erheblichen Summe von 700.000 € an freiwilligen Leistungen
stand Kreisrat Wilhelm Schmitt sehr kritisch gegenüber.
Kreisrat Heribert Lipski sieht als Ziel einen
Kreisumlagensatz von 49,5 v.H., der s.E. durchaus erreichbar
sein wird. Zur Vermeidung einer Nettomehrschuldung seien
ggf. die vorgesehenen Anschaffungen beweglicher Güter zu
reduzieren.
Die anwesenden Kreispolitiker folgten schließlich dem
Vorschlag der Fraktionsvorsitzenden Franz-Josef Kraus,
wonach der Haushalt 2007 ohne Nettoneuverschuldung
aufgestellt werden soll Ebenfalls wurde der Stellenplan
gebilligt, allerdings mit der Maßgabe, strukturelle
Veränderungen einzuführen. Oberstes Ziel sei allerdings, die
Kreisumlage um 2 Punkte auf 49,5 Punkte abzusenken.
Pressemitteilung vom 21. Februar 2007
CSU und FU Forchheim : Kinderhorte und Krippen kein
Widerspruch zum christlichen Familienbild
Forchheim :Für Mathilde Hartmann, der Vorsitzenden der
Frauen-Union im CSU - Kreisverband, kann es überhaupt keinen
Zweifel geben, dass die Angebote an
Kinderbetreuungseinrichtungen weiter ausgebaut werden. Sie
begrüßt daher das Vorgehen der Bundesfamilienministerin von
der Leyen und das Engagement der bayerischen
Staatsministerin Christa Stewens, in den kommenden Jahren
für die unter Dreijährigen und deren Eltern die Betreuung in
Form von Tagesmüttern, Kinderkrippen und Kinderhorten
auszuweiten. „Die Diskussion wird in der Union völlig
überzogen und zu sehr nach dem Schwarz-weiß-Muster geführt.
Kinderkrippen und Horte stehen nicht im Widerspruch zu
unserem christlichen Familienbild“, sagte auch der CSU -
Kreisvorsitzende MdL Eduard Nöth . Er warnte die
Gesellschaft davor, vermeintlich traditionelle und moderne
Familienbilder gegeneinander auszuspielen. „Wir dürfen die
Debatte weder mit Traditionen und Wunschvorstellungen
führen, noch mit einem pseudomodernen Gehabe“, sagte der
CSU-Politiker. Im Übrigen, so Nöth, wenn in Bayern derzeit (
Stand 1.1.2007 ) für rund 9 % aller unter drei Jahre alten
Kinder eine Betreuungsmöglichkeit besteht, heißt dies im
Umkehrschluss, dass 91 % aller Eltern die Versorgung ihrer
Kinder selbst organisieren. Hier von einer Entwicklung hin
zu Rabenmüttern bzw. - vätern zu sprechen, halte er für
geradezu absurd. Mathilde Hartmann ergänzte „Unser Maßstab
muss einzig und allein sein, was jungen Menschen hilft, sich
für ein Kind zu entscheiden und was den Kindern gut tut.“
Die Politik müsse die Wirklichkeit im heutigen
Erziehungsalltag zur Kenntnis nehmen und danach handeln.
Auch die Mutter, die ihrem Beruf nachgehe, entspreche dem
christlichen Familienbild der CSU. Die stv. CSU-
Kreisvorsitzende Rosi Ruppert -Lieberth bekräftigte: „Es
geht einfach darum, zu berücksichtigen, was ein Teil der
Eltern wünscht und was ein Teil der Kinder braucht.“ Bei
Gesprächen mit Kommunalpolitikern und Eltern quer durch den
Landkreis stelle sie immer wieder fest, dass ein
entsprechender Bedarf nach Kinderbetreuungseinrichtungen
vorhanden sei. Das könne man auch daran sehen, dass der
Freistaat Bayern in den letzten sechs Jahren die Zahl der
Hortplätze fast verdreifacht habe, ohne dass ein Platz leer
stünde. „Deshalb werden wir in Bayern den Ausbau fortsetzen.
Dabei dürfe jedoch der verstärkte Ausbau der Kinderbetreuung
auf keinen Fall zu Lasten anderer Familienleistungen gehen.
So würde ein wie von der SPD gefordertes Einfrieren oder gar
Absenken des Kindergeldes insbesondere die Eltern älterer
Kinder unzumutbar belasten. MdL Eduard Nöth sagte
:"Gemeinsam mit den Bayerischen Kommunen werden wir die
Ausweitung der Kinderbetreuungsangebote aus eigener Kraft
schultern“. Er stelle zudem fest, dass gerade auch im
Landkreis Forchheim durch das Bayerische Kinderbildungs- und
-betreuungsgesetz Anstrengungen vielfältigster Art in dieser
Richtung feststellbar sind, an die zunächst niemand geglaubt
habe. Sowohl kommunale, freie, aber vor allem auch auch
private Träger haben entsprechend der Bedarfsfeststellung
durch die Städte und Gemeinden den Ausbau der Angebote zügig
vorangetrieben. „Das nötige Geld wird als
Zukunftsinvestition bereitgestellt“, so der Abgeordnete.
Gott sei Dank gebe es da auch im Haushaltsausschuss des
Bayerischen Landtags keinen Dissens, so Eduard Nöth.
Pressemitteilung vom 16. Februar 2007
"Forchheimer Modell"
München: Im Beisein des Forchheimer Schulamtsdirektors Gerd
Koller hat der Bayerische Kultusminister Siegfried Schneider
der Presse gegenüber erklärt, dass künftig das sog.
"Forchheimer Modell" bayernweit eingeführt wird. Was besagt
diese Besonderheit. Im Schulamtsbezirk Forchheim wird seit
Jahren der Einsatz flexibler mobiler Reserven erprobt. Dem
Schulamt stehen neben den Lehrkräften, die als mobile
Reserven eingesetzt werden, auch Finanzmittel zur Verfügung,
die dann für die zeitweise Anstellung von Lehrkräften zur
Verfügung stehen, wenn aufgrund von Erkrankungen Not am Mann
ist. Am Schulamt besteht eine Liste von Lehrkräften, die
bereit sind, kurzfristig einzusteigen. Es handelt sich dabei
um beurlaubte LehrerInnen, um LehrerInnen in der Elternzeit
oder im Ruhestand, um LehrerInnen aus anderen Bundesländern
oder anderen Schulamtsbezirken, die im Landkreis wohnen.
Diese Möglichkeit des schnellen und flexiblen
Personaleinsatzes bei Erkrankungen wurde vom Forchheimer CSU
- Landtagsabgeordneten in den Landtag eingebracht . Es wurde
beschlossen diese flexible, mobile Reserve an 5 Schulämtern
und an zwei Regierungen als Modellversuch zu erproben. Da
die ersten Rückmeldungen überaus positiv waren, hat
Staatsminister Schneider nunmehr vor, diesen Lösungsansatz
ab dem kommenden Schuljahr bayernweit einzuführen. Somit
wird, so MdL Eduard Nöth, das "Forchheimer Modell" als
Werbeträger in ganz Bayern bekannt werden und dazu
beitragen, dass Unterrichtsausfall an Grund- und
Hauptschulen möglichst gering zu halten.
Pressemitteilung vom 14. Februar 2007
Grundschule Reuth
Forchheim : MdL Eduard Nöth und Rektorin Ulrike Bäuerlein
zeigten sich bei einem Gespräch hocherfreut über die
Entscheidung des Forchheimer Stadtrates, die wohnortnahe
Grundschule in Reuth zu erhalten und in den nächsten Jahren
den Anforderungen eines zeitgemäßen Schulbetriebes
entsprechend umzubauen. Frau Bäuerlein dankte bei dieser
Gelegenheit ihrem Elternbeirat, der nachhaltig die
notwendige Sanierung unterstützte und auch die
Stadtpolitiker zu Gesprächen einlud. Sie dankte aber auch
der CSU - Fraktion, die dieses Thema aufnahm und in die
Erfolgsspur führte. Wie Ulrike Bäuerlein dem Abgeordneten
mitteilte, steigen die Schülerzahlen in Reuth an. Derzeit
werden an der Grundschule Reuth 130 Schülern in 6 Klassen
unterrichtet, ab dem Schuljahr 2009/2010 können bei dann 168
Schüler 8 Klassen gebildet werden. Der Anstieg der
Schülerzahlen hängt zum einen mit der Neubautätigkeit an der
Bayreutherstraße zusammen, es werden jedoch auch mehr
Geburten in Reuth selbst registriert.. Die
Grundschulrektorin stellte dem Landtagsabgeordneten die
konzeptionelle Arbeit an ihrer Schule vor, wie sie aufgrund
der Bedürfnisse der Eltern und Schüler in den letzten Jahren
entwickelt wurde. Die Schule Reuth reagiert mit einem
Bausteinmodell bestehend aus 4 Modellen im Rahmen eines
offenen Ganztagesbetriebes auf die unterschiedlichen
familiären und sozialen Strukturen. So wird von den
Lehrkräften bereits ab 7.00 Uhr Frühbetreuung angeboten,
nach dem Unterricht kann ein Mittagessen eingenommen werden.
Es folgt eine Mittagsbetreuung bis 14.00 Uhr, von 14.00 Uhr
bis 15.30 Uhr werden durch Fachkräfte die Kinder bei ihren
Hausaufgaben unterstützt. Besonders stolz zeigte sich Frau
Bäuerlein über ihr Projekt "Verein nach 1", wo von
Vereinskräften Fußball, Handball, Schach, Tanz und Schwimmen
angeboten wird. Sie lobte dabei vor allem die aktive und
unterstützende Elternarbeit an ihrer Schule und das
Engagement des Kinderschutzbundes. Vieles an ihrer Schule
wäre ohne die Hilfe des Fördervereins nicht möglich. Er
setze vor allem qualitative Akzente für die Schule. MdL
Eduard Nöth lobte die Schulentwicklung an der Reuther
Grundschule, dankte den Eltern, den Lehrkräften und allen
externen Kräften für ihren vorbildlichen Einsatz. Er
betonte, dass jede Schule unabhängig von den einheitlichen
Bildungs- und Erziehungszielen ihren eigenen Weg finden
müsse. Schulen brauchen hierfür jedoch noch mehr Freiheit
und natürlich auch eine finanzielle Grundausstattung. Der
Forchheimer Abgeordnete teilte Frau Bäuerlein mit, dass er
sich derzeit vehement für eine Förderung von Grundschulen
einsetze, die aufgrund von Eigeninitiative einen
Ganztagesbetrieb in offener Form organisieren. Er sei, was
den Erfolg seiner Bemühungen anlangt, sehr zuversichtlich.
Sein Antrag liege zwischenzeitlich dem Bayerischen Landtag
zur Beratung vor, auch die Signale aus dem Kultusministerium
klingen optimistisch.
Pressemitteilung vom 14. Februar 2007
Paul Ganß 65 Jahre
Neudorf: Paul Ganß, langjähriger Gemeinde- und Kreisrat
sowie ehemaliger Kreisobmann des Bayerischen
Bauernverbandes, feierte bei bester Gesundheit in seinem
Heimatort Neudorf, Gemeinde Wiesenttal, seinen 65.
Geburtstag. Zahlreiche Gratulanten würdigten das
verdienstvolle und vorbildliche Engagement des Jubilars in
vielen Bereichen unserer Gesellschaft.
CSU-Kreisvorsitzender, MdL Eduard Nöth und
CSU-Ortsvorsitzender Konrad Rosenzweig bezeichneten Paul
Ganß als politisches Urgestein, der über die Junge Union zur
CSU kam und die Farben der Partei im Gemeinderat und
Kreistag erfolgreich vertritt. Paul Ganß nahm sich nie ein
Blatt vor den Mund, redete wie er dachte und zeigte stets
Zivilcourage. 14 Jahre lenkte Paul Ganß die Geschicke des
CSU-Ortsverbandes Wiesenttal. Kreisobmann Hermann Greif
gratulierte mit seinen Vorstandskollegen Hans Ebenhack und
Emil Beck im Auftrag des Bayerischen Bauernverbandes und
dankte Paul Ganß für 4 Jahrzehnte erfolgreichen Wirkens im
Dienste des Berufsstandes. Landrat Reinhardt Glauber
beglückwünschte Paul Ganß im Namen des Kreistages und der
Kreisverwaltung. Über 2 Jahrzehnte vertritt Paul Ganß,
getragen vom Vertrauen gerade der ländlichen Bevölkerung,
erfolgreich die Interessen des Wiesenttales, seiner
Heimatgemeinde und der Landwirtschaft im Forchheimer
Kreistag. Ausführlich stellte in Vertretung von Helmut Taut
der 2. Bgm. der Gemeinde Gerhard Kraus die verdienstvolle
Arbeit von Paul Ganß im Gemeinderat von Wiesenttal dar, dem
er 23 Jahre lang angehört. Gerade jüngere Gemeinderäte
konnten von Paul Ganß lernen, wie gemeindliche Probleme
Erfolg versprechend angepackt werden können. Den
Glückwünschen schloss sich auch 3. Bgm. Hans Rupprecht an.
Stefan Rickert überbrachte ein Geschenk der Volksbank
Forchheim. Dieter Sebald überbrachte seinem neuen VdK-Vorsitzenden
Paul herzliche Glück- und Segenswünsche. Dekan Heinz Haag
nannte Paul Ganß ein leuchtendes Beispiel für
Bürgerverantwortung und ehrenamtliches Engagement. Ein
langjähriger Weggefährte von Paul Ganß, der frühere Kreisrat
Rudi Löw, fasste seine Glückwünsche in einem Gedicht
zusammen:
„ Der Paul, der Paul, der Ganßen Paul,
ist nicht gefallen auf sein Maul.
Er spricht die Dinge an perfekt,
ist öfter drum schon angeeckt.
Doch hält er deshalb nicht sein Maul,
drum lob ich stets den Ganßen Paul.“
Pressemitteilung vom 11. Februar 2007
Ortshauptversammlung Kersbach
Kersbach : Der Dreiklang Kinder, Bildung, Arbeitsplätze
beschreibt nach Meinung des CSU – Kreisvorsitzenden MdL
Eduard Nöth die wesentlichen Zukunftsfragen für unser Land.
Bei der CSU – Ortshauptversammlung in Kersbach betonte
Eduard Nöth, In einem immer stärkeren globalen Wettbewerb
komme es darauf an, den Menschen in ihrer Heimat eine gute
Zukunft zu sichern. CSU – Ortsvorsitzende Rosi Ruppert-Lieberth
begrüßte die Anwesenden und trug zunächst den Arbeitsbericht
des Vorstandes vor. Sie betonte dabei, dass die CSU bewusst
noch stärker in den Themenfelder Kinder und Familie
Schwerpunkte setzen müsse. Sie lobte die Zielsetzung stärker
in die Betreuung zu investieren, weil es die familiären und
sozialen Strukturen erfordern. Es gehe nicht darum, die
Familie in ihrer Erziehungsarbeit zu ersetzen, sondern
vielmehr darum, den Frauen echte Wahlmöglichkeiten und v.a.
die Verbindung von Beruf und Familie zu eröffnen. Erfreut
konnte Eduard Nöth in seinem Referat betonen, dass sich in
Bayern die Politik des Sparens, des Reformierens und
Investierens unmittelbar für die Bürger auszahle. Der
Freistaat liegt bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit
deutschlandweit an der Spitze. Gegenüber dem Vorjahr sind in
Bayern 118000 Menschen mehr in Brot und Arbeit. Das ist der
größte Rückgang seit nahezu 30 Jahren. Die Politik müsse
alles tun, um den Aufschwung zu stärken. Es darf keine Pause
geben. Mit einem dauerhaften Haushalt ohne Neuverschuldung
hat Bayern ein Signal in die Bundesrepublik gesandt, das
nunmehr - wenn auch langsam - von anderen Ländern und dem
Bund aufgegriffen wird. „Wir können aufgrund der
Generationengerechtigkeit nicht heute Schulden machen, die
unsere Kinder zu zahlen haben“, so der Abgeordnete. Auf
schulpolitische Themen eingehend bekannte sich Eduard Nöth
klar zum Erhalt der wohnortnahen Grundschule. Im
Hauptschulbereich werden derzeit Veränderungen u.a. auch mit
Vertretern der Wirtschaft diskutiert, die zu einer Stärkung
der Hauptschule als berufsvorbereitende Einrichtung führen
werden. Er ermutigte alle Hauptschulen im Landkreis
bedarfsgerecht die Möglichkeit der Einrichtung von
Ganztagesklassen zu prüfen. Er sehe darin einen deutlichen
Gewinn für die Hauptschule. Nöth berichtete den Anwesenden
von seinen Gesprächen um den Erhalt der Hauptschule in
Poxdorf, die auch von Kersbacher Schülern besucht wird.
Poxdorf müsse angesichts der Hauptschulreform eine Chance
erhalten, sich als Hauptschulstandort zu etablieren. Solange
genügend Schüler vorhanden sind, spreche er sich für den
Erhalt einzügiger ländlicher Hauptschulen aus. Der CSU -
Stimmkreisabgeordnete Eduard Nöth berichtete den Kersbachern
auch von seiner Initiative, die Planungen für die Ostspange
der Forchheimer Südumgehung voranzutreiben. Da die
Westspange so gut wie in trockenen Tüchern ist, gelte es
nunmehr das vom Bund festgesetzte Planungsrecht für die
Fortführung der Südumgehung in das Wiesenttal entschiedener
anzugehen. Starke und ständige Klagen erreichen den
Abgeordneten vor allem aus Gosberg und dem Forchheimer
Stadtteil Reuth. Dort werden die über den Ziel- und
Quellverkehr hinausgehenden Verkehrsströme besonders
belastend empfunden Da aber jeder um die ökologischen
Probleme einer neuen Trasse wisse und sicherlich mit
längeren Abwägungsprozessen zu rechnen sei, müsse dieses
Thema nachhaltig angepackt werden. Nöth habe sich
diesbezüglich bereits mit Innenminister Beckstein ins
Benehmen gesetzt und ihn gebeten, die Planungen zügig
voranzutreiben.
Pressemitteilung vom 8. Februar 2007
Urteil zur Erbschaftssteuer
Forchheim : Wie der Forchheimer CSU - Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth aus Gesprächen mit dem Ortsobmann des
Bayerischen Bauernverbandes Herrmann Greif und aus
Reaktionen des VLF - Vorsitzenden Konrad Rosenzweig
entnehmen konnte, löst die geplante Reform der
Erbschaftssteuer und v.a. das Urteil des
Bundesverfassungsgerichts zur Besteuerung von Erbschaften
Unruhe bei vielen Bauern aus. Die CSU, so MdL Eduard Nöth in
einer Antwort an die Standesvertreter, will sich bei der
geplanten Änderung dafür einsetzen, dass Jungbauern bei der
Übernahme des elterlichen Hofes weiter die niedrige, am
Ertragswert orientierte Erbschaftssteuer zahlen müssen.
Gelinge dies nicht, so Eduard Nöth, könnten viele Hoferben
gezwungen sein, einen Teil ihres Erbes zu verkaufen, um die
Erbschaftssteuer bezahlen zu können. Wie gemeldet hat das
Bundesverfassungsgericht beim Gesetzgeber, dem Dt.
Bundestag, eine gleichmäßige Bewertung aller Vermögensarten
angemahnt - Geld, Betriebsvermögen, Immobilien oder eben
auch land- und forstwirtschaftliches Vermögen. Bei
Bauernhöfen richtet sich die Erbschaftssteuer bisher nach
dem sogenannten Ertragswert. Da aufgrund der
landwirtschaftlichen Strukturen viele Bauernhöfe niedrige
Umsätze und Gewinne machen, ist nach der bisherigen Regelung
auch die Erbschaftsteuer vergleichsweise niedrig. Wie Eduard
Nöth den vielen Protesten entnahm, fürchten die Bauern, dass
künftig der Verkehrswert ihrer Grundstücke, Äcker und Weiden
Grundlage der Besteuerung wird. Dieser Wert sei jedoch meist
viel höher, sagte Eduard Nöth. "Das könnte für den einen
oder anderen Betrieb existenzgefährdend werden". Noch ein
weiteres Problem treibt den CSU - Politiker Nöth um : Die
Union fordert seit Jahren, mittelständischen Unternehmern
die Vererbung ihrer Betriebe zu erleichtern. Demnach soll im
Erbfall den Erben sukzessive die Erbschaftsteuer erlassen
werden, wenn der Betrieb mindestens 10 Jahre fortgeführt
wird. Diese vorgesehene Regelung könne jedoch, so Nöth, im
bäuerlichen Bereich nicht alle Probleme lösen. Viele
bäuerliche Betriebe verpachteten ihre Flächen
zwischenzeitlich und bewirtschaften sie nicht mehr selbst.
Somit würden die Bauern möglicherweise nicht die Vorteile
dieser Zehn-Jahres-Regelung ausnützen können.
Pressemitteilung vom 5. Februar 2007
MdL Eduard Nöth : Kinderfreundlichkeit muss auch für Städte
und Gemeinden Top-Thema werden
Nicht nur für Bund und Freistaat, sondern auch für alle
Kommunen muss Kinderfreundlichkeit zum Top-Thema werden. Das
fordert der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete
Eduard Nöth. Viele Städte und Gemeinden auch im Landkreis
Forchheim seien da heute schon vorbildlich, in einigen gebe
es aber noch Nachholbedarf, teilweise sogar erheblichen.
Dabei erfordere Kinderfreundlichkeit einer Kommune mehr als
nur genügend Kindergartenplätze. Notwendig sei vielmehr ein
umfassendes Angebot auch an Kinderkrippen und Kinderhorten.
Im Vorfeld der Kommunalwahlen am 2. März 2008 müssen nach
Auffassung des CSU - Kreisvorsitzenden die Kommunalpolitiker
der CSU die Kinderfreundlichkeit ihrer Gemeinden
unübersehbar zum eigenen Thema machen. Viele wertvolle
Initiativen hierzu gingen heute schon von der Frauenunion
aus. Die volle Glaubwürdigkeit erlange die CSU bei diesem
Thema aber erst, wenn alle Bürgermeister und die Mitglieder
der CSU - Fraktionen Kinderfreundlichkeit zum
Schwerpunktthema machten. Dazu gehöre auch, künftig alle
kommunalen Entscheidungen auf ihre Kinderverträglichkeit zu
prüfen. Dabei dürften aber keine neuen bürokratischen Hürden
entstehen. „Aber jeder Stadtrat, Gemeinderat oder Kreistag
muss bei seinen Beschlüssen grundsätzlich immer mit
bedenken, ob sie sich auf Kinder und Familien positiv
auswirken werden“, forderte Eduard Nöth.
Pressemitteilung vom 3. Februar
Fachoberschulen
Forchheim : Der Schulversuch FOS 13 wird zum kommenden
Schuljahr bayernweit um 26 Versuchsklassen erweitert. Dies
teilt MdL Eduard Nöth mit. Vorbehaltlich einer ausreichenden
Nachfrage werden in Oberfranken zusätzlich an der
Staatlichen Fachoberschule Coburg eine Klasse in der
Ausbildungsrichtung Wirtschaft und an der Fachoberschule Hof
eine Klasse im Fachbereich Sozialwesen eröffnet. Die FOS 13
führt besonders qualifizierte Fachabiturienten in einem
zusätzlichen Jahr zur allgemeinen Hochschulreife. Für
Fachabiturienten aus den beiden Fachoberschulen des
Landkreises in Forchheim und Ebermannstadt besteht zudem die
Möglichkeit dieses schulische Angebot in Bayreuth, Fürth und
Nürnberg im wirtschaftlichen Fachbereich bzw. an der
Fachoberschule Erlangen in der technischen
Ausbildungsrichtung und in Bamberg und Nürnberg im
Sozialwesen anzunehmen. Mit der Ausweitung des Schulversuchs
FOS 13 soll nach Aussage des CSU - Landtagsabgeordneten
Eduard Nöth die Abiturientenquote erhöht werden und zudem
die Möglichkeit erweitert werden, über das berufliche
Schulsystem zur allgemeinen Hochschulreife zu gelangen. Wie
Eduard Nöth weiter mitteilt, kommen bereits heute in Bayern
42 % aller Studierenden an den bayerischen Fachhochschulen
und Universitäten nicht über das Gymnasium, sondern über die
berufliche Schiene. Dies beweist die Durchlässigkeit des
bayerischen Schulsystems und belegt die Aussage "Keine
Abschluss ohne Anschluss". Eltern und Schüler sollten daher
bei der Wahl der Bildungseinrichtung für ihre Kinder
bedenken, dass neben dem klassischen Weg über die gymnasiale
Schiene in Bayern auch über die Haupt- und Realschule, über
die Berufsschule und die Fach- und Berufsoberschulen ein
Zugang zum Studium jederzeit möglich ist.
Pressemitteilung vom 1. Februar 2007
MdL Eduard Nöth im Ältestenrat
Forchheim : Der Forchheimer Landtagsabgeordnete Eduard Nöth
wurde ab 1. Februar von der CSU - Fraktion im Bayerischen
Landtag als Mitglied im Ältestenrat benannt. Der Ältestenrat
unterstützt den Landtagspräsidenten bei der Durchführung der
Geschäfte. Er ist Beratungs- und Koordinierungsorgan in
parlamentarischen Angelegenheiten. Der Ältestenrat
beschließt insbesondere den Sitzungsplan des Landtags und
bestimmt Zeit, Tagesordnung und Ablauf der Plenarsitzungen.
MdL Eduard Nöth folgt in diesem Amt Henry Schramm, der
jüngst zum Oberbürgermeister der Stadt Kulmbach gewählt
wurde und deshalb aus dem Landtag ausschied.
Pressemitteilung vom 29. Januar 2007
Eduard Nöth : Kinderkongress ein voller Erfolg - Kinder und
Familien soll Top-Thema auf allen politischen Ebenen sein
„Mehr als 400 Teilnehmer, intensive Diskussionen über die
Zukunft unserer Kinder und eine klare Botschaft an die
Politik – dieser Kongress war ein voller Erfolg“, so
bewertete MdL Eduard Nöth den ersten Kinderkongress, den die
CSU-Landtagsfraktion unter dem Motto „Bayern 2020: Unsere
Zukunft beginnt heute! Was brauchen Kinder?“ im
Maximilianeum veranstaltet hat. Nöth sagte in einer ersten
Bewertung der Erkenntnisse aus diesem Kongress, die Politik
müsse es als klaren Auftrag verstehen, die Rahmenbedingungen
für das Aufwachsen von Kindern so zu setzen, dass sich jedes
Talent entfalten kann, „unabhängig von Geldbeutel oder
Herkunft, vom theoretischen Mathematiker bis zum praktischen
Handwerker. Kein Talent darf verloren gehen oder auf der
Strecke bleiben. Es ist ganz deutlich geworden, dass Kinder
ein stabiles Fundament brauchen, das ihnen das Gefühl gibt,
angenommen zu sein. Für die Politik heißt das nichts
anderes, als dass wir noch bessere Bedingungen schaffen
müssen, die Kindern Stabilität, Vertrauen und Schutz
gewährleisten“, sagte der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete
Nöth.
Die bayerische Familienministerin Christa Stewens ergänzte,
dass qualifizierte Eltern- und Familienbildungsangebote
immer mehr an Bedeutung gewinnen. Denn: „Investitionen in
die Erziehungskompetenz der Eltern von Anfang an schaffen
bestmögliche Voraussetzungen für die Entwicklung der
Kinder.“ Familien seien der entscheidende Faktor für die
soziale, emotionale und persönliche Entwicklung des Kindes,
für seinen Bildungserfolg und seine zukünftigen
Lebenschancen. „Denn Entwicklungs- und Bildungsprozesse sind
in keiner anderen Lebensphase so eng miteinander verflochten
wie in der frühen Kindheit“, hob Stewens hervor und wies
neben der Elternbildung auch auf die Bedeutung einer
hochwertigen pädagogischen Arbeit in
Kindertageseinrichtungen hin. Lernen müsse ganzheitlich und
spielerisch erfolgen und sich am Entwicklungsstand des
einzelnen Kindes orientieren. Dies sei durchgängiges
pädagogisches Prinzip des bayerischen Bildungs- und
Erziehungsplanes. „Für unsere Kinder ist entscheidend,
Eltern zu haben, die nicht von der Erwerbstätigkeit
aufgefressen werden, Eltern, die sich Zeit nehmen können“,
betonte die Ministerin und ergänzte: „Wirkliche
Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit kann sich
nicht in einem ausreichenden Angebot der Kinderbetreuung
erschöpfen. Wirkliche Vereinbarkeit heißt, in Organisation
und Struktur der Arbeit die Bedürfnisse der Kinder zu
respektieren und zu berücksichtigen.“
„In jeder Hinsicht müssen Kinder und Familien zum Top-Thema
der CSU werden, auf allen politischen Ebenen: in den
Kommunen, im Land und im Bund“, forderte der
Fraktionsvorsitzende Joachim Herrmann. Die Ergebnisse des
Kongresses werden eine weitere wichtige Grundlage für die
Arbeit der CSU-Fraktion sein, kündigte Eduard Nöth an.
Pressemitteilung vom 25. Januar 2007
Feuerwehrgesetz
München : Wie der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete Eduard
Nöth mitteilt, will die CSU die Zukunftsfähigkeit der
Bayerischen Feuerwehren durch eine Novellierung des
Feuerwehrgesetzes sichern. Dabei stehen Modernisierung und
Flexibilisierung im Vordergrund. MdL Eduard Nöth erläutert
dies z.B. an der Neuregelung der Altersgrenze für den
ehrenamtlichen Feuerwehrdienst. War bislang für aktive
Feuerwehrleute mit 60 Jahren Schluss, sollen künftig auf
Antrag Feuerwehrleute bis zur Vollendung des 63.
Lebensjahres aktiven Dienst leisten können. Gerade von den
ländlichen Feuerwehren und vom Kreisbrandrat im Landkreis
wurde MdL Eduard Nöth gebeten, sich für eine flexible Lösung
der Altersgrenze einzusetzen, was mit dem neuen Gesetz
möglich wird. Von Bedeutung ist für Eduard Nöth auch die
Bestandsgarantie für die Ortsfeuerwehren. Die
Eigenverantwortung vor Ort wird dahingehend gestärkt, dass
einem Zusammenschluss von Ortsfeuerwehren auf freiwilliger
Basis nichts mehr entgegensteht. Nach dem vorliegenden
Gesetzentwurf können Gemeinden künftig die Sicherstellung
des abwehrenden Brandschutzes und des technischen
Hilfsdienstes auch auf einen Zweckverband übertragen. Somit
wird, so der CSU - Landtagsabgeordnete Eduard Nöth, die
Möglichkeit geschaffen überörtliche Feuerwehren zu bilden.
Ein weitere Neuerung nennt Nöth. Künftig können neben den
Gemeindeeinwohnern auch Personen, die in der Gemeinde einer
regelmäßigen Beschäftigung oder einer Ausbildung nachgehen,
dort zusätzlich oder alternativ zu ihrer Wohngemeinde
Feuerwehrdienst leisten. Doppelmitgliedschaften werden somit
möglich. Für volljährige Schüler und Studenten wird im
Feuerwehrgesetz für die Teilnahme an Feuerwehreinsätzen ein
Freistellungsanspruch geschaffen. Nach Einschätzung des
Abgeordneten ist das 25 Jahre alte Gesetz in die Jahre
gekommen, die Einsätze der Feuerwehren sind komplexer und
vielfältiger geworden. Deshalb sei es notwendig geworden,
die teilweise starren Regelungen zu lockern, um optimale
Lösungen vor Ort zu ermöglichen. Im Gesetz soll auch
geregelt werden, dass eine gemeindliche Feuerwehr möglichst
jede an einer Straße gelegene Einsatzstelle im
Gemeindegebiet in höchstens 10 Minuten nach Eingang der
Meldung erreichen soll. Nöth nahm die anstehende Änderung
des Feuerwehrgesetzes auch zum Anlass, allen Feuerwehrleuten
im Landkreis Forchheim seinen Dank, seinen Respekt und seine
Anerkennung auszusprechen. Die Feuerwehrmänner und
Feuerwehrfrauen seien, so Nöth, die Garanten für die
Sicherheit der Bürger. Sie sorgen mit hoher
Einsatzbereitschaft und Nächstenliebe für den Schutz der
Bevölkerung.
Pressemitteilung vom 24. Januar 2007
IN DEUTSCHLAND INVESTIEREN
Der Ortsverband der CSU in Forchheim besichtigte in
Kooperation mit der Arbeitnehmer-Union der CSU (CSA) die
Firma Wellpappe Forchheim. Den Teilnehmern der
Betriebsbesichtigung eröffneten sich Einblicke in eine
innovative Firma, die mit ihrer Produktionsstätte in
Forchheim Arbeitsplätze in der Region sichert.
Die meisten von uns haben, ohne es zu wissen, bereits
Produkte der Firma Wellpappe Forchheim in den Händen
gehalten. Die Firma Wellpappe Forchheim produziert
Verpackungen für eine Vielzahl namhafter Unternehmen.
Den Teilnehmern wurden vom Vertriebsleiter der Firma, Herrn
Bodo Sittig, die einzelnen Stationen der Herstellung von
Wellpappe gezeigt und die Arbeitsabläufe erläutert. Die
Wellpappe Forchheim beliefert eine Vielzahl regionaler
Firmen. Täglich verlassen ca. 55 Lkw mit Papier das
Firmengelände. Die größte Zahl der 230 Mitarbeiter ist
bereits seit 15 Jahre oder länger im Betrieb beschäftigt.
Aber auch für Berufsanfänger stellt die Firma
Ausbildungsplätze zur Verfügung.
Die Wellpappe Forchheim ist eine von 16 Wellpappefabriken
und gehört zur Palm-Gruppe. Während viele Firmen ihre
Produktion ins Ausland verlagern, erweitert die Wellpappe
Forchheim ihr Schwesterwerk in Höchstädt (Fichtelgebirge).
Auch das Mutterunternehmen investiert in Deutschland. In
Wörth am Rhein entstand eine neue Papierfabrik, die
demnächst erweitert werden soll.
Die Teilnehmer der CSU/CSA begrüßten die Tatsache, dass die
Firma Wellpappe Forchheim sich zum Standort Deutschland
bekennt und so Arbeitsplätze im Inland sichert. Dabei liegt
ein Schwerpunkt der Produktion auf Recycling. Herr Sittig
erläuterte den Beitrag seines Unternehmens zum
umweltbewussten Umgang mit dem Produkt Papier.
Im Anschluss an die Besichtigung nutzen die Teilnehmer die
Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch.
Pressemitteilung vom 23. Januar 2007
CSU-Kreistagsfraktion
Forchheim (ör) – Franz-Josef Kraus, Vorsitzender der
Fraktion der Christlich-Sozialen Union im Forchheimer
Kreistag erinnerte bei der kürzlich stattgefundenen Sitzung
seiner Fraktion an die von ihm aufgestellten Forderungen
anlässlich der Verabschiedung des Haushalts 2006. Erfreut
konnte er dazu feststellen, dass auf dem Gebiet der
Jugendhilfe das von ihm verlangte „Benchmarking mit anderen
Landkreisen“ zwischenzeitlich erfolgt ist. Auch wurde eine
Prioritätenliste betreffend Unterhalt an Schulen,
Landkreisgebäuden und Kreisstraßen vorgelegt.
Auch zum Thema Schaffung eines Netzes für Jugendpfleger ist
Bewegung festzustellen.
Als noch unerledigt mahnte er den Nahverkehrsplan Teil 2,
ein mittelfristiges Konsolidierungsprogramm für die Bereiche
Persona- und Sachkostenreduzierung, Verringerung von
Zuschüssen sowie eine mögliche Aussetzung von freiwilligen
Leistungen an. Hierzu erwarte zeitnah eine entsprechende
Bearbeitung durch die Kreisverwaltung. Auch wurden die
Mitglieder der jeweiligen Fachausschüsse gebeten, sich der
Umsetzung dieser Themen anzunehmen.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt der im Gasthaus Eger in
Pinzberg stattgefundenen Sitzung betraf auch Hartz IV,
konkret die damit zusammen hängenden Bedarfsgemeinschaft.
Roland Dauer, Geschäftsführer der ARGE Forchheim, erläuterte
hierzu, dass im Dezember 2006 die niedrigste Zahl der
Bedarfsgemeinschaften für 2006 festzustellen war. Gegenüber
Dezember 2005 lag die Zahl solcher Gemeinschaften um 90
niedriger. Er vermutet, dass saisonal bedingt ab Januar 2007
mit einer Steigerung zu rechnen ist. Hinsichtlich der Kosten
der Unterkunft (KDU) ist der vorläufige Betrag für Dezember
der zweitniedrigste im Jahr 2006. Die ARGE Forchheim hat
nach Kronach die zweitniedrigsten Ausgaben bei den
Unterkunftskosten. Dies ist auf das relativ preisgünstige
Mietniveau zurückzuführen. Weiter sind für das positive
Dezember-Ergebnis die konjunkturelle Lage maßgebend, aber
auch die Gesetzesänderung, dass junge Erwachsene bis 25
Jahre keine eigene Bedarfsgemeinschaft gründen können. Der
Mehraufwand für Hartz IV entspricht dem Arbeitslosengeld II
(ALG II), gibt Dauer mit 500.000,00 Euro an. Er erläutert
auch, dass 500 Sozialhilfeempfängern vor 2005 heute 1.500
ALG II-Bezieher gegenüberstünden, was zu einer Kostenmehrung
von rd. 500.000,00 Euro in Sachen Mietgeld führte.
In der anschließenden Diskussion wurde u.a. die Problematik
der Billigwohnungen ohne großen Komfort, aber auch der
Sozialwohnungen mit allen Standards angesprochen wurde. So
z. B. leben in Forchheim Rentnerinnen in relativ einfachen
Wohnverhältnissen mit einem Ölofen, während ALG II-Empfänger
in Sozialwohnungen, die mit allen Standards ausgestattet
sind, hohe Wohngeldkosten verursachen.
Pressemitteilung vom 23. Januar 2007
CSU-Kreistagsfraktion
Forchheim (ör) – Mit dem Entwurf des vom Landratsamt heraus
gegebenen Zahlenwerkes zum diesjährigen Haushalt waren die
Mitglieder der Fraktionsgemeinschaft der Christlich-Sozialen
Union und der Jungen Bürger bei ihrer Sitzung im Gasthaus
Eger in Pinzberg befasst. Stv. Fraktionsvorsitzender Peter
Eismann erläuterte dabei die hierzu erhaltenen Informationen
bei einem Gespräch des Fraktionsvorsitzenden im Landratsamt.
Ein wichtiger Eckpunkt des Etats ist alljährlich die
Kreisumlage, die nach den Vorstellungen der Kreisverwaltung
um 1,5 Punkte auf 50 Punkte abgesenkt werden soll. Damit
würden die betragsmäßigen Einsparungen bei der Bezirksumlage
weiter gereicht werden. Dies ist zwar, so Forchheims
Oberbürgermeister und Kreisrat Franz Stumpf nachvollziehbar,
allerdings fordert er, die Senkung der Bezirksumlage
punktuell in voller Höhe (3 Punkte) weiter zu geben. Stumpf
erinnerte auch daran, dass der Bezirk seine Umlage in 2006
und 2007 um insgesamt 5,5 Punkte gesenkt hat, der Landkreis
diese Reduzierungen aber nicht in diesem Umfange zur
Entlastung seiner Kommunen verwendet. Er plädierte deshalb
nachdrücklich für die Festlegung gewisser Eckwerte, an denen
sich dann die haushaltstechnischen Planungen zu orientieren
haben.
Belastet wird allerdings der Etat 2007 mit einem Fehlbetrag
aus 2005 mit rd. 700.000 €, höhere
Mehrwertsteueraufwendungen mit etwa 600.000 € wie auch
geringerer Einnahmen (ca. 100.000 €) beim ÖPNV. Weiter sind
im sozialen Jugendhilfebereich ca. 1,2 Mio. € mehr in Ansatz
zu bringen.
In ihrer letzten Sitzung 2006 plädierten die Kreispolitiker
der Union auch dafür, 2007 möglichst eine
Nettoneuverschuldung zu vermeiden. Auch diesem Verlangen
trägt der Etatentwurf (noch) nicht Rechnung. Kreisrat Edwin
Dippacher forderte deshalb, eine Nettomehrung des
Schuldenstandes zu umgehen, werden doch dadurch künftige
Haushalte durch Zins- und Tilgungsleistungen belastet.
Die abschließende Beratung des Etats 2007 wird in der
Februar-Sitzung, zu der auch Kreiskämmerer Kellermann sein
Kommen zugesagt hat, erfolgen. Dabei sollen besonders
gewisse Basiswerte festgelegt werden mit dem Ziel, eine
umfangreichere Absenkung der Kreisumlage zu erreichen.
Ebenfalls Thema war der gegen den Hiltpoltsteiner
Bürgermeister und Kreisrat Hans Deuerlein ergangene und
zwischenzeitlich rechtskräftige Strafbefehl wegen
gemeinschaftlicher Untreue, der in seiner Qualität einem
Urteil, so Kreisrat Robert Glenk, gleich kommt. Für
Verwunderung sorgte in diesem Zusammenhang die von Deuerlein
abgegebene Presserklärung im Anschluss an den nicht
stattgefundenen Verhandlungstermin vor dem Forchheimer
Amtsgericht. Diese als „an Dreistigkeit“ nicht zu
überbietende Erklärung vermittle den Eindruck, dass der
abgeurteilte Straftäter offensichtlich sich noch im Recht
fühlt. Anerkennung attestierten die Anwesenden in diesem
Zusammenhang dem 2. Bürgermeister von Hilpoltstein, Matthias
Tauber, der durch sein couragiertes Einschreiten erst die
Unrechtmäßigkeiten des 1. Bürgermeister ans Tageslicht
brachte. Tauber habe dafür gesorgt, dass „Recht bleibt was
Recht ist“.
Pressemitteilung vom 21. Januar 2007
Tagesschulen
Forchheim : Wie berichtet haben die Grundschulen in
Wiesenthau, Hiltpoltstein und Poxdorf im Rahmen der
bestehender Möglichkeiten offene Ganztages- bzw.
Erlebnisschulen eingerichtet. Der Forchheimer CSU -
Landtagsabgeordneten Eduard Nöth hat sich bei Schulbesuchen
in diesen Gemeinden von der Richtigkeit und Qualität dieser
Initiativen überzeugt und konnte feststellen, dass die
Tagesschule auch auf dem Lande eine hervorragende Grundlage
für eine neue Lernkultur sein kann. Da jedoch diese enge
Zusammenarbeit von Schule, Eltern und Gemeinde bis dato
keine finanzielle Unterstützung durch den Staat erfährt, hat
MdL Eduard Nöth nunmehr eine parlamentarische Initiative
ergriffen und die Staatsregierung aufgefordert Möglichkeiten
zu prüfen, wie solche aufgrund von Eigenverantwortung vor
Ort gegründete Tagesschulen künftig gefördert werden können.
Es besteht wohl grundsätzlich die Möglichkeit, Antrag auf
Aufnahme in das sogenannte gebundene Ganztagesprogramm für
Grundschulen aufgenommen zu werden. Diese Variante hat
jedoch einen anderen pädagogischen Ansatz als die
Modellprojekte im Landkreis Forchheim. Die Versuche in
Wiesenthau, Hiltpoltstein und Poxdorf entsprechen einem
sogenannten offenen Ganztagesbetrieb, für den eben derzeit
keine Unterstützung gewährt wird. Gebundene
Ganztagesgrundschulen erhalten derzeit zusätzlich 10
Lehrerwochenstunden und 3000 Euro Mittel pro Klasse und
Schuljahr. Wenn auch diese Ausstattung nicht zu erreichen
ist, so der Abgeordnete Nöth, könnte er sich dennoch für die
Tagesschulen hiesiger Form die Zuweisung pauschaler Mittel
vorstellen, die es den Schulen erlaubt, externe Kräfte für
Hausaufgabenbetreuung und nachmittägliche Projekte zu
verpflichten. Eduard Nöth hat die bestehenden
Schulinitiativen bereits dem Bayerischen Kultusminister
Siegfried Schneider vorgestellt und ihn um Unterstützung
gebeten.
Pressemitteilung vom 19. Januar 2006
MdL Eduard Nöth : Ländlicher Raum ist Heimat mit Zukunft
Forchheim : Wie der CSU - Landtagsabgeordnete Eduard Nöth
nach seiner Rückkehr von der Klausur in Kreuth mitteilt, hat
die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag in Wildbad Kreuth
ein Gesamtkonzept für den ländlichen Raum vorgestellt. Die
Resolution „Bayern 2020 – Ländlicher Raum, Heimat mit
Zukunft“ wurde einstimmig verabschiedet. „Wir wollen damit
klar machen, welche Bedeutung die CSU dem ländlichen
Regionen beimisst“, so Landtagsabgeordneter Eduard Nöth.
Dabei gehe es nicht darum städtische und ländliche Regionen
gegenseitig auszuspielen. Schließlich seien die
Verflechtungen zwischen Stadt und Land vielfältig , Stadt
und Land bedingten einander und profitierten ja voneinander.
Für ganz Bayern sei seine sichtbare Tradition prägend.
„Unsere Dörfer und Städte, die Kulturlandschaft im
ländlichen Raum sind in Jahrhunderten gewachsen“, betonte
Nöth. Vor allem für den ländlichen Raum seien so genannte
weiche Standortfaktoren typisch und besonders bedeutsam. Er
zähle hierzu die gewachsenen Traditionen, die Bräuche,
Dialekte sowie das rege Vereinsleben. Sie fördern durch eine
hohe Verbundenheit mit dem ländlichen Raum ein ausgeprägtes
Heimatgefühl. Davon ausgehend will die CSU-Landtagsfraktion
die richtigen Strategien für eine positive regionale
Wirtschaftsentwicklung, für mehr Arbeitsplätze und gegen die
Abwanderung von jungen Menschen entwickeln. Zusätzliche
Schubkraft können Handwerk, Handel und Landwirtschaft
entfalten. Dies soll durch Netzwerkbildung, regionale
Wertschöpfungsketten und Wirtschaftskreisläufe,
Regionalmanagement und der Clusterinitiative „Allianz Bayern
Innovativ“ erreicht werden. Die wesentlichen Handlungsfelder
für die CSU im ländlichen Raum werden im Positionspapier
beschrieben. Sie heißen laut Mitteilung des Forchheimer
Abgeordneten „Zukunftsfähige Arbeitsplätze“, „Nachhaltige
Land- und Forstwirtschaft“, „Zukunft heißt Jugend“,
„Wissenschaft und Forschung“ sowie „Familie und
Soziales“.Für eine erfolgreiche Entwicklung der ländlichen
Räume in Bayern will die CSU-Fraktion die Programme der
Europäischen Union, des Bundes und des Freistaats Bayern
ressortübergreifend stärker bündeln, so Nöth. In Bayern
leben über acht Millionen Menschen in den ländlichen
Regionen, das entspricht über 60 Prozent der Bevölkerung.
„Für die CSU-Fraktion sind die Zukunftsperspektiven und das
Wohl dieser Menschen ein wesentliches Ziel der politischen
Arbeit“, so MdL Nöth. Die Entschließung „Bayern 2020 -
Ländlicher Raum, Heimat mit Zukunft“ sei eine ausgezeichnete
Grundlage für die Arbeit in den nächsten Monaten. Das
Positionspapier kann über die CSU - Geschäftsstelle ( "Tel.
09191/2121 ) angefordert werden.
Pressemitteilung vom 12. Januar 2007
Kreisvorsitzender Eduard Nöth, MdL, zum Urteil gegen
Bürgermeister Johann Deuerlein
Im Urteil gegen Johann Deuerlein (Freie Wähler) sieht der
CSU-Kreisverband Forchheim das Fehlverhalten des
Hiltpoltsteiner Bürgermeisters nun auch gerichtlich
bestätigt. Deuerlein ist rechtskräftig verurteilt, und daran
gibt es nichts zu interpretieren. Wenn der Verurteilte den
Umstand, dass er aufgrund des Strafmaßes „nicht vorbestraft“
ist, als Erfolg feiert, so offenbart dies einen moralischen
Bewertungsmaßstab, der nur erschrecken muss. Über eine
Zunahme der Politikverdrossenheit besonders junger Menschen
braucht man sich angesichts eines solchen ethischen Niveaus
nicht zu wundern. Der CSU-Kreisverband schließt nicht aus,
dass die Erleichterung Deuerleins über das Strafmaß mit
anderen künftigen Verfahren gegen ihn zusammenhängt.
Der CSU-Kreisverband Forchheim bedankt sich ausdrücklich bei
seinem stellvertretenden Vorsitzenden Matthias Tauber für
dessen geradliniges und konsequentes Handeln in der Affäre
Deuerlein. Matthias Tauber hat Rechtsbewusstsein und
Zivilcourage unter Beweis gestellt, was man eigentlich von
den beiden verurteilten Gemeindebediensteten hätte erwarten
müssen.
Der CSU-Kreisverband wird, nachdem es sich bei Johann
Deuerlein auch um einen Repräsentanten der Freien Wähler auf
Kreisebene handeln, dessen weiteres Agieren aufmerksam im
Auge behalten.
Pressemitteilung vom 11. Januar 2007
Beschleunigter Ausbau der Hauptschule zur Ganztagsschule
Forchheim: Der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordnete Eduard
Nöth hat Schulamtsdirektor Gerhard Koller mitgeteilt, dass
nach Entscheidung der Staatsregierung die Hauptschule
schneller als bisher geplant zur Ganztagsschule ausgebaut
wird. War bisher vorgesehen in den nächsten zwei Jahren
zusätzlich 40 bayerische Hauptschulen zu echten
Ganztagsschulen auszubauen, soll nach Mitteilung von MdL
Nöth zum kommenden Schuljahr jede Hauptschule, die im
Einvernehmen mit ihrem Sachaufwandsträger bis zum 5.4.07
einen Antrag stellt, mit dem Ganztagsbetrieb beginnen
können. Nöth bat das Staatliche Schulamt um Überprüfung,
welche Schulen im Landkreis Forchheim hierfür in Frage
kämen. Auf alle Fälle kann somit der schon vorliegende
Antrag der Adalbert-Stifter-Schule Forchheim berücksichtigt
werden. Ganztagesangebote sind vor allem im
Hauptschulbereich besonders wichtig, um Schülern, unabhängig
von ihrer sozialen Herkunft, eine erfolgreiche
Bildungskarriere zu ermöglichen. Eduard Nöth sieht in dem
Beschluss der Staatsregierung aber auch ein klares Signal,
dass die CSU am dreigliedrigen Schulsystem festhält. Mit dem
beschleunigten Ausbau zur Ganztagsschule wird die
Hauptschule gestärkt. Das schulische Angebot an dieser
wichtigen Säule im bayerischen Bildungssystem wird dadurch
verbessert und somit den Schülern ein solides Fundament für
die Zukunft vermittelt. Der Forchheimer Schulpolitiker Nöth
ließ Schulamtsdirektor Koller auch wissen, dass neben der
Ausweitung des Ganztagesprogramms die Weiterentwicklung der
Hauptschule oberste Priorität besitzt. Bis zur Sommerpause
wird hierzu die Entscheidung gefallen sein. Fest steht jetzt
schon, dass die Hauptschule künftig die Profilbereiche
Technik, Dienstleistungen und Gesundheit anbieten wird und
ihre Funktion als berufsvorbereitende Schule stärker
wahrnehmen wird. Nöth sieht in all diesen Aktivitäten eine
Antwort auf die veränderte Arbeitswelt sowie der sozialen
Situationen in unseren Familien. Gerade die Hauptschule muss
vor Ort sich den lokalen Herausforderungen stellen können,
sie braucht mehr Entscheidungsfreiheit, um dieser großen
gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden zu können.
Deshalb wird, nach Aussage des Abgeordneten, die Hauptschule
künftig an den einzelnen Standorten unterschiedliche
Schwerpunkte setzen müssen. Eine Zusammenlegung von Haupt-
und Realschule lehnt die CSU kategorisch ab, dadurch würde
keine Schulart profitieren.
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